Hingebungsvoll

Es dauert lange, bis die Schwaben sich erregen. Dann kann sie aber auch keiner mehr bremsen. Zur Hölle mit Weltfinanzcrash und Klimakatastrophe: sie kümmern sich hingebungsvoll um einen Bahnhof. Hier gab es aber auch echte Revolutionäre und Hitler-Attentäter, die mit ihrem Leben bezahlt haben. Zivilcourage in Württemberg und Baden. Landvermessung Teil sechs.

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Cool wie Juul

Unsere Autorin kennt den Zinober um die Kindererziehung. Schließlich hat sie eine kleine Tochter, und der Dauerbeschuss der Ratgeber zermürbt Borjana Zamani schon seit der Zeit kurz vor der Geburt. Nun gibt es einen neuen Erziehungsgott – und alle rennen dem weisen Opa die Bude ein. Eine Selbstkritik.

Der Ökodiktator

Die Badener und Württemberger leben jetzt in einer Ökodiktatur. Der Ökodiktator zwingt seine Vasallen, jeden Sonntagmorgen um neun Uhr mit ihm über die Schwäbische Alb zu wandern. Der Ökodiktator, das ist natürlich der grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Seine Vasallen, das sind seine Minister oder auch der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer. So sieht das jedenfalls Peter Unfried, Chefreporter der taz, der für die Kontext:Wochenzeitung die Unterhaltungen des Ökodiktators mit seiner Frau und seinen Vasallen aufgezeichnet hat. Björn Dermann hat die Szenen illustriert. Teil eins: Neue Schuhe.

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Das Spiel mit dem Feuer

Die Volksabstimmung zum Bahnprojekt Stuttgart 21 ist eine Entmündigung der politisch engagierten Bürger, ja sogar ein Spiel mit dem Feuer. Das schreibt der "Stern"-Autor Arno Luik, der von den S-21-Gegnern gefeiert wird, weil er geheime Bahnpapiere an die Öffentlichkeit gebracht hat. So wie die geißlersche Schlichtung bereits viele Bürger enttäuscht habe, enttäusche die Volksbefragung nun viele Wähler der Grünen, so Luik in einem Beitrag für die Kontext:Wochenzeitung.

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Medientheater

Ob es die Irrungen und Wirrungen beim Netzwerk Recherche sind oder bemerkenswerte Hintergründe des Mainzer Mediendisputs: die viel beschworene Kritikfähigkeit, Qualitätskontrolle und Unabhängigkeit von Medienmachern erweisen sich zunehmend als Muster ohne Wert. Oder als Inszenierung. Die Politik sieht diese Selbstdemontage gern.

Das wilde Tier Angst

Wer für das Jugendamt arbeitet, muss belastbar sein: Viele Menschen laden Ballast und Sorgen dort ab, dazu kommt die Angst, irgendetwas zu übersehen, irgendetwas falsch zu machen, mit der Folge, dass Kinder zu Schaden kommen. Das Amt tut zwar sehr viel, um dies zu verhindern. Doch die Sorge, dass doch einem Kind unter ihrer Zuständigkeit etwas angetan werden könnte, treibt die Mitarbeiter um. Teil zwei.

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Salz und Pfeffer

Cartoons sind die Würze des Journalismus. Sie pfeffern die Welt der Nachrichten wie kürzlich der Guardian-Karikaturist Steve Bell, als er den Feldzug der englischen Kirche gegen Occupy-Demonstranten aufgespießt hat. Sie sind das Salz in einer manchmal bis zur Langeweile ausgewogenen Berichterstattung. Und manchmal sind sie sogar Sprengstoff wie die Mohammed-Karikaturen der dänischen Zeitung "Jyllands-Posten".

Nummer 100

Montagsdemo – die hundertste. Am 21. November feiern die Unermüdlichen ihr Jubiläum, das keiner für möglich gehalten hat. Auch Joe Bauer nicht, der zum Geburtstag schreibt.

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Lesen im Kontext

Das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden – warum nicht? Das Angenehme ist die Lokalität, das Café Stella, das unsere zweite Heimstatt ist, und unsere Leser unter Kronleuchtern beherbergt. Das Nützliche, so hoffen wir wenigstens, sind unsere Texte und Bücher, mit denen wir das geneigte Publikum behelligen können. Und deshalb haben wir die Veranstaltungsreihe "Lesen im Kontext" ins Leben gerufen.

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