Ohne uns geht nichts! Logo des Schweizer Frauenstreiks. Bild: www.14juni.ch

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Ausgabe 428
Gesellschaft

Froue für Froue

Von Johanna Henkel-Waidhofer
Datum: 12.06.2019
Was würde passieren in der eigenen Familie, im Beruf, an der Uni, im Verein, wenn alle Frauen keine Hand rührten? Es gäbe Stillstand allerorten, sagen die Organisatorinnen des Schweizer Frauenstreiks. Sie wollen unsichtbar geleistete Arbeit sichtbar machen. Wenigstens 24 Stunden lang.

Charlotte Schneidewind-Hartnagel, Vorsitzende des Landesfrauenrats Baden-Württemberg (LFR), sendet anlässlich des 28. Schweizer Frauenstreiks solidarische Grüße nach Zürich oder Basel, Bern, St. Gallen oder Winterthur. Mehr allerdings ist nicht drin, denn der Dachverband von rund 40 Frauenorganisationen sei dazu weder personell noch finanziell in der Lage, so die frühere Grünen-Landtagsabgeordnete. 50 Jahre nach der Gründung sind die Mittel noch immer knapp bemessen. Lange Zeit musste der LFR mit 80 000 Euro Förderung im Jahr auskommen, inzwischen sind es rund 130 000. Eine konkrete Unterstützung der Schweizer Frauen, etwa für Fahrten zu den zahlreichen Großdemos, ist da nicht drin. „Weil wir noch immer einfach nicht genug Wertschätzung erfahren“, sagt Schneidewind-Hartnagel.

Dasselbe sagen die Schweizerinnen, seit 1991. Spät genug, aber immerhin, feierte die Einführung der Passage "Gleiche Rechte für Mann und Frau" in die eidgenössische Verfassung den zehnten Geburtstag. Hunderttausende gingen unter dem Motto "wenn frau will, steht alles still" auf die Straße, weil sich in der Realität zu wenig getan hatte. Hunderttausende sind es 2019, aus eben diesem Grund. Die ersten Streiks waren noch begleitet von massiven Drohungen, weil es für solche politische Manifestationen keine Rechtsgrundlage gebe. Inzwischen sind die Arbeitgeberverbände konzilianter in vielen Regionen des zivilgesellschaftlichen Lebens. Was aber noch lange nicht heißt, dass zentrale Forderungen erfüllt worden wären. Eher im Gegenteil.

"Wir sind laut, auch ganz ohne Jungfernhaut"

Also geht es wieder einmal um das Dauerthema Lohnungleichheit, um die ungleiche Verteilung unbezahlter Arbeit, um sexuelle Belästigung. "Wir wollen deutlich zeigen, dass Frauen sich mit dem Stand der Dinge nicht länger zufrieden geben und dass es mit der Gleichstellung vorangehen muss", schreiben die OrganisatorInnen. Es gibt Turnbeutel oder Kaffeetassen oder T-Shirts mit dem diesjährigen Logo, einer Frau mit rotlackierten Fingernägeln, vor der Brust verschränkten Armen und vielen frechen Sprüchen:  "Wir sind hier, wir sind laut, auch ganz ohne Jungfernhaut."

Apropos: Vor 2430 (!) Jahren wurde Aristophanes‘ "Lysistrate" uraufgeführt. Hellenische Frauen, "im gelben Schal, geschminkt und schön geputzt", verweigern sich so lange ihren Männern, bis die ihren jahrzehntelangen Krieg einstellen. "Voll Ärger bin ich über uns – uns Weiber, daß wir beim Männervolk verrufen als nichtsnutzig", sagt die Titelheldin. Unter der Überschrift "Streiken lohnt sich" haben die Schweizerinnen eine Auswahl von Aufständen zusammengestellt: 1881, weniger als zwanzig Jahre nach Ende der Sklaverei, verweigerten tausende Wäscherinnen in Atlanta ihre Arbeit und forderten einen einheitlichen Lohn. Sie organisierten sich, wurden immer mehr, schwarze Hausangestellte solidarisierten sich, am Ende wurden ihre Forderungen erfüllt.

Angeführt von zwei Sozialdemokratinnen traten zwölf Jahre später 700 Textilarbeiterinnen in Wien in einen Streik. Das schließlich erreichte Ziel: die Verkürzung der Arbeitszeit von 13 auf zehn Stunden, bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne. In Kolumbien standen Frauen auf, in Finnland, in Island. 1970 legten in den USA 50 000 Frauen die Arbeit nieder, für eine kostenlose Kinderbetreuung und das Recht auf Abtreibung. Fünf Jahrzehnte danach sind diese beiden Forderungen ungebrochen aktuell, nicht nur in den Vereinigten Staaten. Spanien bot 2018 ein ganz besonderes Schauspiel. Einerseits legen zehntausende Frauen die Arbeit nieder, in einer Blitzumfrage nennen 82 Prozent die Aktion wichtig und richtig. Andererseits ist das Gleichstellungsgesetz schon elf Jahre alt, und im Familienalltag ist die Verteilung der Aufgaben traditionell geregelt, vor allem wenn es um Kinderbetreuung und die Pflege von Angehörigen geht.

Frauenprotest auf Schweizerisch: „Mitenang si mir fürenang starch“

Care-Arbeit ist auch eines der Stichworte am Schweizer Frauenstreiktag 2019. Die SozialistInnen in der Eidgenossenschaft stellen sich gegen die „geschlechterspezifische Arbeitsteilung“. Die "Gewerkschaften im service public" wollen unsichtbare Arbeit sichtbar machen. In Aargau findet ein Sitzstreik der Landfrauen und des Katholischen Frauenbunds auf dem Schlossplatz "und in (Liege-)Stühlen" statt. In Bern verlassen die Frauen um Punkt 15:24 Uhr ihren Arbeitsplatz, denn "bei durchschnittlich 20 Prozent weniger Lohn arbeiten wir ab jetzt gratis", in Thun ist für den ganzen Tag ein "kostenloser Kinderhütedienst" organisiert, damit die Mütter beim Arbeitskampf mitmachen können. In Wohlen im Kanton Bern regiert Schwyzerdütsch: "Froue für Froue. Nume mitenang si mir fürenang starch." In vielen Orten tagen Frauenparlamente.

In der Schweiz liegt das Jahresstundenvolumen der unbezahlten Hausarbeit, Kinderbetreuung und Pflege bei 7697 Stunden, die bezahlte Arbeitszeit wird mit weniger, nämlich 6974 Stunden ermittelt. Das Statistische Bundesamt hat die eine und die andere Form der Arbeit für Deutschland erhoben: Mit einem noch deutlich höheren Faktor von 1,7 übersteigt die unbezahlte die bezahlte Arbeit. Die Rechnung wird mit Rentenantritt präsentiert: Schweizerinnen verfügen im Alter um durchschnittlich 37 Prozent weniger Rente als Schweizer.

Frauen leben länger – aber wovon?

Der Landesfrauenrat ist schon vor zwei Jahren dem Bündnis gegen Altersarmut beigetreten. Verlangt wird ein "Kurswechsel in der Rentenpolitik", weil für Arbeitnehmerinnen mit der Festschreibung des Rentenniveaus bei 48 Prozent "die strukturellen Probleme nicht einmal ansatzweise gelöst werden". Der alte Spruch "Frauen leben länger – aber wovon?" werde immer aktueller. Das Jahresprogramm zum 50. Jubiläum des LFR liest sich wie ein Kaleidoskop unerfüllter Ansprüche, die endlich zu ihrem Recht kommen müssen. Zur Europawahl – "Frei Gleich Gerecht" – wurde nicht nur die gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen verlangt, sondern auch darauf hingewiesen, wie gerade populistische und nationalistischen Bewegungen Solidarität und Gleichberechtigung bedrohen.

Auch das Wahlrechtsthema bleibt auf der baden-württembergischen Agenda. Erst recht, weil sich bei der Kommunalwahl zum x-ten Mal bestätigt hat, was Fachleute ohnehin längst wissen: freiwillig schmilzt der Männerüberhang nicht. Es ist die Messlatte für Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut, sich nicht dem Druck der Arbeitgeber zu beugen, sondern an der Bildungszeit für Weiterbildung, Demokratie und Ehrenamt festzuhalten, denn diese fünf Tage, so Schneidewind-Hartnagel, "sind unverhandelbar".

Und noch eine Latte liegt für die grün-schwarze Koalition: Auf der Delegiertenversammlung im April wurde eine Erhöhung der Fördermittel durch das Land auf 200 000 Euro verlangt. Es sei "wichtiger denn je, dass der Landesfrauenrat seiner gesamtgesellschaftlichen Aufgabe gerecht werden und aktuelle Entwicklungen zeitnah aufgreifen kann", heißt es in dem Beschluss. Und weiter: "Die unverzichtbare gesellschaftliche Arbeit des Landesfrauenrates muss mit seiner Gender-Expertise in Legislative und Exekutive professionell vertreten sein."

Außerdem könnte sich – Froue für Froue – 2020 doch ein Bus voll UnterstützerInnen in die Schweiz aufmachen. Oder gleich mehrere. Und am Steuer müssen Fahrer sitzen, weil die Frauen streiken. Wenigstens 24 Stunden lang.


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6 Kommentare verfügbar

  • Ruby Tuesday
    am 17.06.2019
    Baden-Württemberg liebt Dachverbände und Mitgliederverbände mit 2 Millionen Mitgliedern (so der Hinweis im Netz zum Landesfrauenrat) - und dann das größtmögliche Bedauern, dass man nicht teilnehmen konnte an der Veranstaltung - weil? Ja warum eigentlich nicht. Das Baden-Württemberg-Ticket der Bahn kostet 24 Euro + 6 Euro für jede Mitfahrerin. Ist das zu teuer für eine aus Steuermitteln unterstützte Vereinigung von Elite-Frouen im grün/schwarzen Hofstaat?

    Da tummelt sich der Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) neben den GRÜNEN, der SPD, FDP, dem Ärztinnenverband ( es sind insgesamt 52 Mitglederverbände). Wobei der DEHOGA ist ja bekannt für die großherzige Unterstützung von Hoteliers, die das Einkommen für Zimmerfrauen und Hotelpersonal nicht gerade ausufern zu lassen.

    Aber so ist das eben wenn Regierungen ihre Wichtigkeit immer wieder herausstellen wollen oder müssen. Das Bedauern der Charlotte Schneidewind-Hartnagel, man könne leider nicht aus Geldmangel ist ein Armutszeugnis der Dienstwagennutzerinnen. Über wie viele Dienstwagen verfügen die Staats- und sonstwie Sekretärinnen. Hätte das nicht für einen eindrucksvollen Konvoi wenigstens nach Basel gereicht?

    Sie sollte sich ein Beispiel nehmen an den Schülern, von "Friday`s for Future" die zu hunderten demnächst nach Aachen fahren, pro Kopf um 30 Euro von ihrem Taschengeld aufwenden und viel Organisations- und Improvisationstalent einbringen, die zudem in Städten und Gemeinden Solidaritätstreffen organisieren - ja da sieht man die Solidarität der Straße, die nicht von der PolitikerInnenklasse korrumpiert wurde.

    Da war noch dieser kurze Kommentar, ich nehme an einer Frau aus Langenargen in https://agora-la.org/2019/06/16/uber-den-tellerrand-frauenstreik-in-der-schweiz/ - einer Frau die sowohl engagiert als auch betroffen ist, ebenso wie manche Nachbarin, die ehrenamtlich und uneigennützig handeln, nicht schwätzen.

    Diese Frou(en) bleiben allein mit den Problemen vor Ort, bleiben ungenannt, undekoriert oder geehrt und man verweigert ihnen den Anspruch auf Landesmittel. Dieser, diesen ruhelose(n) Praktikerin(nen), die vermutlich neben dem Arbeitseinsatz auch manchen Euro aus der Haushaltskasse beisteuern. Das ist eben so auf dem Land. Da müsste man auch mal einen Blick wagen auf die an den Landesfrauenverband fliessenden Drittmittel von Verbänden und staatsbürgerlichen Vereinigungen, auf die Kosten für Kaffeekränzchen und elitäre Tagungen, die Preisverleihungen für bürgerliches Engagement, und darauf hinweisen, dass man einen Subventionskuchen auch teilen könnte. Es wäre schon sehr öffentlichkeitswirksam gewesen, hätten all diese Mitgliederinnen der 52 Mitgliederinnenverbände nur eine Solidaritätsmail in die Schweiz geschickt, aber dazu fehlte dann wohl der Wille oder auch die Phantasie die richtigen Worte zu finden.
  • Dr. med .Hartmut Walter
    am 16.06.2019
    Alles ist relativ.

    Es gibt zahlreiche Biochemiker, die überzeugt sind,daß bei genauerer Betrachtung der
    Struktur der Geschlechtshormone und der Geschlechtschromosomen das "Weibliche" urzeitlich prmär vohanden war und sich das" Männliche" später daraus entwickelte.
    ( umgekeher wie in der Bibel beschrieben)
    Es gibt keine vernünftige Erklärung, warum Männer Brustwarzen haben und sogar eine Milchleiste entwickeln können. Wir sollten bei den berechtigten, aber relativ lokalen Problemen auch mal über den Horizont in die Ferne schauen, dann relativieren sich die Dinge. Wenn man zb.in Indien die Missachtung, Unterdrückung, Erniedrigung und Benachteiligung des weiblichen Geschlechts aus nächster Nähe erlebt hat , wird man fast sprachlos. In Kinderarztpraxen auf dem Land finden sich üblicherweise nur kleine
    männliche Patienten . Mädchen sind es nicht wert, sie zum Arzt zubringen.
    Weibliche Foeten werden massenhaft wegen der Mitgiftproblematik sytematisch abgetrieben.Gruppenvergewaltigungen z.T. mit Todesfolge und Gewalt gegen Frauen
    sind an der Tagesordnung.
    Frauenbewegungen, wie die Gulabi Gang ( Kennzeichen :pinkfarbige Saris und Schlagstöcke) und auch andere Protestbewegungen, die es schon seit den siebziger Jahren gibt, sind bisher nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
    .
    • Jue.So Jürgen Sojka
      am 16.06.2019
      Oh, damit sehr nah am Tatsächlichen | :-)

      StZ-Kommentare werden zwar nicht mehr angezeigt, allerdings ist dieser in einem Gerichtsverfahren vor dem Landgericht Stuttgart (Mo. 13.10.2014 AZ 19 Qs 134-14) in Anwendung und damit gesichert: Anlage "Z.2 2014.05.23 Ernest Petek S21 Die Stadt sieht den Anfangsverdacht ausgeräumt StZ" https://up.picr.de/36027498uy.pdf Auszug:
      … Wie Sie wissen, zu wissen haben, Franziska Theissen, ist das
      älteste bio-logische Prinzip, das weibliche Prinzip – aus einer Zelle entwickelt sich
      eine weitere, identische Zelle; aus sich selbst heraus (weibliche Prinzip, zu dem
      das männliche Prinzip hinzu kam)!! In der Welt der Mikroben herrscht dieses
      Prinzip vor, das zu einer immensen _R e p r o d u k t i o n s r a t e_ führt (nicht
      auf das männliche Prinzip angewiesen)!! …
  • E. Bellum
    am 15.06.2019
    Zum Frauenstreik in der Schweiz: Betreuung der Geflüchteten

    Es ist zu bemerken, dass es auch wieder hauptsächlich Frauen sind, die in der Betreuung der Geflüchteten die Ärmel aufgerollt haben und auch hier wieder das Ehrenamt übernommen haben. Viele Asylkreise haben sich inzwischen aufgelöst, aber die unsichtbaren Helferinnen sind geblieben und übernehmen immer noch die nur mangelhaft mit Personal ausgestattete Sozialarbeit. Dabei sind alle Bereiche abzudecken: Ämterbesuche, Schule, Kindergarten, Sprachkurse, Arbeitsbeschaffung und Beratung in Fragen des Alltags!
    Es ist der ganz normale Wahnsinn, der leider gerade jetzt nach über vier Jahren in fast völlige Vergessenheit geraten ist. Zumindest in unserer kleinen Touristen- Gemeinde Langenargen, wo man anderen Investitionen Prioritäten setzt!
  • Sterndeuterin
    am 14.06.2019
    Tolle Idee mit dem Frauentaler. Die SPD hat schon lange den Instinkt für die Würde des Menschen verloren. Schade!!
  • Ruby Tuesday
    am 14.06.2019
    Wie zynisch ist eigentlich die SPD-Forderung, dass erst nach 35 Jahren sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung, höhere Rentenbezüge möglich sind. Wenn man die besten Jugendjahre bereits mit ehrenamtlichen Tätigkeiten verschwendet hat? Eigentlich dürfe man als Normalverdienerin erst ab dem 36. Berufsjahr an eine ehrenamtliche Tätigkeit nur denken. Wie wird es den Frauen eigentlich gedankt, dass sie in Langenargen gebrauchte Spritzen, die den Strand vermüllten, entsorgten oder den von Festbesuchern und Touristen zurückgelassenen Abfall in Städten und Gemeinden einsammeln. Wie viele tausend Kuchen werden jährlich gebacken, wie viele Speisen zur Finanzierung von Kindergärten, Klassenreisen und Schulbedarf jährlich zubereitet um dann auch noch verkauft zu werden - überwiegend von Frauen. Wie hoch ist die Zahl der in sogenannte 1-Euro-Jobs gezwungenen Frauen, denen auch für diese Zwangsarbeit keine Rentenzeiten angerechnet werden. Warum zeigt sich die grün-schwarze Landesregierung unfähig für jede von Frauen ob in Hartz IV oder sonstwie ehrenamtlich geleistete Stunde einen Euro für die Frauenförderung aufzubringen, warum ist es unmöglich für Kindergärten und Schulen für jeden Kuchen einen Euro Aufschlag, den Frauentaler, zugunsten der Frauenförderung einzuziehen. So würde jede Festveranstaltung zu einem Mahntag für die, die im Schatten stehen. Have You Seen Your Mother Baby - Standing in the Shadow? Alter Stones Song - wie auch 1966: Mother`s Little Helper https://www.youtube.com/watch?v=QAszapI0un. Kann man mal wieder reinhören nach 53 Jahren.

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