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Vorhang auf!

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Eine Gruppe von Menschen wird von Corona besonders hart getroffen. Nicht, weil sie besonders gefährdet ist, sondern weil das Virus droht, sie in den Ruin zu treiben. Es sind die freien Kulturschaffenden, die keine Bühne mehr haben. Wir bieten ihnen jeden Tag eine virtuelle. In Folge 18 unserer Serie geht der "Vorhang auf" für die Künstlergruppe O-Team!

Nein, das O-Team befindet sich nicht in einer akuten Notsituation. Die an der Wagenhalle in Stuttgart ansässige Theatergruppe erhält eine institutionelle Förderung, ist also materiell abgesichert. Zwar ist die Premiere ihres Neuen Tanztheaterstücks "Wetware" abgesagt worden, die eigentlich am 27. März in München hätte stattfinden sollen. Aber das ist nicht der Grund, warum Nina Malotta, die Bühnenbildnerin, Kontext für "Vorhang auf!" eine Filmversion ihres Stücks "Café Stefanie/Corporate Bohème" anbietet, realisiert vor fünf Jahren in München und Stuttgart. "Ich würde mich freuen", schreibt sie, "wenn wir ein bisschen Freude und Wärme mit diesem Beitrag verbreiten können."

Solange Corona die Welt in Atem hält und die Bühnen, Ausstellungen und Konzertsäle im Land geschlossen sind, gibt es jeden Tag eine neue Folge des Kontext-Vorhangs. Alle Folgen der vergangenen Wochen sind hier zu finden.

Das Café Stefanie, auch Café Größenwahn genannt, war eine legendäre Münchner Künstlerkneipe. Alles was Rang und Namen hatte, war dort um 1900 zu Gast: Künstler bis hin zu Paul Klee, Theaterleute wie Erwin Piscator, Autoren wie Gustav Meyrinck oder Heinrich Mann sowie alle späteren Protagonisten der Münchner Räterepublik. In den Worten von Erich Mühsam: "Massenhaft Maler, Schriftsteller und Genieanwärter jeder Art, auch viele ausländische Künstler, Russen, Ungarn und Balkanslawen, kurz das, was der Münchener Eingeborene in den Sammelnamen ‚Schlawiner‘ zusammenfasst." Im Mittelpunkt: die lebenshungrige Franziska zu Reventlow, die über ihre Bohème-Zeit den Roman, "Herrn Dames Aufzeichnungen", geschrieben hat.

Angeregt durch solcherlei Lektüre, begab sich das O-Team vor ungefähr sechs Jahren zusammen mit dem Theater Pathos aus München auf die Spuren der Bohème der Jahrhundertwende. Langhaarige, Barfußpropheten, Vegetarier, Jugendbewegung und Jugendstil, Künstler und Literaten: Vieles, was in der Subkultur nach 1968 fröhliche Urständ feierte, gab es damals bereits. Manches war aber auch ganz anders. Wie wäre es, fragten sich die Theaterleute, tief in die Vergangenheit einzutauchen, um mit dem Publikum gemeinsam unsere Obsessionen auszuleben und am Morgen verjüngt zu erwachen?

Einzeln wurden die Zuschauer in viertelstündigem Abstand von einem verabredeten Treffpunkt an einen geheimen Ort entführt. Sie bekamen die Augen verbunden, erhielten einen Decknamen und Passwort, mussten persönliche Gegenstände abgeben und wurden geschminkt. Keiner wusste, wer Publikum und wer Schauspieler war – außer natürlich die Schauspieler, die ihre Gäste "subtil animierten", wie Malotta sagt, aus sich herauszugehen, auf einer kleinen Bühne etwas vorzuführen und in Interaktion zu treten. Für den Fall, dass jemand zu weit ging, war einer zuständig, gegebenenfalls eine Raucherpause anzuordnen.

In Stuttgart gab es keine Bohème wie in München. Um einen Anknüpfungspunkt zu finden, verlegte sich das O-Team auf den "Oberdada" Johannes Baader, der hier an der heutigen Hochschule für Technik Architektur studierte, dann den Bau eines "Welttempels für einen internationalen interreligiösen Menschenbund" plante, bevor er als der wiedererstandene Christus in Erscheinung trat und an der Ersten Dada-Messe in Berlin teilnahm.

Bei allen Aufführungen war immer ein Rainer Maria Fassbinder dabei, der einen Film über die Bohème drehen wollte. Aus dessen Aufzeichnungen in München und Stuttgart ist das Video zusammengeschnitten.

Virtuelle Bühne bei Kontext

Weil Corona den Kulturschaffenden ihre Bühnen nimmt, wollen wir als Medium eine virtuelle bieten. Wenn wir es schaffen, wechseln wir täglich die Stücke, damit möglichst viele ihren Auftritt bekommen. Den Auftakttext zum Projekt gibt es hier nachzulesen. Spenden bitte direkt an die KünstlerInnen.

Folge 17: Vorhang auf für Dundu!


Freitag, 10. April 2020

Stefan Charisius verbindet seine Einsendung zu unserer Reihe "Vorhang auf!" mit einer Forderung: "Dieses Konzept auszuprobieren, um es dann über die Medienminister als Pflichtprogrammpunkt in den öffentlich-rechtlichen Sendern zu verankern und endlich eine play-local-Quote zu fordern, wie es in anderen europäischen Ländern schon gehandhabt wird." Zum Beispiel: "SWR Fernsehen / Hörfunk sollten Auflagen bekommen, Künstler aus dem Ländle zu spielen und zu zeigen."

Charisius hat zu den ersten Künstlern gehört, die 2003 der Stadt Stuttgart einen zunächst dreimonatigen Mietvertrag für Ateliers an der Wagenhalle abtrotzten. Daraus entstand das Künstlerbiotop Wagenhalle und drei Jahre später das Projekt Dundu. Der Name der Groß-Gliederpuppe, erfunden von Tobias Husemann, steht für Du und Du: "Der 'Mehrwert eines Miteinander' ist mir wertvoll", betont Charisius. Vor zehn Jahren noch auf Stuttgart-21-Demos zu sehen, ist Dundu mittlerweile längst äußerst erfolgreich weltweit unterwegs. Die bisherigen Auftrittsorte allein in diesem Jahr seit Januar: Dubai, Dortmund, München, Singapur, Stuttgart, Ebersbach, Leicester, Stuttgart – und dann war wegen Corona Schluss.

Das Stück, von dem wir hier ein fünfminütiges Video zeigen, heißt "Du und du. Eine musikalische Erzählung" und feierte 2014 an der Wagenhalle Premiere. "Du und du spannen Traumnetze durch das Universum", lautet die Beschreibung. "Diese verbinden sich zu einem Wesen aus Licht und Klang. Begegnungen, Erkenntnisse, Gefahren und Möglichkeiten, dazwischen viel Raum und Zeit für den Betrachter, sich in die Momente einzufinden. Eine Welt nach der Krise in neuem Bewusstsein über das essenzielle echter Begegnung von Mensch zu Mensch."

Charisius ist ganz am Anfang kurz an der Kora zu sehen. Er gehört zu den an einer Hand abzählbaren Musikern in Europa, die das 21-saitige westafrikanische Saiteninstrument spielen. Ursprünglich Sprecherzieher, lernte er auf Reisen die westafrikanische Musik kennen und kam durch die Wagenhalle zu Dundu. "Ich muss nicht im Mittelpunkt stehen", schreibt er, "in meinem Leben geht es um Aufklärung zum Beispiel über den Ursprung des Blues, die Kora aus Westafrika."

Hinter Dundu steht ein ganzes Team: 13 Figurenspieler sind an der Aufführung beteiligt, drei weitere wirken mit an Musik und Klang, nicht zu vergessen der Regisseur Sebastian Kutz. Als die Künstler wegen der Sanierung aus der Wagenhalle ausziehen mussten, bauten die Dundu-Leute eine ganze Halle mit Proberaum, Werkstätten, Musikstudio und Büros und haben zusätzlich ein Zelt gemietet. Vorerst können sie dort bleiben. "Wir werden sinnvolle Vermietungen organisieren", so Charisius, "und den Raum für Kunst in Stuttgart immer schön groß halten."

Web: www.dundu.eu

Folge 16: Vorhang auf für Martina Wegener!


Donnerstag, 9. April 2020

Das Video passt in jeder Hinsicht zur momentanen Situation: Da läuft ein Mann im Anzug eine Wiese in einer Berglandschaft hinunter, die jedem Virologen und Politiker zur Zeit Tränen der Freude in die Augen treiben würde: Nicht nur im Umkreis von anderthalb Metern, nein, weit und breit ist kein anderer Mensch zu sehen. Der Himmel ist strahlend blau, die Sonne scheint, der Mann rennt und springt. Die Zeitlupe, in der die Szenerie aufgenommen ist, dehnt die eigentlich schnellen Bewegungen in die Länge, wie eine Metapher auf das derzeit ausgebremste öffentliche Leben. Und es geht: bergab. Langsam aber stetig, zu ruhiger aber spannungsgeladener Musik des Schweden Jon Collin. Was passiert wohl, wenn der Laufende angekommen ist, wo er hin möchte?

Dabei hat der Film, den Martina Wegener gedreht hat, nichts zu tun mit Corona oder Krise. Wegener war 2018 Stipendiatin des Saarland Stipendium der Jungen Akademie der Akademie der Künste in Berlin und ihre Arbeit war Teil der Ausstellung "all animals i am", die von November bis Dezember des vergangenen Jahres in der Saarländischen Galerie in der Bundeshauptstadt gezeigt wurde. Wegener sagt dazu: "Ich hatte einfach einmal Lust, einen Western zu machen." Das Genre fasziniert sie, vor allem die Bildgestaltung, "und ich dachte, ich fange einfach mal an." Herausgekommen als eine erste Arbeit zum Thema ist das Video "Descending", gedreht in den Bergen in Südfrankreich, "der Ort war einfach der Wahnsinn."

Die Video- und Performance-Künstlerin, Jahrgang 1987, ist in Stuttgart geboren, lebt und arbeitet mittlerweile dort. 2014 hat sie ihr Diplom gemacht an der Hochschule der Bildenden Künste in Saarbrücken, war dann Meisterschülerin von Georg Winter und hatte mehrere Lehrtätigkeiten an der Hochschule inne. Dabei wollte sie ursprünglich einmal in Hohenheim Agrarbiologie studieren. Mittlerweile verbindet sie manchmal beides, wie 2014, als sie mit ihrem Künstler-Kollegen Frédéric Ehlers, der im Video den Berg hinabläuft, für ein Projekt ins französische Rambouillet reiste, die Partnerstadt von Kirchheim unter Teck: Im Gepäck zwei Klappräder und das Thema "Korn".

Jetzt ist sie, wie der Laufende im Video, durch Corona ausgebremst. Dabei arbeitet sie seit einem Jahr an einer Ausstellung, einem Projekt mit mehreren Künstlern, das eigentlich von Mai bis September in den Stuttgarter Wagenhallen stattfinden sollte. Das ist abgesagt. "Ich bin als Künstlerin auf Öffentlichkeit angewiesen", sagt Martine Wegener. "Meine Einnahmen fallen momentan alle weg."

Web: www.martinawegener.de

 

Folge 15: Vorhang auf für Anna Gohmert, Anna-Kirstine Linke, Jonas Wolf!

 

Mittwoch, 8. April 2020

"Alle Menschen werden Brüder": Sonntags ab 18 Uhr spielen Musiker in Stuttgart derzeit wie an vielen Orten am offenen Fenster Beethovens "Ode an die Freude". Die offizielle Hymne der Europäischen Union wird auch sonst gern zu staatstragenden Anlässen aller Art gespielt. Und nicht nur in Demokratien: auch zum Beispiel zur Eröffnung der Neuen Bibliothek von Alexandria, noch unter Hosni Mubarak, der sein Land ausgeplündert hat. Brüder? Auch in Europa eignen sich Superreiche alles an, was den anderen dann fehlt. Wie kommen wir da raus?

Mit "Beethovens Escape Room" haben sich die Künstlerin Anna Gohmert, die Regisseurin Anna-Kirstine Linke und der Musiker Jonas Wolf für den Kunstpreis Beethoven Reloaded 2020 anlässlich des 250. Geburtstags des Komponisten beworben. Escape Rooms – falls jemand damit nicht so bewandert sein sollte – sind ursprünglich eine Art von Computerspielen, die aber, weil es auf Dauer doch nicht so viel Spaß macht, allein vor sich hin zu daddeln, von geschäftstüchtigen Menschen in den realen Raum übertragen wurden. "Im Gegensatz zum 'echten Leben'", so beschreiben die drei die Ausgangssituation, "scheint das Entkommen möglich, zudem ist man dabei nicht allein."

Acht Teilnehmer wurden zunächst in einen dunklen Raum geführt, in dem nur zwei elektrische Wachskerzen für ein schwaches, flackerndes Licht sorgten. Sie mussten verschiedene Rätsel lösen, etwa an wen Beethovens "Heiligenstädter Testament" gerichtet war, um schließlich nach verschiedenen Aufgaben an die Zahlenkombination zum Schloss für den zweiten Raum, die Beethoven-Rezeption zu gelangen. Hier wurden sie mit Fragen konfrontiert wie: "Möchtest du in 250 Jahren erinnert werden?" oder "Wünschst du dir, dass eines Tages Produkte mit deinem Gesicht drauf verkauft werden?" Zuletzt mussten sie an einer Karaoke-Station singen. Und zwar was? Genau: "Freude schöner Götterfunken …"

"Was passiert, wenn die Realität eine diffus-dystopische Übungssituation einholt, lässt sich aktuell in den Anfängen beobachten", schreiben Gohmert, Linke und Wolf zum vorzeitigen Ende ihres Kunstprojekts aufgrund von Corona. "Vielleicht stellt der aktuell zu beobachtende 'Hamsterkauf' eine Praktik dar, die sich mit der Lust an spielerischer Endzeit-Vorbereitung vergleichen lässt." Und weiter: "Die gefahrlose Realität, der man sich im Escape Game aussetzen konnte, scheint in jedem Fall an Relevanz einzubüßen."

Der Kunstpreis Beethoven Reloaded wird nun unter allen zehn Bewerbern gleichmäßig verteilt. Gohmert, Linke und Wolf hatten noch Glück, andere fanden überhaupt nicht den Weg zum Publikum. Nun stecken sie auf verschiedene Weise fest. Wolf ist durch ein Promotionsstipendium bis Ende September gesichert, muss aber auf Jobs als Cello-Lehrer und Musiker verzichten. Linke ist mit einem kleinen Rucksack in Hamburg gestrandet, ihr Regie-Studium in Zürich ist unterbrochen, da die Schweiz ihre Grenzen und die Uni ihre Pforten geschlossen hat. Gohmert muss, statt etwas Geld in der Gastronomie zu verdienen, ihre elfjährige Tochter betreuen. Bei unverändert laufenden Kosten kann sie nur weiter in geplante Projekte investieren, von denen sie noch nicht weiß, ob sie überhaupt stattfinden.

Ist ein Escape Room einer, aus dem man entkommen will oder einer, in den man entkommen will, fragt das KünstlerInnentrio. Ihr dritter Raum, der Beethoven Quizz und Trainings-Raum scheint genau die Situation vorwegzunehmen, in der sich die Zuhausebleiber derzeit alle befinden.

Folge 14: Vorhang auf für die Bremer Shakespear Company!

 

Dienstag, 7. April 2020

"Ich widme meine heutige Rolle", beginnt Svea Auerbach mit Blick auf eine Klopapier-Rolle, "dem Sonett 98" – das sie nämlich auf das Klopapier notiert hat, in der hervorragenden Übersetzung von Christa Schuenke: "Ich war von dir getrennt im Frühling mild …" Social distancing nennt man das heute, oder in den Worten der Bundeskanzlerin, "dass wo immer es möglich ist auf Sozialkontakte verzichtet werden soll". Dabei ist draußen schönstes Wetter. Das weckt Frühlingsgefühle, schon zu Shakespeares Zeiten: "Da hüpfte selbst Saturn und lachte breit". Als der üblicherweise eher melancholische Gott der Aussaat und des Ackerbaus flext Simon Elias im Garten hinter einem Haus frohgemut ein Stück von einem ornamentalen Fenstergitter ab. "Hab nicht ein Sommerlied hervorgebracht", fährt Petra-Janina Schultz fort, einen Strauß gelber Tulpen im Arm: "die Blumen nicht aus Frühlings Schoß gepflückt."

"Ich habe am Samstag von Ihrer Initiative in der Ausgabe 469 (Beilage der taz) gelesen", schreibt uns Annette Ruppelt aus Bremen. Das wäre die Ausgabe vom 25. März. "Wir, die bremer shakespeare company, veröffentlichen seit einigen Jahren zu unseren Repertoirestücken Trailer von ca. 2-5 Minuten. Das sind zwar keine Produktionen, die sich konkret auf die heutige Corona-Situation beziehen …" Und doch veröffentlicht die Company schon seit 20. März jeden Tag ihren "Daily Shakespeare", der sich allerdings, mal ernst, oft aber auch humorvoll Weise auf die heutige Corona-Situation bezieht – und ist damit Kontext um fünf Tage voraus.

"Schauen Sie das bitte an!" fordert Erik Rossbander in der ersten Folge die Zuschauer auf: "ein Theater, leer, keine Zuschauer!" In zwei Folgen werden Szenen aus dem Stück "Charles III." von Richard Bartlett, das sich auf den heute lebenden Prince Charles bezieht, auf die Corona-Aktualität bezogen. Andere Folgen enthalten Blicke hinter die Kulissen, Zungenbrecher, eine Videobotschaft des Regisseurs Marco Martinelli aus Ravenna oder, hochaktuell und mit dem Meterstab plastisch vorgeführt, den Song "Love from a Distance" der Kanadierin Michelle Gurevich. Peter Lüchinger – in Quarantäne in der Theaterbibliothek – hält einen Vortrag über Shakespeares Leben zu Zeiten der Pest. Als die Theater 1592 schließen mussten, verlegte er sich auf Gedichte. Es waren seine ersten gedruckten Werke. Und ein neues Kraut aus Virginia zu rauchen, wurde als Medikament empfohlen.

Die bremer shakespeare company bittet nun um Spenden – nicht für sich selbst, die Company konnte Kurzarbeit anmelden – aber für ihre fünfzehn bis zwanzig freien Mitarbeiter. Der Aufruf findet sich hier, sämtliche Folgen des "Daily Shakespeare" hier.


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