Greenpeace-Protest 2007 vor dem Porsche-Werk in Stuttgart-Zuffenhausen. Fotos: Joachim E. Röttgers

Ausgabe 386
Wirtschaft

Dreiste Schmarotzer

Von Johanna Henkel-Waidhofer
Datum: 22.08.2018
Zu groß, zu schwer, zu dreckig – deutsche Autobauer stehen vor dem nächsten Offenbarungseid: Ab dem 1. September dürfen nur noch Neuwagen mit geringen Kohledioxidwerten verkauft werden.

Im heißen August 2003 startete "Bild" eine Kampagne gegen einen Mann, der schnell als "Florida-Rolf" zu nationaler Berühmtheit gelangen sollte. "Er lacht uns alle aus", hieß die erste Schlagzeile, fast zwei Dutzend sollten folgen über den "dreisten Sozialschmarotzer". Tatsächlich war der Mann, weil arbeitsunfähig und krank, im Ausland sozialhilfeberechtigt. Wie gerade mal tausend Deutsche weltweit. Die Aufregung blieb anhaltend groß und das nicht nur am Stammtisch.

ÖkoschmarotzerInnen sind viel häufiger, aber verglichen mit einem wie Florida Rolf offenbar uninteressant. Keine Stigmatisierung, ganz im Gegenteil. Protzschlitten gelten dem Boulevard und in den vielen Auto-Magazinen als geile Statussymbole. Was tut zur Sache, dass sie alle im Kampf gegen den Klimawandel so notwendigen Anstrengungen unterlaufen? Und das seit vielen Jahren, wie die Ende der Neunziger den Markt überhaupt erst entwickelnden M-Klasse von Daimler. Die ist zwar eigentlich für Förster, Jagdpächter und Wildtierhüter ausgelegt, bevölkert aber in Stuttgarts Halbhöhenlage, genauso wie die inzwischen zahlreichen Konkurrenzmodelle, die Wege von und zu Grundschulen, wo der Nachwuchs von Besserverdienenden aus den hochbeinigen Fahrzeugen klettert.

Stadtgeländewagen – die Bezeichnung unterstreicht den Irrsinn – gelten als besonders sicher, komfortabel, sind Sehnsuchtsobjekt und erfreuen sich in Kreisen, in denen offenbar weder Geld noch Schadstoffausstoß eine Rolle spielen, großer Beliebtheit. Die Zuwachs-Raten für Neuzulassungen sind zweistellig: 22,5 Prozent im vergangenen Jahr gegenüber einem Plus von mageren 3,4 Prozent bei alternativen Antrieben.

Aus Kostengründen können letztere nicht derart unattraktiv sein. Denn 2017 legten die Deutschen für einen Neuwagen erstmals im Durchschnitt 30 250 Euro auf den Tisch ihres Autohauses. Das waren 700 Euro mehr als im Jahr zuvor, gern ausgegeben für Felgen oder Ledersitze, für autonomes Einparken oder den Supersound aus möglichst vielen Lautsprechern. Der CO2-Ausstoß rangiert im Ranking der Kaufentscheidungskriterien ganz weit unten.

CO2-Ausstoß ist Käufern egal

Jetzt allerdings kommen die Straßenkreuzer doch noch unter Druck, durch die weltweit harmonisierte Tests. "Will WLTP kill SUVs and crossovers?", hieß ein Alarmruf des britischen Unternehmensberaters "Vehicle Consulting". Seine Experten bereiteten das Publikum darauf vor, dass bei den Neuwagen mehr Licht ins Dunkel der Werte kommt. Normverbrauch und damit der Schadstoffausstoß werden demnächst nach dem neuen, weltweit vergleichbaren WLPT-Verfahren zertifiziert. Zugelassen werden nur noch die Autos, deren Verbrauch und Emissionen über dieses Verfahren ermittelt wurden. Das ist, wie von der EU-Kommission vor gut einem Jahr bekannt gemacht, nicht mehr nur für neue Modelle, sondern für alle Neuzulassungen Pflicht. Und es ist eine Herausforderungen für die Hersteller: Selbst Porsche hat Lieferengpässe, deutlich weniger Autos als geplant konnten das neue Verfahren bisher durchlaufen.

Ein eindrucksvolles Bild zur Illustration der Lage bietet sich am Berliner Flughafen BER: Dort hat VW Parkplätze für Autos ohne Testat angemietet, mit der Folge, dass mittlerweile viele tausend Fahrzeuge einträchtig, aber nutzlos auf ihr weiteres Schicksal warten. Eine Viertelmillion Fahrzeuge könnte konzernweit von den Verzögerungen betroffen sein. "Dieses Thema könnte uns noch einige Monate beschäftigen, bis wir in den Werken wieder zu einer normalen Fahrweise kommen", teilte Volkswagenchef Herbert Diess der Belegschaft mit.

WLTP wird Autofahren teurer machen. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat Modellrechnungen vorgelegt. Die offenbaren zum einen die seit Jahren gewachsenen Unzulänglichkeiten des bisherigen Messverfahrens "Neuen Europäischen Fahrzyklus" (NEFZ), das Anfang der Neunziger Jahre eingeführt worden war. Und der VDA prophezeit Auswirkungen auf die seit 2009 nach dem CO2-Aussttoß mit berechnete Kfz-Steuer: Weil die neuen Zertifizierungen der Wahrheit näherkommen, werde die Kfz-Steuer um bis zu 49 Prozent steigen. Das lässt nur einen Umkehrschluss zu: Der öffentlichen Hand sind in der Vergangenheit Milliardenbeträge entgangen. Zumal sich die Abweichungen zwischen Test- und Realbetrieb seit 2000 verfünffacht haben.

Auto-Lobbyist war mal für Umweltschutz

Auch deshalb bleibt Kohlendioxid ein Problem, das größer statt kleiner werden wird. 2008, mitten in der Finanzkrise, warb der damalige VDA-Chef und frühere Bundesverkehrsminister Matthias Wissmann (CDU) händeringend für eine CO2-basierte Kfz-Steuer. Der gelernte Jurist fabulierte von einem "Startschuss für die Ankurbelung des Fahrzeugabsatzes", der "Neufahrzeuge aller Hersteller in jedem Segment attraktiv machen" und sogar "dem Umweltschutz dienen" sollte. Heute, ein Jahrzehnt später, hat sich längst herausgestellt, dass aus Letzterem gar nichts wurde. Ganz im Gegenteil: Die CO2-Menge, die die Autos in unsere Atemluft blasen, steigt unentwegt.

Zwar verbrauchen verschiedene Modelle, verglichen mit den direkten Vorgängern, weniger Sprit als früher. Weil aber immer mehr Fahrzeuge unterwegs sind und mehr Kilometer gefahren werden, wenn die Kraftstoffpreise niedrig sind, werden diese Einsparungsgewinne mehr als aufgefressen. Außerdem sind neue Pkws seit Anfang des Jahrtausends EU-weit um neun Prozent schwerer geworden. Ihre Motorleistung ist um ein Viertel, in Deutschland sogar um fast um 30 Prozent gestiegen. Und schließlich wuchs die Zahl der Pkw pro tausend Einwohner von 454 im Jahr 2000 auf inzwischen hundert mehr an, was das Berliner Ecologic-Institute im Auftrag von Greenpeace auch mit einem Mehr an Wohlstand erklärt.

Wäre kleiner und leichter gebaut worden, hätten sich die Emissionen dagegen deutlich verringert. "Mehr als neun Millionen Tonnen CO2 hätten vermieden werden können, wäre die durchschnittliche Motorleistung der neuen Pkw im Jahr 2015 auf dem Stand des Jahres 2008 geblieben", weiß das Statistische Bundesamt. Und die Fachleute des Ecologic-Institute schreiben: "Die spezifischen Emissionen von neuen Pkw sind in Deutschland lediglich um 1,8 Prozent gesunken, die CO2-Emissionen aus dem gesamten Pkw-Verkehr jedoch um 4,7 Prozent gestiegen."

Wohin die Reise eigentlich gehen sollte, lässt sich aus den 2009 beschlossenen Regelungen für die Befreiung von der Kfz-Steuer lernen. So waren die zwischen 2011 und 2013 neu auf den Markt gekommenen Euro-6-Diesel sogar steuerbefreit. Dieser Anreiz zum Kauf von schadstoffärmeren Modellen ist in Vergessenheit geraten über der aufgeregten Debatte um Fahrverbote. Festgesetzt wurde vom Fiskus ein Grenzwert von 120 Gramm pro Kilometer, für den keine Zusatzkosten anfielen und der bis 2014 auf die noch heute geltenden 95 Gramm sank. Nur so zum Vergleich: Die "sondergeschützte" Audi A8 L W 12 Limousine von Innenminister Thomas Strobl (CDU) bringt es nach der Anfrage der Deutschen Umwelthilfe bei allen Länderregierungen auf 254 Gramm CO2 Normausstoß, kommt im Realbetrieb jedoch auf ganze 376 Gramm – also das Anderthalbfache.

Die Realität holt die Industrie ein

Das aus dem Innovationsschub per Steuerminderung nichts wurde, liegt auch am fehlenden Bewusstsein in der Industrie, der Politik, der Käuferschaft und am Lobbying. O-Ton Wissmann an die Kanzlerin im Mai 2013: Es dürfe nicht sein, dass "wir unser leistungsfähiges und starkes Premium-Segment, das fast 60 Prozent der Arbeitsplätze unserer Automobilhersteller in Deutschland ausmacht, über willkürlich gesetzte Grenzwerte buchstäblich kaputtregulieren lassen".

Die EU hat dennoch weitergedreht am Rad, weshalb es ab 1. Januar 2021 noch dicker kommt für Hersteller und FahrerInnen. Schon in knapp zweieineinhalb Jahren müssen die realistischeren Messverfahren die neuen EU-weiten Grenzwerte ermitteln: Im Schnitt dürfen 95 Gramm CO2 pro Kilometer nicht überschritten werden. Bis 2030 sind weitere Senkungen vorgesehen, die der Industrie zu drastisch sind, den Umweltverbänden nicht weit genug gehen und in jedem Fall erhebliche Strafzahlungen mit sich bringen dürften. Nach einer Prognose der "Automobilwoche" muss allein VW im Jahr 2020 mit 1,7 Milliarden Euro aufgrund nicht eingehaltener Grenzwerte kalkulieren.

Keiner der deutschen Hersteller hat aus heutiger Sicht große Chancen, die 95 Gramm zu erreichen – ein weiterer Schlag fürs ohnehin beschädigte Image. "Das süße Gift des SUV-Booms hat zwar die Kassen geflutet, aber eben den Flottenverbrauch nach oben getrieben", schreibt die österreichische "Auto-Revue". Überhaupt liefern die Nachbarn ein Beispiel dafür, wie der Staat ÖkoschmarotzerInnen wenigstens einen Teilausgleich für die verursachten Schadstoffe abknöpfen könnte. Schon seit 1991 werden bis zu 16 Prozent des Kaufpreises – je nach Ausstoß – aufgeschlagen. Zwischen 400 und 500 Millionen Euro kommen Jahr für Jahr zusammen, Tendenz dank WLTP deutlich steigend.

Der gesellschaftliche Aufschrei bleibt aus

Was wiederum, ganz ohne kollektiven Aufschrei diesseits und jenseits der Grenze, ausgebuffte Schlaumeier auf den Plan ruft, die die schärferen Vorgaben ab dem 1. September rasch noch umgehen wollen. Wie vor vier Jahren, als Händler die technisch überholten Euro-5-Diesel los werden mussten, locken wieder Schnäppchen, vor allem dank sogenannter Tageszulassungen vor dem Stichtag. Fachleute rechnen mit mehreren hunderttausend Autos, die auf diese Weise auf den Markt kommen. Allein im Juli wurden bundesweit 62 000 Fahrzeuge zugelassen, 10 000 mehr als im Vormonat.

Viel Luft nach oben

Mit einem durchschnittlichen CO2-Ausstoß von 238 Gramm pro Kilometer belegt die grün-schwarze Koalition im Dienstwagen-Ranking der 16 deutschen Bundesländer gerade mal den unrühmlichen 14. Platz. Heraus ragen nach den von der Deutschen Umwelthilfe erfragten Daten für das Jahr 2018 allein Verkehrsminister Winfried Hermann und der kürzlich ausgeschiedene Staatsminister Klaus-Peter Murawski (beide Grüne) mit ihren Mercedes-Benz E 350e. Das Fahrzeug kombiniert Benzin und Strom und stößt nach Norm pro Kilometer 125 Gramm Kohlendioxid aus, allerdings 193 Gramm im Realbetrieb. Alle anderen Kabinettsmitglieder fahren Modelle mit realen Werten von über 200 Gramm pro Kilometer, Innenminister Thomas Strobl eine gepanzerte Limousine sogar mit über 350 Gramm. Dass es auch anders geht, beweist nicht nur das rot-grün regierte Bremen mit einem Durchschnittswert von immerhin 177 Gramm, sondern auch Rheinland-Pfalz (193). Schlusslicht ist NRW, wo sowohl Ministerpräsident Armin Laschet als auch sein Innenminister Herbert Reul (beide CDU) im gleichen "Audi Security" wie Strobl sitzen. (jhw)

Die Sache hat einen Haken: Darunter sind zahlreiche Modelle, die nicht den modernsten Standards entsprechen, die weiter Schadstoffe in einem Maß emittieren, das technisch längst nicht mehr sein müsste. Der gesellschaftliche Aufschrei bleibt trotzdem aus, keine Kampagne, kein Stigma. Ganz im Gegenteil: Es gehört nicht viel Phantasie dazu, wie Nutznießerinnen schon in Bälde sich die Hände reibend im Familien- und Freundeskreis erzählen, was für Rabatte für ihren neuen fahrbaren Untersatz sie abgestaubt haben. Der Schaden, der da angerichtet wurde und wird, ist – ganz anders als bei den ArbeitslosengeldbezieherInnen im Ausland – kaum im kollektiven Bewusstsein.

Noch heute geistert "Florida-Rolf" dank empörungsbereiter KommentatorInnen durchs Netz. Dabei zog er längst wieder nach Berlin, und für alle anderen potenziell Berechtigten sind die Zügel straff angezogen: Hartz-IV gibt's außerhalb Deutschlands nur im Sonderfall, und das Arbeitslosengeld ist zeitlich eng begrenzt.

SchmarotzerIn ist eben nicht SchmarotzerIn, wer in havanna-sandbeigen Ledersitzen im Stadtgeländewagen thront, hat eine Neiddebatte nicht zu fürchten. Selbst wenn der neue Cayenne S mit seinem 2,9-Liter-V6-Biturbo ("Fahren durch die mondänen Teile der Weltgeschichte") nach dem Test durch "auto-motor-sport" nicht nur 12,1 Liter Super Plus auf hundert Kilometer schluckt, sondern zugleich "ein griffiges Beispiel abgibt, sollten Sie Ihren Kindern mal den Begriff der Symbolpolitik erklären müssen". Denn "der Verbrauch liegt in einem Bereich, der erneut zeigt, dass vielzylindrige Hochleistungs-Turbobenziner kaum die Verbrauchsoptimierung vorantreiben können, sondern viel eher die Verknappung fossiler Brennstoffreserven". Und den Wandel des Klimas erst recht.


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6 Kommentare verfügbar

  • Ende Geländewagen
    am 28.08.2018
    Ein bisschen gesellschaftlichen Aufschrei gibt es aber schon – auf geht's zu Ende Geländewagen! https://wagen.ende-gelaende.org/
  • Horst Ruch
    am 28.08.2018
    ...die Wiederbelebung des Holzvergasers.....Holzt die Wälder ab.
    Also Wolfgang Fubel, auch wenn Ihre Aussage über Naturkatastrohen richtig ist, so sollte man Katastrophen nicht durch wirtschaftliche Interessen indirekt noch fördern.
    So wie hierzulande die Regierung wegschaut, wenn die Manager der „ Premium“ Autoindustrie ihr Unwesen treiben, um sich auf Kosten der getäuschten Käufer eine goldene Nase zu verdienen . (Allerdings profitierten bislang auch die Mitarbeiter durch die hohen JahreserfolgsPrämien).
    Da täte es tatsächlich gut, wenn schon nicht die Regierung sich der Problematik bewußt ist, andere „Vereine“ sich des Themas Umweltschutz annehmen, und nicht nur damit wieder indirekt den Neukauf der neuesten Modelle (alle 4 Jahre) zu befördern und wie die DUH, die von Toyota unterstützt wird, die Elektrohybris ankurbelt, deren Strom einfachst aus der Steckdose kommt.
    Wie ich schon in meinem 1.ten Kommentar zu erläutern versuchte, ist Strom mit Wasserstoff sicherlich langfristig die einzige Lösung, zumal das Erdöl nicht in alle Ewigkeit
    aus unserem Planeten sprudelt. Aber was zurzeit abgeht ist ein Irrsinn ersten Ranges. Siehe RWE. Weil der Strom aus erneuerbaren Energien bei Nacht nicht ausreicht, entblödet sich „unsere“ Regierung unter dem Deckmantel „Arbeitskräfte sichern“ einmal mehr, die Genehmigung für die „ach so umweltschädlichen“ Kohlekraftwerke „neu“ zu installieren.
    In Polen wurde das Abholzen eines Urwaldes von der EU verboten,
    in Deutschland das Abholzen des Hambacher Forstes unterstützt. RWE hat eben die direkten Drähte nach Berlin, ist doch fast jede Gemeinde in NRW durch ein Aktienpaket eng mit dem Energieriesen verbunden. Da zählen wie immer keine Fakten sondern nur die „Kohle“.
    Im Gegensatz zur allgemeinen Volksmeinung sind dem Staat keine Milliarden aus der Kfz-Besteuerung entgangen ; hat doch der Finanzminister viel „Kohle“ gemacht, durch die Einnahme der Kraftstoffbesteuerung aus den saftigen Mehrverbräuchen(1/3 mehr) gegenüber der Laborwerbung. Diesen Betrag den Geschädigten in Form einer Hardwarenachrüstung wieder zurückzugeben wäre also das Mindeste was mit der Autoindustrie zu vereinbaren ist. weil es der Nachhaltigkeit und dem Klimaschutz dient.
    • wolfgang fubel
      am 29.08.2018
      Horst Ruch
      Ich bin mit Ihnen durchaus einer Meinung,,was den Ruchlosen Umgang Unserer Regierung mit der Autoindustrie anbelangt und ich bin mir auch sicher das im Interresse der Großen Autohersteller getrickst wurde was das Zeug hält.
      Und Das mit Rückendeckung der Regierung! Da werden Grenzwerte in den Raum gestellt, Angst vor der Vergiftung der Umwelt geschührt und den Menschen ein Schuldbewustsein ins Gehirn geprügelt. Das alles dient nur einen Zweck, der Geldmaximierung. Die Umwelt ist den Machern der "Grenzwerte" scheissegal!
      Diese Verhaltensweise ist nicht nur auf Deutschland beschränkt, wie man Uns das versucht einzureden, sondern Weltweit bei Allen Großen Autoherstellern Gang und Gebe
      Aber die allergrößte Schweinerei wird einem Bewusst, wenn man sich die Wissenschaftlichen Expertiesen eines leider schon vestorbenen Dieter Enger
      zu Gemüte führt. Das Stellt ALLES in Frage was die Sogenannte Luftverschmutzung der Sauerstoffwerte und der CO2 Lüge anbetrifft!
      Ja und der Mann hat das auch noch bewiesen, das wissen auch einige Regierungsvertreter auch ein gewisser Herr Wissmann. Nur Wir dürfen das nicht Wissen!
  • wolfgang fubel
    am 26.08.2018
    Was glaubt Ihr wohl was ein Vulkanausbruch in die Athmosphäre bläst?
    Da sind sämmtliche Autos und Industrien dieser Welt nichts dagegen. Dieser ganze Hype
    und die Hetze gegen die Autoindustrie, dient nur einen bestimmten Zweck.
    Angst verbreiten, das ist das Zauberwort mit dem man Heutzutage fast alles erreichen kann und dann noch die Unaufgeklährtheit der Breiten Masse, Die von den Vorgängen in der Natur nicht die Geringste Ahnung hat!
    Diese sogenannten "Wissenschaftler" mit Ihren "Expertiesen" sind die Huren einer nur nach Gewinn trachtenden" Oberschicht"
  • Horst Ruch
    am 23.08.2018
    ... neben Strobels Karosse, wäre natürlich von Interesse, wie hoch der tatsächliche CO2 Ausstoß von Kretschmann‘s hochgelobten Konkurenzfabrikat ist.
    Denn in einer Gesamtbilanz sähen die „grünen“ E-Hybrid‘ s von Hermann oder Murawski sicherlich schlechter aus. Strom kommt nämlich von weiter her, als aus der Steckdose.
    Der Abbau der seltenen Rohstoffe für die Akkus von noch weiter.
    Ganz zu schweigen von der ursprünglichen Diskussion über Feinstaub.
    Der von der DUH aufgewühlte Hype mit Elektro hat eben auch seine „Nebenwirkungen“.
    Daimler war doch schon immer bekannt, für seine Laborwerte-Werbung.
    Sämtliche privaten Klagen von getäuschten Käufern gingen ins Leere, denn Daimler hatte seit jeher die besseren Juristen.....
    Das Problem liegt schon in der bevorzugten Einstufung der großen „Premium“ Autos bei der Besteuerung nach CO2 Ausstoß. Die Milchmädchenrechnung bringt Klarheit.
    Ein kleiner Wagen mit 4,5 Normverbrauch stößt selbst bei 6,0 l weniger aus, als der Normverbrauch eines 8 l Fahrzeugs das tatsächlich 12 l verbraucht. Je mehr desto besser.
    Allerdings spült so ein Fahrzeug mehr als 0,89 € pro l Mehrverbrauch nach derzeitigem Stand, glatte 5,35 € pro 100km in das Finanzsystem der Bundesrepublik, ohne Betrachtung der Mehrwertsteuer die rund 1/5 derAnschaffungskosten des Fahrzeugs beträgt. So ist es von Vorteil, wenn diese im Premium-segment fast 3x so viel in die Staatskasse einbringt.
    Kein Wunder, daß die Regierung auf der Seite der Hersteller steht und nicht auf Umweltschutz bedacht ist.
  • Ruby Tuesday
    am 22.08.2018
    Caroline war die letzte unserer Yoga-Gruppe, die ihren SUV auf dem Parkplatz vor dem Fitness-Center abstellte. Wer auf dem Beifahrer*innensitz maulte, dem dröhnte "Street Fighting Man" von den Stones entgegen bis man aussteigen durfte. Irgendwann war ihre Schmerzgrenze erreicht, weil ständig jemand versuchte bei ihren Wohnungsverkäufen den Preis zu drücken, nachdem Caroline mit einem Kleinwagen vorfuhr, den sie aus diffusen Vernunftgründen, der Umwelt zuliebe angeschafft hatte. Ein Problem das allen Frauen bekannt sein dürfte, die beruflich aufsteigen wollen und nicht ernstgenommen werden, wenn sie mit einem "in die Jahre gekommenen Zweitwagen" auf den Firmenparkplatz rollen. Ihr Mann, ein Dachdecker hatte seinen Spritschlucker und sie, die Wohnungen verkaufte wollte auch so einen, weil, wer morgens die Kinder in die Schule fährt, fühlt sich auf der Bundesstraße zwischen Bussen und LKW´s unwohl, die sich bis auf einen Meter der hinteren Stoßstange nähern und deren Fahrer ihre größte Freude empfinden, so scheint es, jemanden wie Caroline zu ermuntern das Gaspedal durchzutreten bis sie selbst gerade mal mit fünf Meter Abstand hinter einem vorausfahrenden Lastwagen und viel zu hoher Geschwindigkeit über die B31 jagt (100 statt 70 km/h). Wobei der Fahrer des hellgrünen Reisebusses hinter ihr immer wieder einmal die Lichthupe bedient, um sie zum Überholen auf der zweispurigen Bundesstraße zu ermuntern. Das Spiel ist auch als Hasenjagt bekannt. Sie hat den Wagen aus vernunftgründen geleast, wie so viele, die jedes Jahr ein aktuelles Modell brauchen um gesellschaftlich mithalten zu können. Sie weiß zwar, dass auch der SUV nach einem Crash aussieht wie eine zerdrückte Coladose, weil diese Tests bei maximal 60 km/h durchgeführt werden, also einer Geschwindigkeit die auf Bundesstraßen mehr als selten ist, aber sie klammert sich an die Hoffnung bei einem Unfall eben nur schwerstverletzt, statt tot aus dem Auto befreit zu werden. Es sind auch die sonstigen kleinen Schweinereien die Freude bereiten, dass man bei einer Sachbeschädigung auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt behaupten kann: "Das habe ich jetzt aber nicht einmal bemerkt." - Jeder wird es glauben. Die Vorfälle "Unfallflucht nach Parkrempler" haben überdurchschnittlich zugenommen. Na ja, wer schon einmal an einer Bushaltestelle stand, wo Schulkinder auf den Bus oder Anschlußbus warten, im günstigtsten Fall 10 bis 15 Minuten, umhüllt von Dieselwolken wie bei einem Kreuzfahrtschiff (gleiches gilt für die Bahn) macht sich schnell Sorgen um die Gesundheit seiner Kinder, wenn sich das täglich zweimal wiederholt, mehrere Jahre lang. Die Luftbelastung ist im SUV nicht geringer, man sieht den fetten Dieselrauch aber nicht so deutlich, der durch die Klimaanlage eingesaugt wird. Autonomes einparken vermeidet auch dumme Sprüche, dass Frauen zu dumm sind einzuparken und lässt sogar Respektbekundungen zu, wenn man mit 1,65 m Körpergröße aus so einem Kraftprotz springt. Selbst die Gartenarbeit vor dem Haus fällt weg, seit der Platz vor dem Haus nahtlos gefliest ist weil der Vorgarten als Parkraum benötigt wird. Da hat nicht einmal mehr Spontanvegetation eine Chance. Nun hoffe ich nur noch, dass viele Frauen meine Argumente "in der (dieselgeschwängerten) Luft" zerreißen. Das könnte mich auf bessere Zeiten hoffen lassen. Mit vielen Grüßen vom See.

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