"Ich glaub, mich knutscht ein Bagger", für Fußgänger und Radfahrer in der Stuttgarter City sind Begegnungen dieser Art nichts Außergewöhnliches. Kommen sich Bauarbeiter und Passanten beispielsweise im Gerberviertel seit Jahren näher als unbedingt gewünscht. Seit Anfang 2011 wird hier am Südende der City an einem neuen Einkaufs- und Bürozentrum gebaut. Der Finanzdienstleister Wüstenrot & Württembergische-Gruppe investiert 250 Millionen Euro ins "Gerber". Am anderen Ende der Innenstadt, im neuen Europaviertel, entsteht ein noch größeres Einkaufszentrum. 500 Millionen Euro werden im "Milaneo" verbaut. Und gerade eben beginnen hinter dem Traditionskaufhaus Breuninger die Bauarbeiten für das neue "Dorotheen Quartier". Nicht zu vergessen: das Milliardenprojekt Stuttgart 21. Wie sich die Stuttgarter zwischen den Megaprojekten hindurchzwängen, welche Hindernisse sie überwinden, welche Provisorien sie passieren müssen, hat Kontext-Fotograf Joachim E. Röttgers dokumentiert. Die Bilder zeigen, dass die Menschen für die Stadt, die Stadt aber immer weniger für die Menschen da ist ...
Letzte Kommentare:
Statt der Interviewerin naive sozialromantische Einlassungen vorzuwerfen, hilft es auch einfach mal das Interview zu lesen. Auf die angeblich fehlende Frage nach Neuproduktionen 2026 steht im Text genau dazu "Weniger Neuproduktionen auf die Bühne zu...
Wer ein Zitat gebraucht, sollte es nicht, auch nicht nur implizit, als auf dem eigenen Mist gewachsen ausgeben. Da sind wir uns doch einig? "Ich kann (könnte) gar nicht soviel (fr)essen, wie ich kotzen möchte" ist ein Zitat, auch wenn noch nicht...
Was für eine Vorstellung haben wir denn? Profit ist das, was diese Unternehmen einfahren wollen. Naturschutz? Menschenschutz? Warum denn? Menschen gibt es eh genug und Natur haben wir doch auch ausreichend zur Verfügung. Aber das 5te Häusle muss bezahlt...
Skandal um Skandal! Man muss sich längst wieder schämen, einen deutschen Pass zu besitzen. Wir leben längst in einem faschistoiden Staat. Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte! Einfach widerlich diese Politik!
Hoffentlich gelingt der grüne Machterhalt im Ländle nicht!! Leider wird die politische Alternative kein Deut besser sein...