Bei der Vorstellung des Aufklärungsbericht (von links): Klaus Andersen, Ludwig Pätzold, Wolfgang Schulz, Benno Hafeneger, Brigitte Baums-Stammberger, Gerd Bauz und Elisabeth Rohr. Fotos: Joachim E. Röttgers

Ausgabe 376
Gesellschaft

5000 Euro für ein zerstörtes Leben

Von Rainer Lang
Datum: 13.06.2018
Der Schock war groß, als vor fünf Jahren bekannt wurde, dass in den Heimen der Korntaler Brüdergemeinde Kinder missbraucht und gedemütigt wurden (Kontext berichtete). Nun liegt der Aufklärungsbericht vor. Mit erschütternden Ergebnissen.

Wer im Korntaler Hotel Landschloss logiert und die Liste der TV-Kanäle im Zimmer zur Hand nimmt, dem fällt sofort auf, dass Bibel-TV ganz oben steht. Das ist kein Zufall. Denn die Gäste befinden sich hier im Zentrum des württembergischen Pietismus, im "Heiligen Korntal". Rund um den Saalplatz gruppieren sich die Einrichtungen der Evangelischen Brüdergemeinde. Diese betreibt auch das Hotel. An diesem Ort soll kein Zweifel aufkommen, dass es hier fromm zugeht.

Umso größer war der Schock und das öffentliche Entsetzen, als vor fünf Jahren bekannt wurde, dass in den Kinderheimen der Evangelischen Brüdergemeinde in Korntal in der Nähe von Ludwigsburg und in Wilhelmsdorf im Landkreis Ravensburg die Schützlinge geprügelt, gequält, gedemütigt und missbraucht wurden, und das über viele Jahrzehnte hinweg. Das alles ist jetzt nachzulesen in dem vor wenigen Tagen in Stuttgart vorgestellten Aufklärungsbericht über Missbrauchsfälle in den Einrichtungen in den 1950er bis in die 1980er Jahre. Verantwortlich für diesen sind die beiden Aufklärer Brigitte Baums-Stammberger, ehemalige Frankfurter Richterin, und Benno Hafeneger, emeritierter Marburger Erziehungswissenschaftler.

Anberaumt war eine Pressekonferenz, die ein wenig den Charakter eines Tribunals hatte. Die Anspannung der Verantwortlichen war unverkennbar, denn neben den Medienvertretern waren auch ehemalige Heimkinder gekommen. Und deren Reaktionen fielen unterschiedlich aus. Eines der Opfer beklagte, dass Betroffene aus dem Aufklärungsprozess rausgedrängt worden seien ("Wir wurden mies behandelt"), ein anderer glaubt, dass Missbrauchsfälle vertuscht worden seien, von wieder anderen kam Dank und Genugtuung.

Einig waren sich jedoch alle, wenn auch mit unterschiedlicher Akzentuierung, dass der Prozess der Aufarbeitung mit dem Bericht nicht zum Abschluss gekommen ist. Sie forderten, dass die Aufarbeitung über 1990 hinausgehen müsse, weil es danach auch noch zu Übergriffen gekommen sei. Die bisher behandelten Fälle sind strafrechtlich alle verjährt, die Täter entweder tot, in Rente oder entlassen. Auch eine Ansprechstelle wurde angeregt sowie der dringende Wunsch vorgebracht, einen Ort der Erinnerung einzurichten.

Aufarbeitung liefert erschütternde Ergebnisse

Ebenso fand der vorgelegte Bericht mit dem Titel "Uns wurde die Würde genommen" über die erschreckenden Vorgänge rundum Anerkennung. Dieser entstand ab Herbst 2016, nachdem ein erster Anlauf gescheitert war. Die Ergebnisse sind erschütternd, wenn auch die Korntaler Heime nach Ansicht von Hafeneger nicht einmal als die schlimmsten in Deutschland bezeichnet werden können. Auch ein organisiertes System der Gewalt habe sich nicht bestätigt.

Aufgrund der kinderfeindlichen Pädagogik waren Heime dem Bericht zufolge "Risikoräume für Kinder". Die drei Heime der Brüdergemeinde in Korntal und Wilhelmsdorf werden als Fallbeispiel bezeichnet für eine Heimwirklichkeit beziehungsweise die negative Seite der Heimerziehung, verbunden mit Begriffen wie Leid und Unrecht, die von einer repressiven Erziehung geprägt und mit körperlicher, seelischer und sexualisierter Gewalt verbunden war.

Weiter heißt es: "Die Erziehungskultur und deren Praktiken waren bis in die 1970er Jahre systematisch mit körperlicher und psychischer Gewalt verbunden sowie über lange Zeit geleitet von Zielen wie Anpassung und Gehorsam, Ordnung und Disziplinierung". Die Erziehung war autoritär, verbunden mit Zucht, Zwang und Drill.

Hafeneger zeichnete ein düsteres Bild dieser Zeit nach. Man müsse sich vergegenwärtigen, wie niedrig Pflege- und Kostsätze waren und wie wenig Interesse bestand an diesen Kindern, die als verwahrlost, verhaltensauffällig und gefährdet galten und durch eine "harte und strafende Erziehung" zu ordentlichen Mitgliedern der Gesellschaft gemacht werden sollten. Dabei waren sie in der "abgeschotteten räumlichen Eigenwelt" der Heime den Praktiken rechtlos ausgesetzt.

Auch von einer funktionierenden und qualifizierten Heimaufsicht könne keine Rede sein, so Hafeneger. Zwischen den Besuchen lagen manchmal fünf bis zehn Jahre. "Das öffentliche Kontrollwesen war minimal", konstatierte der Aufklärer. Und in den 50er und 60er Jahren habe "jeder, der sich beworben hat, in der Heimerziehung arbeiten können". Da fanden sich dann ehemalige Offiziere und Handwerker wieder. So sei ein langjähriger Leiter in Korntal Landwirtschaftsmeister gewesen. Die Qualifizierung habe sich erst in den 70er Jahren entwickelt. "Und erst in den 80er Jahren zieht Fachlichkeit und Professionalität in die Heimerziehung ein", erläuterte Hafeneger.

Autoritäre Strukturen haben Gewalt und Missbrauch begünstigt

Und dann kam da noch das Gottesbild in der 1819 gegründeten Brüdergemeinde dazu: Es war die Vorstellung eines strengen und strafenden Gottes. Das zieht sich bis in die heutige Zeit durch. So stand in den 1990er Jahren im württembergischen Kirchenparlament nicht nur einmal die Drohung der Pietisten im Raum, im Streit um die Akzeptanz von Homosexualität ihren Austritt aus der württembergischen evangelischen Landeskirche zu erklären, weil sie kein sündiges Treiben akzeptieren wollten. Begründet wurde dies mit dem Verweis auf strenge biblische Moralvorgaben.

Die autoritär geprägten Rahmenbedingungen haben nach Ansicht von Hafeneger Gewalt und Missbrauch begünstigt. Und das ganze Ausmaß dessen, was sich da abgespielt hat, macht der Bericht deutlich anhand von 105 Interviews mit Betroffenen, die Baums-Stammberger führte sowie aus einer Analyse von Akten, die von der Brüdergemeinde zur Verfügung gestellt wurden. Danach sollen bis zu 300 Kinder Opfer von psychischer, physischer und sexualisierter Gewalt, bis hin zur Vergewaltigung, geworden sein. Insgesamt sind 81 Täter benannt worden, von denen acht als "Intensivtäter" bezeichnet werden. Zwei Drittel der Befragten gaben an, regelmäßig körperliche Gewalt erfahren zu haben, 61 frühere Heimkinder berichteten von sexualisierter Gewalt. Es ist auch von Gewalt unter den Kindern die Rede, die teilweise von Erziehern angestachelt worden seien.

Die Täter waren Erzieher, Ärzte, Hausmeister sowie Pflegeeltern aus der Brüdergemeinde, bei denen Heimkinder ihre Wochenenden verbrachten. Da gab es eine sadistische Tante, die in der harmlos klingenden "Rotkehlchengruppe" die Kinder brutal züchtigte und sie zwang, Erbrochenes wieder zu essen. Und immer wieder geht es um den Hausmeister, der Jungs sogar aus dem Unterricht abholte und sie in den Fahrradkeller mitnahm, weil er dort angeblich ihre Fahrräder reparieren wollte. Dabei kam es zu sexuellen Übergriffen. Durch Prügel sollte den Kindern der Teufel ausgetrieben werden, sie wurden mit einem Schlauch geschlagen, sie mussten auf dem Feld arbeiten und wurden oft vor der ganzen Klasse gedemütigt. Hafeneger weist darauf hin, dass man gewusst habe von Taten und Tätern. Zwar habe die Brüdergemeinde einer Reihe von beschuldigten Mitarbeitern gekündigt und angezeigt, in anderen Fällen aber auch versucht, die Sache intern zu klären oder zu "vertuschen", so Hafeneger.

Gemeindevorsteher Andersen bittet Heimkinder um Entschuldigung

Klaus Andersen, der erst seit 2011 Gemeindevorsteher ist, zeigte sich erleichtert, dass der Aufklärungsbericht vorliegt, nachdem ein erster Versuch gescheitert war, weil sich die mit der Aufarbeitung beauftragte Erziehungswissenschaftlerin Mechthild Wolff und die Betroffenen überworfen hatten. "Der Aufklärungsbericht gibt uns nun die erschreckende Gewissheit, was in unseren Heimen geschehen ist", betonte Andersen. "Wir müssen anerkennen, dass Kindern in unseren Einrichtungen schweres Unrecht angetan und Leid zugefügt worden ist."

Dieses Verhalten sei falsch gewesen und entspreche nicht dem christlichen Selbstverständnis. "Wir bitten ehrlich und herzlich um Entschuldigung", sagte der Gemeindevorsteher. Er betont, dass auch für ihn die Aufarbeitung nicht zu Ende sei, weil er merkt, dass es im Kreis der ehemaligen Heimkinder noch Unzufriedenheit mit der Aufarbeitung gibt. Er hebt deshalb hervor, dass er überzeugt davon sei, dass es mit Betroffenen nun noch einen individuellen Verständigungs- und Versöhnungsprozess geben müsse.

Er weiß auch, dass die Anerkennungsleistungen letztlich nicht über die Leiden oder ein zerstörtes Leben hinweghelfen können. Bis Juni 2020 können sich Betroffene melden: Die Brüdergemeinde zahlt zwischen 5000 und 20 000 Euro. Die Aufarbeitung hat bislang einen siebenstelligen Betrag gekostet. Andersen verspricht zudem präventive Maßnahmen. So etwas soll nie mehr vorkommen.

Ex-Heimkind Zander: "Der wichtigste Tag in meinem Leben"

Baums-Stammberger berichtet von vielen positiven Rückmeldungen nach den Gesprächen mit Betroffenen, wenn es auch in dem Wiederaufarbeitungsprozess zu Retraumatisierungen gekommen sei. Auch Detlev Zander hat zu ihr letztlich Vertrauen gefasst. Er ist als erster an die Öffentlichkeit gegangen und hat das ganze Verfahren ins Rollen gebracht. Dass er den Höchstsatz von 20 000 Euro erhalten hat, bei der Pressekonferenz in der ersten Reihe sitzt und auch noch Rederecht erhält, bringt ihm von manchem Mitbetroffenen den Vorwurf der Egomanie ein. Zumal Zander darauf hinweist, dass der Bericht "mein Lebenswerk ist" und dessen Präsentation "der wichtigste Tag in meinem Leben".

Und als er dann noch ein Gruppenfoto von sich und den Verantwortlichen in die Welt schicken möchte, kann Werner Hoeckh nur den Kopf schütteln. Er sitzt in der letzten Reihe. Das Schlimmste für ihn sei, dass ihm die Heimleitung verheimlicht habe, dass seine in die USA ausgewanderte Mutter nach ihm gesucht habe. Er sei um ein Leben mit ihr betrogen worden, sagt er bitter. Von 1960 bis 1966 ist Hoeckh im Heim gewesen. Nicht verstehen kann er, dass ihm nur 5000 Euro zugesprochen worden sind, Zander dagegen der Höchstbetrag. Angelika Bandle beschwerte sich, dass vier ehemalige Heimkinder aus der Aufarbeitungskommission "rausgemobbt" worden seien. Außerdem drängt sie darauf, die Rolle der Diakonissen zu beleuchten.

Auch Wolfgang Voegele hat die Pressekonferenz aufmerksam verfolgt. Er hat sich im Auftrag der evangelischen Landeskirche Württemberg und der Diakonie um Missbrauchsopfer in deren Einrichtungen gekümmert. "Es ist so wichtig, dass Kinder gehört werden", betont er. Dem früheren Richter ist bei seiner Arbeit deutlich geworden, dass man mit den Tätern "ganz vornehm umgegangen" sei, mit dem Opfern jedoch weniger. Niemand dürfe darauf vertrauen, dass es keinen Missbrauch gibt. Deshalb gelte es, immer wachsam zu sein.

Missbrauchsskandal in Korntal

Ein Kontextartikel verschaffte den Missbrauchsvorwürfen ehemaliger Heimkinder Gehör. Doch die Evangelische Brüdergemeinde tut sich schwer mit der Aufarbeitung.

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5 Kommentare verfügbar

  • Werner Hoeckh
    am 22.06.2018
    Ulrich Scheuffele - Mitglied der Opferhilfe Korntal - ist tot.

    Wie gestern mitgeteilt wurde, verstarb Uli vorgestern.
    Die Beisetzung von Uli ist am
    Dienstag, 26. Juni 2018 um 13.30 in Markgröningen.

    Ulis Frau bittet darum, dies an alle weiter zu geben, die Uli kannten.
    Uli, wir danken dir, dass wir dich kennenlernen durften.

    Werner
  • Angelika Bandle
    am 15.06.2018
    Als selbst Betroffene / Überlebende, Sprecherin der Gruppe " Heimopfer Korntal 2017 , zeitweiliges Mitglied der Auftraggebergruppe ( AGG )und während der Pressekonferenz anwesende, habe auch ich noch die eine oder andere Anmerkung. Als ein absolutes No Go empfinde ich die " Entschuldigung " von Herr Andersen ausschließlich vor der Presse denn wieder einmal waren alle Opfer davon ausgeschlossen. Erst 3 Monate später, im September soll die öffentliche Entschuldigung vor den Opfern erfolgen. Weiter kritisieren wir / ich, dass die Rolle der Aidlinger Schwesternschaft ( Diakonissen ) kaum kommuniziert wurde. Denn diese Frauen standen ihren Verbündeten Brüdern in den Misshandlungen, Missbrauch, Religiösen Quälereien , unterlassen der gesundheitlichen Fürsorge, Kinderarbeit und Medikamenten Missbrauch, in nichts aber auch gar nichts nach. Der Prozess der Aufarbeitung war von Anfang an den Befindlichkeiten der Brüdergemeinde Korntal gewidmet. Frau Wolf war an Distanzlosigkeit nicht zu überbieten und Frau Rohr/ Herr Bauz duldeten keine Kritik auch keine von den Betroffenen/ Überlebenden Bedürfnisse . Es wäre verharmlosend die Aufarbeitung als Autoritär zu bezeichnen sie war diktatorisch von Anfang an. Frau Rohr beleidigte und beschimpfte auf das Übelste ihre Kritiker ( auch mich ). Wir haben damit begonnen die Aufarbeitung aufzuarbeiten. Sicher ist, dass wir der Brüdergemeinde Korntal, den Diakonissen und den Moderatoren einen gehörigen Mangel an Empathie, Vertuschung und Unredlichkeit vorwerfen.
    • Martin MITCHELL
      am 22.07.2018
      .
      Diakonie der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal. --- „Aufarbeitung“ und ihr Nachspiel.

      ERSTENS:

      »„Uns wurde die Würde genommen“ --- GEWALT IN HEIMEN DER EVANGELISCHEN BRÜDERGEMEINDE KORNTAL IN DEN 1950ER BIS 1980ER JAHREN --- AUFKLÄRUNGSBERICHT« von Dr. Brigitte Baums-Stammberger – Prof. Dr. Benno Hafeneger – Andre Morgenstern-Einenkel – KORNTAL, IM JUNI 2018 @ http://www.aufklaerung-korntal.de/wp-content/uploads/2018/06/Aufarbeitungsbericht.pdf (Umfang: 10.67MB; Länge: 412 Seiten)

      ZWEITENS:

      Stellungnahme / Kritik »Doppelter Verrat --- Demütigende Aufarbeitung der Gewalt in Heimen der evangelischen Brüdergemeinde Korntal« von URSULA ENDERS (Köln 27.06.2018) @ http://www.zartbitter.de/gegen_sexuellen_missbrauch/images/Presse/Bericht_Korntal.pdf (Länge: 20 Seiten)

      DRITTENS:

      „In ihrer Replik weisen Baums-Stammberger und Hafeneger diese Kritik zurück. Enders scheine „unzufrieden, ihr ist das alles noch nicht genug Skandal“. so die Vermutung der Aufklärer.“ (QUELLE: STUTGARTER ZEITUNG 17.07.2018 @ https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.missbrauchsskandal-bei-korntaler-bruedergemeinde-aufklaerer-entlasten-pfarrer-gruenzweig.10b414f5-38ff-4079-a033-2096dc317b6f.html).

      VIERTENS:

      »RÜCKMELDUNG zur Kritik von Prof. Dr. Hafeneger und Dr. Baums-Stammberger an der Stellungnahme von Ursula Enders zum „Aufklärungsbericht“ über Gewalt in den Kinderheimen der ev. Brüdergemeinde Korntal« von URSULA ENDERS (Köln 17.07.2018) @ https://zartbitter.de/gegen_sexuellen_missbrauch/images/Presse/Korntal_Stellungnahme_zur_Stellungnahme.pdf (Länge: 7 Seiten)

      Einleitend zu dieser 7-seitigen RÜCKMELDUNG von URSULA ENDERS vom 17.07.2018 ist zu lesen:

      ANFANG DES ZITATS DER EINLEITUNG ZUR RÜCKMELDUNG.

      Prof. Dr. Hafeneger und Dr. Baums-Stammberger haben schriftlich zur Kritik von Ursula Enders an dem von ihnen unter dem Titel »„Uns wurde die Würde genommen“ verfassten „Aufklärungsbericht“ zur Gewalt in den Heimen der evangelischen Brüdergemeinde Korntal in den 1950er bis 1980er Jahren« Stellung bezogen. Zentrale Aussage ihrer Ausführungen ist, dass sie Ursula Enders die Qualifikation für eine fachliche Stellungnahme zu ihrer wissenschaftlichen Untersuchung abzusprechen versuchen. Sie unterstellen Ursula Enders eine „selbsternannte Fachlichkeit“. Auf die diesbezüglichen Ausführungen soll nicht weiter eingegangen, sondern lediglich exemplarisch auf einzelne wenige Publikationen von Ursula Enders, veröffentlicht in den letzten 30 Jahren, verwiesen werden. Möge sich jeder, den es interessiert, ein eigenes Urteil über die Expertise von Ursula Enders bzgl. der Thematiken „Missbrauch und Jugendhilfe“, „Missbrauch in Institutionen“ sowie „Missbrauch im Kontext von Einrichtungen in Trägerschaft ev. Kirchengemeinden“ machen.

      ENDE DES ZITATS DER EINLEITUNG ZUR RÜCKMELDUNG.

      Ich bin durchaus überzeugt und begeistert!
      .
  • Werner Hoeckh
    am 13.06.2018
    Die Presse hat es trotz ausführlichen Hinweisen mal wieder versäumt,

    auf die gefühlten 150 verschiedenen „Wahrheiten“ des Plattlingers hinzuweisen.
    Durch diese hat er nicht nur die Öffentlichkeit zum Narren gehalten,
    sondern sich auch den Höchstbetrag von 20.000 Euro ergaunert.

    Es ist zu hoffen, dass er mit dem zu Unrecht erhaltenem Geld wenigstens die Menschen entschädigt, welche er in schäbiger Art und Weise finanziell abgezockt hat!

    Werner Hoeckh
    • Werner Hoeckh
      am 13.06.2018
      In dem hochgepriesenen Aufklärungsbericht,
      welcher der Presse am 07.06.2018 voller Stolz präsentiert wurde,

      wird mein Schicksal auf Seite 262 untere Hälfte in einem Satz wie folgt kommentiert:

      „Die sollen meine Geschwister suchen und mir den Besuch bei Ihnen
      in den USA ermöglichen.“ (004, m, 1960-1966)

      Abscheulicher und menschenverachtender geht es wohl kaum!!!

      Werner Hoeckh

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