KONTEXT Extra:
"Tested by Winne Hermann"

Kontext hat öffentlich gemacht, dass Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann in Eigenregie Tests mit Hardware-nachgerüsteten Diesel-Modellen durchführen lassen wird. In Zusammenarbeit mit mehreren namhaften Herstellern und um der Automobilindustrie - im Idealfall - zu beweisen, dass sich Euro-5-Motoren auch auf Basis von Messungen im realen Straßenverkehr sehr wohl mit einem vergleichsweise überschaubaren Aufwand auf Euro-6-Norm umbauen lassen.

Die FDP, möglicherweise bald Koalitionspartner auf Bundesebene, macht sich lustig über den Grünen. "Ich reibe mir schon verwundert die Augen", so der verkehrspolitische Sprecher der Landtagsfraktion Jochen Haußmann, "wie ein Landes-Verkehrsminister dazu kommt, in den Test von Abgasanlagen-Nachrüstung einzusteigen." Er binde Personal- und Sachkosten seines Ressorts, obwohl das Land dafür nicht zuständig sei. Und Haußmann verlangt Aufklärung, wer genau mit welchem Engagement bei dem Vorhaben dabei sei: "Wir brauchen weder eine blaue Plakette noch ein Label bei Nachrüstsätzen nach dem Motto 'tested by Winne Hermann.'" Wie erkläre der Minister sein jetziges Tun den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern?, will der Liberale weiter wissen.

Fragen über Fragen, denn: Wie erklärt die FDP ihren Sarkasmus DieselfahrerInnen, die auf eine Lösung für Euro-5-Motor hoffen? Und vor allem jenen innovativen Mittelständlern die ablehnende Haltung, die funktionierende Nachrüstsysteme in der Schublade haben, bisher bei den großen Autoherstellern aber abgeblitzt sind? Von den in Feinstaub-Innenstädten wohnenden BürgerInnen ganz zu schweigen.


Internationale Brigaden - der Film in der Geißstraße

Die Stuttgarter Fotografin Gerda Taro hat inzwischen einen Platz in ihrer Heimatstadt erobert. Seit 2014 erinnern Stelen und ein Ort mit ihrem Namen an die Frau, die gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Robert Capa den Bürgerkrieg in Spanien dokumentiert und das Leid der Bevölkerung festgehalten hat. Seit die Kulturwissenschaftlerin Irme Schauber die Frau an Capas Seite aus dem Dunkel geholt hat, ist auch in Stuttgart das Interesse an diesem Kapitel spanischer Zeitgeschichte gewachsen. Der Todestag von Gerda Taro jährt sich in diesem Jahr zum 80sten Mal wie auch die Bombardierung Guernicas durch Flugzeuge der Legion Condor. Die Stiftung Geißstraße zeigt aus diesem Anlass den Film "Vom Kämpfen und Sterben der Internationalen Brigaden" von Patrick Rotmann. Der Dokumentarfilm beleuchtet den Kampf der in den Internationalen Brigaden organisierten Freiwilligen, die ihr Leben für das spanische Volk aufs Spiel setzten und die Spanische Republik gegen den Staatsstreich der Franquisten verteidigten. Und natürlich spielt auch die Stuttgarter Fotografin Gerda Taro eine Rolle. (18.9.2017)

Dienstag, 19. September, 19 Uhr, Geißsstraße 7.


"Lüge, Hass, Manipulation – Was können wir den Medien noch glauben?“

Sechs Tage vor der Bundestagswahl greift der "Neue Montagskreis" ein in vielerlei Hinsicht bewegendes und gerade durch die neuesten Provokationen der "Alternative für Deutschland" (AfD) besonders aktuelles Thema auf: "Lüge, Hass, Manipulation – Was können wir den Medien noch glauben?" Unter der Moderation von Michael Zeiß diskutieren am Montag, den 18. September, um 19.30 Uhr im Stuttgarter Theaterhaus Gabriele Renz, Pressesprecherin im Landtag von Baden-Württemberg, und Wolfgang Schweiger, Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim, über die Kommunikation in Echokammern (mehr dazu hier), über die Verunglimpfung eines ganzen Berufsstandes ("Lügenpresse") oder darüber, wie sich Fake-News in Windeseile in den sozialen Medien verbreiten – nicht zuletzt durch Präsidenten wie Donald Trump oder Wladimir Putin – und kaum mehr einzufangen sind. Schweigers Fachgebiet sind die Mechanismen interaktiver Onlinekommunikation, und Renz kennt viele Facetten der Problematik: Sie war jahrelang Redakteurin und landespolitische Korrespondentin des "Südkurier" in Konstanz und Stuttgart. (16.9.2017)


Untreue-Ermittlungen gegen Bahnvorstand wegen S21

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat ein förmliches Ermittlungsverfahren wegen Untreue gegen amtierende und ehemalige Spitzenmanager der Bahn AG eingeleitet. Anlass ist eine Strafanzeige, die der Rechtsanwalt und Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21 Eisenhart von Loeper und der ehemaligen Richter des Landgerichts Stuttgart Dieter Reicherter im Februar 2017 zunächst gegen Ex-Bahn-Chef Rüdiger Grube, seinen früheren Stellvertreter Volker Kefer sowie Bahn-Aufsichtsratschef Utz-Hellmuth Felcht erstattet, im Mai dann auch auf den neuen Bahnchef Richard Lutz und dessen Stellvertreter Ronald Pofalla ausgeweitet haben. Der Vorwurf fortgesetzter Untreue bestehe laut von Loeper und Reicherter unter anderem, weil bei Stuttgart 21 selbst definierte Wirtschaftlichkeitsgrenzen weit überschritten, Mehrkosten nicht finanziert und Risiken wissentlich unter den Teppich gekehrt worden seien. Indem die Bahnvorstände trotzdem den Weiterbau von S21 forciert hätten, hätten sie ihre Pflicht "zur Betreuung fremder Vermögensinteressen gegenüber dem Bahnkonzern" verletzt und "dem Betreuten dadurch wissentlich billigend Vermögensnachteile" zugefügt.

Ein Novum war bereits, dass die Staatsanwaltschaft im Mai Vorermittlungen aufnahm, das jetzt eingeleitete Ermittlungsverfahren markiert erst recht eine neue Entwicklung in der Auseinandersetzung zwischen den S-21-Gegnern und der Bahn, die so nicht unbedingt zu erwarten war. Denn eine bereits 2013 erstatte Strafanzeige von Loepers, Reicherters sowie Peter Conradis wegen Untreue gegen Verantwortliche der Bahn war nach kurzer Zeit von der Berliner Staatsanwaltschaft abgewiesen worden (Kontext berichtete). Die Staatsanwaltschaft sah damals "keine zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkte für verfolgbare Straftaten". Das scheint nun anders zu sein. Von Loeper sieht die aufgenommenen Ermittlungen denn auch als Gelegenheit, "endlich das Geflecht von dauerhaften Rechtsverstößen zu Lasten der Bahn und des Bahnverkehrs ans Licht zu bringen". (15.9.2017)


Viele wollen Kretschmann Beine machen

Auf der traditionellen Herbstklausur der Grünen-Landtagsfraktion in Ettlingen sind hinter verschlossenen Türen mehrere Abgeordnete aufgestanden, um Ministerpräsident Winfried Kretschmann zur Annahme des zweiten Stuttgarter Feinstaub-Urteils zu drängen. Immerhin, berichten Teilnehmer, habe der Regierungschef nicht dagegen argumentiert oder dafür geworben, Rechtsmittel einzulegen.

Die Aktivisten von Campact wollen Kretschmann ebenfalls Beine machen und kritisieren, dass er auf Zeit spielt mit der Ankündigung, erst nach der Bundestagswahl zu verkünden, wie die grün-schwarze Koalition mit dem Verwaltungsgericht Stuttgart umgeht."Dabei liegt die Entscheidung auf der Hand", heißt in einem aktuellen Aufruf, "das Urteil ist wegweisend: Es sorgt für saubere Luft und zwingt die Autokonzerne, endlich Konsequenzen aus dem Dieselskandal zu ziehen." Audi, VW und Co. müssten "die dreckigen Dieselfahrzeuge auf eigene Kosten nachrüsten".

Am morgigen Freitag, an dem Kretschmann auf der IAA in Frankfurt Gespräche unter anderem mit VDA-Präsident Matthias Wissmann und Daimler-Chef Dieter Zetsche führt, sollen dem Grünen 25.000 Unterschriften übergeben werden - samt dem Appell, das Urteil anzunehmen. "Wie glaubwürdig ist die Umweltpolitik der Grünen überhaupt noch?", fragt Campact, "schützen sie die Autolobby oder unsere Gesundheit?" (13.9.2017)

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Heruntergekommen und trotzdem schön: Mannheimer Multihalle. Foto: Kontext

Heruntergekommen und trotzdem schön: Mannheimer Multihalle. Foto: Kontext

Ausgabe 314
Politik

Klammheimliche Kehrtwende

Von Minh Schredle
Datum: 05.04.2017
Plötzlich will die Stadt Mannheim die Multihalle von Frei Otto nicht mehr abreißen, sondern alles für ihren Erhalt tun. Und siehe da, wenn nur ein paar kluge Köpfe darüber nachdenken, wie die Räumlichkeiten sinnvoll genutzt werden können, kommen prompt ein paar kreative Konzepte heraus.

Wie alles sich zum Ganzen webt, eins im andern wirkt und lebt: Die Multihalle in Mannheim gilt als Meilenstein der organischen Architektur, lange Jahre schien das freitragende Dach der größten Gitterschalenkonstruktion der Welt regelrecht schwerelos über dem Boden zu schweben. Dennoch ist der Bau bemerkenswert belastbar: Um die Tragfähigkeit zu testen, wurden vor der Einweihung 1975 mehr als 200 wassergefüllte Mülltonnen an sensible Stellen der Dachkonstruktion gehängt – die Halle hielt stand. Auch 42 Jahre später noch, obwohl sie zunächst nur neun Monate hätte stehen sollen, als temporäres Bauwerk für die Bundesgartenschau. Inzwischen aber muss ein großer Gerüstturm das Gewölbe des abgetrennten Innenbereichs stützen; schon seit 2011 ist dieser Teil der Halle nicht mehr zugänglich. Vergangenes Wochenende, am 31. März und 1. April, wurde jedoch eine Ausnahme gemacht, damit dort ein Workshop stattfinden konnte: eine Architekturtagung über die Zukunft des Kulturdenkmals und eine mögliche Nutzung der Räumlichkeiten.

In der Mannheimer Kommunalpolitik ist derweil ein interessanter Kurswechsel zu beobachten. Denn inzwischen redet Baubürgermeister Lothar Quast von einer "moralischen und historischen Verpflichtung", die Voraussetzungen für den Erhalt der maroden Multihalle zu schaffen. Und aus der Entscheidung des Gemeinderats aus dem vergangenen Juni, die Halle abzureißen, falls bis Ende 2017 nicht genügend Spenden und Zuschüsse für den Erhalt zusammenkommen sollten, wurde in der Darstellung der Stadt nun prompt der Beschluss, "die Halle vorerst nicht abzureißen". Eine recht eigenwillige Interpretation, wenn man bedenkt, dass damals auch die Sanierung der Halle zur Abstimmung stand, aber von einer überwältigenden Mehrheit klar abgelehnt wurde. "Vor allem im Hinblick auf das Kosten-Nutzen-Verhältnis", hieß es da in der Beschlussvorlage, empfehle sich der Rückbau (heißt: Abriss), denn der Erhalt für Kosten von mindestens 11,6 Millionen Euro sei, so wörtlich, "wirtschaftlich unzumutbar". Einzig der Stadtrat Steffen Ratzel (CDU) warb für den Erhalt und meinte vor der Abstimmung kopfschüttelnd: "Andere wären neidisch auf ein Kulturdenkmal mit diesem Stellenwert."

Ein Gerüstturm schützt vor Einsturz. Foto: Kontext
Ein Gerüstturm schützt vor Einsturz. Foto: Kontext

Wie die Stadtverwaltung damals mitteilte, befindet sich das Bauwerk "nach 40 Jahren noch weitgehend im Originalzustand". Übersetzt heißt das: Eine grundlegende Sanierung hat es nie gegeben. Einzig die Dachhaut wurde ausgetauscht, vor mehr als 35 Jahren. Die neue PVC-Membran ist ursprünglich einmal weiß gewesen, heute aber von grau-grünlichen Schlieren überzogen. Und da sie sich an vielen Stellen auflöst, ist die Holzkonstruktion zunehmend anfälliger gegenüber Witterungseinflüssen: Durch die poröse Beschichtung dringt Wasser ein und macht die Balken morsch.

Nutzlose Weltkultur

Nachdem die Stadt also jahrzehntelang kaum einen Finger krumm gemacht hat, irgendetwas für die Instandhaltung der Multihalle zu tun, zeigt sie sich nun festentschlossen, alles in ihrer Macht stehende in die Wege zu leiten, damit dieses "bewundernswerte Bauwerk", so Bürgermeister Quast, generalsaniert stehen bleiben kann. Doch wie passt nun das ins neue Narrativ: Ein Dreivierteljahr nach dem Gemeinderatsbeschluss, um private Spenden werben zu wollen, ist die Crowdfunding-Kampagne noch gar nicht gestartet, und auch die Förderanträge bei Land und Bund sind noch nicht gestellt.

Für beides scheint aus Sicht der Stadt wichtig, mit einem Nutzungskonzept für die Räumlichkeiten aufwarten zu können, um triftige Gründe zu schaffen, Kohle locker zu machen. Dass man gar nicht wisse, was man Sinnvolles mit der Multihalle anstellen solle, war schon im Juni ein zentrales Argument im Gemeinderat, weswegen sich eine teure Sanierung nicht lohnen würde. Allein hier spiegelt sich die Geringschätzung gegenüber einem Kulturdenkmal wider, das eines der wichtigsten Werke eines der bedeutendsten Architekten des vergangenen Jahrhunderts darstellt: Würde es jemand wagen, etwa den als Wahrzeichen anerkannten Mannheimer Wasserturm als abrisswürdig zu bezeichnen, weil dieser ja auch nur nutzlos rumstehe, dann würde wohl ein wutschäumender Mob den Ketzer mit brennenden Fackeln und Mistgabeln aus der Stadt jagen.

Hinzu kommt aber, dass die Bemühungen der Stadt, nach einer sinnvollen Nutzung zu suchen, nur sehr überschaubar gewesen sein können. Denn allein der zweitägige Workshop am vergangenen Wochenende brachte eine ganze Palette kreativer Ideen zutage: von Trendsportarten wie Skaten und Slacklinen, die dort einen Platz finden könnten, über ein Konferenzzentrum mit Schwerpunkten der Stadtästhetik, bis zum interdisziplinären Campus für kooperierende Hochschulen aus ganz Baden-Württemberg. Auch der Gedanke, die Sanierung der Multihalle in die Bundesgartenschau 2023 einzubeziehen (für die die Stadt knapp 73 Millionen Euro an eigenen Kosten einplant), wurde laut.

Frei Ottos Weltkultur-Bauwerk muss für die Stadt praktischen Nutzen haben. Foto: saai/KIT Werkarchiv Frei Otto
Frei Ottos Weltkultur-Bauwerk muss für die Stadt praktischen Nutzen haben. Foto: SAAI/KIT, Werkarchiv Frei Otto

Gegenwärtig ist all das noch reichlich vage, doch das Brainstorming offenbarte vor allem eins: Sollte sich die Stadt ernsthaft darum bemühen, ein Nutzungskonzept für die Multihalle zu finden, wäre das kein Problem. Das allerdings ist weder neu noch verwunderlich. Denn die praktischen Möglichkeiten der Multihalle erkannte schon der renommierte Architekturkritiker Manfred Sack. Der schrieb 1975 unter dem Titel "Das Wunder von Mannheim" in der "Zeit", es gebe "keinen dermaßen originellen Bau, der so vielen Menschen auf einmal so nützlich wäre", eine "Halle für so ziemlich alles". Geeignet für "Ausstellungen und Auktionen, Sommerfeste und Winterbälle, für Pop-Konzerte und Sportwettkämpfe, Wahlen und den Zirkus, für Tiraden und Gesänge", könne sie zum Zentrum des neuen Stadtviertels werden.

Das wahre Aushängeschild: der Streichelzoo

Es kam anders. Die Stadt Mannheim hat die Multihalle bemerkenswert gut versteckt; wer sie nicht aktiv sucht, stolpert höchstens zufällig über dieses "Denkmal der Experimentalkultur", beim gebührenpflichtigen Besuch im Herzogenriedpark. Auf dessen Website heißt es, der Park sei "vor allem bekannt für seine archaische Nutztierarche, einen Bauernhof mit alten Tierrassen inklusive Streichelgehege, sowie für sein beachtliches sportliches Angebot". Erwähnt wird auf der Startseite lediglich das Restaurant in der Multihalle. Über das Bauwerk selbst und dessen Bedeutung steht dort hingegen kein Wort.

Die am Rande des Parks liegende Herzogenried-Siedlung, ursprünglich konzipiert als Musterbeispiel fürs "Wohnen im Grün", macht heute mit ihren teils 13-geschössigen Betonhochhäusern einen eher trostlosen Eindruck, und der Umgang der Politik mit der Neckarstadt, zu der das Wohngebiet gehört, weist erstaunliche Parallelen zu dem mit der Multihalle auf: Während wunderschöne Altbauten, facettenreich verziert mit Ornamenten, Reliefs und Stuck, den Glanz vergangener Tage noch erahnen lassen, ist die Bausubstanz zu großen Teilen heruntergekommen. Groß angelegte Investitionsprogramme in die Infrastruktur hat sich die kommunale Politik angeblich vorgenommen, aber nie umgesetzt. Heute gilt der westliche Teil der Neckarstadt als größter Problembezirk Mannheims, mit nicht einmal zehn Prozent Wahlbeteiligung bei der Oberbürgermeisterwahl 2015, mafiösen Strukturen am Immobilienmarkt und Hinweisen auf Menschenhandel in der Prostitution.

Sollte die Neckarstadt nun ein Wahrzeichen von Weltrang verlieren, würde sich das also nahtlos einfügen in die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte. Umgekehrt aber – und das wird auch von TeilnehmerInnen des Workshops als zaghafte Hoffnung geäußert – könnte eine Investition in den Erhalt der Multihalle einen Auftakt darstellen, politisch endlich wieder mehr für den vernachlässigten Stadtteil zu tun.


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