Sommernachtstraum jenseits der Bühnen der Stuttgarter Staatstheater: Seit sieben Jahren schon gibt jeden Donnerstag zwischen Mai und Oktober – außer, wenn's regnet – noch ein Stuttgarter Ballett eine Vorstellung. Gratis, open air und mit Blick über die Stadtautobahn auf den Hintereingang des Opernhauses. Dann treffen sich – zwischen 20 Uhr und Mitternacht – bis zu 300 Tango-Fans auf der Terrasse der Staatsgalerie und frönen ihrer argentinischen Tanzleidenschaft. Die Musik kommt aus der Konserve, aber sie übertönt den Verkehrslärm von der B 14, und wer einfach so dazustößt, ist herzlich willkommen: als Zuschauer wie als Tänzer. Sommer in der Großstadt, zwischen zwei Kunsttempeln, wahrlich ein Augenschmaus.
Letzte Kommentare:
Als gebürtige Hohenloherin fühle ich mich bei diesen Vorgängen daran erinnert, wie Würth seinerzeit das öffentliche Waldenburger Hallenbad gekauft hat, in dem wir früher Schwimmunterricht hatten, um es seinem Panorama-Hotel zuzuschlagen. Da sehe ich...
Der Teckbote war schon sehr lange bei der SWP, da hat sich nichts geändert. Deshalb dieses Blatt als Beispiel für "neue Zombiezeitung" zu nehmen: vielleicht etwas unpassend. Der symbolischte Hammer ist allerdings der nahezu identische...
Ein Problem an den vielen Gesetzen und Vorschriften ist, dass es nur wenige gibt, die sie ALLE kennen. Das Ergebnis, teure Umplanungen. Fragt man das Bauamt vorher, bekommt man keine befriedigende Antwort und auch kaum kurzfristig. So kompliziert sind die...
Das missfällt mir schon immer an der Kontext-Berichterstattung über das Stuttgarter Pressehaus: Das ewige In-Schutz-Nehmen der ,,Kollegen" in Möhringen, als ob die es nicht selber gewesen wären, die ihre StZ dorthin versenkt haben, wo sie heute...
Ich kann dem Kommentar nur zustimmen. Es ist eine Frechheit, was dem Leser hier zugemutet wird. Hoffentlich kündigen viele Abonnenten diese Zeitung, die eigentlich nur noch ein Blättchen ist. Man vergleiche nur mal die Seitenzahlen vom September mit heute....