Die frühere Lateinschule ist heute Sitz der Musikschule in Korntal. Foto: Benny Ulmer

Ausgabe 172
Gesellschaft

Licht ins Korntal-Dunkel

Von Susanne Stiefel
Datum: 16.07.2014
Das jahrelange Martyrium des ehemaligen Heimkindes Detlev Zander hat engagierte Bürger in Korntal aufgeschreckt. Nun haben sie die Opferhilfe Korntal gegründet, weil die dortige Evangelische Brüdergemeinde bisher wenig zur Aufarbeitung ihrer Heimvergangenheit beiträgt.

Peter Meincke ist ein Mann mit musikalischem Gespür und hintergründigem Humor. Beides ist hilfreich, wenn man seit Jahrzehnten die Korntaler Musikschule leitet und dabei seine ganz eigenen Erfahrungen mit der Evangelischen Brüdergemeinde vor Ort gemacht hat. Vor einem Jahr hat der 61-Jährige die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg erhalten. Stolz ist er auf diese Ehrung seiner musikalischen Arbeit. Ministerpräsident Winfried Kretschmann persönlich hat ihm die Medaille überreicht.

Das Schicksal des Heimkindes Detlev Zander hat dem Musikschulchef nun eine Art Déjà-vu beschert. Er las von den Demütigungen, von den Schlägen und der Respektlosigkeit, unter denen der kleine Detlev im benachbarten Korntaler Hoffmannhaus zu leiden hatte (siehe Kinderhölle Korntal). Er las davon, dass auch andere Heimkinder von ähnlichen Erfahrungen berichten. Er stellte fest, dass die Brüdergemeinde versucht, die Glaubwürdigkeit von Detlev Zander zu untergraben, und erinnerte sich: "Auch mir wurde damals Unzurechnungsfähigkeit unterstellt." Denn Peter Meincke hatte etwas getan, was man im frommen Korntal nicht tut: Er hatte sich mit seiner Frau auseinandergelebt und es gewagt, sich von ihr zu trennen.

Gefürchtet ist die Empörungswucht der frommen Brüder

Plötzlich sah sich der Mann, der bis dahin musikalisch mit den Pietisten zusammengearbeitet hatte, vor einer festen Burg christlicher Missbilligung. Er wurde geschnitten, plötzlich fehlte die Hälfte seines Chores bei der Probe, es waberten Gerüchte durch den Ort, die seine berufliche Integrität als Musikpädagoge und seine Urteilsfähigkeit in Frage stellten. Erst eine Strafanzeige gegen unbekannt wegen Verleumdung stoppte die Kampagne, die ihn persönlich zu beschädigen und beruflich zu vernichten drohte. Man mag Meinckes Geschichte in der Novelle "Der Klavierspieler. Eine ganz und gar unmusikalische Geschichte" wiedererkennen, einem kleinen Büchlein, in dem mit feiner Ironie eine zeitgenössische Hexenjagd erzählt wird, welcher der Autor Manfred Marder ein Zitat von Max Frisch vorangestellt hat: "Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke, nackte Wahrheit. Die glaubt niemand." Peter Meincke kennt die Wucht der Empörung der frommen Brüder und Schwestern, wenn einer in ihren Augen gesündigt hat, ebenso wie die Neigung, über eigene Verfehlungen gerne den Mantel des Schweigens zu hängen.

Deshalb ist der Musikschuldirektor nun im Fall Detlev Zander aktiv geworden. "Das Image unserer Stadt leidet, wenn diese Sache nicht bald aufgeklärt wird", sagt Meincke, "wir möchten wissen, was in den 60er-Jahren hier im Kinderheim passiert ist." Meincke hat sich mit Detlev Zander getroffen, "weil jeder in einer solchen Situation auch Ansprechpartner braucht", und sich mit dessen Anwalt kurzgeschlossen. Er baut derzeit zusammen mit anderen Korntalern eine Anlaufstelle für ehemalige Korntaler Heimkinder auf, die sie unter www.Opferhilfe-Korntal.de erreichen und zur gegenseitigen Unterstützung nutzen können. "Ich verstehe mich als Moderator und Koordinator", sagt Meincke. Über dem Eingang seiner Musikschule steht noch der gottesfürchtige Spruch von 1989 ("Die Furcht des Herrn ist der Weisheit Anfang"), im kreativen Chaos seines Büros dagegen sieht es sehr weltlich aus, hinter dem Schreibtisch steht ein Klavier samt Noten zu dem Song "Can you fell the love tonight", neben dem PC sitzt verschmitzt eine kleine Hexe. Den Fasching mit seinen alten Bräuchen und seinen Hexen, sagt Meinicke, würden die Aktiven der Brüdergemeinde am liebsten aus Korntal vertreiben.

Seit der Gründung im Jahr 1819 prägt die Evangelische Brüdergemeinde die Kleinstadt nahe Stuttgart. Damals kauften die Pietisten das Rittergut Korntal und siedelten dort 68 Familien an. Heute besteht die Brüdergemeinde aus rund 1500 Mitgliedern. Die Diakonie der Brüdergemeinde betreibt die Kinderheime Hoffmann- und Flattichhaus, Kindergärten, ein Altenzentrum und die Johannes-Kullen-Schule. Mit ihren Gottesdiensten und den rund 40 Hauskreisen ist die Brüdergemeinde in Korntal sehr präsent.

Juristisch ist die Brüdergemeinde eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, also eine selbstständige christliche Gemeinde, die über einen Kooperationsvertrag mit der evangelischen Landeskirche Württemberg verbunden ist. Der besagt, dass die Korntaler Pietisten die Synode mitwählen dürfen, aber nicht an die Beschlüsse des Kirchenparlaments oder des Oberkirchenrats gebunden sind.

Organisiert sind die Korntaler Pietisten im zehnköpfigen Brüdergemeinderat, dem nur Männer angehören. Sie haben mit Pfarrer Jochen Hägele einen geistlichen und mit Klaus Andersen einen weltlichen Vorsteher und finanzieren sich hauptsächlich über Spenden. Sie gelten als extrem konservativ, wie alle evangelikalen Strömungen in der evangelischen Kirche, für die Homosexualität eine Krankheit ist und der Islam des Teufels. Dass die Welt in sechs Tagen erschaffen wurde, ist für die bibeltreuen Christen eine Wahrheit, die Evolutionstheorie falsch. Der sogenannte Kreationismus wird deshalb auch in evangelikalen Schulen gelehrt. Frauen haben in diesem Weltbild wenig zu melden.

Pietisten sind für den Kabarettisten "Taliban der Protestanten"

Gerhard M. Berroth kennt noch den Spruch aus seiner Korntaler Jugendzeit: "Mädchen, schlag die Augen nieder, an der Ecke stehen Brüder." Berroth ist 73 Jahre alt, überzeugter Christ und ein engagierter Kämpfer für eine aufgeschlossene Kirche. Sein Großvater, "ein weltoffener Mann", war Chef der Korntaler Gemeindehandlung, eines Ladens, der die Korntaler Pietisten mit allem Lebensnotwendigen versorgte. Berroth sitzt in seinem Wohnzimmer in Kirchberg an der Murr, hell leuchtet die Sonne in das Wohnzimmer, und wenn er mal angefangen hat zu erzählen, ist er kaum mehr zu stoppen. Die Evangelikalen würden Aberglauben verbreiten, in dem sie die Evolution ablehnen und den Kreationismus predigen (die Erde ist demnach ungefähr 6000 Jahre alt und wurde in sechs Tagen erschaffen), schrieb er in einem Brief an den württembergischen Landesbischof Frank Otfried July. Der evangelischen Landeskirche wirft er vor, zu nachgiebig mit den Pietisten zu sein, die sich längst zu einem "Staat im Staat" entwickelt hätten. Gerne zitiert er den Stuttgarter Kabarettisten Christoph Sonntag, der auf die Frage eines Freundes, wer die Pietisten denn seien, geantwortet hat: "Das sind die Taliban der Protestanten."

Der Musikschuldirektor Peter Meincke und seine Mitstreiter wollen jetzt dagegenhalten. "Die Brüdergemeinde muss endlich ihre Heimvergangenheit aufarbeiten", sagt Meincke. Derzeit werden Zanders Antrag auf Prozesskostenhilfe und seine Schadenersatzklage beim Landgericht Stuttgart geprüft. Vor Anfang August, so die Pressestelle, sei nicht mit einer Entscheidung zu rechnen. Bei der Opferhilfe Korntal, die erst vor einer Woche gegründet wurde, hat sich bereits ein weiteres Missbrauchsopfer gemeldet.


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37 Kommentare verfügbar

  • ehem.heimkind
    am 28.01.2016
    man hört nur noch den Namen zander,wie wenn es auf dieser Welt keine anderen Probleme gebe
  • ehem.heimkind
    am 01.12.2015
    weitermachen ist ein grosser Fehler,so hört das Lügenmärchen
    nie auf
  • EX-Korntaler
    am 31.07.2015
    Ich habe den Bericht vom 31.7.15 ,Ich muss schon sagen,
    der Schäufele war früher schon ein aufsässiger und hat
    gegen alles protestiert. er hätte schon früher was unternehmen müssen, da gab es ja auch Ämter,die Hetze
    die er jetzt betreibt das ist seine Art.
    Der will doch gar keinen Dialog,der will doch nur
    schüren und gegen die Brüdergemeinde schießen.
    zerfleischt euch nur.
  • Schüler von damals
    am 19.12.2014
    19.12.2014
    So wie Ich mich erinnern kann war Alfred Wieland nur Tagesschüler,kam morgens,und fuhr mittags wieder heim.
    war auf keiner Gruppe.
  • Ulrich Scheuffele
    am 01.08.2014
    @Ex-Korntaler
    es ist leicht anonym solche Kommentare abzugeben. Ihre Unterstellung Herrn Zander gegenüber finde ich eine Unverschämtheit. In der Zwischenzeit haben sich weitere ehemalige Heimkinder gemeldet, die auch missbraucht wurden. Alle konnten Sie Details nennen, die nur ein missbrauchtes Kind wissen kann, Fakten, die nicht veröffentlicht wurden. Ich selbst war dem Hausmeister freundschaftlich verbunden und er war in meinen Augen einer der wenigen, die mit den Kindern dem aussehen nach "liebevoll" umgingen. Für mich war es ein Schock, als ich erfahren habe, dass er die Kinder missbraucht hat. Im übrigen wurden die Kinder nicht nur von ihm, sondern auch von einem Gemeindemitglied missbraucht.
    Die lieben Brüder sollten, anstatt sich in ihrer Rolle als arme Opfer zu verkriechen, lieber wirklich konstruktiv mit ihrer traurigen und menschenverachtenden Vergangenheit beschäftigen. Und dann empfehle ich den lieben Brüder sich öfters mit dem Neuen Testament, als mit ihrem strafenden Gott des Alten Testamentes zu beschäftigen.
  • Ex Korntaler 31.7.2014 9:55
    am 31.07.2014
    Ich war auch im Kinderheim Korntal, und kann von Missbrauchsfällen wie Herr Z. berichtet nicht bestädigen. Ich glaube,er sieht darin eine Geldqelle die er und sein Anwalt ausgehandelt haben.Wie kann es sein,dass ich meine Erzieherin zur Hochzeit einlade,und noch lange Kontakt zu Ihr pflegte nach dem Sie Ihn ja so misshandelt haben soll. Wieso kommt er erst nach 40 Jahren, und Tote zu beschuldigen,Ich finde das erbärmlich.Den Hausmeister von damals kenne Ich nur als Arbeitstier von morgens bis abends.Tote können sich nicht mehr wehren. Wie er sich vor einer Woche vor dem Kinderheim mit dem Fernsehen aufgeführt hat ,denke Ich an eine Inszenierung, dass man ja alles im Kasten hat.
  • Andere Seite
    am 28.07.2014
    @ehemaliges Heimkind
    Danke für Ihre konstruktive Kritik bzw. für Ihren post. Endlich mal nicht nur einseitig ;-). Danke!
    Ich habe erlebt wie die entsprechende Diakonisse Anfang der 2000er mit einem Missbrauchsfall umging. Und das war meiner Meinung nach recht kompetent.
    Ein Kind hatte sich einer Erzieherin anvertraut und sofort wurde gehandelt. Der Mitarbeiter bekam natürlich eine sofortige Kündigung. Einzelne Kinder, die mit diesem Mitarbeiter zu tun hatten und schon aus dem Heim waren wurden kontaktiert. So sollte festgestellt werden, ob es noch weitere Opfer gab. Auch in dem Heim, wo er zuvor gearbeitet hatte, wurde natürlich recherchiert. Der Mann wurde vor Gericht gestellt und verurteilt... Ich denke, dass u.a. aufgrund dieses Vorfalls die Diakonisse Ansprechpartnerin sein sollte.

    Ich bin froh, dass heute nur ausgebildete Leute in den Heimen arbeiten. Bei den Diakonissen wurden eben auch Krankenschwestern etc. "berufen". Ob das eine richtige Entscheidung war?

    Ich habe vor jedem Respekt, der sich nach 40 Jahren traut zu sprechen. Nicht nur bei Opfern in Heimen dauert es lange bis der Mut gefunden wird, darüber zu reden.

    Ich weiß, dass den Opfern kein Lügen unterstellt wird. In der Sache mit Herrn Z. ist es aber sehr schwierig. Und man weiß, dass diese Dinge geschahen und bezichtigt sicher nicht alle Opfer zu lügen. Wie gesagt war im Fall von Herrn Z. einiges unklar. Aber ich denke, dass da auch das Gericht entscheiden muss.

    Heute sind die Heime selbst auch dazu da, Kindern, die in Familien Opfer wurden beizustehen. Und das durch professionelle Fachkräfte. So wird z.B. mit Psychotherapeuten zusammengearbeitet oder in Hilfeplangesprächen Wege zu Verarbeitung etc. überdacht.

    Ich hoffe, dass gute Wege für den Umgang gefunden werden.
  • ehemaliges Heimkind aus Korntal
    am 28.07.2014
    @Anderes Seite, ich verstehe es, dass es Menschen aus der Brüdergemeinde Korntal gibt, die nun auch erschüttert und traurig sind, was sich in ihrer Gemeinde in der damaligen Zeit abgespielt hatte!
    Sicher gibt es viele Menschen aus der Gemeinde, die nur gutes erlebt haben, es mag auch ehemalige Kinderaus den Heimen der Brüdergemeinde geben, die gute Erfahrungen dort gemacht haben!
    Deshalb kann ich es auch nicht akzeptieren, wenn immer wieder gesagt wird, damals waren die Mittel und Ressourcen so knapp!
    Und die Tanten und Onkels hatten eine schlechte Ausbildung!
    Weil es eben auch gute Erfahrungen in den Heimen der Brüdergemeinde Korntal gab!

    Nein, es geht einfach darum, wie die Brüder und Schwestern mit der Situation umgehen! Das Krisenmanagement der Brüdergemeinde Korntal hat versagt! Ich habe vor jedem Betroffenen aus den Heimen der Brüdergemeinde Korntal, die jetzt den Mut haben nach 40 Jahren zu reden RESPEKT, jeder dieser Menschen muss auch von der Brüdern und Schwestern mit Respekt und Achtung behandelt werden! Opfer als Lügner in der Öffentlichkeit deformieren, bedeutet für jedes Opfer eine erneute Misshandlung, und erneute Schläge ins Gesicht!

    Eine Diakonisse als Ansprechpartnerin für ehemalige Heimkinder der Brüdergemeinde Korntal, empfinden viele Opfer der Kinderheime der Brüdergemeinde als UNERTRÄGLICH, als einen Schlag ins Gesicht!
    Hier geht es schon lange nicht mehr nur um Herrn Z.

    Es melden sich Betroffene aus allen Heimen der Brüdergemeinde Korntal, die Berichte sind erschütternd, und machen mich traurig, und sehr nachdenklich, was alles im NAMEN JESUS dort im HEILIGEN KORNTAL geschehen ist!

    Da sich alle Geschichten gleichen, ich sage es ganz LAUT......keines der ehemaligen HEIMKINDER der Brüdergemeinde KORNTAL LÜGT....!!

    Ich lade Sie gerne zu unserem nächsten OPFERTREFFEN nach KORNTAL ein!
  • Andere Seite
    am 27.07.2014
    Und lieber Herr Scheuffele:
    Die Menschen der Brüdergemeinde haben mir mit das erste Mal im Leben gezeigt wie wertvoll ich bin. Sie sind mir mit Liebe und Anteilnahme begegnet. Ich habe Menschen erlebt, die zu ihren Fehlern stehen, sich nicht als perfekt ansehen. Die Dinge beim Namen nennen, für andre da sein. Die ihren Glauben in Taten umsetzen und sich engagieren.
    Die es geschafft hat, mir ein positives Bild einer Kirchengemeinde zu vermitteln!
    Die Brüdergemeinde besteht aus vielen unterschiedlichen Menschen, es denken, handeln nicht alle gleich, sie leben nicht alle ihren Glauben gleich...
  • Andere Seite
    am 27.07.2014
    Es ist manchmal kaum auszuhalten, dass wenn man für die Menschen der Brüdergemeinde spricht nur mit Schuldzuweisungen konfrontiert wird. Sobald man aber was dazu sagt, heißt es "Pfui, jetzt machen die sich auch noch zu Opfern!" Alles ist falsch, jede Vorgehensweise, egal. Der einzige Wunsch scheint zu sein, nur Negatives in den Vordergrund zu stellen. Keinerlei Anerkennung für Menschen, die für andere da sind. Auch da heißt es nur "Klar, damit die BG Geld bekommt!" oder ähnliches. Menschen der BG engagieren sich in so vielen Bereichen! Aber sie kümmern sich nicht um die Opfer der Heime, deshalb hat alles andere keinen Wert!? Es macht mich sehr traurig all dies hier zu lesen. Denn es gibt WIRKLICH nicht nur die hier niedergeschriebenen Meinungen und Erfahrungen. Aber dies wird nicht angenommen, nicht akzeptiert. Die Erfahrung, die "wie gut" erwähnt, werden genauso wenig angehört.
    Ich denke aber auch, dass JEDE Art von Einrichtung - und das wäre bestimmt auch in der Musikschule so - Vorwürfe erst einmal genau klären muss! Und dann muss man hinterfragen, das macht natürlich einen sehr schlechten Eindruck. Doch angesichts so einer großen Forderung MUSS geklärt werden, was Wahrheit ist. Und das ist sehr sehr schwierig.
    Und das ist verständlicherweise auch schlimm für Opfer, die die Wahrheit sagen. In so einem Fall geht es leider aber auch nicht nur um das Emotionale...
    Es ist doch gut, wenn es die Opferhilfe gibt. Denn hier wird alles richtig gemacht. Aha. Ich würde sagen, jeder VERSUCHT das! Beide Seiten, auch wenn davon die BG ausgeschlossen wird.
    Achso - sollten sich nicht noch mehr Korntaler engagieren? Während der erwähnten Zeit gab es doch vielleicht auch andre Menschen, die nicht zur BG gehörten, die etwas mitbekommen, aber nichts gesagt/ getan haben???
    Die Schuldzuweisungen sind einseitig, auch wenn diese Aussage bestimmt wieder kritisiert wird.
    Auch ich habe in sehr sehr schweren Zeiten viel Unterstützung und Anteilnahme von Seiten der "Brüder" erfahren...
  • Korntaler
    am 26.07.2014
    @wie gut.... Ihre Einlassung hier finde ich den Opfern gegenüber unerträglich! Hier geht es doch nicht um einen HEILIGEN KRIEG, es geht einfach darum, dass Ihre Brüder es bis heute nicht geschafft haben, eine ehrliche Aufarbeitung auf den Weg zu bringen!
    Wenn ich lese, was auf der Homepage der Brüdergemeinde steht wird mir schlecht! Opfer als LÜGNER hinzustellen, Herrn Z. und seinen Anwalt hinzustellen, als würden sie nicht nach Recht und Gesetzt arbeiten, ist eine unfassbare Demütigung für Herrn Z. Was erlauben sich den die Brüder....eine Anlaufstelle mit einer Diakonisse einzurichten,.. nein die Brüder haben noch nicht verstanden in welcher Lage sie sich befinden!
    Wer gibt den Brüdern das RECHT, Informationen vom Landeskirchlichen Archiv zu verlangen, wer sich nach den Akten erkundigt! Ich dachte diese Zeit ist längst vorbei, bei der Brüdergemeinde Korntal scheint dies noch nicht angekommen zu sein!

    Es ist doch gut, dass sich nun eine Opferhilfe Korntal ins Leben gerufen wurde, ich bewundere Herrn P.M. haben Sie auch Mut, dann sind Sie bei uns herzlich willkommen!

    Wie die Brüdergemeinde Korntal mit Herrn Z. umgeht ist ein Skandal!

    Das erste Opfertreffen war in Korntal, und es war nicht nur Herr.Z anwesend! Es gibt mehr Opfer von sexualisierter Gewalt im Hoffmannhaus, Flattichhaus, Hoffmannhaus Wilhelmsdorf bei Ravensburg, als sich die Brüder vorstellen können! Die Brüder sollten jetzt auf Herrn Z. zugehen! Und nicht nur Beten! Oder sie beten, damit im Großem Saal das Licht nicht aus geht! Wäre doch gut, dann würde das erbettelte Geld den Opfern zur Verfügung stehen!

    Herr vergib Ihnen, den Sie wissen nicht was Sie tun.......!
  • Vor "welchen Wagen" haben sich denn die Brüdern und
    am 25.07.2014
    Schwestern spannen lassen? Den der Liebe - in der gegebenen Zeit - offensichtlich nicht. Das wird entschuldigt? Und muss gaaanz vorsichtig angegangen werden. Mit Mitmenschlichkeit. Und vor allem Beweisen. Diese hat man hoffentlich und kann diese einbringen. Ganz ohne "Wagen".
  • Ulrich Scheuffele
    am 25.07.2014
    @wie gut, Eineinhalb Jahre Brüdergemeinde haben es geschaftt, dass aus mir, einem praktizierenden aktiven Christen, ein kirchenkritiker wurde, der einige Zeit nach seiner Korntalerfahrung der Kirche den Rücken gekehrt hat. So viel Verlogenheit, Bösartigkeit und bigottem Fanatismus, wie bei der Brüdergemeinde erlebt. habe selten erlebt.
    Und wenn im Betsaal das Licht ausgeht, so ist die Gemeinde selbst schuld.
  • wie gut,
    am 24.07.2014
    .... wie gut, umgeben zu sein von Mitbürgern und Mitbürgerinnen die Bescheid wissen ...... Niemand möchte sich hier in Korntal herausreden.... wo Unrecht geschehen ist muss es benannt werden.... das sieht hier jeder so! Und doch Frage ich mich nach dem neusten Artikel mit Stellungnahmen von P. M. ob das ganze zu einem persönlichen Rachefeldzug werden soll.... ich bin selbst geschieden und Mitglied der Gemeinde.... Ich bin Aus der Ehe gegangen..., und habe eine faire und behutsame Begleitung in der Trennnungszeit erlebt.... Und ich kenne weitere Personen, denen es so ging......Frauen werden wertgeschätzt.... der Wunsch, dass dem Betsaal das Licht ausgeht wird eher nicht geschehen....zur richtigen Zeit werden die Anliegen der Opfer ins Scheinwerferlicht gestellt werden, da bin ich mir sicher... und mal so nebenbei... Geht es hier darum eine Kirchengemeinde kaputt zu machen oder den Opfern zu helfen?!..... Glücklich der Mensch, dem der Glaube noch nicht verloren gegangen ist! Ich wünsche allen Mitwirkenden der Opferhilfe, dass ihr Priorität darin liegt den Opfer helfen zu wollen und nicht darin einen " Heiligen Krieg" zu unterstützen. Schon manchem ist zu spät aufgefallen vor welchen Wagen er sich spannen ließ.
  • Andere Seite
    am 22.07.2014
    Es ist gut, wenn alles ans Licht kommt. Und das leugnen auch die Brüder nicht (mehr). Ich weiß, dass ein Weg gesucht wird, mit der Vergangenheit umzugehen, möglichst einen guten Weg zu finden.
    Es ist toll, dass sich so viele Leute engagieren.
    Die Idee eine neutrale Anlaufstelle anzubieten ist eine gute Idee - aus meiner Erfahrung heraus wollen viele Kinder (manche erst ein mal oder gar nicht mehr) kein Kontakt mehr zu den Heimen. Vielleicht ist es eine Idee dann der BG die Geschichten (ohne Namen zu nennen - also anonym) zugänglich zu machen, um über das Ausmaß zu informieren?
    Ich finde es einfach ungeheuer WICHTIG!!!
    Die Geschichten dürfen nicht verschwiegen werden.
  • Korntaler
    am 21.07.2014
    Es engagieren sich über 10 Korntaler und über Korntal hinaus!
    Und ich finde es auch sehr gut.........! dass sich neutrale Menschen um die dunkle Vergangenheit der Kinderheime in Korntal und Wilhelmsdorf kümmern! AUch in Wilhelmsdorf gab es eine dunkle und sehr traurige Vergangenheit, darüber schweigen die Brüder bis heute! Aber es wird alles ans Licht kommen!
  • Andere Seite
    am 21.07.2014
    Es war mir klar, dass meine Reaktion derartige Kommentare auslöst.
    Es geht um die Opfer der Heime. Und darin sind sich alle einig. Hoffe ich.

    Es ging mir mit meinen Worten nicht darum, die Gemeinde selbst als "Opfer" darzustellen. Darum geht es nicht.
    Es geht mir einfach nur um mehr Objektivität.
    Die Kommentare sind emotionsgeladen, was angesichts der Erlebnisse der Opfer nicht zu verdenken ist. Die Frage ist aber, ob Wut und Emotionen der richtige Weg sind und weiterhelfen.

    Ich denke, dass jede Einrichtung, die mit Misshandlungen etc. der Vergangenheit zu tun hat, erst einmal herausbekommen möchte, was wirklich geschah.
    Auch das gehört meiner Meinung zur Aufarbeitung. Und deshalb ist es nach wie vor auch richtig, dass sich Heimkinder melden. Nicht nur bei der Opferhilfe, auch bei der Gemeinde. Und mein Vorschlag war eben - mit Zeuge vielleicht sogar einem Ehrenamtlichen der Opferhilfe - die BG zu konfrontieren.
    Es ist spät. Aber NUN ist der Zeitpunkt da. Nicht um sich zu rächen. Darum sollte es nicht gehen. Sondern die Möglichkeit zu nutzen darüber sprechen zu können.

    Es stimmt mich trotz allem traurig, dass es immer noch viel Halbwissen und alte Ansichten über die Gemeinde ansich gibt.

    Um welches Geld soll es jemanden gehen, der eine Kirche besucht und sich z.B. in einem Elternbeirat engagiert?

    Ich habe das Anliegen neutral zu bleiben. Nach wie vor denke ich, dass es dunkle und helle Seiten gibt.

    Ich kenne übrigens viele Heimkinder persönlich. Heimkinder aus den 60er, 70er... Jahren mit ihren persönlichen Geschichten.
    Ehemalige bei deren Ausschilderungen man nur weinen kann, die Unfassbares erlebt haben.
    Aber auch Geschichten von Ehemaligen, die mit Dankbarkeit an ehemalige Mitarbeiter denken und das Heim als ihre Heimat bezeichnen. Die tatsächlich Geborgenheit erfahren haben.
    Die von Erzieherinnen erzählen, die sich über ihre Arbeitszeit hinaus für die Kinder eingesetzt haben. Bitte vergesst auch das nicht!

    So wie man nicht sagen kann "DIE" Deutschen, "DIE" Katholiken, "DIE" Korntaler...

    Die Heimerziehung HEUTE läuft nach wie vor anders und orientiert sich an den Qualitätsstandards an denen sich auch staatliche Einrichtungen orientieren müssen.

    Betr. Kindergartenbeiträge: Zahlt man in einer Einrichtung der BG mehr als in einer städtischen? Das wäre mir nicht bekannt!?
    ...

    Ich möchte das Engagement vieler Gemeindeglieder nicht missen, meiner (subjektiven?) Meinung nach, wäre Korntal ohne viele dieser Menschen ärmer.
    Es geht darum gemeinsam in Korntal zu leben. Jeder einzelne - ob BG oder nicht - hat die Pflicht sich für Belange anderer einzusetzen.
    Klingt vielleicht etwas naiv.

    Aus Interesse und Neugier: Wieviele Korntaler engagieren sich für die "Opferhilfe Korntal"?
  • Besucher
    am 21.07.2014
    Der "Brüdergemeinde" geht es vorrangig um Geld, ob durch (erschlichene) Erbschaften, Spenden, Kindergartenbeiträge, etc., etc.! Meines Erachtens ist das ehrenamtliche Engagement hauptsächlich vor diesem Hintergrund zu sehen.
  • Korntaler
    am 21.07.2014
    Es ist fast schon ein Hohn,und eine Demütigung für die Opfer wie die Brüder nun mit ihrer Geschichte umgeht! Sich jetzt als Opfer darstellen.....ohne Worte!

    Ihr Brüder, ihr tut euchen Mitarbeitern in den Heimen nichts gutes, sie werden reihenweise kündigen, und wer möchte den schon in solch einer Einrichtung arbeiten, in der alles verschwiegen wird!

    Verantwortung auch den Kindern, die heute in den Einrichtungen leben sieht anderst aus! Ich hoffe die Kostenträger, und Spender sehen dies genau so!
  • Ulrich Scheuffele
    am 21.07.2014
    so langsam bekomme ich einen heiligen Zorn. Was hat die Brüdergemeinde eigentlich für die "Opfer der christlichen Heimerziehung getan"? Schon lange ist bekannt, dass viele der ehemaligen Heimkinder traumatisier und psychisch krank sind. Eine verantwortliche Aufarbeitung sieht etwas anders aus, als Akten zu verschieben. Wie eine verantwortungsvolle Aufarbeitung aussieht, hat die Karlshöhe in Ludwigsburg gezeigt. Was die Lieben Brüder versuchen, ist die Opfer öffentlich als Lügner zu brandmarken und sich selbst als Opfer zu sehen. Mich wiedert so ein Verhalten an. Wir von der Opferhilfe-Korntal werden mit immer mehr Geschichten ehemaliger Heimkinder konfrontiert und was wir hier hören ist teilweise Horror pur. Den Brüdern geht dies alles am Arsch vorbei, die sind nur damit beschäftigt Strategien zu entwickeln, um ihren Hals aus der Schlinge zu ziehen.
  • Ernst
    am 21.07.2014
    Was tragen die guten MitarbeiterInnen zur Aufklärung und Besserung bei? Das Bessere ist der Feind des Guten. Damit etwas 'besser' werden kann, muß es zuerst einmal 'gut' sein.
  • Andere Seite
    am 19.07.2014
    OK. Alle Brüdergemeindemitglieder, alle Mitarbeiter, jeder Einwohner, der mit Brüdergemeindemitgliedern zu tun hat.
    "Ich kenne jemanden von dort, dann sind ALLE so."
    Es gibt also nur EINE Seite.
    Jeder der den Großen Saal einmal betreten hat, gehört also zur dunklen Seite.
    DAnn sollen die Opfer sich doch einen Zeugen von der Opferhilfe mit zu den Brüdern nehmen....
  • Offensichtlich haben solche Heimorganisationen
    am 19.07.2014
    zu viel Macht. Auch durch Unterstützung durch Geld, ehrenamtl. Mitarbeit, aber vor allem durch Schweigen und Weitermachen "wie bisher". So macht sich Jede/r eben doch schuldig, genau in dem Maße, wo man unbewusst zur Fortsetzung und mangelnden Aufklärung beiträgt. Gott weiß das. Klaro. Schönreden hilft nicht.
  • Betroffener
    am 18.07.2014
    @ KONTALERIN
    Ihre Einlassung kann ich nicht teilen! Hier geht es wie die Brüder ( Schwestern ) mit ihrer DUNKLEN Vergangenheit umgehen!
    Besonderst wie sie mit OPFERN umgehen!

    Die schreckliche Vergangenheit war den Brüdern ( Schwestern ) der Brüdergemeinde schon lange bekannt, bevor es ÖFFENTLICH wurde! Und dies ist alles im NAMEN JESUS passiert!

    Ich finde es nur richtig, dass ich nun Brüger aus Korntal zusammen-geschlossen haben, um ehrliche Aufarbeitung zu betreiben, und den OPFERN nun auch ein Forum schaffen!

    Beteiligen Sie sich doch auch an der Opferhilfe..Ehrenamtliche Korntaler auch aus der Brüdergemeinde sind immer willkommen!
  • gegen Scheinheiligkeit
    am 18.07.2014
    Es ist zwischenzeitlich unerträglich geworden, mit welcher Kaltschnäuzigkeit + Verlogenheit hier versucht wird, im Nachhinein seine Hände in Unschuld zu waschen.

    Bei einem durch Zufall entstandenen Gespräch mit Heimleiter Friz sprühte mir so eine Arroganz + Ignoranz entgegen, dass ich mir vorkam wie auf einem Kasernenhof.
    Noch heute scheint man als Geschädigter der damalige Peiniger zu sein.

    Nachdem ich feststellte, dass ich bei diesem Gespräch keinen Millimeter vorwärts kommen würde, brach ich dieses Gespräch ab.

    Pfui Teufel kann ich da nur sagen!!!
  • Korntalerin
    am 18.07.2014
    Mein Eindruck: Hier werden Dinge, die in der Vergangenheit geschehen sind und bei den Betroffenen tiefe Wunden und Verletzungen hinterlassen haben, benutzt, um pauschal über alle Brüdergemeindemitglieder zu urteilen.
    Wo Missbrauch geschehen ist, muss das unbedingt, lückenlos aufgearbeitet werden - und die Opfer müssen ernst genommen werden und adäquate Hilfe bekommen!
    Auch persönliche Verletzungen müssen aufgearbeitet werden.
    Die Gemeindemitglieder von heute sind aber doch nicht alle gleich auch Täter!
    Als Korntaler Bürgerin erlebe ich viel ehrenamtliches Engagement von Brüdergemeindemitgliedern in Elternbeiräten, Schulvereinen, Kindergärten, als Jugendbegleiter, im Stadtrat und in Vereinen... und nicht zuletzt in der Musikschule.
    Übrigens: Dass Frauen nichts zu melden haben ist vielleicht eine Geschichte aus dem letzten Jahrtausend: zwei große diakonische Einrichtungen werden von Frauen geleitet.
    Ist es da fair über alle das gleiche Urteil zu fälllen?
  • Bei Gesprächen direkt
    am 18.07.2014
    mit den Korntaler Brüdern (und Schwestern?) ist es zu empfehlen, immer einen (wenigstens) Zeugen mit dabei zu haben. Sonst wird das meiner Vermutung nach eine einseitige - und später nicht beweisbare - Sache. Nur "Pari" ist zu verhandeln. Vermutlich wird es durch Gespräche - mit der Seite der Schädiger - auch keine 'Heilung' geben. Kleiner Mann hab Acht, was man mit dir macht.
  • Andere Seite
    am 18.07.2014
    @ betroffender
    Ich habe/ hatte mit Menschen zu tun, denen diese schlimmen Dinge passiert sind. Und - ja - im Heim. Leider weiß ich ein stückweit, was diese Leute durchmachen :-( .

    Ich finde es aber auch gut, wenn die Gemeinde Gesprächsbereitschaft - wenn auch nach langem Schweigen (!?) - signalisiert! Sollte nicht GERADE diese mit den Geschichten der Opfer konfrontiert werden!? Ich fände auch das wichtig, denn es muss ja auch denen gesagt werden, die am meisten damit zu tun haben! Dennoch ist es ja möglich sich auch an die "Opferhilfe" zu wenden! Warum nicht beides?

    Sicherlich ist es auch wichtig für die Opfer ihre Geschichte denen erzählen zu können, die damit zu tun haben. damit geholfen wird, die guten und die schlechten Zeiten der Vergangenheit aus dem "Dunkel" ans "Licht" zu bringen! Wie sollte man sonst die Aufarbeitung antreiben!? Dann erst können auch Opfer sagen, ob sie ernst genommen wurden oder nicht!

    Schlimm finde ich nämlich auch immer noch das nun scheinbar alles "über einen Kamm geschert" wird. Was haben die heutigen Sozialpädagogen und Erzieher, die ansonsten mit Korntal eigentlich nichts zu tun haben, damit zu tun? Sie arbeiten da nur - das ist z.B. der einzige Bezug zur Brüdergemeinde. Die Heime werden heute auch ganz anders organisiert. da haben z.B. die staatlichen Jugendämter viel mehr ein Auge drauf.

    Auch mit Missbrauchsfällen wird anders umgegangen. Wenn es einen Fall gibt, wird er nicht unter den Tisch gekehrt, sondern der Täter auch vor Gericht gestellt! Und sicherlich sieht man einem Pädophilen bei einem Vorstellungsgespräch nicht seine Neigung an.
    Und solche Dinge passieren leider auch in staatlichen Heimen!
  • Betroffener
    am 18.07.2014
    Andere Seite......was Grundsätzliches.....Sie können sich nicht Vorstellen, was Opfer bis heute durchmachen...! §o Jahre schweigen..! Glauben Sie im ernst, so wie sich dieses Brüder verhalten kommt auch nur ein Opfer auf die Brüder zu!

    Ich finde es gut, dass es nun die OPFERHILFE Korntal gibt, welche von NEUTRALEN Bürgern gegründet wurde!

    ALLE OPFER aus KORNTAL MELDET EUCH BEI DER OPFERHILFE KORNTAL!
  • Andere Seite
    am 17.07.2014
    Die Brüdergemeinde hat u.a. in einer Stellungnahme und auch beim Jahresfest darum gebeten, dass sich Heimkinder bei ihnen melden sollen, die Negatives (und/oder Positives) während der Zeit im Kinderheim erlebt haben. ALSO, meldet euch!
  • "Erst eine Klage gegen unbekannt wegen Verleumdung stoppte die Kampagne"
    am 17.07.2014
    Bei dieser "Klage" wird es sich wohl um eine Strafanzeige gehandelt haben.
  • Betroffener
    am 17.07.2014
    @andere Seite, es geht hier ja um die Vergangenheit dieser Korntaler Einrichtungen! Jetzt zu mauern, wie es diese Brüder tun,ist unerträglich, es wäre doch schon, wenn alle Mitarbeier der Korntaler Heime Druck auf die Geschäftsführung machen würden!
    Genau dieses Verhalten der Brüder schadet auch den Kindern, die heute in den Einrichtungen in Korntal sind! Auch Miarbeitern, die es so bin ich überzeugt nehmen Schaden!

    Setzt euch doch alle wie gesagt mit den Brüdern an einen Tisch ,und sagt ihnen....SO KANN ES NICHT WEITERGEHEN!
  • Susanne Stiefel
    am 17.07.2014
    Wie es gute journalistische Sitte ist, haben wir bei der Evangelischen Brüdergemeinde um ein Gespräch gebeten. Leider bisher ohne Erfolg.
  • Andere Seite
    am 17.07.2014
    Vielleicht sollte sich Herr Meincke mal mit den Korntaler Brüdern an einen Tisch setzen, und mit ihnen reden!? hat er das gemacht? Vielleicht hat sich die Gemeinde auch weiterentwickelt!? Es gibt viele Heimkinder, die verärgert und traurig sind, da sie in Korntaler Heimen ihre Heimat haben! Auch diese Seite gibt es! Bitte, Frau Stiefel, nehmen Sie doch einmal Kontakt zu den Brüdern und Schwestern auf und sprechen sie offen darüber! Es gibt nicht nur die dunkle Seite!!!
  • Jaja
    am 16.07.2014
    Der Teufel ist immer "im Anderen", aber nie in einem selber. Die Korntaler Brüdern und Schwestern scheinen dies vorzuleben. Tätige Reue? Wann? Wo? Wie? Tretet aus, aus der Spendengemeinde für "das Falsche". Und unterstützt "die Liebe zwischen allen Menschen". Was sonst?
  • Betroffener
    am 16.07.2014
    Sehr guter Artikel, dafür DANKE ich Frau Stiefel sehr!
    Ich wünsche mir, dass den Brüdern nun endlich ein Licht aufgeht,und sie wirklich auch was für ihre Opfer tut, nicht nur beten! Es ist eine Schade für die ganze Stadt KORNTAL wie die Brüdergemeinde Korntal mit ihren Opfern umgeht! Eine eigenständige Gemeinde, bei Problemen wird gerne nach der Mutter LANDESKIRCHE gerufen, die sich aber leider bedeckt hällt!
    Der Landesbischof sollte sich nun endlich vor die Opfer stellen, und dafür Sorgen, dass die Brüder zur Rechenschaft gezogen werden! Weder der Bischof, noch die Brüder aus Korntal können sich vorstellen, was Opfer täglich zu ertragen haben, und dies alles im Namen Jesus! Die Brüdergemeinde sollte auch vom Staat besser überwacht werden! Ich finde es eine Schande, dass diese Gemeinschaft heute noch Verantwortung für KINDER hat!
    Wir sollten alle wacher werden, und diesen Brüdern mehr auf die Finger schauen, auch die Jugendämter sollten nun endlich reagieren!

    Den Mut von Herrn Meinke gebührt mein RESPEKT, er scheint im HEILIGEN Korntal duch die Hölle gegangen zu sein! Ich hoffe nun nicht dass er POLIZEISCHUTZ in Korntal braucht!
    Ich würde mir wünschen, dass es in Korntal sehr hell wird, und noch mehr Bürger aufschrecken, und sich für diese Sache einsetzen! AUch wünsche ich mir, dass es in der Gemeinde Menschen gibt, den Mut haben öffentlich zu sagen , WIR MÜSSEN DEN OPFERN AUS DEN HEIMEN DER BRÜDERGEMEINDE KORNTAL HELFEN!

    Was ist dies für eine Gemeinde, die ÖFFENTLICH nach Spenden bettelt, für Ihren Gebetssaal, und alle spenden!
    In diesem Gebetssaal sitzen heute noch Täter, wenn die Brüder den Mut hätten, so sollte der Gebetssaal abgerissen werden, und die Spendengelder für die Opfer verwendet werden!

    Ich wünsche mir, dass im Gebetssaal der Brüdergemeinde Korntal bald für immer das Licht ausgeht! Und es für die OPFER dieser Gemeinde ganz hell wird!

    Alle Gönner, und Spender dieser Gemeinde rufe ich auf, Spendet dür die OPFER! Ich denke die haben es nötiger als die verlogenen Brüder in Korntal!

    OPFER-HILFE KORNTAL sollte ein Spendenkonto für die geschundenen Seelen aus Korntal einrichten!

    Herrn MEINKE sollte man für seinen Mut, erneut für eine Auszeichnung beim Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg vorschlagen!

    Ich bin überzeugt, er und noch viele Bürger werden dies dunkle Heimgeschichte mit Hilfe der OPFER aufklären!

    DANKE; DASS ES SOLCHE MENSCHEN GIBT!
  • FernDerHeimat
    am 16.07.2014
    Nicht die "Wucht" der scheinheiligen Brüder ist hier das Problem, sondern der eklatante Mangel an Aktionsbereitschaft seitens der zuständigen Staatsanwaltschaft.

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