Vorbild für den Diesel: alte Ampeln auf dem Müll. Fotos: Joachim E. Röttgers

Ausgabe 392
Politik

Hängen, Würgen und kein Ende

Von Johanna Henkel-Waidhofer
Datum: 03.10.2018
Wenn Diesel-Fahrverbote kommen, muss nach den Schuldigen nicht lange gesucht werden. Seit mindestens zwei Jahren torpedieren CDU, SPD und FDP, Auto-Lobby und Gewerkschaften seriöse Diskussionen über zielführende Maßnahmen. Daran ändert auch das neue Konzept der Bundesregierung nichts.

Die Liberalen im hiesigen Landtag haben die Nase vorn. Die Pressekonferenz nach dem Dieselgipfel in Berlin, auf der der zuständige CSU-Minister Andreas Scheuer (CSU) den Koalitionskompromiss der vergangenen Nacht erläutert, läuft gerade acht Minuten, da weiß der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Jochen Haußmann bereits, dass das "Diesel-Paket keinen Raum mehr für Fahrverbote ab 1. Januar 2019" lasse. Es gelte "zunächst, die positiven Wirkungen dieser umfangreichen Maßnahmen abzuwarten, bevor die Fahrverbotskeule geschwungen wird." Reflexhaft bekommt natürlich auch der grüne Verkehrsminister Winfried Hermann einen Seitenhieb ab: Spätestens jetzt sei "offenkundig", dass die von ihm angestrebten Fahrverbote ab 1. Januar 2019 für ganz Stuttgart "nicht verhältnismäßig sind". 

Genau das Gegenteil ist der Fall. Gar nichts ist offenkundig. Im Stuttgarter Rathaus werden Fachleute jetzt erst einmal die Einzelheiten analysieren. "Vieles in dem Konzept der Bundesregierung muss noch konkretisiert werden", sagt Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne). Und weiter: "Wenn Verkehrsbeschränkungen für Euro-5-Diesel verhindert werden sollen, hat sich die Autoindustrie bei der Nachrüstung jetzt zu sputen." Die Fahrverbote für Euro 4 und älter stehen – anders als Haußmann zu wissen meint – ohnehin fest, weil solche Fahrzeuge in dem vierseitigen Papier mit der Überschrift "Konzept für saubere Luft und die Sicherung der individuellen Mobilität in unseren Städten" praktisch gar nicht vorkommen.

Und an Unwägbarkeiten ist kein Mangel. So kann niemand wissen, wie viele AutohalterInnen in den 14 am stärksten belasteten Kommunen der Republik – eine davon ist die Landeshauptstadt – ihr altes Fahrzeug gegen ein jüngeres oder fabrikneues eintauschen und dafür eine Prämie kassieren wollen. Die Zahlen unterstreichen die Dimension: Stand 1.1.2018 waren in Stuttgart und den umliegenden Kreisen und Städten samt Heilbronn knapp 640 000 Diesel-Fahrzeuge zugelassen, davon 193 000 Euro 6, aber knapp 220 000 Euro 5 und nicht weniger als 277 000 noch älter.

Ziemlich sicher macht nur VW mit bei Nachrüstungen

Welcher Hersteller da mitmacht bei Umtausch und/oder Nachrüstung, ist noch ebenso unklar wie die Höhe der Prämie. Von bis zu 10 000 Euro ist die Rede, allerdings vor allem für fette SUVs. Ausländische Anbieter sind derzeit zur Gänze außen vor, BMW und Opel haben sich gleich ausgeklinkt, Daimler ist vielleicht dabei, allein VW ist ziemlich sicher. Ungeklärt ist, wie viele Gebrauchtwagen mit akzeptablem Schadstoffausstoß auf dem Markt sind, denn der würde ab dem nächsten Neujahrstag freie Einfahrt nach Stuttgart garantieren. Und die Lieferzeiten für Neuwagen werden bei einer kurzen Telefonumfrage von Kontext unter Stuttgarter Händlern mit zwischen vier und sechs Monaten angegeben.

Dennoch wird im Netz, auf Facebook und Twitter, in Reaktionen und Debatten die Erwartung geweckt, Fahrverbote seien doch noch zu verhindern. Mehr noch: Der Deutschen Umwelthilfe, die mit ihren Klagen in mehreren deutschen Städten erfolgreich war, wie in Stuttgart, München und jüngst auch Frankfurt, werden sogar sinkende Chancen vor Gericht eingeräumt. Viel wahrscheinlicher ist allerdings, dass gerade Gerichte in immer mehr Kommunen Fahrverbotszonen verlangen werden, weil die diversen Maßnahmenpakete nicht oder nicht schnell genug greifen.

"Wir machen uns die Mühe, jeden Vorschlag durchzurechnen und zu belegen, wie er sich auf den Schadstoffausstoß auswirkt", sagt Minister Winfried Hermann. Der Bund dagegen habe sich mit seinem nächtlichen Kompromiss auf ein Bündel von Ideen verständigt, von denen ungewiss sei, "wie sie angenommen werden und wie sie funktionieren sollen". 

Hermann hat mit zu den Ersten gehört, die nach Auffliegen des Dieselskandals in den USA vor inzwischen drei Jahren aktiv wurden. Seither hat sein Haus immer neue Ideen entwickelt und immer neue Initiativen gestartet, um Bundesregierung und Automobilindustrie zum Handeln zu bewegen. Im Frühjahr 2017 fand auf seine Einladung der erste, damals technische Dieselgipfel statt und erbrachte die Zusagen nicht nur inländischer, sondern sogar ausländischer Hersteller, den Schadstoffausstoß der betroffenen Dieselfahrzeuge um 60 Prozent zu senken. Schon damals waren intern sogar neue Grenzwerte diskutiert worden. Das Problem: Länder haben keine Kompetenzen, und der Bund konnte sich vor allem aus Rücksicht auf die Autobranche nicht zu durchgreifenden Interventionen aufraffen. Erst recht nicht in Sachen Hardware-Nachrüstungen.

Dabei könnte es so einfach sein

In Fachartikeln und Fernseh-Magazinen, durch Professoren, Mittelständler und sogar vom ADAC ist belegt, wie einfach ein Umbau sein könnte. "Das notwendige Bauteil ist 20 Jahre alt, hergestellt von MAN und ein echtes Meisterwerk deutscher Ingenieurskunst", heißt es in einem Beitrag im WDR-Magazin "Markt" schon im Sommer 2017, in dem Umrüster funktionierende Veränderungen für Beträge ab 200 Euro in Aussicht stellten. Zeitgleich lancierten die deutschen Hersteller Horrormeldungen über 50 Mal so hohe Preise. Und sie sperrten sich gegen alle Hardware-Debatten. Unvergessen der damalige Noch-VW-Chef Matthias Müller, der beim ersten Dieselgipfel der Kanzlerin Hardware-Nachrüstungen ausschloss, weil er seine Ingenieure "zukunfts- und nicht rückwärtsgewandt arbeiten lassen" wolle.

Mit solchen Ausreden wurde viel Zeit vertan. Denn das Kraftfahrzeugbundesamt könnte inzwischen gut fertig sein mit der Zertifizierung von Bauteilen, die jetzt nur noch eingesetzt werden müssten. Stattdessen hängen Einzelheiten in der Luft. Und gerade die Premiumhersteller versuchen, Verantwortung und Haftung auf jene Firmen, häufig Mittelständler, abzuwälzen, die längst Lösungen parat hätten.

Auch aus anderen Gründen wäre vor zwei, zweieinhalb Jahren ein Paket wie das am Dienstag in Berlin präsentierte lobenswert gewesen. Etwa mit seiner aus Steuermitteln zu leistenden Förderquote von 80 Prozent für die Erneuerung kommunaler Fuhrparke. Oder weil Bundesumweltministerin Svenja Schulze – jetzt plötzlich – mit einem neuen Grenzwert für Klarheit sorgen will. Der liegt mit 270 mg/km zwar deutlich über dem, was Euro-5-Diesel mit 180 mg/km auf dem Prüfstand eigentlich ausstoßen dürfen, ganz zu schweigen von der angestrebten Euro-6b-Norm mit 80 mg/km. Laut Schulze kommen viele Fahrzeuge heute noch auf 900 mg/km. Den neuen Wert will sie "rasch" im Bundesimmissionsschutzgesetz festschreiben. "Mit höheren Grenzwerten zu besserer Luft", ätzten KommentatorInnen im Netz prompt. Das hätte vielleicht sogar die Bundesverwaltungsrichter in Leipzig beeindruckt. 

Sei's drum. Antrieb dafür, dass jetzt doch noch Bewegung in die Hängepartie kommt, ist nicht nur die desolate Sommer-Performance der Großen Koalition, sondern sind vor allem die beiden vor der Tür stehenden wichtigen Landtagswahlen in Bayern und Hessen. Außerdem wurde die Thematik mit dem jüngsten Fahrverbote-Urteil Anfang September nach Frankfurt und damit in Deutschlands zweitgrößte Pendlerstadt getragen.

Lauter Teufel im Detail

Eins der vielen kleinen Teufelchen, die im Detail stecken, ist allerdings, dass die Main-Metropole gar nicht zum Kreis der 14 höchstbelasteten Kommunen zählt – neben Stuttgart und München sind das Reutlingen, Ludwigsburg, Backnang, Heilbronn, Köln, Düren, Hamburg, Limburg, Düsseldorf, Kiel, Darmstadt und Bochum – und deshalb vom Berliner Gesamtpaket gar nicht profitieren kann. Und noch ein Umstand, den erste seriösere Blitzanalysen als jene der FDP-Landtagsfraktion zu Tage förderten, ist kurios: So mancher Euro-4-Diesel dürfte gar nicht mehr vom Fahrverbot ereilt werden, weil er anders als Euro 5 und jünger über keine Abschalteinrichtung verfügt und der ehrliche Wert, den er auf die Straße bringt, unterhalb der neuen Marge liegt.

Das Ärgerlichste an den vielen anstehenden Diskussionen, die keineswegs Ruhe in den Markt oder DieselbesitzerInnen mehr Sicherheit bringen, ist aber, dass schon lange Zeit ein Gegenkonzept auf dem Tisch liegt, mit dem – ohne alle Verrenkung – tatsächlich leicht kontrollierbare Klarheit geschaffen würde. Die große Koalition hätte nur das 2007 eingeführte System der Umweltzonen fortschreiben müssen, das es bundesweit in 55 Städten und Regionen in elf Bundesländern gibt. Die größte zusammenhängende Zone erstreckt sich im Ruhrgebiet über 13 Kommunen. Rund um Stuttgart sind sogar 16 Kommunen einbezogen.

"Das wäre der entscheidende Hebel gewesen", sagt Winfried Hermann. Nach der roten, der gelben und der grünen hätte die blaue Plakette mit klaren Vorgaben eingeführt werden können. Was wiederum von der Autoindustrie verlangt hätte, selber für weniger Ausstoß zu sorgen, wie schon im Vorfeld der Einführung der noch immer gültigen, seit 2014 zur Einfahrt obligatorischen grünen Plakette. Dazu, beklagt Hermann, sei der Bund aber nicht bereit gewesen. Also werden weiter Gerichte Fahrverbote verhängen müssen. Denn wie sagte Scheuer so schön, ganz ohne rot zu werden: "Wir wollen, dass die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger an erster Stelle steht."


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9 Kommentare verfügbar

  • Charlotte Rath
    am 04.10.2018
    Vor Erscheinen dieses Artikels war in verschiedenen Medien zu erfahren, dass Renault bei der Nachrüstung mitmachen wolle. Ist das kein ausländischer Anbieter?
    Vor Erscheinen dieses Artikels war veröffentlicht worden, dass der Daimler-Aktienpreis dank dieses großartigen Verhandlungsergebnisses gestiegen sei. Ist das nicht bemerkenswert?

    Im Ergebnis werden die Stinker ja nicht aus dem Verkehr gezogen, sondern nur verlagert (in ländliche Räume, in Drittstaaten), also wieder einmal durch staatliches Handeln die Umsätze der Hersteller angekurbelt, aber mitnichten der Gesundheitsschutz der Bürgerinnen und Bürger verbessert (1% weniger Stickoxide in den belasteten Städten soll dieser Kompromiss angeblich bewirken).

    Unsere marktkonforme Demokratie mag systemrelevant sein für die Automobil-, die Finanz-, die Pharma- und sonstige „Industrien“.

    Mit meinem Wählerwillen hat derartige Politik aber nichts zu tun.
    Auch beim Hambacher Forst, bei der Stationierung und Modernisierung von Atomwaffen, bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr, bei Rüstungsexporten, bei der Privatisierung öffentlicher Güter wie zuletzt der Autobahnen, bei der Vorsorge fürs Alter usw. - überall war bzw. ist eine Bevölkerungsmehrheit für einen anderen Weg als den von der so genannten großen Koalition eingeschlagenen.

    Sören Götz (DIE ZEIT, 2. Oktober 2018) findet deutlichere Worte als Frau JHW.
    "Es geht der Bundesregierung weder um Gerechtigkeit noch um Gesundheit. Sie will nur Fahrverbote vermeiden und die Industrie schonen."
    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-10/diesel-kompromiss-grosse-koalition-bundesregierung-auto-industrie-fahrverbote
    Oder Michael Bauchmüller am gleichen Tag in der SZ: "Das Kalkül der Regierung ist klar: Sie will das Problem aussitzen."
    https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/drohende-fahrverbote-der-diesel-deal-ist-eine-luftnummer-1.4153919
    Oder Jens Berger heute: "Vielleicht sollten wir nicht darüber diskutieren, ob wir Steuergelder für sinnlose Nachrüstaktionen verpulvern, sondern das Problem „Individualverkehr“ endlich in den Fokus rücken!" https://www.nachdenkseiten.de/?p=46365#more-46365
    • Jue.So Jürgen Sojka
      am 06.10.2018
      Wer hätte das gedacht Charlotte Rath,
      dass vom OVG Münster tatsächlich sich getraut wird einen Stopp der Rodung gegen RWE nach Eilantrag des BUND zu verhängen – Der Beschluss ist unanfechtbar. AZ 11 B 1129/18 (I. Instanz: VG Köln 14 L 1440/18) [b][4][/b]
      Vom VG Aachen wird das Demonstrationsverbot (Sa. 06.10.) der Polizei "gekippt".

      Sollte da tatsächlich die Umsetzung der Gewaltenteilung beginnen – endlich beginnen?!?
      Nicht wie bei uns in Stuttgart und Mannheim, am VG und dem VGH, wie auch in Leipzig am Bundesverwaltungsgericht, im Umgang mit STUTTGART 21 (S21) das "Kopfeinziehen" als praktikabel in Anwendung! [b][5][/b]

      [b][4][/b] PM http://www.ovg.nrw.de/behoerde/presse/pressemitteilungen/46_181005/index.php

      05.10.2018 17:42 Uhr Eine Niederlage für RWE, eine Blamage für NRW http://www.spiegel.de/wirtschaft/hambacher-forst-der-rodungsstopp-ist-eine-blamage-fuer-die-nrw-regierung-a-1231809.html
      Mit aller Macht hat die schwarz-gelbe Landesregierung den Hambacher Forst räumen lassen. Spätestens seit dem vorläufigen Stopp der Rodungen durch ein Gericht stellt sich die Frage: Warum bloß?

      Dass in Münster, beim Oberverwaltungsgericht, erst noch über eine Beschwerde der Umweltschutzorganisation BUND entschieden werden muss? Egal, das wird schon werden, dachte man wohl bei der Landesregierung. Falsch gedacht.

      Statt klarer Verhältnisse muss sich die Regierung jetzt eine Menge unangenehmer Fragen, gefallen lassen: Warum hat man in Düsseldorf nicht auf die Entscheidung des Gerichts gewartet? Hat man versucht, sich über die Justiz hinwegzusetzen? Welches Verständnis von Rechtsstaatlichkeit steckt dahinter? Und wie lässt sich jetzt, da die Rodung vorerst verboten wurde, der Polizeieinsatz rechtfertigen, den selbst viele [b]Einsatzkräfte von Anfang an für komplett überflüssig[/b] hielten?


      [b][5][/b] 8. Nov. 2014 Von Wolfgang Hänisch Der (Rechts-) Weg ist das Ziel – Stuttgart 21 Gegner im Irrgarten der Justiz https://www.trueten.de/permalink/Der-Rechts-Weg-ist-das-Ziel-Stuttgart-21-Gegner-im-Irrgarten-der-Justiz.html
      Am 21.10.2014 schreibt das Polizeipräsidium Stuttgart an das hiesige Verwaltungsgericht: [i]"Die Rechtswidrigkeit der Ingewahrsamnahme des Klägers am 1.2.2011 wird anerkannt."[/i]

      Der lange Weg bis zu diesem Eingeständnis soll hier gegangen werden und wir beginnen mit dem Prolog: …
      +++
      Mit den Kommentaren 10.11.2014 und 12.10.2016 zur Verweigerung der Richter/-innen geltendes Recht in Anwendung zu nehmen!
    • Jue.So Jürgen Sojka
      am 09.10.2018
      Hallo Charlotte Rath,
      Unbehagen darf, ja sollte so lange aufrecht erhalten bleiben, wie sich das, was als Demokratie bezeichnet wird, nicht mal in Ansätzen als "[b]gelebte Demokratie erleben[/b]" bezeichnet werden kann!!!

      "Repräsentanten" in den Parlamenten?
      Jetzt hat die Gesetzgebung lediglich einen sehr geringen Anteil an den Amtspflichten unserer Amtsträger [b][6][/b], die von _ihnen_ zu erfüllen sind.
      Solange selbst die Juristen in unseren Parlamenten an Kenntnissen ermangeln, die sie befähigen würden internationales und nationales Recht zu erkennen und zu verstehen, solange wird in unseren Parlamenten der/die Lobbyist/-in als alltäglich angesehen sein! [b][7][/b]

      Richterinnen und Richter befassen sich hingegen … Sachverhalten … vorhandenen Recht.
      Richtig – jedoch falsch; also _noch_ eine Tatsache [b][8][/b]!!! Wie? Was? Ganz einfach:
      _Alle_ zum Ende [i]ihrer[/i] [b]Grundschulzeit[/b] haben den Nachweis zu erbringen, dass [i]sie[/i] die Befähigung zum eigenverantwortlichen Denken und Handeln besitzen. Weiterentwickelt mit den sich entwickelnden Herausforderungen – Mündigkeitsprüfung erfolgreich zu bestehen! [b][8][/b]
      09.10.2018 13:59 Uhr Urteil in den Niederlanden https://www.tagesschau.de/ausland/klimaurteil-niederlande-101.html
      Klimaschützer gewinnen gegen Regierung
      Es ist ein historisches Urteil: Die niederländische Regierung muss den Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen bis 2020 deutlich senken. Klimaschützer hatten den Staat verklagt.
      … Bis Ende 2020 müssen die Niederlande nun nach dem Urteil den CO2-Ausstoß um mindestens 25 Prozent reduzieren im Vergleich zu den Werten von 1990.

      [b][6][/b] zum Begriff Amtsträger https://www.juraforum.de/lexikon/amtstraeger drei meiner Kommentare veröffentlicht – Auszug:
      …, meinen Sie nicht auch, dass in Ihrer Aufzählung zu "Amtsträger" ein wesentlicher Personenkreis fehlt? Die "Abgeordneten" und "Volksvertreter"! Bei uns in Baden-Württemberg …

      [b][7][/b] EUROPA [i]„Einfach alte Männer, die von nix 'ne Ahnung haben.“ [/i] http://up.picr.de/34029130ok.pdf

      [b][8][/b] zur NS-Vergangenheit des Justizministeriums http://up.picr.de/34014995wv.pdf
      FDP-Fraktionschef Rülke geht auf Richter los http://up.picr.de/34015096se.pdf
      Dienstgericht gegen Richter Thomas Schulte-Kellinghaus http://up.picr.de/34029184co.pdf
  • Jue.So Jürgen Sojka
    am 04.10.2018
    SWR4 Nachrichten um 11:00 Uhr mit Katrin Kleinbrahm „Der Europäische Gerichtshof hat Deutschland wegen des zu nachlässigen Umgangs mit der Autoindustrie verurteilt! Die Bundesrepublik habe es versäumt rechtzeitig dafür zu sorgen, dass ein klimaschädliches Treibhausgas in Klimaanlagen von mehr als einhundertdreiunddreißigtausend Daimler-Fahrzeugen nicht mehr verwendet wird. So der EuGH. …“ Ebenfalls die EU gegen die BRD [b][1][/b]

    Und er, dem Kretschmann sein Winfried? http://up.picr.de/32391578mn.pdf 36 Seiten, 3,7 MB
    [b]Auf Seite 22[/b] … Luftreinhaltepläne sind jeweils auf Gemeindeebene erstellt und sind für diesen "Verantwortungsbereich" er- und über-arbeitet; dem jeweils aktuell geltenden anzuwendenden RECHT!! _|_
    OB F. Kuhn und MP W. Kretschmann rufen nach wie vor nach der "Bundesaufsicht", also Anwendung von GG Art. 37 [Bundeszwang]

    Und auch zur Untätigkeit durch Nitratbelastung verurteilt der EuGH die BRD! [b][2][/b]
    *** Verletzung von EU-Recht ***

    [b][1][/b] 17.05.2018 12:50 Uhr Europäischer Gerichtshof - Luftverschmutzung: Klage gegen Deutschland https://www.zdf.de/nachrichten/heute/europaeischer-gerichtshof-klage-gegen-deutschland-wegen-luftverschmutzung-100.html Video 1 Min.
    Die EU-Kommission verklagt Deutschland, weil die Luftverschmutzung in Ballungsräumen gegen europäisches Recht verstößt. Damit wächst der Druck, etwas gegen Diesel-Abgase zu tun.

    EU-Klage: Fragen und Antworten

    +++ Video 2 Min. Merkel zu besserer Luft - Deutschland auf "sehr gutem Weg"

    [b][2][/b] 21.06.2018 11:49 Uhr Tagesschau Entscheidung des EuGH Deutschland wegen Nitratbelastung verurteilt https://www.tagesschau.de/inland/nitrat-eugh-101.html
    Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hat Deutschland wegen Verletzung von EU-Recht verurteilt, weil die Bundesregierung zu wenig gegen Nitrate im Grundwasser unternommen hat. Geklagt hatte die EU-Kommission.
    • Jue.So Jürgen Sojka
      am 04.10.2018
      Verantwortung für das eigene Fehlverhalten übernehmen im sich entschuldigen – heute Morgen im SWR-Hörfunk von Dr. Lucie Panzer, Stuttgart, Evangelische Kirche zum Thema gewählt.

      Anstöße SWR1 BW / Morgengedanken SWR4 BW
      „Sorry seems to be the hardest word”. “Entschuldigung scheint das schwierigste Wort zu sein. Dieses Lied von Elton John ist schon 42 Jahre alt. …

      Spiegel Kolumne vom 04.06.2018 Thematisiert: Verantwortung | Deutsches Versagen [b][3][/b]
      Die Kanzlerin sieht zu, wie Europa zerfällt. Der Oppositionschef verharmlost die Nazi-Zeit. Viele Deutsche haben immer noch ein Problem mit Verantwortung - für Zukunft und Vergangenheit. Aber auf Italien schimpfen!

      [b][3][/b] Eine Kolumne von Jakob Augstein http://www.spiegel.de/politik/deutschland/verantwortung-angela-merkel-und-alexander-gauland-zeigen-das-deutsche-versagen-kolumne-a-1211096.html

      Unsere Regeln gelten immer nur für die anderen

      Überfordert mit der Macht
  • frizzz Jupiter
    am 04.10.2018
    Alles wird nichts nützen, solange der CR Motor mit hoher Verdichtung und hohem Einspritzdruck weiter gebaut wird.
    Wir haben ein KONSTRUKTONSPROBLEM- egal ob mit Diesel oder Benzin betrieben wird.
    Ein Euro 0 Motor Baujahr 80 KANN kein NOX oder feinen Staub auswerfen. Darüberhinaus ist der TATSÄCHLCIHE Verbrauch mit jeder Euronorm um 30 % gewachsen. Heute braucht ein Stadtbus über das Doppelte im Vergleich mit 1980. Des weiteren diskutieren wir alle über "Werte" die NIEMAND nachprüfen kann/ darf (Abgaslobore sind für Privatpersonen verboten) . Das grenzt schon an religösen Fanatismus- einer Verarschung auch noch nachzulaufen.
    • Otto Normalverbraucher
      am 08.10.2018
      Und das alles diskutieren wir vor dem Hintergrund, dass die Stuttgarter Luft noch nie so sauber war wie heute.
      Ich finde, das kann man ruhig berücksichtigen.
  • Real Ist
    am 03.10.2018
    „Man muss eine Lüge nur oft genug wiederholen, und sie wird zur Wahrheit“

    Die jetztige Lösung ist genau so kropfunnötig wie die blaue Plakette, selbst bei mehrfacher Überschreitung des aktuellen Grenzwertes sind die ideologisch verteufelten Stickoxyde gesundheitlich unbedenklich.

    Im folgenden Video wird alles wissenschaftlich verständlich erklärt, da bleibt keine Frage offen, für allwissende Realitätsverweigerer ungeeignet.

    https://www.swr.de/swr1/bw/prof-bestreitet-gesundheitsgefahren-durch-stickoxide/-/id=233362/did=21351834/nid=233362/aovtup/index.html
    • Andreas G.
      am 03.10.2018
      Welche Lüge ? Die Verbrauchsangaben der Hersteller oder die überhöhten Abgaswerte ? Wenn die Politik nicht reagiert, geht es zum Glück über den Umweg Fahrverbot

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