Ausgabe 186
Politik

3000 Euro brutto – ist das gerecht?

Von Gastautor Stephan Hebel
Datum: 22.10.2014
Wenn das kein Grund zum Ärgern ist: In neun Bundesländern sind Herbstferien, aber viele Urlauber saßen fest. Erst streikten die Lokführer, dann die Piloten. Wenn die einen Arbeitnehmer den anderen Arbeitnehmern mit ihrem Tarifkampf die Erholung stehlen, hört bei manchen das Verständnis auf.

Der Ärger ist verständlich. Und dass er sich besonders gegen kleine Gewerkschaften wie die Lokführer-Truppe GDL oder die Pilotenvereinigung Cockpit richtet, liegt auf der Hand. So scheint es zumindest.

Das gilt ganz besonders für die GDL. Während die Piloten vor allem gegen den Abbau ihres tariflichen Rechts auf Vorruhestand streiken, führen die Lokführer nicht zuletzt einen Kampf um den Einfluss ihrer Organisation im Großunternehmen Bahn. Die GDL will um fast jeden Preis dort die Nummer eins sein, um künftig die Tarifforderungen bestimmen zu können. Statt die Arbeitnehmerseite durch Einheit von unten zu stärken – sich also mit der Konkurrenzgewerkschaft EVG auf gemeinsame Strategien zu einigen –, strebt die Lokführer-Truppe nach Dominanz.

Ungerecht allerdings wäre es, den Ärger allein gegen die Streikenden zu richten. Dagegen sprechen fünf Gründe. Erstens: Was die Konkurrenz der Gewerkschaften betrifft, liegt die Schuld weder allein bei den Lokführern noch allein bei den Piloten. Bei der Bahn fühlen sich offensichtlich viele Beschäftigte von der zum DGB gehörenden Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG nicht ausreichend vertreten. Ähnliches gilt für die Piloten und ihr Verhältnis zu Verdi.

Offensichtlich ist es den Großorganisationen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht gelungen, den spezifischen Interessen unterschiedlicher Berufsgruppen in großen Unternehmen gerecht zu werden. Dass sie immer ein besonderes Augenmerk auf die klassischen Malocher legten, die zudem schlechter bezahlt werden als gut ausgebildete Spezialisten, ist verständlich. Dass sie es dabei versäumten, ihr Angebot der Vielfalt in den Betrieben und der leider zunehmenden Zersplitterung der Belegschaften anzupassen, müssen sie sich selbst anrechnen lassen. Die "Tarifeinheit von unten", also die einheitliche Vertretung von Belegschaften durch eine Gewerkschaft oder zumindest der gemeinsame Kampf in sogenannten Tarifgemeinschaften hätte ihr Ziel sein müssen. Das ist sowohl bei der Bahn als auch bei der Lufthansa vorerst passé.

Zweitens: Diese Zersplitterung spielt dem Vorhaben der Großen Koalition in die Hände, die Tarifeinheit von oben per Gesetz zu verfügen. Nur die mitgliederstärkste Gewerkschaft in einem Betrieb soll künftig über Tarifverträge verhandeln dürfen. Das ist verfassungsrechtlich fragwürdig, weil bisher ungeklärt bleibt, wie man den kleineren Organisationen Streiks faktisch unmöglich machen will, ohne das grundgesetzlich verbriefte Streikrecht zu verletzen

Drittens: Das Streikrecht ist zu wertvoll, um auch nur auf die Idee zu kommen, daran herumzuschrauben. Auch diejenigen, die jetzt unter diesem Ausstand leiden, werden es vielleicht mal brauchen. Lieber ein Streik zum fragwürdigen Zeitpunkt als eine Einschränkung des einzigen Machtmittels, das Arbeitnehmer gegenüber dem Stärkeren, also dem Arbeitgeber, haben. Gegen das geplante Gesetz zur "Tarifeinheit" müssten eigentlich alle Arbeitnehmer-Organisationen gemeinsam kämpfen.

Viertens: Die Gewerkschaft GDL streikt nicht ausschließlich um die Vorherrschaft im Unternehmen Deutsche Bahn, sondern auch für Geld. Was, meinen Sie, verdient ein Lokführer, der bei 200 oder 300 Stundenkilometern die Verantwortung für Hunderte Reisende trägt, fast zu jeder Tages- und Nachtzeit, sonn- und feiertags und mit dem ständigen Risiko, ohne Schuld einen Selbstmörder zu überfahren? Um auf ein Grundgehalt von knapp über 3000 Euro brutto zu kommen, muss er 25 Dienstjahre hinter sich haben. Selbst wenn Zulagen das Bild ein wenig verschönern: Ist das gerecht? Üppig jedenfalls ist es nicht, hier unterscheiden sich Bahn und Lufthansa dann doch erheblich. Wer sich auch nur gelegentlich in einen ICE setzt, kann die Gehaltsforderungen eigentlich nur unterstützen. Das gilt erst recht in Stuttgart, wo die Bahn bekanntlich beweist, für welchen Unsinn sie Geld übrig hat.

Fünftens: Als die Bahn noch Staatsunternehmen war, standen ihre Beschäftigten großenteils im Beamtenverhältnis. Sie hatten sichere Arbeitsplätze, durften aber nicht streiken. Es war nicht ihre Idee, den Schienenverkehr zu privatisieren. Wer seit Jahren wichtige Elemente der Daseinsvorsorge den Gesetzen des Marktes statt dem Bedarf der Gesellschaft unterwirft – nicht nur die umweltfreundliche Fortbewegung mit der Bahn –, sollte sich nicht beklagen, wenn die Beschäftigten ihre Rechte nutzen. Ja, es gibt allen Grund, sich zu ärgern, wenn der Streik die Urlaubsreise verdirbt. Aber wir sollten unseren Ärger gerecht verteilen.

 

Stephan Hebel ist Journalist und Publizist. Zuletzt erschien sein Buch "Deutschland im Tiefschlaf – wie wir unsere Zukunft verspielen", Westend Verlag Frankfurt/Main, 240 Seiten, 16,99 Euro.


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10 Kommentare verfügbar

  • Peter Grohmann
    am 28.10.2014
    Ja, die Streiks sind richtig,
    die Forderungen nachvollziehbar.
  • Egon
    am 28.10.2014
    3000 € brutto - ist das gerecht?
    In einem Land wie Deutschland, in dem die Regierung als verlängerter Arm der Wirtschaft fungiert und damit die Ausbeutung und Unterdrückung der arbeitenden Bevölkerung aktiv und bewusst unterstützt sind 3000 € brutto im Monat mehr als genug!
  • Schwabe
    am 25.10.2014
    Nicht zuletzt an der meines Erachtens (m.E.) fragwürdigen und mich persönlich irritierenden Kritik von Kontext oder den NachDenkSeiten insbesondere an dem - m.E. mehr als berechtigten - Streik der GDL zugunsten der Lokführer und anderen Zugpersonals, läßt sich aufzeigen, wie wichtig der Öffentliche Personen Nah- und Fernverkehr (ÖPNuFV) für die Daseinsfürsorge/das Allgemeinwohl der Bevölkerung in Deutschland ist!
    Aus diesem Grund sind insbesondere Streiks (auch Demonstrationen) in Bereichen der öffentlichen Daseinsfürsorge mehr als notwendig und bedürfen m.E. der uneingeschränkten Unterstützung der arbeitenden Bevölkerung!
    Das übergeordnete Ziel einer guten öffentlichen Daseinsfürsorge sollte gegenüber persönlichen Nachteilen die sich während Streiks oder Demonstrationen (leider und ärgerlicherweise) ergeben, überwiegen (ich persönlich bin täglich auf den ÖPNV angewiesen und eine seit Monaten gebuchte Fernreise war betroffen).
    Dies gilt um so mehr, wenn man aufmerksam verfolgt wie die Deutsche Bahn AG seit der Bahnreform 1994 den Schienen Nah- u. Fernverkehr inklusive des Personals systematisch ausdünnt, rückbaut und damit zerstört, anstatt auszubauen.
    Täglich produziert die Deutsche Bahn AG zugunsten ihrer Aktionäre bundesweit Chaos aufgrund der angestrebten Privatisierung (Börsengang), so dass auf die Deutsche Bahn AG als Kunde kein Verlass mehr ist - weder als Pendler noch im Fernverkehr.
    Die Deutsche Bahn AG wirbt dabei immer mit dem Thema Zeit. Sie scheut sich dabei nicht auch ein paar Minuten als großartigen Gewinn für den Fahrgast zu verkaufen. Auf der anderen Seite stiehlt die Deutsche Bahn AG durch ihre Unpünktlichkeit und den Rückbau des Schienenverkehrs und des Personals den Fahrgästen bundesweit täglich ungestraft insgesamt hundrttausende wenn nicht Millionen Arbeitsstunden (und Freizeit). Dies schadet der Gesellschaft insgesamt.
    Streiks gegen die Deutsche Bahn AG sind mir herzlich willkommen. Und wenn die Forderungen der GDL nicht erfüllt werden (man darf ja die Aktionäre nicht verärgern) sollte sich der Zorn ausschließlich über die Bahn ergiesen, auch wenn die tendenziösen Leitmedien dies anders versuchen darzustellen. Zumindest sollte die Solidarisierung mit dem Zugpersonal für die Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung gelten wenn nicht gar selbstverständlich sein.
  • Schorsch
    am 23.10.2014
    Am tollsten fand ich in meinem Berufsleben immer die "Seitenwechsler", die Karrieristen der linken Seite. Heute noch Personal- bzw. Betriebsratsvorsitzender mit lauthals tönender linker Rhetorik - morgen knallharter Personalchef. War der EVG-Hansen nicht auch so einer?
  • tillupp
    am 23.10.2014
    Auch mir ist die konzertierte Gewerkschaftsschelte in den Medien schon aufgefallen, und die dummen Sprüche der bauernschlauen Nahles von der sogenannten sozialdemokratischen "S"PD. Historisch gesehen waren es (anfangs: wenige) mutige Streikende und entschlossene (anfangs: kleine) Gewerkschaften die gegen den Willen der Kapitalisten Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Bereitstellung von Werkzeugen durch den Arbeitgeber, Urlaubsanspruch, die 5 Tage Woche, und vieles andere mehr durchsetzten. Wer wollte darauf heute noch verzichten? Aber an der 37,5 Stunden Woche sieht man, dass einmal erreichtes leicht auch wieder verloren geht. Ich arbeite jedenfalls wieder 40Std, leider.
  • Nina Picasso
    am 22.10.2014
    Danke @ Gangolf Stocker für den Hinweis.

    Ich möchte das noch ergänzen. Die Aufsichtsräte, auch die EVG-Aufsichtsräte der Bahn haben damals alle Informationen und Gefährdungen von S21 und dem Gleisgefälle erhalten. Sie können nicht sagen,sie hätten es nicht gewusst.

    Sie stimmten S21 zu-gut es ging zwar 2013 um die weitere Finanzierung, aber mit dem Hintergrundwissen, dass das Gleisgefälle eine Gefahr durch plötzliches Wegrollen der Züge für die Lokführer, anderen Bahnmitarbeitern und Reisenden darstellt, hätte sie mit Nein stimmen müssen.

    So hinterlässt es bei mir den Eindruck, dass die EVG ihre eigenen Mitarbeiter regelrecht ins offene Messer laufen lässt.
    Auf so eine Gewerkschaft kann man getrost verzichten-meine Meinung

    Ich kann nicht beurteilen, ob alles gut ist bei der GDL, aber die GDL ist eine der mutigen Gewerkschaften die wirklich kämpft und nicht den "Auto"-Managern a la Grube dienert.
  • Ulrich Frank
    am 22.10.2014
    Am Umgang mit den aktuellen Vorgängen um die Forderungen der GDL läßt sich leider der Zerfall und die Gleichschaltung bzw. Verdummtheit der fast schon gesamten deutschen Medienlandschaft genauestens erfassen. Von den "öffentlich-rechtlichen" Sendern mit ihrem skandalös mißbrauchten Informationsauftrag (der sich weitestgehend auf hingehaltene Mikrophone beschränkt) über angebliche Qualitätsmedien wie die Süddeutsche Zeitung, z.B. den unsäglichen Artikel von Frau Daniela Kuhr "Wenn alle für einen nerven" http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/streik-der-lokfuehrer-wenn-alle-fuer-einen-nerven-1.2180441). Bis zum FOCUS der in den "Beiträgen" der letzten Tage in schon grenzüberschreitend verhetzender Manier sich auf den Vorsitzenden der Gewerkschaft Weselsky stürzt, u.a. dessen Wohnort aufsucht. Man wartet(e) nur noch auf das "hängt ihn höher".

    In der SZ - welche nach dem weitgehenden Abschalten der Leserkommentarfunktion sich noch ungenierter in den journalistischen Sturzflug zu begeben können glaubt - schreibt die Dame Kuhr in ihrer erhabenen Preziosität ("es nervt") u.a.: "Es ist ein absurder Streik, mit dem die Gewerkschaft GDL die Geduld der Deutschen [!!] strapaziert. Absurd deshalb, weil es nicht um mehr Geld für die Lokführer, sondern um mehr Macht für einen Einzelnen geht: ihren Vorsitzenden". Interessen, die in einer zunehmend ellenbogenorientierten Gesellschaft (bei Unternehmen fällt Kritik am als "egoistisch" verpönten Eigeninteresse von Seiten der teutschen Schreibenden ja gewohnheitsmäßig weg) immer (überlebens-) wichtiger werden - sollen von einer Gewerkschaft nicht vertreten werden - da sollen alle schön dumm den Kopf hinhalten!

    Im Medien-Konzert, welches einem manchmal schon obrigkeitlich orchestriert vorkommt - die Dame Merkel meldete sich dann auch folgerichtig zu Wort - stimmt auch leider die "taz" ein. Eine Frau Ulrike Herrmann schreibt über "Die Ego-Lokomotive. Gewerkschaften retten den Kapitalismus. Damit das funktioniert, dürfen sich die Lokführer aber auf keinen Fall durchsetzen."- komplett mit angeblich Marxscher Analyse. Da bleiben einem fast Sprache und Spucke weg.

    Löbliche - und mit tatsächlichen Informationen aufwartende - Ausnahme, wie so oft, das online-Seitenprodukt eines Computerzeitschriftenverlags: http://www.heise.de/tp/artikel/43/43103/1.html, Alexander Dill: "Dumm", verantwortungslos", "irre" - Regierung, ARD, Bild und Spiegel vereint gegen das Streikrecht der Lokführer".
  • Dr. Diethelm Gscheidle
    am 22.10.2014
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    sehr geehrter Herr Stocker,

    der unverschämte Streik der GDL ist überhaupt nicht sozial und schädigt die Gesellschaft in höchstem Maße - und das nur, um den Egoismus der Lokführer zu befriedigen! Selbstverständlich kann ich dies auch beweisen:
    * Jedes Mal, wenn die Gewerkschaft streikt, brauche ich morgens und abends stolze 2-3 Minuten länger, um in mein verkehrswissenschaftliches Forschungsinstitut bzw. nach Hause zu gelangen, da ich mit meinem schnieken Porsche jedes Mal in einem diabolischen Stau stecken bleibe - alle Menschen fahren dann Auto und sorgen für fürchterliche Abgase im Stau! Die GDL schädigt also die Umwelt.
    * Die durch den Streik erpressten höheren Löhne werden zu erhöhten Bahnpreisen führen - der Streik schädigt somit Bahnkunden und Konsumenten.
    * Selbstverständlich wird durch die höheren Preise auch der Umsatz sinken - auch ich werde längst nicht mehr so oft in der 1.Klasse der Bahn reisen, sondern durch die höheren Preise öfter mal auf meinen umweltfreundlichen Porsche zurückgreifen. Daher muss der Staat einspringen, um das Defizit der redlichen Deutschen Bahn AG auszugleichen. Um das Geld dafür aufzutreiben, erhöht er die Steuern. Die GDL schädigt damit also auch den Steuerzahler und sogar ihre eigenen Mitglieder!
    * Durch die höheren Löhne wird die Bahn Personal einsparen. Es wird mehr Selbstbedienungsautomaten geben, und vielleicht wird auch mein redlicher Vorschlag endlich umgesetzt, die Zugbegleiter abzuschaffen und die Fahrkarten durch redliche Personen (wie z.B. mich - wobei ich selbstverständlich schon immer Fahrkartenkontrollen durchgeführt habe und von unredlichen Schwarzfahrern das erhöhte Beförderungsentgelt kassiert habe - schließlich muss in den schaffnerlosen Zügen ja jemand für Recht und Ordnung sorgen!) kontrollieren zu lassen. Die GDL schädigt dementsprechend die Arbeitsplatzsicherheit der Arbeitnehmer und sogar ihrer eigenen Mitglieder!
    * Unabhängig vom Streik und bestätigt durch Herrn Stocker tritt die GDL offenbar auch noch gegen das Arbeitsplatz-Schaffungs- und Umweltschutzprojekt "Stuttgart 21" ein - ein weiteres Zeichen, dass diese Gruppierung sehr unredlich und auch dumm ist, und natürlich auch hier zeigt, dass sie gegen Arbeitsplätze und die Umwelt arbeitet!

    Ich habe es schon immer gesagt, aber niemand wollte auf mich hören: Die Deutschen Gewerkschaften sind der größte Feind von Unternehmer, Arbeitnehmer, Steuerzahler und Umwelt, also der Allgemeinheit und der Gesellschaft! Man sollte Gewerkschaften und insbesondere die GDL daher und aus Wettbewerbsgründen sofort verbieten - schließlich handelt es sich bei Gewerkschaften um einen Zusammenschluss von Arbeitnehmern, also um ein Monopol, dem der arme, redliche und fleißige Herr Dr. Grube von der Deutschen Bahn AG schutzlos ausgeliefert ist!

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Diethelm Gscheidle
    (Verkehrswissenschaftler & Dipl.-Musikexperte)
  • adabei
    am 22.10.2014
    Ein Streik, der niemandem weh tut, ist nichts wert. Dass sich aber die öffentlich rechtliche Medien für das GDL-Bashing instrumentalisieren lassen (Beispiel: Claus Kleber im Heute-Journal vom 19. Oktober) ist infam.
  • Gangolf Stocker
    am 22.10.2014
    Ich will nur mal kurz anmerken, dass die EVG eine Befürworterin von S21 ist und der einzige GDL-Vertreter im Aufsichtsrat bei der letzten Abstimmung gegen den erneuten Finzierungsbeschluss gestimmt hat. Die EVG ist das, was man eine klassische "gelbe" Gewerkschaft nennt, eine, die das Wohl des Arbeitgebers stets im Auge behält. Ich jedenfalls freue mich über die große Streikberreitschaft der GDLer.

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