Karikatur: Oliver Stenzel

Ausgabe 418
Gesellschaft

Die Riot Girls der Mietmisere

Von Anna Hunger
Datum: 03.04.2019
Es brodelt in Stuttgart. Mieten sind teuer, Wohnungen rar, Immobilienhaie reißen sich Mehrfamilienhäuser unter den Nagel, und Vermieter haben kein Herz. Die Stadt? Kümmert sich wenig. Und weil es langsam langt, formiert sich eine breite Bewegung für anständige Mietverhältnisse. Vorne mit dabei: vier starke und laute Frauen.

Es klingt wie Hohn. Wer Stefanie Schädel im Netz sucht, findet zuallererst die Seite "Jeder-kann-immobilien.de" mit Tipps und Tricks für Menschen, die mit Immobilien Geld machen wollen. Passives Einkommen nennt man das – Gelderwerb, ohne dafür zu arbeiten. Doch die Stephanie Schädel, um die es hier geht, hat ein ganz anderes Problem mit Immobilien: Alleinerziehend und Mutter von vier Kindern, kann sie seit dem vergangenen Montag jederzeit aus ihrer Wohnung befördert werden. "Ich schlafe kaum noch", sagt sie am Telefon. Vor einiger Zeit hat sie die Petition "Gnadenlos! Vermieter wirft Mutter mit 4 Kindern aus der Wohnung" geschaltet. Nun müsse sie in ein Sozialhotel ziehen, schreibt Schädel im Petitionstext, der ordentlich auf die Tränendrüse drückt, ihre Kinder fragten schon, wann sie obdachlos seien. Diese Stephanie Schädel hat die Schnauze voll.

Bisher hat sie 950 Euro kalt für ihre 105 Quadratmeter in Stuttgart-Degerloch bezahlt. Degerloch selbst ist ein teures Pflaster, da sind 1200 Euro warm ein guter Fang, und es ist schwierig, dafür einen Ersatz zu finden. Seit fünf Jahren lebt sie in der Wohnung, immer wieder gab es Probleme mit der Miete, mehrfach kündigten die Vermieter, mehrfach zogen sie die Kündigung zurück, mehrfach bog es Frau Schädel wieder gerade, so erzählt es der Rechtsanwalt der Hauseigentümer, aber das Verhältnis scheint zerrüttet. Letztendlich unterzeichnete Stephanie Schädel einen Vergleich mit den Eigentümern, dass sie innerhalb von zehn Monaten die Wohnung räumt. Um Zeit zu gewinnen für die Wohnungssuche, sagt sie. Möglichst in Stuttgart-Degerloch soll die sein, denn der eine Sohn geht hier zur Schule, der andere in den Sportverein, die Familie lebt gerne hier.

Niemals hätte sie den Vergleich unterschrieben, hätte sie gewusst, wie aussichtslos ihre Suche sein würde, sagt Schädel heute. Anfragen bei Online-Mietanzeigen blieben grundsätzlich unbeantwortet, auf selbst geschaltete Wohnungsgesuche meldeten sich ausschließlich selbst von Rauswurf oder Kündigung Betroffene, kein einziger Anbieter einer Wohnung.

57 000 Menschen gegen Rauswurf

Stephanie Schädels Geschichte trifft so sehr ins Schwarze, dass mittlerweile fast 58 000 Menschen bundesweit ihre Petition unterzeichnet haben. Betrachtet man sie als einen Seismographen, bebt es ordentlich in der Mieterszene.

Die Degerlocherin ist eine von mittlerweile mehreren Frauen, denen es langsam aber sicher reicht mit der Mietsituation in Stuttgart. Adriana Uda, Rosevita Thomas, Tanja Klauke und Stephanie Schädel sind inzwischen oft gemeinsamen auf Fotos oder Veranstaltungen zu sehen. Rosevita Thomas verlor ihre Wohnung wegen Eigenbedarf, heute ist dort, wo sie mal gewohnt hat, ein Architekturbüro eingezogen.

Adriana Uda hat genug davon, mit ihrer kleinen Familie auf 43 Quadratmetern zu hausen. Tanja Klaukes Wohnung wurde nach einem Eigentümerwechsel plötzlich mehr als doppelt so teuer, und ihr Haus ist nicht das einzige, das betroffen ist in der Stadt. Sie alle kennen die Suche zur Genüge, sie mögen ihre Kinder nicht mehr rechtfertigen, nicht mehr mit Dutzenden anderen Interessenten um eine Wohnung konkurrieren, die dann sowieso weg ist.

Und was am wichtigsten ist: Keine von ihnen kann die mittlerweile gesponnen hohen Mieten bezahlen, die in Stuttgart vielerorts gefordert werden.

Nun sind die vier Frauen zu so etwas wie den Riot Girls der Stuttgarter Aufständischen gegen Wohnungsnot und Mietwahnsinn geworden. Sie setzen auf Aktion und Druck durch Öffentlichkeit. Die einen durch Hausbesetzungen, die anderen durch Öffentlichkeitsarbeit per Demo oder Kundgebung. Derzeit mobilisieren sie für die große Mieterdemo am kommenden Wochenende – gemeinsam mit Stuttgarter Prominenz von Kontext-Interviewer Stefan Siller bis zum Filmemacher-Ehepaar Sittler (siehe Editorial).

Immobilienbesitzer sind nicht zu sprechen

Wer sich bei alledem weg duckt, sind vor allem die Vermieter und Hauseigentümer. Für Medien sind die Eigentümer des Hauses von Stephanie Schädel nicht zu erreichen, auch der Hausverwalter sperrt sich gegen ein Gespräch – er habe die Hausverwaltung zum 1. April abgegeben. Der Anwalt der Eigentümerinnen sagt, die Erbengemeinschaft sei überfordert von der plötzlichen Öffentlichkeit. Auch die Immobilienfirma Schwäbische Bauwerk, die Tanja Klauke und weitere MieterInnen anderer Immobilien (Kontext berichtete) exorbitant die Mieter erhöht hat, bleibt resistent gegen Nachfragen. Selbst gegen Vermittlungsversuche der Abteilung Wohnen des Rathauses. Man habe schon mehrfach versucht beim Eigentümer für eine "sozialverträgliche Lösung" einzutreten aber "leider geht er nicht auf unsere Kontaktversuche ein".

Die WS Real Estate bleibt ebenfalls sprachlos, eine Frau knallt beim Ortsbesuch empört die Büro-Tür zu, eine öffentlich zugängliche Telefonnummer oder Mailadresse gibt es nicht. Der Firma gehört das Haus in der Forststraße 140, das fast drei Wochen lang von Hausbesetzern bewohnt wurde. Zweimal waren Gespräche angesetzt, mit Vertretern der Stadt, dem Anwalt der Eigentümer und den BesetzerInnen. Zweimal sind sie geplatzt, weil sich die Vermieter dann doch nicht aus der Deckung wagen wollten. Am Donnerstag vergangener Woche wurde das Haus geräumt.

Warum aber ist die Stadt nicht eingeschritten wegen Zweckentfremdung, die in Stuttgart maximal ein halbes Jahr Leerstand zulässt? Das Haus ist von der WS Real Estate laut Medienberichten erst im Sommer 2018 gekauft worden, Vorbesitzer war die Süddeutsche Immobilienwerte AG. SDIW, wie sich die Ludwigsburger Firma nennt, lässt über eine Woche lang nur den Anrufbeantworter sprechen, auf die von der freundlichen Frauenstimme vom Band erbetene Email mit Bitte um Rückruf meldet sich keiner. Zumindest Büro-Räume gibt es wohl, das zumindest bestätigen Leute, die im selben Gebäude arbeiten.

Nichts passiert auch bei der Firma Dynkl Immobilien in Stuttgart – die Frauenstimme klingt ähnlich, sagt nahezu das selbe, die Geschäftsführer sind dieselben wie in Ludwigsburg – auch hier: auf allen Kanälen niemand zu erreichen. Dabei wäre es doch gerade interessant gewesen, warum sie nach Erwerb der Immobilie nicht renoviert und vermietet haben, wo Leerstand ohne Grund doch eigentlich verboten ist.

"Es ist nicht unser Ziel zu bestrafen", lässt Rathaus-Sprecher Sven Matis wissen. Stuttgart setzt da eher auf Vermittlung und freundliche Hinweise. Möglicherweise aber ist die Abteilung Zweckentfremdung mit drei Mitarbeitenden einfach unterbesetzt. Zum Vergleich: Im durchsetzungsstarken München sind 29 Leute zuständig, Wohnungen vor Missbrauch zu schützen. "Weil es uns wichtig ist", sagt eine Sprecherin der Stadt. In der Isar-Metropole gibt es sogar eine "Task Force Ferienwohnung", besetzt alleine mit sieben Mitarbeitenden, die sich beispielsweise um Anbieter wie Airbnb kümmern und im Kampf um jeden Quadratmeter sogar vor Gericht ziehen.

Die Stadt kümmert sich kaum

In Stuttgart stand im vergangenen Jahr vor allem die Wilhelm-Raabe-Straße 4 im Fokus der Öffentlichkeit. Bis heute stehen die beiden Wohnungen dort leer. "Die Eigentümer müssen sanieren, unter anderem die Eingangstüren entsprechen nicht den rechtlichen Vorgaben", erklärt Sven Matis von der Stadt. Die Arbeiten seien beauftragt und sollen demnächst beginnen. Das Amt achte auf die Umsetzung. Auch in der Forststraße soll nun nach jahrelangem Leerstand renoviert werden, lassen die Eigentümer über ihren Anwalt wissen. Man habe damit doch sowieso im April anfangen wollen. An so viel Zufall mag man kaum glauben. Es bleibt zu hoffen, dass das Stuttgarter Rathaus dem mit offeneren Augen folgt als in der Wilhelm-Raabe-Straße.

Wer auf jeden Fall die Augen offen halten und die Öffentlichkeit über den Fortgang informieren wird, sind die vier Frauen, die sich stark machen für eine lebenswerte und bezahlbare Stadt, in der auch Menschen mit durchschnittlichem Einkommen, mit Kindern oder Haustieren Platz haben. Und vielleicht sogar solche, die wie Stephanie Schädel nicht jeden Monat pünktlich zum ersten um zwölf Uhr mittags ihre Miete überweisen können. Ein bisschen Flexibilität schadet auch Hausbesitzern und Immobilienverwaltern nicht.


Die Demonstration
"Druck im Kessel – Bezahlbare Mieten für alle" beginnt am Samstag, 6. April, um 14 Uhr am Stuttgarter Schlossplatz.  

Wohnungsnot im ganzen Land

Wohnen ist mehr als ein Dach überm Kopf. Es ist ein Menschenrecht – oft nur auf dem Papier. MieterInnen werden ausgepresst. Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht.

Zum Dossier


Gefällt Ihnen dieser Artikel?
Unterstützen Sie KONTEXT jetzt!

7 Kommentare verfügbar

  • Robert Rupp
    am 04.04.2019
    Vielleicht sollte Frau Schädel einsehen, dass wenn man selbst nicht berufstätig ist und um die Miete zahlen zu können auf Alimente angewiesen ist, Stuttgart einfach zu teuer ist. Damit will ich nicht abstreiten, dass Wohnungen immer teurer werden, aber man muss auch etwas Flexibilität zeigen. Wenn sie 20km ins Umland gehen würde finden sich Wohnungen zum ähnlichen Preis. Ich versuche auch nicht mit einem mittleren Gehalt eine Wohnung im Zentrum von München zu finden.
    Weiterhin sollte man sich an unterzeichnete Abkommen halten.
    • Stadt Katze
      am 06.04.2019
      Vielleicht ist es ein wenig zu viel Diskreditierung, die Frau als nicht berufstätig zu bezeichnen, wenn da doch gar nichts davon geschrieben steht. Auch Alleinerziehende beziehen durchaus ein Arbeitsgehalt, im Mittel sind es 1945 Euro monatlich, da sind 950 Euro Miete sehr viel. Das - in meinen Augen - vollkommen durchgeknallte und maßlos arrogante Totschlag-Argument "Man muss sich die Stadt leisten können" wird in dem Moment zum Bumerang, wenn Kindergärtner*innen, Krankenpfleger*innen, Verkäufer*innen usw. sich die Stadt *WIRKLICH* nicht mehr leisten können oder wollen und niemand mehr diesen Job machen will, weil er als Lebensgrundlage nicht ausreicht. Die Städte und Gemeinden im Speckgürtel um Stuttgart sind ebenfalls in den letzten Jahren zu den teuersten Deutschlands geworden, da klingt der Ratschlag, es 20 Kilometer weiter zu probieren wie Hohn. Man kann Stuttgart gerne zum Reichen-Ghetto gentrifizieren, aber es wird dann niemanden geben, der diesen Leuten dann - salopp gesagt - den Hintern abwischt.
  • Wolfgang Weiss
    am 03.04.2019
    Hat der aktuelle OB Kuhn nicht mal 2012 plakatieren lassen : "Für Stuttgart bauen-nicht für Investoren" und "23 Stadtteile - ich vergesse keinen" ?
    Alles nur Sprechblasen. Leider auf Kosten der Mehrheit der Stuttgarter*innen. Die Investoren und Immobilienhaie VONOVIA, SWSG , Flüwo und BWV haben genau den "richtigen" Mann im Rathaus, der ihre Wünsche scheinbar kritk-und nahtlos umsetzt.
    Da stellt sich schon die Frage, wo eigentlich der Unterschied zu Sebastian Turner gelegen hat. Ich stimme im übrigen @Helga Stöhr-Strauch völlig zu. Diese Demos müssten nicht nur nächsten Samstag stattfinden, sondern mindestens das Ausmass der "FridayforFuture-Proteste" erreichen.
    • Jue.So Jürgen Sojka
      am 04.04.2019
      @Wolfgang Weiss,
      Fritz Kuhn hat so manches Plakative von sich gegeben, ohne sich darüber bewusst zu sein, es auch festzuhalten und in Anwendung zu bringen!
      Allerdings steht Fritz Kuhn damit den anderen Politikern in nichts nach – und will es offensichtlich auch nicht!!! [b]Fake und Maskerade[/b] titelt KONTEXT durch Minh Schredle am 28.11.2018 [b][1][/b]

      22. März 2019 Sind so kleine Hirne – Greise, gefangen in den Körpern von Jungpolitikern https://www.nachdenkseiten.de/?p=50373 mit Audio 10.10 Min.
      Kevin Kühnert und Philipp Amthor gehören zu den bekanntesten Politikern Deutschlands. Kühnert werden sogar schon „Kanzler-Qualitäten“ attestiert, während der 26-jährige Amthor in Talkshows mit seiner Lebenserfahrung hausieren geht. Absurd. Visionen? Fehlanzeige. Und nun drängt sich mit dem 31-jährigen frisch gewählten neuen JU-Chef Tilman Kuban noch ein dritter Greis im Körper eines Jungpolitikers in die öffentliche Debatte, der sich vor allem durch die Eigenschaften auszeichnet, die ein Jungpolitiker nicht haben sollte. Die Sache mit dem Generationswechsel in der Politik sollten wir uns besser noch einmal überlegen. Eine Glosse von Jens Berger.

      Wie formulierte Gerlinde Kretschmann beim Stadtdekan am 06. März 2018 https://up.picr.de/35432085ls.pdf mit Audio 5,28 MB
      [i]„Für mich warn des, zu diesem Zeitpunkt, ich muss des so knallhart sagen; wie in der CDU, da hab ich immer Parallelen gesehen: [b]Einfach alte Männer, die von nix ne Ahnung haben.[/b]“[/i]

      [b][1][/b] https://www.kontextwochenzeitung.de/politik/400/fake-und-maskerade-5520.html#tx-tc-ct-21565 Mein Kommentar – Auszug:
      Bitte Martina Auer, wenn schon der Begriff "Volksbetrug" im Zusammenhang mit
      "S21 - Stuttgart 21 – Bahnknoten Stuttgart"
      in Anwendung genommen ist, dann darf …
      Fritz Kuhn: … – Winfried Hermann: … – Winfried Kretschmann: …
      Zum [b]Volksbetrug[/b] durch [b]Volksabstimmung[/b] E-Mail 04. Juli 2017 und… http://up.picr.de/31779126re.pdf 5 Seiten
  • Ruby Tuesday
    am 03.04.2019
    Der Schlüsseldienst verlangt 140 Euro Anfahrtkosten, ebenso der Gas-Wasserinstallateur, beim Malermeister mag ich den Preis von 200 Euro nicht nennen. Es sind Handwerker, die früher "um die Ecke" wohnten und ihren Betrieb hatten. Da bekam man die Türöffnung schon mal für 35 Euro. Sozialverbände, Feuerwehr Öffentlicher Dienst und viele andere finden kein Personal, müssen deutlich höhere Löhne bieten. Heute 30-jährige fragen sich, ob sie denn eine Zukunft haben einer Stadt in der sie einige Jahre später alt geworden sind und zu den Opfern gehören, die sich gegen falsch berechnete Nebenkosten, Wuchermieten und Eigenbedarfskündigungen nicht mehr wehren können und auch mit Unterstützung des Mietervereins selten zu ihrem Recht kommen, wer will auch Jahr um Jahr vor Gericht ziehen müssen? Irgendwer sprach mal von Altersruhegeld statt Rente. Und das ganze Künstlervolk, das die Stadt lebendig gehalten hat? Ist verschwunden oder tritt heute zu Eintrittspreisen auf, die keiner bezahlen kann. Viele Einkaufstempel für den täglichen Bedarf haben geschlossen - es fehlt an Laufkundschaft, eben auch an Leistungsempfängern, die ihr Geld zu Aldi oder Lidl trugen. Die wenigen Bessererdiener bestellen über Lieferdienste. Auch die kleine gemütliche Gaststätte ist weggestorben. Es hat alles zwei Seiten und der Weg zur toten Stadt ist manchmal sehr kurz
  • Helga Stöhr-Strauch
    am 03.04.2019
    Auf jeden Fall zur Demo gehen!
    Hier noch ein Link zu Bornas Song zur Demo: https://www.mietendemo-stuttgart.de/2019/03/21/mietenwahnsinn-stoppen/
    Viele Grüße aus Brandenburg!
    • Helga Stöhr-Strauch
      am 03.04.2019
      Meine Güte, ich werde auch langsam dement: Natürlich handelt es sich bei dem Interpreten nicht um Borna sondern um Toba...

Neuen Kommentar schreiben

KONTEXT per E-Mail

Durch diese Anmeldung erhalten Sie regelmäßig immer mittwochvormittags unsere neueste Ausgabe unkompliziert per E-Mail.JETZT ANMELDEN

Letzte Kommentare:
















Die KONTEXT:Wochenzeitung lebt vor allem von den kleinen und großen Spenden ihrer Leserinnen und Leser.
Unterstützen Sie KONTEXT jetzt!