Ausgabe 168
Kultur

Fragen lernen bei Wolfgang Heim

Von unserer Redaktion
Datum: 18.06.2014
Ganz einfach "Leute". Morgens um zehn sind sie da, und eine halbe Million Menschen hört zwei Stunden lang zu. Das ist phänomenal und im Radio inzwischen äußerst selten. Wolfgang Heim moderiert die SWR-Sendung, zusammen mit Stefan Siller, seit 26 Jahren und hat in dieser Zeit so ziemlich alles vor dem Mikrofon gehabt, was Rang, Namen oder ein außergewöhnliches Schicksal hat. Wer Heim in seinem Studio beim Live-Gespräch zuhören und anschließend mit ihm plaudern will, muss sich nur an unserer Werbeaktion für neue Kontext-Unterstützer beteiligen.

Genug zu erzählen hat der gebürtige Offenburger, Jahrgang 1955, auf jeden Fall. Nicht nur über die Promis, unter denen ihm Kanzler Kohl "zum Glück erspart geblieben" ist, sondern auch über Biografien, die einem bisweilen so ungeheuerlich erscheinen, als könne es sie gar nicht geben. Die Gäste kommen gern, weil sie etwas sehr Kostbares kriegen: Zeit. Sie dürfen ihre Sätze zu Ende sagen, müssen sich nicht mit "völlig doofen Fragen" (Siller) herumplagen und können sicher sein, ernst genommen zu werden. In Zeiten des Dudelfunks ein hohes Gut.

Wer also Lust auf den Studiobesuch beim SWR und ein Treffen mit Wolfgang Heim hat, sollte nur Folgendes tun: bis Montag, 30. Juni (Zahlungseingang) eine monatliche Spende (ab 10 Euro) für die Kontext:Wochenzeitung (zum Formular geht es hier) zeichnen und 

Adresse

Telefonnummer

Stichwort: "Wolfgang Heim"

nennen – und schon sind Sie in der Lostrommel.

Ihre Spende ist übrigens steuerlich absetzbar. Auch Einmal-Spender, die bis zum 30. Juni mindestens 100 Euro überweisen, nehmen an der Verlosung teil. Den Termin kann die Gewinnerin oder der Gewinner frei mit Wolfgang Heim vereinbaren.

Spendenkonto: 

GLS Bank Konto: 7011 850 600 

BLZ: 430 609 67 

IBAN: DE80 4306 0967 7011 8506 00 

BIC: GENODEM 1GLS

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4 Kommentare verfügbar

  • Thomas Reuter
    am 19.11.2014
    Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: das Gespräch in "Leute" wird in unzählige kurze Stückchen zerhackt, so dass eigentlich kein richtiger Gesprächseindruck entsteht.
    Im Gegensatz dazu steht eine Sendung wie Zwischentöne (Sonntags um 13:30) im DLF, bei der das Gespräch zwar von Wunschmusik des Studiogasts unterbrochen wird, bei der jedoch immer nach ihrer Bedeutung für den Gast gefragt wird.
  • Peter Schmidt
    am 05.08.2014
    Ich gebe meinen beiden Vorkommentatoren natürlich recht _ auch mir gefallen die dauernden Unterbrechungen der Gespräche nicht. Bayern(Talk) und Hessen (Doppelkopf) machen das besser. Ich empfehle, die Leute Sendung nicht live zu verfolgen, sondern sie als Podcast herunterzuladen und mit zeitlicher Verzögerung zu hören-ohne Unterbrechungen. Eine Leute Sendung ist dann nur noch knapp 30 min lang. Meist steht sie schon am Nachmittag des Ausstrahlungstages im Netz.
  • Doris
    am 24.06.2014
    Respekt Gelbkopf - Ihrem Beitrag schließe ich mich vollumfänglich an.
  • Gelbkopf
    am 23.06.2014
    "Eine halbe Million Menschen hört zwei Stunden lang zu" - zwei Stunden lang? Tatsächlich beginnt die Sendung um 10:00h, wird unterbrochen durch 4 mal Nachrichten, endlos lange Meldungen von Staus, Falschfahrern, Personen, Tieren oder Gegenständen auf den Straßen, Wetterbericht, dazwischen die größten Hits aller Zeiten, Jingles und Sound-Design. Auch die Sendung "Leute" ist ein Beispiel für die unsägliche Macdonaldisierung des Rundfunks, der seinen Hörern nur Schnipsel zumutet. Wenn dann ein Moderator seinen Gast nach der minutenlangen Unterbrechung und Ablenkung weiter befragen will, muss er ihn nochmals vorstellen, denn der Hörer könnte den Namen oder das Thema schon wieder vergessen haben...
    Kann mal bitte jemand genau nachmessen, wie viel Interviewzeit in den angeblichen zwei Stunden tatsächlich drinsteckt?

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