"Früher hieß das Sklaverei"

Seit Jahresbeginn ist der EU-Arbeitsmarkt offen für Bulgaren und Rumänen. Für CSU-Chef Horst Seehofer Grund genug, unter dem Slogan "Wer betrügt, der fliegt" einen Feldzug gegen Armutszuwanderer zu starten. Dabei verlangen deutsche Unternehmen nach billigen Arbeitskräften, die Vermittlerfirmen busweise nach Deutschland karren. So wie im badischen Bretten, wo die Polin Gabriela unter fragwürdigen Bedingungen für einen Tierfutterhersteller arbeitet.

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Auf geht's, Ihr Schnarchnasen!

Langsam kommt Bewegung in die Dinge. Auch durch Kontext. Glaubhafte Quellen versichern, dass die verschnarchte GroKo-Familie in Berlin erste Reaktionen zeigt, wie sie in echten Demokratien üblich sind. Optimisten glauben gar, die Bananenrepublik sei bereits in ihren Grundfesten erschüttert und Deutschland wieder auf dem Weg, ein Staat zu sein, der kompromisslos gegen Korruption und für Bürgerrechte eintritt.

Was war geschehen? Am vergangenen…

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Mit Billiglöhnern Millionen verdienen

Nicht nur große Konzerne setzten auf billige Leiharbeit und Werkverträge. Auch immer mehr Mittelständler nutzen die Möglichkeiten, die lasche Arbeitsgesetze bieten. Ein Beispiel dafür ist die Tiernahrung Deuerer GmbH mit Sitz im badischen Bretten.

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Kleinlauter Rückzug

Die "Stuttgarter Nachrichten" (StN) sparen und bauen Personal ab. Genug Geld war aber da, um wegen Kleinigkeiten gegen die Kontext:Wochenzeitung vor Gericht zu ziehen. Jetzt ging der Streit Goliath gegen David mit einem Paukenschlag zu Ende: Die StN zogen ihre Klage zurück und tragen sämtliche Kosten.

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Die Reiseleiterin

Sie pflegt das Image der freundlichen Nachbarin. Dabei ist Edith Sitzmann die mächtigste Politikerin im Land. Mit dem Regierungschef verbindet die Chefin der grünen Landtagsfraktion ein so enges Verhältnis, dass der in ihr eine Anwärterin auf seine Nachfolge sieht. Im Zuge eines Tauschhandels reihen beide jetzt einen zentralen Gründungsgrund ihrer Partei weit nach hinten.

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Feinstaub ohne Ende?

Das Stuttgarter Neckartor gilt als schmutzigste Kreuzung Deutschlands. Weniger Feinstaub wollen alle. Nur, wer tut etwas dagegen? Die Autolobby nicht, die grün-rote Landesregierung nicht und vor allem bremst das hiesige Regierungspräsidium. Vor zehn Jahren hat der Stuttgarter Anwalt Roland Kugler den Kampf dagegen aufgenommen – wie Don Quichotte gegen Windmühlenflügel. Ein Erfahrungsbericht.

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Die Petition läuft

Inzwischen haben über 1000 Menschen die Kontext-Petition unterzeichnet, die die Deutsche Bahn zur Einhaltung ihrer eigenen ethischen Unternehmensgrundsätze bewegen will. Wenn 20 000 Menschen unterzeichnen, fährt die Kontext-Redaktion nach Berlin zur Deutschen Bahn und übergibt die Forderung persönlich. Also: mitzeichnen dringend empfohlen!

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Wer zerstört die Natur?

Antonietta F. hat Bäume im Stuttgarter Rosensteinpark mit weißen Kreuzen bemalt. Als Zeichen für die Zerstörung der Grünanlage durch das Bahnprojekt Stuttgart 21. Demnächst steht sie vor Gericht. Vorgeworfen wird ihr, das Erscheinungsbild der historischen Parkanlage "erheblich verändert" zu haben.

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Der König weint

König Wilhelm II. gilt als "Württembergs geliebter Herr". Bei der Verabschiedung seiner Truppen soll er sogar geweint haben. Erstaunlich, weil alle mit Hurra in den Ersten Weltkrieg gezogen sind. Ob die Tränen echt waren, ist unklar. Klar ist, dass auch der weinende Monarch keinen einzigen Soldatentod verhindert hat.

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Top-fünf-Stories

Eine Geschichte über den Filz beim Bahnprojekt Stuttgart 21 interessierte die Kontext-Leser im Januar am meisten. Auf den Plätzen folgen ein Beitrag über eine verlängerte Fracking-Konzession sowie das Interview mit MP Kretschmann.

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