Jens Heidrich heißt gar nicht Hans G. Er sorgt sich um den Qualitätsjournalismus. Fotos: Joachim E. Röttgers

Ausgabe 387
Medien

Wer hat Angst vor diesem Mann

Von Minh Schredle
Datum: 29.08.2018
Die "Stuttgarter Nachrichten" führen eine Kampagne gegen einen Kita-Erzieher, den sie für linksextremistisch halten. Dabei beziehen sie sich auf Informationen der AfD und des Kopp-Verlags. Gefruchtet hat es bisher nicht. Im Gegenteil: Die Solidarität mit Jens Heidrich wird immer breiter.

Der Exklusivautor der "Stuttgarter Nachrichten" (StN), Rainer Wehaus, nennt ihn Hans G., einen verdächtigen Erzieher. "Was, wenn es ein Rechtsextremist wäre?", fragt er dunkel und lässt einen anonymen Beamten des Verfassungsschutzes seine Expertise vortragen: Dann hätte sich um die Kita "längst eine Menschenkette gebildet". Das scheint eine schlimme Geschichte zu sein.

Bei der Kita handelt es sich um eine Einrichtung der evangelischen Landeskirche im Stuttgarter Osten, bei "Hans G." um einen vorbestraften Erzieher, den Verfassungsschutz, CDU und AfD als Extremisten bezeichnen. Und Wehaus ahnt schon, dass es keinen öffentlichen Aufschrei geben wird, weil Linksextremisten "relativ nachsichtig behandelt" würden, kämpften sie doch "nach eigener Darstellung für eine bessere Welt".

"Hans G." heißt eigentlich Jens Heidrich, ist 30 Jahre alt und im linken Spektrum der Stadt zuhause. "Was ich mache, ist hinlänglich bekannt, und dazu stehe ich", sagt der Erzieher beim Besuch in der Kontext-Redaktion. Bei Presseanfragen spricht er für das linke Zentrum Lilo Herrmann im Stuttgarter Süden, das er mitgegründet hat. Dort treffen sich die Rote Hilfe, antifaschistische Initiativen, Jugendorganisationen der Linkspartei und andere Gruppen, die der Verfassungsschutz als extremistisch einstuft und, im Gegensatz zur AfD, beobachtet. Hier werden Protestveranstaltungen gegen rechtsradikale Parteitage und Nazi-Aufmärsche organisiert, mit Heidrich als Aktivist und Sprecher, der es damit – und unter Klarnamen – bis in die "Tagesschau" schaffte.

Auch sein Strafregister ist nicht geheim: 2012, als die NPD in Stuttgart demonstrierte, flog Tränengas in Richtung der Rechtsextremisten. Heidrich wurde angeklagt und wegen gefährlicher Körperverletzung zu sechs Monaten auf Bewährung verurteilt. Vor Gericht äußerte er sich nicht zu den Vorwürfen, und das handhabt er auch heute noch so gegenüber der Presse. 2016 gibt es einen weiteren Vorfall: Nachdem ein Unbekannter Polizisten beleidigte, soll Heidrich die Ordnungshüter in ein belangloses Gespräch verwickelt haben, was dem Täter ein Entkommen ermöglicht habe. 2017 wird Heidrich wegen Strafvereitlung verurteilt, diesmal auf zehn Monate Bewährung.

Und jetzt? Natürlich könne öffentlich diskutiert werden, "ob ein vorbestrafter Erzieher tragbar ist", betont Heidrich. Aber es dürfe auch gefragt werden, ob sich der Journalismus zum Erfüllungsgehilfen rechtspopulistischer Verleumdungen machen lasse? Und ob es hier womöglich um etwas anderes gehen könnte? "An mir soll ein Exempel statuiert werden", vermutet er, die rechte Szene signalisiere hier: "Wer gegen uns ist, den machen wir fertig."

Mit einer Pressemitteilung der AfD fängt es an

Grundlage der Berichterstattung in den "Stuttgarter Nachrichten" ist eine Pressemitteilung der AfD-Fraktion vom 18. Juli dieses Jahres. Darin heißt es, der "Linksextremist Jens Heidrich" werde von der Württembergischen Landeskirche nicht nur beschäftigt, sondern "protegiert". Was Emil Sänze, den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden, nicht verwundert, denn "wie der Herr, so's Gescherr". Sänze zielt damit auf Landesbischof Frank Otfried July ab, der eine Broschüre zu verantworten hat, die sich anmaßt, "politische Lobbyarbeit für Flüchtlinge" zu betreiben. In diesem Informationsmaterial taucht die AfD zwar an keiner einzigen Stelle auf – es geht im Wortlaut um Einsatz "gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Rechtspopulismus" –, aber Sänze fühlt sich offenbar dennoch angesprochen. Und angegriffen: "Den politischen Kampf gegen eine demokratisch verfasste und in Parlamente gewählte Partei sieht diese Kirche als ihre Aufgabe an, und damit ist die Beschäftigung eines Linksextremisten in der Kindererziehung aus unserer Sicht kein Zufall".

Als belastenden Beleg führt die AfD ein Youtube-Video an, in dem Heidrich mit drohendem Zeigefinger zu sehen ist, worauf sich auch Wehaus in den StN bezieht. Bei dem Urheber der Aufnahmen handelt es sich um Christian Jung, der gelegentlich Texte in rechtsradikalen Organen publiziert. Gemeinsam mit Torsten Groß – einem Polizisten, der für die rechtspopulistische Partei mit dem programmatischen Namen "Bürger in Wut" für die Bremische Bürgerschaft kandidierte –, hat Jung das Buch "Der Links-Staat" verfasst. Die Schrift beansprucht für sich, die "perfiden Methoden der 'Antifa' und ihrer Helfershelfer in Politik und Medien" zu enthüllen. Auf dem Cover werden die beiden "Kommunisten" Angela Merkel und Heiko Maas mitsamt Rotem Stern und Hammer und Sichel gezeigt. 

Die Informationen liefert der Rottenburger Kopp-Verlag

Dem Rottenburger Kopp-Verlag haben die investigativen Recherchen des Autorenduos offenbar so gut gefallen, dass sogar eine Dokumentation aus dem Material hervorgegangen ist. Im einminütigen Trailer, der mit dramatischer Musik untermalt die Schlagworte "Meinungsdiktatur", "Staatsterror" und "Stasi 2.0" aneinanderreiht, sind, neben den Hassfiguren der Neuen Rechten wie Claudia Roth und Heiko Maas, auch Jens Heidrich und sein erhobener Zeigefinger zu sehen. Es handelt sich um exakt die Szene, auf die sich später die AfD und anschließend Wehaus in den StN beziehen. "Hätte ich das wissen müssen? Sind die Szenen gefälscht? Wenn ja, wäre das dann natürlich fahrlässig von mir gewesen", kommentiert der StN-Journalist gegenüber Kontext. "Wenn nicht, dann habe ich mir nichts vorzuwerfen."

Das Video-Material ist zumindest hochgradig manipulativ. Der Ärger der Gefilmten richtet sich nicht vornehmlich gegen die Polizei, sondern gegen den Filmenden, den sie als Reporter für den Kopp-Verlag identifizieren. Ihm gilt der Zeigefinger, sagt Heidrich. Es sei zwar nicht unüblich, auf Demonstrationen gefilmt zu werden. Aber kein gutes Gefühl, wenn bekannte Rechtsradikale Bilder von ihren politischen Gegnern anfertigen. Was im Video nicht zu sehen ist: "Die Polizei hat dem Herrn nach unserer Intervention einen Platzverweis erteilt", berichtet Heidrich. Eine Eskalation habe es nicht gegeben.

Für den AfD-Fraktionsvorsitzenden Bernd Gögel sind die Aufnahmen allerdings Beleg genug, Heidrich ein "sehr forderndes, selbstbewusst-aggressives Gebaren gegenüber Polizeibeamten" attestieren zu können. Und wenn man das sehe, wisse man auch, "wie unbekümmert sich solche Akteure unter der Regierung Kretschmann fühlen." Erst im Juli forderte Gögel, "Linksextremisten endlich als Terroristen [zu] behandeln" und einen entsprechenden Untersuchungsausschuss einzusetzen.

Und ein CDU-Abgeordneter fordert den Rauswurf

Heidrich ist überzeugt: Wenn der Einfluss der AfD weiter zunimmt, würden Berufsverbote und "Säuberungsaktionen" gegen politische Gegner folgen. "Schon heute", sagt er, "sollten wir uns nicht von Rechtsradikalen vorschreiben lassen, wer wo arbeitet". Nach der Berichterstattung in den "Stuttgarter Nachrichten" hat ein Landtagsabgeordneter der CDU bereits Heidrichs Rauswurf gefordert: Es sei nicht akzeptabel, wird Thomas Blenke zitiert, "dass Extremisten – gleich welcher Couleur – als Erzieher auf unsere Kinder losgelassen werden", ganz so als handle es sich um eine wilde Bestie. Ihm genügt dafür ein Video, das Heidrich im Dezember 2017 zeigt.

Damals machte das Lilo Herrmann, das von Aktivisten auch als Wohnraum genutzt wird und als Anlaufpunkt für die linke Szene im aktuellen Verfassungsschutzbericht auftaucht, überregionale Schlagzeilen: Im Zuge bundesweiter Razzien nach den G20-Krawallen verschafften sich gut zwei Dutzend bewaffnete Beamte in schusssicheren Westen per Rammbock Zutritt zu dem Zimmer einer WG-Bewohnerin. Dort fanden sie nichts Illegales, keine Waffen, aber immerhin konnten sie einen Computer, ein Handy und ein paar Flyer beschlagnahmen (Kontext berichtete). Heidrich kritisierte die Maßnahmen gegen das linke Zentrum und die Szene öffentlich als unverhältnismäßige Repression. Für den CDU-Mann Blenke bedeutet das: Wer Gewalt gegen Polizeibeamte gutheißt, "ist nicht geeignet, als Erzieher zu arbeiten".

Schützenhilfe gegen die linke Bedrohung scheinen auch einzelne Beamte des baden-württembergischen Verfassungsschutzes leisten zu wollen. Zwar betont die Pressestelle der Behörde auf Anfrage von Kontext, das Landesamt unterrichte die Öffentlichkeit "grundsätzlich nicht über Einzelpersonen". Wobei mindestens ein Beamter dabei offenbar Ausnahmen macht und mutmaßlich rechtswidrig Informationen weiterreicht. Etwa wenn es um so fundamentale Gefahren für die freiheitlich-demokratische Grundordnung geht wie die Hausbesetzung in der Wilhelm-Raabe-Straße. So berichtete Rainer Wehaus in den "Stuttgarter Nachrichten" in den vergangenen Wochen unter Verweis auf Informationen aus Sicherheitskreisen über gleich drei "führende Köpfe" der "linksextremistischen Szene" in Stuttgart, die laut Verfassungsschutz etwa 50 Personen umfasst.

Die Anstifter sprechen von einer Hetzkampagne

Zusammengefasst heißt das: Die AfD stigmatisiert einen Menschen, basierend auf einer Recherche des Kopp-Verlags, ein Autor der "Stuttgarter Nachrichten" bezieht sich auf das Material, ohne zu prüfen, woher es stammt, der Verfassungsschutz bereichert das denunziatorische Sammelsurium um ein paar mutmaßlich illegal weiter gereichte Informationen über Vorstrafen und ein CDU-Politiker fordert daraufhin ein Berufsverbot. 

Doch Jens Heidrich wird Erzieher bleiben, am gleichen Platz wir bisher, wo er seit viereinhalb Jahren in der Mitarbeitervertretung für bessere Arbeitsbedingungen eintritt und mittlerweile zum stellvertretenden Leiter der Kita aufgestiegen ist. Seit vergangenem Mittwoch gibt es nun eine Seite im Netz, die sich mit ihm solidarisch erklärt. Fast 500 Namen umfasst die Liste, darunter Politiker von Linken, Grünen, SPD, MLPD und DKP, Gewerkschafter, städtische Angestellte, Künstler, Pfarrer.

Am schärfsten formulieren die "Anstifter". Sie sprechen von einer "Hetzkampagne in den StN in bester Springerblatt-Manier". Autor Wehaus zeigt sich davon beeindruckt, "wie viele Menschen sich bewusst oder gedankenlos mit einem Mann identifizieren, der von den Sicherheitsbehörden als führende Figur der linksextremistischen Szene in Stuttgart eingestuft wird". Er habe "nichts weiter gemacht, als kritisch über einen Linksextremisten zu berichten".

Nun hat das antifaschistische Aktionsbündnis Stuttgart (aabs) eine Stellungnahme veröffentlicht, in der ein "Rainer W." als Brandstifter dargestellt wird, der "mit einem großen Kanister Benzin in der Hand" vor einem brennenden Haus steht und "ab und an ein bisschen ins Feuer" schüttet. Am Ende heißt es: "Stellt euch vor, Menschen schließen sich zusammen, verjagen die Person mit dem Benzinkanister und löschen den Brand." Wehaus sorgt sich nun um seine Sicherheit, nennt das Statement einen "perfiden Angriff auf die Pressefreiheit" und wartet "jetzt eigentlich auf eine Solidaritätserklärung der Journalistengewerkschaft dju, aber da kann ich vermutlich lange warten". Auf Rückfrage beim aabs, was unter dem "Verjagen" zu verstehen sein soll, bleibt die Antwort vage: Wer eine Zeitung als Sprachrohr für Hetze nutze, müsse damit rechnen, dass man ihn mit seinem Handeln konfrontiert. Heidrich entschärft: Über das "Sprachbild" lasse sich sicherlich streiten.

"Keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen" 

Gespannt ist Wehaus auch auf Stadtdekan Søren Schwesig, den Arbeitgeber von Heidrich. Er regt an, nachzufragen, was der Herr Dekan davon hält, dass sich auch Pfarrer aus seinem Beritt "mit Jens" solidarisch zeigten. Schwesig sagt, er finde es grundsätzlich gut, wenn sich Pfarrer "als politische Menschen in gesellschaftliche Debatten einbringen". Und er teilt außerdem mit, dass er sich am vergangenen Montag lange mit Herrn Heidrich unterhalten habe. Danach sehe er "keine Grundlage für arbeitsrechtliche Konsequenzen".

Das erleichtert nicht nur Heidrichs Kollegen, sondern auch Eltern, die ihre Kinder in seine Obhut begeben. Eine Mutter, die im Elternbeirat sitzt, sagt, Heidrich sei ein Erzieher, "wie ihn sich jeder wünschen würde, ich kann ihn nur loben". Jens Heidrich selbst kann sich einen Kommentar nicht verkneifen: "Um die Kinder macht sich hier niemand Sorgen", sagt er. "Eher um den Qualitätsjournalismus."


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13 Kommentare verfügbar

  • Manfred Fröhlich
    am 04.09.2018
    Na dann: #Aufstehen ist angesagt!
  • Schwa be
    am 04.09.2018
    @Rolf Steiner
    Sie fordern ernsthaft die (mit) Geburtshelfer der AfD auf etwas gegen diese zu unternehmen? Die sind erstens selbst das Problem und haben daraus folgernd auch nur stumpfe Waffen gegen die AfD! Doch ich vermute das Sie das nicht zur Kenntnis nehmen wollen!
    Aber um auf den Artikel zurück zu kommen. Es geht hier um einen jungen, m.E. sich konsequent für Frieden und Menschlichkeit einsetzenden Mann (der allein dadurch m.E. links orientiert sein muss), der von verschidenen - nicht fortschrittlichen - Seiten dämonisiert werden soll! Es geht hier nicht vorangig um die AfD (und ihre Geburtshelfer).
    Hinsichtlich CDU bin ich natürlich bei Ihnen!
    • Michael Schaefer
      am 07.09.2018
      Deutschunterricht! Deutschunterricht! Deutschunterricht!
  • Rolf Steiner
    am 31.08.2018
    Die Angst der demokratischen "Kaninchen" vor der demokratie-fressenden Schlange AfD zeigt sich immer mehr. Wer - wie die CDU und manche Medien - sich vor den Schmutz-Karren der AfD spannen lassen, verdient nicht, in einem demokratischen Parlament zu sitzen oder von anständigen Lesern "goutiert" zu werden .

    Wann bekommen die SPD, die Grünen oder die FDP ihre festgeklebten H...ern hoch, um zum längst fälligen Schlagabtausch mit dieser verkommenen AfD anzutreten? Wird es ihnen bald so ergehen wie dem einstigen württ. Präsidenten Bolz, der anfangs auf die Seite gestellt und dann verbrecherisch umgebracht wurde? Ich sehe z.Zt. niemanden, der in dessen bedeutungsvolle Fußstapfen steigt, um mit Charakterstärke den neuen Nazis entgegenzutreten. Wegducken? Wegsehen? Es ist nur noch erbärmlich, wenn man Hunde zum Jagen tragen muss. .
    • Elias Wolf
      am 04.09.2018
      große Worte. Was bedeuten sie konkret? Wie machen sie das denn, Herr Steiner, mit Charakterstärke den neuen Nazis entgegentreten? Bin gespannt.
  • Schwa be
    am 31.08.2018
    "Natürlich könne öffentlich diskutiert werden, "ob ein vorbestrafter Erzieher tragbar ist", betont Heidrich. Aber es dürfe auch gefragt werden, ob sich der Journalismus zum Erfüllungsgehilfen rechtspopulistischer Verleumdungen machen lasse? Und ob es hier womöglich um etwas anderes gehen könnte? "An mir soll ein Exempel statuiert werden", vermutet er, die rechte Szene signalisiere hier: "Wer gegen uns ist, den machen wir fertig."".
    Das ist m.E. eine entscheidende, wichtige und von mir mitgetragene These. Die Rechtspopulisten wollen die Linken zu Sündenböcken machen. Was jedoch für mich noch schwerer wiegt ist meine Überzeugung, dass sich die Leitmedien und CDU-Politiker nicht unfeiwillig bzw. nicht uneigennützig zum Erfüllungsgehilfen der AfD machen. Denn damit wird aus der Sicht der (Ausgeglichenheit vorgaukelnden) politischen Mitte von Ihnen als Verursacher allen menschlichen Leids im In- und Ausland heutzutage abgelenkt (militärisch und wirtschaftlich geführte Kriege mit Millionen Toten aus niederen Beweggründen, massenhafte Flüchtlinge, moderner Menschenhandel (Arbeitsmigration), Privatisierungen, etc., etc.), sondern es wird gleichzeitig die Gleichsetzung der Gewaltbereitschaft bzw. das Gewaltpotential von links und rechts zementiert. Was natürlich völlig unsachlich ist. Die links-rechts Falle wird damit weiter ausgebaut in die die Bevölkerung mehrheitlich tappen soll und tappt.
  • Rolf Steiner
    am 30.08.2018
    Wie dumm ist die Chefredaktion der Stuttgarter Nachrichten, dass sie sich von einem ausgewiesenen Freund der Rechtsextkremente einen durch und durch verabscheuungswürdigen Tendenz-Artikel aufschwätzen lässt?

    Wo bleiben die notwendigen Recherchen von verantwortungsbewisstem Journalisten?

    Wann folgt die nächste "Unterstützung" der AfD und des noch weiter unten handelnden Kopp-Verlags?

    Die Frage ist absolut zielführend: Entstehen in den hinteren Stuben einer sonst seriösen Zeitung schon geheime Zirkel, die sich den verkommenen Ideen der systemumstürzlerisch tätigen AfD insgeheim nähern?

    Wer will jetzt noch eine Zeitung lesen, die es mit der Demokratie nicht mehr so genau nimmt?
  • Karl Käfer
    am 30.08.2018
    Aber es stimmt schon: Wenn ein rechter mit Tränengas in eine linke Demo geworfen hätte und dann wegen Körperverletzung verurteilt worden wäre, würde ein Aufschrei durchs Land gehen wenn er mit Kindern arbeiten würde. Das Land beurteilt Straftaten schon sehr nach der politischen Gesinnung des Täters ... und das ist nicht in Ordnung!
  • Rolf Steiner
    am 30.08.2018
    Wenn ich die bis heute bekannten und sicher nur die Spitze eines braunen Komposthaufens abbildenen Aktivitäten dieses Kopp.-Verlages abschätze, dann kommt mir die Galle hoch. Verleger, die sich nicht entblöden, sich vor den Karren von ausgewiesenen Rechtsextremen spannen zu lassen, wollen wie ihr obskures Klientel unsere Demokratie zerstören. So wie der braune Mob in Chemnitzt von der AfD hinter versteckter Hand Unterstützung genießen darf, so ist es vermutlich Kopp, der vielleicht sogar als anonymer Sponsor für rechtsextrem austretende "Journalisten" erkennbar werden könnte. Wer spendete für die alle vernünftigenDimensionen sprengenden Wahlplakate und Werbezeitungen der AfD? Wer schickt solche eigenartigen "Strohmänner" wie Sänze, Gögel oder Meuthen ins Rennen? Wer finanziert die Machenschaften eines Herr Gedeon?
  • a dabei
    am 29.08.2018
    Dass für das eingeschränkte Gesichtsfeld der faschistischen Dumpfbacken alles links ist, was nicht ihrem Weltbild entspricht, und damit zu bekämpfen ist, kann einen eigentlich nicht mehr wirklich verwundern.
    Viel beunruhigender ist aber, dass dieses Weltbild mehr und mehr von staatlichen Behörden – vom Verfassungsschutz bis hin zur Polizei – geteilt zu werden scheint. Und das immer weniger klammheimlich, und es findet sich dann natürlich auch ein Medium wie die StN, das da gern mitschwimmt. Der wahre Feind steht eben links: Hatten wir das nicht vor gut 85 Jahren schon mal…
  • Philipp Horn
    am 29.08.2018
    Wenn man nach "Rainer Wehaus", im Netz sucht,sieht man seher schnell, wessen Geistiges Kind er ist. Sehr rechtslastig!
  • Marla V.
    am 29.08.2018
    Da kommt ja ganze AfD/Wehaus'sche Doppelmoral raus:
    Meuthen unterrichtete, Höcke ist Lehrer, Sarrazins Frau Lehrerin, Frömming Lehrer....
    Im Glashaus sitzen und mit Steinen werfen, merkwürdig sein das....
  • Clara Fischer
    am 29.08.2018
    Wer sich für die Solidaritätskampagne zu Jens interessiert, dem / der sei die Webseite ans Herz gelegt: solidaritaetmitjens.wordpress.com

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