Lass dir bitte von niemandem erzählen, Fußball wäre ein einfaches Spiel, bei dem 22 Leute dem Ball hinterherrennen. Es sind halt nur 21. Immer gibt's einen, der bleibt, wo er ist. Egal, wo der Ball gerade rumspringt. Was soll der Torwart auch machen, wenn seine Mannschaft aufs Tor der anderen spielt? Also wartet er. Und wartet und wartet. Drum heißt er so. Torwart. Schon Theo Lingen trällerte davon, dass er im Tor steht. Wohlgemerkt: Er spielt nicht, er steht.
Nur vereinzelt sprechen Trainerschein-Streber mit A-Lizenz von einer Torspielerin oder einem Torspieler. Dieses bemühte Gequatsche dürfen wir getrost überhören. Ebenso wie die Tatsache, dass die großen Trainer mittlerweile darauf achten, dass ihr Torwart aktiv mitspielt. Erst recht seit der Rückpassregel. Sozusagen elfter Feldspieler. Aber mal ehrlich: Seit jeher sind die meisten Torhüter rumspaziert. Mal nach hier, mal nach da. Halt grad' wie sie wollten. Der Maiersepp hat einst während eines Bundesligaspieles eine Ente gejagt. Erfolglos. Nur in der Bierliga gab's welche, die sich an den Pfosten gelehnt haben. Gern mal stilecht mit Kippe.




0 Kommentare verfügbar
Schreiben Sie den ersten Kommentar!