"Natürlich ist radikale Kritik nötig"

Die Intensität der Kritik hat Wolfgang Storz überrascht. Keineswegs wolle er mit seiner Arbeit über das Netzwerk "Querfront" eine linke Gegenöffentlichkeit wie etwa die "Nachdenkseiten" politisch denunzieren, sagt der Ex-Chefredakteur der "Frankfurter Rundschau" im Kontext-Interview.

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"Die hohe Schule der Manipulation"

Grobe Geschütze fährt Albrecht Müller gegen die Otto-Brenner-Stiftung (OBS) und ihren Autor Wolfgang Storz auf. Beide stützten eine neoliberale Politik und verteufelten alle, die sie zur Gegenöffentlichkeit zählten, sagt der Herausgeber der "Nachdenkseiten" im Kontext-Interview. Er sei aber keineswegs verbittert.

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Mauern einreißen

Was wäre, wenn alle miteinander reden würden? Wenn möglichst viele Menschen möglichst viele Informationen hätten, die nachprüfbar sind? Wenn sie Hintergründe aus verschiedenen Blickwinkeln aufgefächert bekämen, abweichende Meinungen zugelassen wären und diese als Grundlage dienten für ein "ehrliches Ringen" um die bestmögliche Lösung von aktuellen Fragen des Zeitgeschehens? So wünscht sich Kontext-Leserin Charlotte Rath eine demokratische…

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Lustige Prolls

Der Regisseur Markus Sehr hat mit "Die Kleinen und die Bösen" eine Gaunerkomödie inszeniert – und sich dabei vergriffen, meint der Kontext-Filmkritiker.

Flucht ins Chaos

Die Situation der Flüchtlinge im Land spitzt sich immer weiter zu. Alle Erstaufnahmestellen sind überfüllt, Ausweichquartier Mangelware. Und den größten Teil der politisch Zuständigen eint nur eins: die Schuld zuerst bei anderen zu suchen, anstatt endlich eigene Gestaltungsmöglichkeiten zu nutzen.

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Heimat ist das Land der Kindheit

Erhard Eppler, der Grandseigneur der SPD, lebt mit seiner Frau in Schwäbisch Hall. Wieder, denn dort ist er aufgewachsen. In einem Brief an Lisa, verfasst 1994, beschreibt er, wie diese Stadt zu ihm spricht. Teil vier der literarischen Sommerreise.

Wo Despina Kult ist

Auf ihre griechisch-orthodoxe Kirche mitten im Ort sind sie stolz. Doch derzeit diskutieren die Waiblinger Griechen andere Glaubenssätze wie Schuldenschnitt, Rettungspaket, Grexit oder den Vorwurf, sie alle seien faul. Ganz gleich, ob sie sich in der Änderungsschneiderei, zum Zocken im Ochsen oder im Gemeindezentrum treffen.

Top 5 im August

"Das Leid der 1000 Frauen" war der meistgelesene Text im August. Auch unsere Berichterstattung über die NPD in Meßstetten fand große Beachtung und das baldige Aus für das Café Stella. Für Aufregung sorgte vor allem das Editorial der vergangenen Woche.

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