Karikatur: Kostas Koufogiorgos.

Ausgabe 369
Medien

Verleger hinter Gittern

Von Josef-Otto Freudenreich
Datum: 25.04.2018
Die "Eßlinger Zeitung" feiert ihr 150-jähriges Jubiläum. Mit einer Ausdauer, die viel mit der Angst vor dem Tod zu tun hat. Höhepunkte sind der Festakt für die Verlegerin, die keine mehr ist, und die Rede des Ministerpräsidenten. Zutritt haben nur geladene Gäste, die mit Sperrgittern geschützt werden. Das Bodenpersonal steht draußen und streikt.

Mit Geburtstagen ist das so eine Sache. Je höher das Alter, desto häufiger stellt sich die Frage, wozu das gut sein soll. Und trotzdem soll man sich ganz toll freuen. So dürfte die Gemütslage derzeit bei der "Eßlinger Zeitung" (EZ) sein, die 150 Jahre alt wird und auch sonst eigentlich keinen Grund zum Feiern hat. Trotzdem vergeht kein Tag, an dem sie nicht darauf hinweist, dass sie ein wunderbares Jubiläum hat.

Geschäftsführer Andreas Heinkel gibt dazu im eigenen Blatt ein Interview, in dem er sich mehrfach darauf freut, seine Leser zu treffen, weil die "immer an erster Stelle" stehen, und das Motto lautet: ganz nah dran. Das war er vorher bei der "Lausitzer Rundschau", dann beim "Münchner Merkur" und seit 2016 bei der EZ, wo er eines sicher weiß: "Was sich niemals verändern darf, sind die journalistische Qualität und die Unabhängigkeit".

Auch das ist so eine Sache. Seit Oktober 2016 existiert die "Eßlinger Zeitung" (Auflage 38 000) nicht mehr als eigenständiges Organ. Seitdem ist sie ein kleines Stück im großen Puzzle der Südwestdeutschen Medienholding SWMH, verkauft von der Eigentümerin Christine Bechtle-Kobarg (BeKo), die nur noch eine Herausgeberin auf dem Papier ist, und die Zeitung ein Appendix des Stuttgarter Pressehauses, der mit STZN-EZ gekürzelt werden kann. Außer dem Lokalen und Regionalen kommt alles aus dem Maschinenraum von "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten".

Und das ist genau das, was Otto W. Bechtle, der 2012 gestorbene Vater von Christine, nie wollte. Wann immer der Patriarch zitiert wurde, war von Vielfalt und Unabhängigkeit und dem Kampf gegen die Monopole die Rede, was nur für Springers "Bild" nicht galt, die er zur Mehrung des Vermögens gerne druckte.

Wohl wahr: Die EZ steckt voller Geheimnisse

Am Tag der offenen Tür, am vergangenen Sonntag bei schönstem Sonnenschein, erfährt niemand von den neuen Besitzverhältnissen. Das hängt womöglich auch damit zusammen, dass die Welt der Zeitungsmacher "voller Geheimnisse" steckt, wie das Heimatblatt vermerkt. Beim Rundgang durchs Druckhaus liest das Publikum von einer "unabhängigen Vollredaktion", die alles selbst produziert und gestaltet, etwa 40 Köpfe umfasst und von etwa 100 freien Mitarbeitern unterstützt wird. Das wundert dann wieder den Betriebsrat, der noch 26 Redaktionsmitglieder zählt, Tendenz abnehmend, und auch "Freie" schwinden sieht, die keine Aufträge mehr bekommen.

Für sie sind die Wunder nicht so groß. Zum einen wollen die Sparfüchse der SWMH eine Billigzeitung, zum anderen kein Rumgefummel, wenn es um die Platzierung der Anzeigen geht. Also wurden die sechs Spalten der EZ auf fünf reduziert, um sie STZN-kompatibel zu machen, noch ordentlich Weißräume geschaffen, und fertig war die "luftige Anmutung", wie sie Geschäftsführer Heinkel gefällt. Für die "Freien" ist das Luft im Geldbeutel, weil sie weniger Platz und für die längere Zeile das gleiche Geld kriegen: 62 Cent. Darüber streiten sie sich derzeit mit Heinkel, der allerdings unwillig ist.

Ob jener Misshelligkeiten hat sich EZ-Chefredakteur Gerd Schneider wohl gedacht, dass es besser wäre, nett zu sein. Also hat er am 6. April an seine freien Mitarbeiter geschrieben, ohne ihre "wertvolle Unterstützung" wäre das Haus nicht in der Lage, täglich ein "derart lesenswertes Produkt" zu präsentieren. Deshalb seien auch sie zum großen Tag der offenen Tür eingeladen, wobei sie mit einem kleinen Zügle von der Zeppelinstraße (dem Firmensitz, d. Red.) zur gemütlichen Hocketse gebracht würden. Wären sie da gewesen, was sie nicht waren, hätten sie auch manche Kritik gehört. Zum Beispiel, dass das Blatt immer dünner werde, und die Todesanzeigen aus Stuttgart als Füllmaterial herhalten müssten.

Schwamm drüber. Jetzt wird gefeiert. Vorhang auf für die BeKo-Festspiele. Alle sind erschienen am Mittwoch, den 25. April, um der Ex-Verlegerin im Esslinger "Neckar Forum" die Ehre zu erweisen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hielt ein flammendes Plädoyer für eine freie Presse und erinnerte sich daran, wie er in Esslingen einst versucht hat, seine "Kommunistische Volkszeitung" los zu werden, was ihm aufgrund der EZ-Qualität nicht gelungen sei. Was haben sie gelacht, die 400 Festgäste, über den ehemaligen Maoisten. Konzernchef Mathias Döpfner trat mit Friede Springer und zwei Hüten auf. Als Präsident des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger und als Vorstandsvorsitzender des Axel Springer Verlags. Er tue das besonders gern, teilt seine Sprecherin Edda Fels auf Anfrage mit, weil sich die Familien Bechtle und Springer "auch weiterhin verbunden fühlen". (Wie in Kontext berichtet, basiert die Freundschaft auf der Hilfe von Otto W. Bechtle für Axel Springer, der vor dem 68er-Mob geschützt werden musste)

Döpfner versprach den anwesenden Verlegern eine "großartige Zukunft", sofern sie es mit dem Herdentrieb und dem Mainstream nicht übertrieben. Zuviel political correctness, warnte ihr Vorsitzender, sei nicht gut. Auch SWMH-Geschäftsführer Richard Rebmann, der zur Jahresmitte in Rente gehen wird, war voller Zuversicht und sicherte zu, die Erfolgsgeschichte der EZ als "unabhängige und kritische Stimme fortzuschreiben". Das dürfte auch dem Oberbürgermeister der Stadt, Jürgen Zieger von der SPD, gefallen haben, der sich immer glücklich schätzte, mit Frau Bechtle-Kobarg als Duz-Freund verbunden zu sein. Schade nur, dass die vielen Menschen, die sonst an erster EZ-Stelle stehen, nicht teilhaben konnten. Leider, bedauerte die SWMH, sei der Festakt nur für geladene Gäste zugänglich.

Auch das eigene Bodenpersonal musste draußen bleiben. Es stand, fast 300 an der Zahl, am Mittwochnachmittag vor der Tür des Neckar Forums mit Trillerpfeifen und Transparenten, die "Wir sind es wert" einforderten. Nein, sie wollten da nicht rein, die Journalistinnen und Journalisten, sie wollten mehr Geld von denen, die drinnen sind. Aber die bieten nur 1, 04 Prozent mehr und deshalb war wieder Warnstreik, der sich gut mit der Verlegerfeier kombinieren ließ. "Sie sollen uns schon sehen", sagt Uwe Kreft von der Gewerkschaft Verdi, die zusammen mit dem Deutschen Journalistenverband DJV zum Ausstand aufgerufen hat.

Es soll auch KollegInnen gegeben haben, die gerne einen Spießrutenlauf gesehen hätten. Von BeKo und ihren Gästen. Aber da war die Sicherheit vor, für Kretschmann & Co., weshalb es auch kein Spalier gab, sondern Sperrgitter zwischen Demonstranten und denen, die besonders geschützt werden mussten. Ein Spalier hätte die Polizei nie erlaubt, vermutet Verdi-Mediensekretär Siegfried Heim, wäre von ihm aber auch nicht gewollt gewesen, weil sie doch die "Guten" seien. Schade eigentlich.

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7 Kommentare verfügbar

  • Emilia Lohnhorst
    am 01.05.2018
    Andreas Heinkel, der Geschäftsführer des Bechtle-Verlags, ist ein lustiger Geselle! Zwei Beispiele: Auf der Facebook-Seite der EZ-StZ-StN schrieb ein erboster Leser nach dem Selbstbeweihräucherungs-Festakt im Esslinger Neckarforum, er habe, nach der Rückkehr aus dem Urlaub, 175 Euro Abschleppgebühren für sein Vehikel berappen müssen - weil "die hohen Herren ja vorfahren müssen und nicht im Parkhaus parken können". Herr Heinkel meldete sich flugs zu Wort, schrieb, niemand wäre vorgefahren worden (Frage: nicht mal der Ministerpräsident Kretschmann, Herr Heinkel?) und der junge Mann solle sich bei ihm melden, er erstatte ihm die 175 Euro. Da stellen sich Fragen: Aus dem Ärgernis des jungen Mannes geht nicht hervor, warum sein Fahrzeug abgeschleppt worden ist. Stand es in einer Halteverbotszone? Parkte es in einer Feuerwehrzufahrt? Behinderte das stehende Fahrzeug vielleicht den fließenden Verkehr? Der Leser kann es nicht mal zwischen den Zeilen herauslesen, dennoch übernimmt Herr Heinkel gönnerhaft trotzdem das Bußgeld. Mit seiner Redaktion und seinen freien MitarbeiterInnen aber springt Heinkel weniger kulant um, um nicht zu sagen, er zeigt gar keine Kulanz. Im Gegenteil. Dort wird selbst um Cent-Beträge gehauen und gestochen. Diese Doppel-"Moral" verstehe wer will. Zweites Beispiel: Selbige Facebook-Seite, selbige Jubel-Arie. Eine Leserin fragt, was es denn da zu feiern gebe. Das Blättchen werden doch immer dünner, die Todesanzeigen immer umfangreicher und die Kopie der StZ immer eindeutiger, was sie zur Kündigung des Abos veranlasst hätte. Auch hier springt Heinkel flugs in die Bresche. Von einem Dünnerwerden des Blattes könne auch hier keine Rede sein, er könne das anhang jahrelanger Produktionszahlen belegen, die Dame möge sich zwecks Terminvereinbarung in seinem Sekretariat melden. Dass die Dame mit "dünn" nicht die Dicke des Zeitungspapiers sondern die Inhaltlichkeit gemeint haben könnte, auf diese Idee scheint Andreas Heinkel nicht gekommen zu sein.
  • Rolf Steiner
    am 30.04.2018
    Es bleibt die Aufgabe einer freien Presse, jedem antidemokratisch-konservativen Denken und dessen nationalistischen und militaristischen Tendenzen deutlich entgegen zu wirken. Jede politische Infamie oder Niedertracht muss an den öffentlichen Pranger. Nichtsdestotrotz habe ich immer wieder mal das Gefühl, dass die Jahrzehnte langen Bemühungen, die "Deutschen" zu aufrechten Demokraten weiter zu bilden, nicht so richtig geglückt sind. Springers Angriffe auf die 68er sprechen eine sehr deutliche Sprache, eine Pogrom-Stimmung, die absolut die unterste Grenze der Verwahrlosung erreichte. Soll diese üble Suppe erneut von Wiederkäuern wie Dobrindt serviert werden. Und ich sehe weiterhin eine schäbige Duckmäuserei derjenigen, die eigentlich bei jedem Angriff auf unsere Demokratie auf die Barrikaden gehen und eindeutige Schlagzeilen gegen diese demokratiezerstörenden Verkommenheiten produzieren müssten.

    Aber auch Deutschlands Symbole bleiben suspekt. Wie z.B. der Bundesadler mit seinen Flügeln, "angewinkelt auf Hosennaht" (Walter Mehring) oder jetzt wieder neu: das Söder-CSU-Kreuz! Nur noch auf's Christliche schielend, um jenes ehemalige, auch in und vor den Amtsstuben Residierende mit den 4 Haken rechtsextremfreundlichst zu ersetzen? Die Kirchen wehren sich zu Recht gegenüber dieser kulturellen Verwahrlosung. Unser Grundgesetz, glücklicherweise noch vor Adenauers Regierungsantritt erstellt, reicht mir als Symbol und Rechtsgrundlage. Es muss bei jedem Angriff, der von interessierter rechter Seite ausgeht, hartnäckig verteidigt werden.

    Geschäftsführer Andreas Heinkel: "Was sich niemals verändern darf, sind die journalistische Qualität und die Unabhängigkeit". Ja zur Qualität, aber Journalistische Unabhängigkeit, da habe ich meine Zweifel in Anbetracht der ehemaligen und derzeigen "Verbindungen".
  • Schwa be
    am 30.04.2018
    Vielen Dank für diesen m.E. sehr, sehr guten Artikel!
    Solche Veranstaltungen/Selbstbeweihräucherungen, bei denen die Akteure/Funktionäre (des Establishments) sich mit Sperrgittern meinen schützen zu müssen erinnern mich an Auftritte/Inszenierungen totalitärer Systeme bzw. deren Funktionäre!
  • Philippe Ressing
    am 28.04.2018
    Einst spürte man die Pressekonzentration, wenn wieder eine Zeitung aufgekauft wurde und vom Markt verschwand. Die heutige Verlaufsform ist die inhaltliche Ausdünnung durch Übernahme von ganzen Themenseiten aus anderen Zeitungen des Konzerns. Der Titel bleibt, aber große Teile der Berichterstattung kommen aus der Konzernzentrale. Besonders fatal ist das bei lokal-regionalen Blättern, die den Geschäftsinteressen der Verlger besonders ausgeliefert sind. Jahrelang trommelten StuttZ und StuN für Stuttgart 21 und verkauften ihre Leser für dumm - weil man das Projekt pushen wollte.
    Immer wieder werden die sinkenden Erträge im Print-Geschäft für die Misere verantwortlich gemacht. Finanzierten sich einst die Tageszeitungen zu 2/3 aus Anzeigen und 1/3 aus dem Verkaufserlös, hat sich die Situation heute umgekehrt. Das Abo wird teurer, durch lockeres Layout wird Text gespart - der Abonennt zahlt mehr für weniger. Anzeigen sind ins Internet abgewandert und der Erfolg der Gegenstrategie der Verlage ist fraglich, durch eigene Online-Aktivitäten diesen Markt abzuschöpfen. Über Kostendeckung oder Gewinne mit den Online-Ausgaben schweigen sich Verleger aus, oder man engagiert sich gleich nur noch digital.
    Der Axel-Springer-Verlag verkaufte vor ein paar Jahren seine gesamten Regionalzeitungen und macht heute Geld mit Kontaktbörsen und Reiseportalen im Internet. Mit Publizistik oder gar Meinungsvielfalt hat das nichts mehr zu tun. Öffentlich geriert man sich aber an 'Festtagen' als Gralshüter der grundgesetzliche verbrieften Meinungsfreiheit. Real ruiniert man die Zeitungen, etwa durch Redaktionen, die ohne Tarifbindung agieren - fast food Journalismus ist das Ergebnis. Horst Röper, Zeitungsforscher aus Dortmund, schilderte die Entwicklung vor einem Jahr in Stuttgart: https://medienfresser.blogspot.de/2017/04/stell-dir-vor-zeitungen-verschwinden.html
  • Emma Leonie
    am 26.04.2018
    Ich kann Frau Freytag nur zupflichten: Fantastischer Artikel. Mit einem klitzekleinen Unterschied: Die Wahrheit ist noch viel drastischer. Für diese unsägliche Selbstbeweihräucherungs-Veranstaltung mitsamt 400 geladenen Gästen wie im Neckarforum ist Geld da (man gönnt sich ja sonst nichts?), aber den freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird die finanzielle Leine immer weiter gekürzt und damit der Hals zugeschnürt. Dabei wäre der Verlag und die Redaktion ohne diese "Geknechteten" nichts. Aber wen stört es? Niemanden. Die Lokalredaktion wird auch irgendwann "aufgelöst", in der Lokalredaktion von Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten.
  • Barbara Freytag
    am 26.04.2018
    Hervorragender Text. Es war schon eine schräge Situation in Esslingen am Neckarforum: Drinnen die Möchtegern-Hautevolee, draußen die pfeifenden Journalisten - das mutete recht altertümlich an. Eben so wie diese Jubelveranstaltung, die mit "unzeitgemäß" nur unzureichend beschrieben ist. Aber es passte zur Eßlinger Zeitung. Die macht sich derzeit mit Eifer daran, ihre LeserInnen mit Pressemitteilungsabdrucken und Nullinhalten zu vergraulen. Warten wir mal ab, wann die Lokalredaktion der Stuttgarter Zeitung aufgelöst wird. Denn warum sollte die SWMH sich zwei konkurrierende Redaktionen halten? Hat sie in Stuttgart ja auch nicht getan. Und dass "Vielfalt der Meinungen" die Verlagsmanager nicht die Bohne interessiert, ist ja mittlerweile sattsam bekannt. Sie reden nur davon und unsere Politikerprominenz redet ihnen nach dem Mund, um keine schlechte Presse zu bekommen.
  • Rolf Steiner
    am 25.04.2018
    Wer bei uns Sperrgitter benötigt, um sich vor dem eigenen Personal zu schützen, der/die zeigt damit jene Angst, die in Südamerika oder Südtitalien Unternehmer wie Mafiabosse zwingt, inmitten von glasscherbenbewehrten Stacheldrahtmauern und maschinenpistolenpräsentierendem Wachpersonal ein trostloses, aber üppig mit sprudelnden Gewinnen dotiertes Lotterleben zu vergeuden.

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