Am 17. April beginnt ein Prozess in München, der zum Politikum geworden ist, bevor er angefangen hat: das NSU-Verfahren. Der Kampf um die Presseplätze hat zuletzt die Schlagzeilen beherrscht, überlagert aber die politische Absicht des Staates. Er will die Mordserie, in die er selbst verstrickt ist, schnell erledigen. Sagt Kontext-Autor Thomas Moser, der das Geschehen um den Nationalsozialistischen Untergrund seit Monaten verfolgt. Moser wird auch aus München berichten – er hat einen der 50 festen Plätze. In der Rauchwolke um die unbefriedigende Platzvergabe zum NSU-Prozess vor dem Oberlandesgericht (OLG) München droht ein viel größeres und grundlegenderes Problem zu verschwinden: Mit dem Prozess zum jetzigen Zeitpunkt gegen diese fünf Angeklagten soll ein Deckel auf den gesamten NSU-Komplex gelegt werden.
Letzte Kommentare:
Schon lange wäre eine Entschuldigung Razavis für ihre Aussage im September 2011 fällig, aber darauf dürfen wohl alle Menschen, die 2011 in Bezug auf die Kosten von Stuttgart21 (z. B. durch Vergleich mit den Kosten der Tunnelkilometer für den...
Müsste man nicht endlich einmal hinterfragen, was an der Uni Tübingen möglicherweise falsch läuft! Hinzu kommt noch eine andere Frage: Warum hat vor allem die Mitte der baden - württembergischen Gesellschaft nach den Jahren der NPD im Landtag diese...
Leider gibt es in der Union nur sehr wenige PolitikerInnen, die ministrabel sind. Traurig, das die Union sich das immer wieder leistet. Und dann noch vor dem Hintergrund einer demokratiegefährdenden Wohnungsnot im Land. Bei aller berechtigen Kritik muß...
Immmerhin ist Frau Razavi nicht allein im "Kompetenzcluster" Landesregierung from "the Länd"
Die CDU-Parteisoldatin verbrennt lieber Geld in Projekten, bei welchen sich große Investoren bereichern können, anstatt es in den sozialen Wohnungsbau zu stecken. Ich bin schockiert, das kennt man gar nicht von der CDU. Wer hat die nochmal gewählt?