Oh, oh. Fünf Jahre Affenzirkus reloaded.

Baden-Württemberg: die Gehörnten ohne Links-Ausleger.

Jetzt neu! Noch mehr Veggie-Days in der Landtagskantine.

Wunden lecken: Der sozialistische Tiger hat leider nichts gerissen.

Woll(f)schwein Guido auf der Suche nach Spielkameraden.

Landtag ist kein Ponyhof. Schade.

Schön anzuschauen: "First Lady"-Flamingos beim Sonnenbad.

Nur noch ein Stückchen ... Ein Vogel-Striexinger beim Versuch, die Fünfprozenthürde zu überspringen.

Wo ist mein Fascinator hin? Das stilbewusste Alpaka "Gerlinde" in seiner natürlichen Umgebung: grüne Wiese.

Politischer Klimawandel: Vielen Parteibären schmilzt die Scholle unterm Hintern weg.

Runter von meinem Königsfelsen. Der Kretsch-Bock verteidigt sein Revier.

Die Genossen-Geier Claus und Nils beim Restefest: Sind da nicht doch noch irgendwo Stimmen für uns übrig?

Grün-Schwarz auf dem aufsteigenden Ast: Ob der Kiwi-Koalitions-Frosch das politische Wetter anzeigt?

Hat viele Stimmen verschlungen: Crocodylia AfDnensis.

Hilfe! Alfa-Robbe "Lucke" geht unter.

Wo ist nur mein Platz geblieben?

Ausgabe 259
Schaubühne

Politgeplänkel in der Wahlhelma

Von Elena Wolf und Anna Hunger
Fotos: Joachim E. Röttgers
Datum: 16.03.2016
Alle fünf Jahre erwachen die Tiere in der Stuttgarter Wahlhelma zu einem ganz besonderen Spektakel: Der Kampf um die besten Plätze im Affenzirkus beginnt. Monatelang treten, stoßen und beißen sich vor allem die Männchen. Geweihverluste und so mancher Huf im Hintern sind da an der Tagesordnug. Nach einer langen Zeit des Balzens um die meisten Stimmen legt sich der Sturm im Gehege langsam wieder, und die neue Rangordnung steht fest. Die Sieger grunzen, so laut sie können, nach neuen Freunden, die Verlierer lecken ihre Wunden.

Gefällt Ihnen dieser Artikel?
Unterstützen Sie KONTEXT jetzt!

4 Kommentare verfügbar

  • Marie vom Haertsfeld
    am 27.03.2016
    @Blender:

    oh doch, ich finde den Artikel sogar sehr witzig und leider gleichzeitig auch bedauerlich, denn er trifft den Nagel auf den Kopf!
  • kornelia
    am 21.03.2016
    Lustige Parallele ;)
    Doch frau vergass: die Tiere ( uuund ganz früher auch bei den Männerhäuptlingen;) müssen auf dreifache Weise ihren Machtanspruch "unter Beweis" stellen! :
    - gut röhren, kreischen, brunsten, Rad schlagen und so...
    - reale körperliche Kraft
    - potente Kraft...Nachkommen und so

    Von den drei Beweisen des Machtanspruchs ist in den wohlstandsverwöhnten Parteien/Parlamenten nur noch röhren, kreischen, Rad schlagen übrig
    (und auch das meisten nur mit Hilfsmitteln a la Wärbung und Beratern a la Metz u.co)
    ;)

    @Blender: die Poltikerverdrossenheit feierte schon längst ihre silberne Hoch-zeit, da kann die Tierg(l)osse auch nichts mehr verschlimmern!
  • Blender
    am 20.03.2016
    Zweifellos eine Glosse, aber sind es nicht solche subtilen Botschaften die die Politik verunglimpfen und den wählenden Staatsbürger in die Ecke der Lächerlichkeit ziehen und schließlich zu Wahlmüdigkeit führt. Politiker als Schweine, denen es nur um die Eigene Rangordnung angeht, darzustellen, dazu gehört wirklich nicht viel intelligenz. Ich hoffe doch sehr, dass es bei Koalitionsverhandlungen eher um die Gestaltung der politisch-gesellschaftlichen Zukunft in den nächsten 5Jahren geht, als darum wer am lautesten "grunzt". Fazit: diese Glosse ist nicht witzig!
  • Insider
    am 17.03.2016
    Die Tiere in der Stuttgarter Wahlhelma bekommen weiblichen Zuwachs aus Hohenzollern und aus der Nachbarschaft des Affenberges in Salem. Sozusagen eine grüne Blutauffrischung.

Neuen Kommentar schreiben

KONTEXT per E-Mail

Durch diese Anmeldung erhalten Sie regelmäßig immer mittwochvormittags unsere neueste Ausgabe unkompliziert per E-Mail.JETZT ANMELDEN

Letzte Kommentare:
















Die KONTEXT:Wochenzeitung lebt vor allem von den kleinen und großen Spenden ihrer Leserinnen und Leser.
Unterstützen Sie KONTEXT jetzt!