Putin bei der Marine-Parade 2017. Foto: Präsidialamt, CC BY 4.0

Ausgabe 365
Debatte

Die Russen kommen! Oder?

Von Rupert Koppold
Datum: 28.03.2018
Es geht gegen Putin, und da machen die meisten deutschen Medien mobil. Doch das ist zu einseitig. Der neue Kalte Krieg hat begonnen, meint unser Autor, und Deutschland war von Anfang an dabei.

Der neue Kalte Krieg hat im Geheimen vielleicht schon vor dem Jahr 2014 begonnen, aber mit der Ukraine- und der Krimkrise wird er sozusagen öffentlich. Von nun an wird Russland von westlichen Regierungen, von der Nato und von großen Teilen der deutschen Medien als Hauptschuldiger gebrandmarkt, vom G-8-Gipfel ausgeschlossen, der nun wieder G-7 heißt, und danach und bis heute mit immer weiteren Sanktionen belegt.

Russland ist vom europäischen Partner zum Feind geworden und bekommt durch Personalisierung ein sofort erkennbares Feindgesicht: Das von Wladimir Putin. Hier aber soll nicht darüber berichtet werden, was dieser Putin alles anrichtet beziehungsweise was in Russland alles schief läuft. Das machen andere schon zur Genüge. Hier soll es vielmehr darum gehen, dass viele dieser anderen, sowohl in der Politik als auch in den Medien, sehr einseitig Schuld zuweisen. Dass sie sich zwar äußerst kritisch mit Russland auseinandersetzen, aber zum Beispiel kaum mit der von einem Oligarchen regierten Ukraine – im Transparency-International-Korruptionsindex ziemlich gleichauf mit Russland – oder mit einem anderen Verbündeten des Westens wie Saudi-Arabien, das die Scharia praktiziert, global Islamisten unterstützt und im Jemen Krieg führt.

Aber ist diese Kritik nicht ihrerseits überzogen, ist sie vielleicht zurückzuführen auf ein subjektives und somit leicht zu widerlegendes Empfinden? Nun, der Programmbeirat der ARD hat 2014 in Sachen Ukraine-Berichterstattung ebenfalls den "Eindruck der Voreingenommenheit" festgehalten, sie sei "einseitig", "fragmentarisch", "mangelhaft" und "tendenziell gegen Russland und die russischen Positionen" gerichtet. Insbesondere gerügt wurden die "Weltspiegel"-Ausgaben des Bayerischen Rundfunks mit ihrer "einseitigen, fast schon an die Sprache des Kalten Krieges gemahnenden Moderation". Auch was die Nato, den Majdan-Rat oder das Assoziierungsabkommen mit der EU betrifft, das Präsident Janukowytsch verschieben wollte, schreibt der Programmbeirat, es habe dazu keine differenzierenden Berichte gegeben. Dass dieses Abkommen nicht nur eine ökonomische, sondern auch eine militärische Anbindung der Ukraine an den Westen beinhaltet, wurde und wird den Zuschauern und Lesern also meist vorenthalten.

Die Nato wollte sich doch nicht nach Osten ausdehnen

War nicht schon die Nato-Osterweiterung geschichtsvergessen? Wurde Michail Gorbatschow bei der von ihm ermöglichten deutschen Wiedervereinigung nicht versichert, dass sich das Militärbündnis "keinen Zentimeter nach Osten" bewegen würde? Könnte man nicht, nachdem 2016 in den neuen Nato-Mitgliedsstaaten Polen und Rumänien Raketensysteme installiert wurden (vom Westen als nur zur Abwehr tauglich, von Russland als angriffsfähig bezeichnet), russische Vorbehalte gegen eine militärische Assoziierung der Ukraine nachvollziehen? Sollte man sich mal wieder eine Karte anschauen und von der geografischen auf die politische und militärische Situation schließen? Und sollte man sich nicht erst mal im eigenen Lager umschauen, bevor man mit dem Finger auf andere zeigt? Als die Sowjetunion 1962 Raketen auf Kuba stationieren wollte, fühlten sich die USA bedroht und es kam beinahe zum Weltkrieg.

Kleiner Exkurs 1: Russland hat im Jahr 2017, so das Internationale Institut für strategische Studien, 61,2 Milliarden Dollar für Rüstung ausgegeben, es liegt damit auf Platz vier der Liste. Auf Platz 1 stehen die USA, die 602,8 Milliarden Dollar ausgeben haben, also fast zehnmal so viel wie der Feind Russland, das übrigens noch hinter Saudi-Arabien (76,7 Milliarden Dollar) firmiert.

Sogar der deutsche Ex-General Klaus Reinhardt, der die KFOR-Truppen im Kosovo befehligte, hat den Ausschluss Russlands vom G-7-Treffen damals kritisiert ("Damit vergibt man sich die Möglichkeit, auf der höchsten Ebene mit Putin zu reden und zu verhandeln."), genauso wie Harald Kujat, Ex-Generalinspekteur der Bundeswehr, der von einem Versagen der Nato in der Ukraine spricht und nachvollziehen kann, dass Russland sich eingekreist fühlt. Warum werden solche Positionen ignoriert, marginalisiert oder als blanker Unsinn bezeichnet?

Was könnte dahinter stecken? Nun, in einer Ausgabe der ZDF-Sendung "Die Anstalt" von 2014 deckt eine Schautafel auf, in welchen und in wie vielen transatlantischen Aufrüstungs-Lobby-Bündnissen Journalisten wie Stefan Kornelius von der "Süddeutschen Zeitung" oder Josef Joffe von der "Zeit" tätig sind. "Aber dann sind ja alle diese Zeitungen nur so etwas wie Lokal-Ausgaben der NATO-Pressestelle," stellt Claus von Wagner fest. Dietrich Krauß, der für "Die Anstalt" schreibt, hat in einem Kontext-Interview über den "Zeit"-Redakteur Jochen Bittner gesagt: "Wenn Bittner erst an einem Papier eines transatlantischen Thinktanks mitarbeitet, das einen Strategiewechsel in der Außenpolitik fordert; wenn dieses Papier dann in die wichtige Rede von Bundespräsident Gauck auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2014 zur neuen Verantwortung Deutschlands einfließt und derselbe Redakteur danach in der ‘Zeit’ durchaus wohlwollend über diese Rede schreibt, dann ist das, finden wir, ein merkwürdiges Rollenverständnis von Journalismus." Bittner und Joffe haben gegen diese Sendung geklagt, der BGH hat die Klage 2017 abgewiesen.

Schon Kohl hat vor der Isolation Russlands gewarnt

Auch der Ex-Kanzler Helmut Kohl hat die Isolation Russlands durch den Westen kritisiert, die Ausladung des Landes beim Treffen der Industrienationen als "einschneidend" und "bedrückend" bezeichnet. Der Ex-Kanzler Helmut Schmidt hat Kohl beigepflichtet, für "eine stabile europäische Sicherheitsordnung" sei die Einbeziehung Russlands notwendig, der Versuch der EU-Kommission, die Ukraine anzugliedern, sei falsch, er halte auch "nichts davon, einen dritten Weltkrieg herbeizureden, erst recht nicht von Forderungen nach mehr Geld für Rüstung der Nato. Aber die Gefahr, dass sich die Situation verschärft wie im August 1914, wächst von Tag zu Tag."

Dass Ex-Kanzler Gerhard Schröder eine andere Russland-Politik fordert, überrascht nicht. Dass aber 60 weitere Personen - darunter Antje Vollmer, Erhard Eppler, Roman Herzog, Hans-Jochen-Vogel, Reinhard Mey, Manfred Stolpe, Mario Adorf, Wim Wenders, Otto Schily, Margot Käßmann, Burkhard Hirsch, Herta Däubler-Gmelin und Lothar de Maiziere – 2014 den Appell "Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!" unterzeichnet haben, müsste eigentlich aufhorchen lassen. Darin werden auch die Medien ("Leitartikler und Kommentatoren dämonisieren ganze Völker...") aufgerufen, ihrer Pflicht zur vorurteilslosen Berichterstattung nachzukommen. Der Appell wurde, so kritisiert Stefan Niggemeier in seinem Blog, von ARD und ZDF zunächst völlig ignoriert.

Wären die rechten Lügenpresse-Schreier vielleicht nicht ganz so laut, wenn der seriöse Journalismus ein bisschen seriöser wäre, wenn er es ihnen also nicht ganz so leicht machte? Denn bis heute hat sich beim propagandistischen Russland-Bashing (und Ukraine-Loben) ja wenig geändert. Ausgewogenere Beiträge sind selten, in den öffentlich-rechtlichen TV-Nachrichten wird weiter einseitig selektiert, genauso wie in Aufmachern, Leitartikeln und Kommentaren der Printmedien. In den "Heute"-Nachrichten etwa darf der britische Außenminister Boris Johnson in Sachen Giftanschlag einen Verdacht als Tatsache ausgeben und Richtung Osten drohen, und dies - dabei auf einer Militärkarte Objekte hin- und herschiebend – im Museum der Luftschlacht um England! Auch in der "Stuttgarter Zeitung", die sich nach einer Fusion nur unwesentlich von den "Stuttgarter Nachrichten" unterscheidet, braucht der leitartikelnde Markus Grabitz keinen Beweis, um den Westen in Stellung zu bringen: "Dass die USA und die EU sich mit dem engen Nato-Bündnispartner Großbritannien in dieser schwierigen Lage solidarisch zeigen, ist nur eine Selbstverständlichkeit."

In der StZ, um weiter regional zu bleiben, hat es Knut Krohn 2014 sogar fertig gebracht, Stéphane Hessels Aufruf "Empört euch!", in welchem der Autor Finanzkapitalismus, Sozialabbau oder Pressekonzentration kritisiert, gegen Russland aufzufahren. "Diese Liste der hingenommenen Unsäglichkeiten lässt sich aktuell um die Ukraine-Krise verlängern", so schreibt der StZ-Redakteur in infamer Anmaßung und erinnert an "jene Menschen, die unter wohlwollender Beobachtung des Westens auf dem Maidan mit der Europa-Flagge in der Hand für Demokratie und Freiheit gekämpft haben. Viele sind bei den Protesten in Kiew auf dem Maidan für diese fundamentalen Rechte gestorben." Dieses Ukraine- und Krimkrise auslösende Maidan-Massaker hat Ivan Katchanovski von der Universität Ottawa untersucht, in seinem 2018 publizierten Resümee weist er die Schuld "Oligarchen-Parteien" und extrem rechten Gruppen zu, etwa der später an der Regierung beteiligten Svoboda-Partei. Der Wissenschaftler kommt zu dem Schluss: "Diese Massentötungen wurden von den Medien und den Regierungen der Ukraine und des Westens falsch dargestellt."

Russland-Bashing in den Stuttgarter Blättern

Kleiner Exkurs 2: Amnesty International schreibt in seinem Ukraine-Bericht 2017: "Der UN-Unterausschuss zur Verhütung von Folter brach seinen Besuch in der Ukraine am 25. Mai 2016 vorzeitig ab, nachdem der Inlandsgeheimdienst der Ukraine (Sluschba bespeky Ukrajiny - SBU) ihm den Zugang zu einigen seiner Einrichtungen in der Ostukraine verweigert hatte. Berichten zufolge werden dort Gefangene in geheimer Haft gehalten, gefoltert und anderweitig misshandelt." Und weiter: "Medien, deren Ausrichtung als pro-russisch oder pro-separatistisch wahrgenommen wurde oder die sich besonders kritisch über die Behörden äußerten, wurden unter Druck gesetzt, u. a. indem man ihnen mit dem Entzug der Zulassung oder mit physischer Gewalt drohte." Anfügen könnte man, dass Präsident Poroschenko, der sich nach der Wahl nicht, wie versprochen, von seinen Unternehmen trennte und zudem in den Panama-Papers als Briefkastenfirmen-Betreiber auftaucht, dass also dieser Poroschenko über eigene TV-Sender verfügt, zum Beispiel über den Kanal 5.

Noch einmal zurück zur "Stuttgarter Zeitung", in welcher der Kolumnist Götz Aly am 26. Februar 2018 aus der russlandfeindlichen Syrien-Berichterstattung ausschert: "Von Saudi-Arabien und der Türkei massiv gefördert, haben sich seit 2013 in Ost-Ghuta islamistische Gotteskrieger eingenistet. Von dort beschossen diese immer wieder die syrische Hauptstadt mit Granaten, verbreiteten mit Bombenattentaten Terror und Tod unter der Zivilbevölkerung von Damaskus... Die von Russland – nicht von den USA oder Deutschland! – im September 2017 für Ost-Ghuta ausgehandelte Waffen- und Verhandlungsruhe wurde von den Führern der islamistischen Freikorps, Bombenleger und Heckenschützen bislang beharrlich missachtet... Zu all dem schweigen die meisten deutschen Journalisten und Politiker." Einen Tag später versucht der StZ-Redakteur Dieter Fuchs den "Ausrutscher" in seinem Seite-3-Kommentar wiedergutzumachen. Er wirft Russland, so als müsse er sich mit Götz Aly gar nicht erst auseinandersetzen, "schnellen Völkermord" vor, also das schlimmste aller Verbrechen, und schließt mit einer Forderung: "Wenn dieses Lügen und Morden bei den UN keine Konsequenzen hat, ist es Zeit, sie aufzulösen." Die UNO auflösen!? Doch, so steht es tatsächlich da. Wie gesagt, der neue Kalte Krieg hat begonnen, und Deutschland kann später, wenn er vielleicht schon heiß geworden ist, stolz sagen: Wir sind von Anfang an dabei gewesen.


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22 Kommentare verfügbar

  • Andreas Hildebrandt
    am 02.04.2018
    Ich begreife viele nicht,vorallem unsere Politiker.Es hat sich militärisch nichts verändert seit 1990.wir können die Erde bei Einsatz von Atomwaffen vernichten.Deutschland ist in Sekunden in Asche gelegt,begreifen diese Idioten das nicht.
    • David Sohn
      am 02.04.2018
      Herr Hildebrandt, wir sind eben ein immer noch besetztes Land und trauen uns nicht, gegen die USA bzw NATO aufzumucken. Und solange wir diese gigantische Anzahl von US Soldaten und (Atom)Waffen hier in Deutschland haben, wird sich das auch nicht ändern. Das gilt übrigens für fast alle Staaten in Europa, auch für die neueren US Basen in Ex-Jugoslawien.
  • Kornelia E.
    am 29.03.2018
    Fassungslos frage ich mich:
    WAS -verdammt- machen "die" da?
    WAS wollen "die" hier in Europa erreichen?
    Warum sind "die" so kriegsgeil?
    (Weil -wie eine Jungjournalistin auf Rubikon- sagte: die "Gnade der Spätgeborenen" keinen Krieg erlebt haben und ihnen -a la Grün- das Empathie- und VorstellGen fehlt? Und sie deswegen glauben: Krieg ist ein Spiel! Heute Deutschland, morgen die Welt? Krieg ist nur eine Computeranimation?)
    Weil "denen" in ihren immer mehr gepanzerten Echokammern ja nix passieren kann?
    (Die USA hat diese Art ja fast ein Jahrhundert erfolgreich vorgeführt: gestorben ist ja ausschließlich Pöbel! Und weit wech!
    Vietnam:
    USA: 60 000 US Soldaten, primär untere Schichten!
    Vietnam: 3 000 000 Tote, 2 000 000 Verstümmelte und 2 000 000 Orange Age Verseuchte)
    (Egal wie, es 'lohnt' sich also, woanderst Krieg zu spielen!)

    Sind "wir" so satt geworden, so überheblich, so arrogant wegen unserer Hochkultur, unserer Bildungsbildung, dass wir denken, der "Teufel in uns" sei gebändigt?

    Unsere Bomben, unsere Waffen, unsere Panzer kitzeln nur? Und wenn 'wir' jemanden foltern, dann ist das 'nicht so schlimm'? Und wenn 'wir' Landgrabing betreiben, Vertreibung verursachen, komplette Lebensgrundlagen Vernichtung anordnen dann ist das 'lieb gemeint' weil wir ja die Guten sind?

    Als der III.Weltkrieg unter Bush losgetreten wurde, da 'verschlankte' er die ganzen Friedensinstitutionen..... Warum taten es ihm die sogenannten Europärer gleich?
    Für mich wurde die "europäische Idee" immer mehr zum Schreckgespenst!
  • Hartmut Hendrich
    am 29.03.2018
    Danke – nachdem ich mich des Eindrucks nicht erwehren konnte, dass „Kontext“ bei immer mehr Beiträgen im seichten Wasser watet, endlich dieser Artikel, der sich der Thematik widmet, dass wir durch Lug und Trug in Hurra-Stimmung fürs vielleicht letzte Gefecht der Menschheit, aber zumindest für das Fortbestehen Europas, eingelullt werden sollen. Wie wirkmächtig die doch eigentlich sehr plumpe Propaganda ist, der wir leider in allen MSM ausgesetzt sind, darüber sollten wir uns keine Illusionen machen. Ich fand es damals, als die „68-er“ den vorigen Generationen so rigoros vorwarfen, der verbrecherischen Nazi-Propaganda nicht widerstanden zu haben, sehr anmaßend und selbstgerecht. Hatten diese doch viel bescheidenere Möglichkeiten sich ein Bild von der Welt zu machen. Und was erlebe ich heute: Die Halbwahrheiten und Lügen (um sie nicht als Fake-News zu beschönigen) erzielen in unserer so aufgeklärten Welt auch bei vielen Leuten, denen man einen gewissen Intellekt nicht absprechen kann, durch Alleinstellung und ständige Wiederholung, eine verheerende Wirkung. Jetzt bitte kein Aufschrei, es geht nicht darum die Nazi-Verbrechen mit heutigen Verhältnissen gleichzusetzen, sondern, was ja noch schlimmer ist, dass gefährliche Propaganda auch heute ebenso wirkmächtig ist. Denn siehe: Die Geschichten um Irak, Syrien, die Ukraine, Kampfmittelanschläge u.a. bestehen nicht nur aus Lügen, nein die Anfänge der Begebenheiten werden oft einfach unterschlagen und schon genügen sie der Feindbildbestimmung. Bei Vorgängen wie z.B. in Syrien und der Ukraine brauchte es keinen Sputnik und kein RT, es genügte die Nachrichten der MSM zu verfolgen und man merkte, dass die Story der Meinungsmacher nicht stimmen konnte. Nein – jeder halbwegs Gebildete müßte doch beleidigt sein, für so einfältig und dumm verkauft zu werden. Aber leider, selbst so mancher der o.g. „68-er“ scheint auf die gefährlichen Lügengespinste hereinzufallen oder bedient sich ihrer, aber das ist oft ein üblerer Fall.
    • David Sohn
      am 02.04.2018
      Herr Hendrich, klasse formuliert kann ich da nur sagen.
  • Kornelia E.
    am 29.03.2018
    Kalter Krieg...kannte ich aus den Schulbüchern..... Jetzt sitze ich auf meiner Couch und erlebe dieses hautnah!
    Früher konnte man sich herausreden: nicht gebildet, nichts gewusst, kein Fernsehen, kein Zugang zu "kritischen" Kommentaren! (Dieseits hörte man klammheimlich BBC, jenseits heimlich Westradio)
    Und heute: Reizüberflutung bei gleichzeitiger nahezu kompletter Gleichschaltung!
    Und -so denke ich- damals wie heute das produzierte Gefühl der verordneten Tatenlosigkeit!
    "Da konnte man nix tun, weil man ins KZ gekommen wäre! Heute: "Da kann man nix tun, weil.........!"
  • Charlotte Rath
    am 29.03.2018
    "Es gibt keine Stabilität in und für Europa ohne die Beteiligung Russlands. Entweder sind wir stabil und sicher mit Russland, oder wir müssen in überschaubarer Zeit Sicherheit vor Russland neu organisieren. … Weitere Runden von NATO-Osterweiterung bedeuten, dass wir mindestens für die nächsten zehn Jahre eine Gegnerschaft zu Russland aufbauen. … Ich halte das wirklich für einen riesigen Fehler." Egon Bahr, zitiert in : https://www.heise.de/tp/features/Osterweiterung-Fehler-von-historischem-Ausmass-4002177.html
    • Jörg Tauss
      am 29.03.2018
      Dieser klugen Aussage von Bahr ist nichts hinzuzufügen. Früher äußerte sich sogar die SPD Baden-Württemberg noch vergleichbar zu solchen Themen. Manchmal wenigstens noch Erhard Eppler als einsamer Rufer in der Wüste ist. Heute sitzen in der Fraktion diese Schmids, mit denen jeder kalte Krieg machbar ist.
    • Miloš Ráb
      am 29.03.2018
      Leider kein Wort ueber Krimbesetzung in diesem Artikel... Warum?
  • Andromeda Müller
    am 29.03.2018
    Vielen Dank Herr Koppold , Sie sind einer der rar gewordenen Lichtblicke bei Kontext .
    Medien sind in der Historie schon immer Sprachrohr der Macht gewesen und so ist es heute auch (hist. Forschung/Arte-Doku zu "Nero" , SWR 2 Wissen zu Caligula" , DDR , Sowjetunion , BRD - Berichterstattung z.B. erste Meldungen zum Oktoberfestattentat , -pünktlich zum Wahlkampf , "Kernenergieinformationen" über Jahrzehnte in allen deutschen Zeitungen uvm.). Im Übrigen lassen Medien keine Kritik an sich/Medien zu . Siehe Süddeutsche , Presserat oder auch Kontext/fehlende Kommentar-veröffentlichungen .
    Erinnert sei an die erst kurz zurückliegenden und massenweise verbreiteten ,- ohne in Frage gestellt zu werden -, Medienlügen (weil keine Veröffentlichung gegensetzlicher Recherchen oder Logik zugelassen wird ) z.B. bzgl. Massenvernichtungswaffen des Saddam Hussein/1.Golfkrieg , davor der Brutkastenlüge/2.Golfkrieg , davor der Golf von Tonkin-Lüge/Vietnam-Krieg , zugestanden durch den ehem. US-Verteidigungsminister McNamara persönlich , der Anschlag auf ein US-Kriegsschiff vor Kuba zu Beginn des amerikanisch-spanischen Krieges und so endlos fort. Alles schon wieder vergessen ? Liegt es an Wissenslücken ? Oder darf gegenwärtig nicht daran erinnert werden ?
    Und jetzt trommeln diese Medien wieder in gleicher Weise.
    Wer diese Lügen anzweifelt und andere , viel naheliegendere oder gar öffentlich von verantwortlichen Politikern ausgesprochene Motive anführt ist dann ein Verschwörungstheoretiker (nur eines von sehr vielen negativ konnotierten "Medien"-Wordings , ein anderes z.B. Fundis/Realos) für diese "Medien". Medien sind heute reine PR-Maschienen , die immer die gleichen falschen Behauptungen und Halbwahrheiten wiederholen. Dies wird ganz offen verkauft mit Wordings , permanent wiederholten unbewiesenen Vermutungen ,z.B. "es soll " , "es ist einigermaßen gesichert" , der "Experte" soundso , der eine Witzfigur ist , weil z.B. der nötigen Landessprache gar nicht mächtig oder einem "Think Tank" zugehörig , usw. . Ansonsten Astroturfing als Mittel des Meinungsmanagements .
    Für jeden Krieg bedarf es einer großen Lüge um die eigene Bevölkerung in Kriegsstimmung zu bekommen. So der deutsche "Präventiv"krieg gegen Rußland/2.WK , der Angriff auf Polen , der Brandanschlag auf den Reichstag . Der berühmte Einzeltäter , der uns immer wieder begegnet durch die Geschichte . Ein alter Bekannter.
    Und jetzt beansprucht nicht nur die USA das Recht auf Präventivkriege im "Westen" für sich . Das böse Rußland tut dies nicht.
    Der Dokumentarfilm "Uncensored Voices" mit Amos Oz fördert ähnliches zu Tage.
    Und wenn es keinen Anlaß gibt , dann um den "Wilden"die Zivilisation mittels Kolonialismus zu bringen , bzw. das "Land ohne Volk für ein Volk ohne Land"-Motiv.
    Ebenfalls allseits beliebt für Mord und Totschlag zum Landerwerb.
    Der "Präventivkrieg" geht herunter bis auf das Niveau der persönlichen Bedrohung jeder Einzelperson, (z.B. Dokumentarfilm "Precrime", Guantanamo u.a. ) , der Meinungsfreiheit (Netzwerkdurchsetzungsgesetz) .
    Ohne Anklage , ohne Gerichtsverfahren lebenslänglich eingesperrt zu werden . Nicht nur in den USA real. Meine Empfehlung der alte taz-Artikel "Wir leben im smarten Totalitarismus" https://taz.de/!5238161/
    sowie die Glosse von Christian Y. Schmidt : "Im Jahr des Hasen : Die Kunst der Gegenaufklärung" https://www.taz.de/!5120955/
    beschreibt die Aufgabe , die Medien inne haben : Empörungsmanagement ohne Verantwortliche zu benennen und Empörung auf bestimmte Personen (Florida-Rolf) und Länder abzulenken. Mausfeld anhören !
    Zu den verteidigungsausgaben des Westens und Rußlands muß man nur das SIPRI-Institut bemühen und dort nachlesen. Für 2016 D,F,GB zusammen 145 Mrd. , Rußland 68 Mrd. die USA ? Schaut doch selbst nach ! Und nach "Trump-Verlangen D in wenigen Jahren 70 Mrd. !
    • David Sohn
      am 29.03.2018
      Gute Zusammenfassung der Politikerlügen, welche vom Mainstream willfährig verbreitet werden. Tagesschau und Heute an vorderster Kriegstrommlerfront und damit erreicht man eben die Mehrheit der deutschen Schlafschafe, welche diesem mit 8 Milliarden Euro subventionierten Staatsfunk glauben.
      Während es im nahen Osten sehr viel um Rohstoffe geht, ist der Angriff auf Russland, ausser wegen deren gigantischen Rohstoffen, das Brechen des militärisch einzigen Gegners. China ist noch nicht soweit.
      Die erwähnten SIPRI Zahlen sind auch interessant. Ich frag mich nur warum wir mit ca 40 Milliarden so eine Schrottarmee haben und was Russland da auf die Beine stellt. Die entwickeln nebenbei Waffen von denen die Amis nur träumen.
      Das wäre aber alles unnötig wenn sich die beschissene Angriffs-Nato wie der Warschauer Pakt auch auflösen würde und stattdessen z.B. das Projekt Partnership for Peace weitergehen würde. Da war Russland mal dabei, bevor man es rausgeschmissen hat.
      Aber solange die USA von der Politik des Regime Change nicht Abstand nimmt, habe ich da wenig Hoffnung. Die Europäer sind da zu blöde und zu feige dafür.
      P.S.: kleiner Typo oben bei 2. Golfkrieg (Massenvernichtungswaffen-Lüge) davor 1. Golfkrieg (Brutkasten-Lüge) mit der Reihenfolge.
  • Real Ist
    am 28.03.2018
    Zusammenhänge gut erkannt, ich kann mir vorstellen, dass der Artikel nicht allen Kollegen vom Kontext gefällt, dennoch traut sich Rupert Koppold, Fakten zu benennen und unterwirft sich keinem Meinungsdiktat, genau das erwarte ich von einem Journalisten, sich von nichts und niemandem eine Meinung vorschreiben lassen, bei keinem Thema.
  • Karin Steller
    am 28.03.2018
    Vielen Dank für diesen Artikel! Endlich einmal eine andere Sicht auf Russland als die, die ich täglich im Radio oder in Zeitungen (auch in der TAZ) höre bzw lese. Es erschüttert mich, wie wirksam diese Propaganda auch bei belesenen und informierten Menschen in meinem Umfeld ist.
  • Ulrich Hartmann
    am 28.03.2018
    "Hier aber soll nicht darüber berichtet werden, was dieser Putin alles anrichtet beziehungsweise was in Russland alles schief läuft." Ja, wenn man das alles wegläßt, ist es leicht, den Westen als Alleinschuldigen dastehen zu lassen. Wobei die wesentliche Argumentation des Artikels gegen die Politik der westlichen Demokratien und die sie unterstützenden Medien darin besteht, die vielen Stimmen aufzuzählen, die sie kritisieren. So einhellig kann die Verdammung Putins bei uns also gar nicht sein. Im Gegenteil: Es ist erstaunlich, mit welcher Inbrunst er von Rechten und Linken verteidigt wird. Dabei geht es gar nicht mehr nur um einen neuen Kalten Krieg: in der Ukraine und in Syrien führt Rußland längst einen heißen Krieg.
    • Jörg Tauss
      am 28.03.2018
      Immer wieder erstaunlich, mit welcher (zudem unhistorischer) Chuzpe versucht wird, jedem Versuch einer objektiveren Beurteilung der Politik Russlands plumpe NATO-Propaganda entgegen zu setzen.

      Der Krieg in Syrien begann nicht mit russischer Beteiligung. Einfach mal die zeitlichen Abläufe betrachten. In der Ukraine wollte die damals neue Kiewer Junta nach den Maidan-Morden mit militärischer Gewalt föderalistische Bestrebungen im Donbass unterdrücken.

      So wie sie jetzt auch gesetzlich Russisch und andere Sprachen verbieten (sic!) will. Innerhalb von Tagen wollte man damals zu Beginn des Konflikts 4.000 Särge füllen. In der Tat hat diese, vom Westen beklatschte, Grossmäuligkeit tatsächlich die Särge mit Unschuldigen gefüllt.

      Auch deshalb ist z.B. die Krim - Bevölkerung Putin äußerst dankbar, diesem Schicksal und dem ukrainischen Chaos unblutig entronnen zu sein.

      Es empfiehlt sich auch nochmals, Putins Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2007 nachzulesen. Der Westen machte trotz aller Warnungen und Angebote dennoch munter weiter und beharrte auf seiner Hegemonie. Sorry: Nicht Russland braucht ein Feindbild, sondern die NATO mit deren 2% -Rüstungsziel.

      So langsam sollte es jeder merken. Heute merkte es der nun wirklich besonnene Verheugen - auch ein schlimmer Rechter oder noch böserer Linker? Wenigstens einer, der angesichts des aktuellen Nervengas - Hysterie berechtigt nochmals auf das Verbrechen Irak und die damaligen "Beweise" der britischen und amerikanischen Lügner verwies..
    • Bernd Oehler
      am 29.03.2018
      Ja, wenn man alle heißen Kriege weglässt, die der Westen führt, dann ist es leicht, Russland als einzigen Schuldigen dastehen zu lassen. Bitte tun Sie doch nicht so, als ob in der Ukraine und in Syrien der Westen nicht genauso seine Finger drin hätte – und in wievielen Ländern führt der Westen Krieg ohne dass Russland seine Finger drin hätte?
    • era era
      am 16.04.2018
      Dass "Putin" in der Ukraine und in Syrien einen Krieg angefangen hat und als Hauptschuldiger heiß führt, ist nur sagbar, wenn alles, was zu diesen Konflikten geführt hat, ausser Acht gelassen wird. Gerade eben so, wie es in 98 % unserer Medienlandschaft dargestellt wird.
      In der Ukraine fand ein US-geführter Putsch statt. Sehr geschickt gemacht, aber ein Putsch. Syrien wurde von Söldnern angegriffen, die von den Golfstaaten, der Türkei und letzlich auch von uns aufgestellt, finanziert und ausgerüstet werden. ("Demokratische Opposition" kämpft schon längst nicht mehr in Syrien)
      Aktuell braucht man sogar dieses Feigenblatt nicht mehr und die USA, GB und Frankreich überfallen einfach so dieses Land. (16.04.2018)
      Jetzt auf Rußlands innenpolitische Mißstände zu zeigen, disqualifiziert. Überfälle auf andere Staaten (wohlgemerkt: Putsche und Überfälle durch westliche Staaten und ihre Verbündeten) lassen sich nicht durch innenpolitsche Mißstände inirgendeinem Land relativieren oder unsichtbar machen.
  • M. Stocker
    am 28.03.2018
    Putin in der StZN-Überschrift: "Der ewige Regent". Ahh, endlich erinnert man sich in der Redaktion wieder an die Tradition großer Deutscher. Wenn das Dr. Goebbels wüsste, dass der Filmtitel "Der ewige Jude" nochmals so glänzend in unserer Gegenwart aufleuchtet.

    Für die journalistischen Fanboys und Groupies von Angela Merkel natürlich kaum wahrnehmbar: wie schnell doch hier bei uns die Zeit vergeht. In der vierten Legislaturperiode durfte und darf sie jetzt schon das Schrödersche Sozialstaatsabbruchwerk fortsetzen, die Umweltpolitik, den Klimaschutz und außenpolitische Initiativen zur Bekämpfung der Fluchtursachen elegant bis stoisch aussitzen. Wie gestern wars, als Merkel den ersten Amtseid schwor, nie und nimmer würde man das als politischer Redakteur der StZN als eine erdrückende Ewigkeit empfinden.

    Putin, dieser durchtriebene Schlingel, lässt sich auch noch mit 76% der Stimmen wählen. Eine Frechheit! Wenn es wenigstens 99% gewesen wären. Dann wüsste man endlich woran man ist, könnte gegen realsozialistische Verhältnisse hetzen. Oder gerne auch mit 51% der Stimmen. Gegen die Gesamtheit der Wahlberechtigten gerechnet: ganz klar: der hat keine Legitimation mehr. So geht die ganze schöne Propaganda des nibelungentreuen Westens ins Leere.
    Na gut, so gerechnet wären das bei uns auch nur magere 40.7% für die 'Gro'Ko, aber das ist bei uns demokratisch. Bei uns jedenfalls.
    Und wo bitte soll das noch hinführen: Zusammenarbeit will dieser Mann, mit der eigenen marginalisierten Opposition, statt Giftgas, Gulag und Schüsse aus einer Kalaschnikov. Was für ein Niedergang, wenn Genosse Stalin das erleben müsste!

    Abgesehen davon: wir übertreffen das, was Putin schafft, sogar locker, mit 81% der Abgeordneten. Eine ewige, unabwählbar betonierte bürgerlich-konservative Regierung zu installieren. Egal was wir wählen: es läuft immer auf das gleiche hinaus, eine Kanzlerin Merkel. Ob die CDU, für den Stumpfsinn zuständig, die CSU für konservativen Revolten-Rabatz, die FDP, für Schwarzweißbilder und asoziales Schnöseltum, die SPD, für devote Dankbarkeit für die eigene Sterbehilfe, die AfD mit Rechtsdrall für alle, sogar Grüne, mit NATO-Einsätzen im Tornister, wenn sie nicht an den Katzentisch der Opposition verbannt werden: immer kommt der gleiche Blockflöten-Einheitsparteien-Koalitionsmurks heraus.

    Aber bei uns ist das natürlich demokratisch. Und unsere Medien berichten im Gegensatz zu den russischen Medien auch total neutral und ausführlich über Oppositionsparteien wie Die Linke. Über die Piraten sogar so neutral, dass sie wie von Geisterhand wieder verschwinden, wer braucht schon so abseitige Themen wie Bürgerrechte oder Digitalisierung, und das auch von 'Digital Natives', also lästigen Klugscheißern vorgetragen. Dazu haben wir doch viel geeignetere Dilettanten, Didididitschittl Kommissäre und Lufttaxi-Luftikusse, die am Ende der Legislaturperiode mit dem Buzzword-Glossar ihrer pubertierenden Söhne immerhin grammatikalisch korrekte Sätze bilden können.

    Felix Russia, die haben wenigstens Hacker, die was taugen. Angeblich.
    • Heinz Greiner
      am 29.03.2018
      Der ehemalige Rechtsaußen von Panathinaikos Athen , Aristoteles meinte :
      " Zur Freiheit gehört, daß man abwechselnd regiert wird .
      In Demokratien sind die Armen mächtiger als die Reichen .
      Nicht zu leben wie man will, ist charakteristisch für Sklaven ".
      Dafür wurde er an den FC Bayern verkauft und in Deutschland die Demokratie eingeführt .
  • Karl Heinz Siber
    am 28.03.2018
    Ein guter und dringend notwendiger Artikel. Unsere Leitmedien sind wirklich zum Kotzen.
  • David Sohn
    am 28.03.2018
    Guter Artikel welcher die verlogene NATO Agressoren zeigt. An der Skripal Affäre sieht man auch deutlich, daß die Medien, wie damals bei der Lüge zu den WMD des Irak, wieder einmal den gleichen überführten Lügnern (USA Bush und UK Blair) folgen. Das kann man nicht als Dummheit abtun, das kannn eigentlich nur Absicht sein. Wie oft wollen wir uns als Bürger von den MSM noch manipulieren lassen? Zur Erinnerung über die Konsequenzen solcher Lügen ist die kleinste Zahl die ich kenne 500.000 Tote im Irak.
    Dumm nur, daß es diesmal uns selber erwischen könnte.
  • Jörg Tauss
    am 28.03.2018
    Eine wohltuende Abweichung von der allgegenwärtigen, unhistorischen und verantwortungslosen medial- politischen Anti-Russland-Hetze. Danke!

    Jörg Tauss, Vorsitzender der West-Ost- Gesellschaft in Baden-Württemberg e.V. (WOG). Wir verstehen uns als zivilgesellschaftliche Brücke zu Russland, u.a. auch zur russischen Stuttgarter Partnerstadt Samara.

    PS: Als WOG-Vorsitzender stehe ich übrigens, u. A. wegen " prorussischer Propaganda", auf der ukrainischen Mirotworez-Liste, von der bereits zwei Journalisten ermordet wurden. Existierte in Russland eine solche Liste, auf der in der Ukraine als deutscher Staatsbürger schon geführt wird, wer auch nur friedlich auf die Krim reist, wäre hierzulande umgekehrt die mediale Hölle los.

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