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Ein Unpolitischer als Ikone des Widerstands

Ein Unpolitischer als Ikone des Widerstands
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 Fotos: Rose Hajdu, Zeichnungen und Collagen: Bonatz-Archiv, Peter Dübbers 

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Datum:

Seit dem Abriss der Seitenflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs ist Paul Bonatz, nach eigenem Bekunden ein Unpolitischer, zur Widerstandsikone geworden. Allerdings gilt er, seit er sich einmal kritisch zur Weißenhofsiedlung äußerte, auch als konservativer Architekt, der auch im Nationalsozialismus nicht auf große Bauaufträge verzichten wollte. Eine illustrierte Vita des führenden Kopfs der "Stuttgarter Schule".

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Dieses Bild stammt aus einer Festrede des Bildhauers Ulfert Janssen zu Bonatz' 50. Geburtstag 1927. Aber wer war "dieser freundliche Herr"? War er konservativ oder modern? 1926 kritisierte er ein einziges Mal ein Modell der Weißenhofsiedlung als "Vorstadt Jerusalems". War er deshalb ein Antisemit? Sein Hauptbahnhof in Stuttgart erinnert so manchen ein bisschen an nationalsozialistische Architektur. War er deshalb ein Nazi? Das Bahnhofsgebäude ist das erste Bild unserer Schaubühne. Und damit Sie ich selbst eines machen können von einem ambivalenten Menschen – klicken Sie sich durch!

 

Zum Weiterlesen:
Rose Hajdu, Marc Hirschfell, Wolfgang Voigt: Paul Bonatz. Bauten an Rhein und Neckar, Wasmuth Verlag Tübingen, 184 Seiten, 35 Euro.

 


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1 Kommentar verfügbar

  • Schwabe
    am 18.02.2015
    Antworten
    Herrlicher Einblick in das Leben und Schaffen des Paul Bonatz
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