Am 17. April beginnt ein Prozess in München, der zum Politikum geworden ist, bevor er angefangen hat: das NSU-Verfahren. Der Kampf um die Presseplätze hat zuletzt die Schlagzeilen beherrscht, überlagert aber die politische Absicht des Staates. Er will die Mordserie, in die er selbst verstrickt ist, schnell erledigen. Sagt Kontext-Autor Thomas Moser, der das Geschehen um den Nationalsozialistischen Untergrund seit Monaten verfolgt. Moser wird auch aus München berichten – er hat einen der 50 festen Plätze. In der Rauchwolke um die unbefriedigende Platzvergabe zum NSU-Prozess vor dem Oberlandesgericht (OLG) München droht ein viel größeres und grundlegenderes Problem zu verschwinden: Mit dem Prozess zum jetzigen Zeitpunkt gegen diese fünf Angeklagten soll ein Deckel auf den gesamten NSU-Komplex gelegt werden.
Letzte Kommentare:
@Christoph "müsste man ja auch 14 einen Führerschein machen lassen, denn sonst 'wären sie ja mit 18 mit dem Autofahren überfordert'." Genau das passiert doch: Tretroller -> Fahrrad -> Motorroller/Mofa (ab dieser Stufe dann...
@MichaK "Es gibt keinen 'Umgang' mit einer Droge!" Also auch nicht mit Kaffee, Schokolade, Alkohol, Arbeit, Religion, Sport, Sex... das hat nämlich auch alles Suchtpotenzial und müsste folglich so streng wie möglich reglementiert,...
Schön finde ich auch Cumtributes, achso das ist beim Gesetz bisher nicht bedacht und kann also fleißig weiterhin betrieben werden.
Ja ne?! das ist doch der Wahnsinn in Tüten, was Männer künftig alles nicht mehr beanspruchen sollen dürfen. Ist das der Frauen Dank an das starke Geschlecht (ugs. auch Beschützer)? Die reinste Deprivilegierung. Zum Trost bleibt noch das Herrengedeck.
Toller Artikel – danke dafür! Vor der Stärke und dem Mut dieser Frauen, kann man wirklich nur den Hut ziehen.