"Technologies for Peace and Freedom" steht an der Wand zwischen den Fotos im Stadthaus Ulm. Technologie für Frieden und Freiheit: Das ist der Slogan von Diehl Defence, der in Überlingen am Bodensee ansässigen Rüstungssparte des Diehl-Konzerns, deren Umsatz sich in den letzten fünf Jahren auf 1,8 Milliarden Euro verdreifacht hat. In seinem Geschäftsbericht freut sich das Unternehmen: "Durch den Krieg in der Ukraine ist es in Europa und darüber hinaus zu einer Neubewertung der Verteidigungsanstrengungen gekommen."
Auf einem Foto daneben streckt ein hochrangiger Vertreter einer iranischen Delegation seine Hand nach einer gelben und einer blauen Rakete aus, die aus dem Hause Diehl stammen. Das Bild hat der russische Fotograf Nikita Teryoshin im April dieses Jahres auf der größten Rüstungsmesse Lateinamerikas aufgenommen, der LAAD Security & Defence in Rio de Janeiro. Der Diehl-Lenkflugkörper Iris-T verkauft sich auch in die Ukraine sehr gut.




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Mal ganz leidenschaftlos betrachtet, tragen alle die die Schuld an den Waffenkäufen, die die Altparteien gewählt haben. Die forcieren ja derzeit einen scheinbar alternativlosen Krieg im Osten, der mittlerweile mit immer größeren Risiken behaftet ist. Diese Kriegseuphorie jener Altparteien rief erst…
Kommentare anzeigenReinhard Gunst
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