KONTEXT:Wochenzeitung
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Lasst euch nicht beirren!

Unser ältester Unterstützer gratuliert: Lasst euch nicht beirren!
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Edzard Reuter gehört zu den Förderern der ersten Stunde. In seinem langen Leben hat er gelernt, wie wichtig es ist, verlässliche Informationen zu bekommen.

Wer hätte vor zehn Jahren darauf wetten wollen, dass ein so verrücktes Projekt wie Kontext auch nur die ersten paar Exemplare überstehen würde? Ohne gesicherte Finanzierung? Ohne dass die winzige Schar der beteiligten Journalistinnen und Journalisten auch nur im Entferntesten träumen durfte, davon leben zu können? Ohne einen konventionellen Vertriebsweg oder gar Werbeeinkünfte? Nur im Vertrauen auf Leserinnen und Leser, denen die profitgesteuerten Druckerzeugnisse der Tagespresse nicht mehr ausreichten, sich ein ungefärbtes eigenes Urteil bilden zu können – zumindest über die unzähligen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Hintergründe (und Interessen), die jenseits der großen Schlagzeilen das Geschehen im Ländle bestimmen?

Das Wunder ist längst zur allwöchentlichen Realität geworden. Viele Leserinnen und Leser können kaum die Mitte der Woche erwarten, bis die neueste digitale Kontext-Ausgabe auf ihren Bildschirmen erscheint – eben nicht als weiteres Beispiel von vielen für ebenso billigen wie beliebigen Online-Journalismus, sondern mit ausführlichen, sorgfältig recherchierten Berichten über Zusammenhänge, die oft genug aus Sicht der Beteiligten lieber besser nicht öffentlich diskutiert werden sollten.

Zu diesen treuen Lesern zähle auch ich mich. Und ich sage danke!

Kontext: Das ist ein Beleg dafür, wie sehr eine lebendige Demokratie von der Begleitung durch lebendigen und unabhängigen Journalismus abhängig ist. Zumal man das alles dann am folgenden Wochenende auch noch in aller Ruhe in der "taz" gedruckt nachlesen kann.

Macht weiter so! Lasst euch nicht beirren, lasst euren unbestechlichen journalistischen Scheinwerfer auch künftig mit voller Kraft eingeschaltet!


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