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Ausgabe 241
Schaubühne

Poesie gegen Bagger und Sägen

Von Sylvia von Keyserling (Gedichte) und Wolfgang Rüter (Fotos)
Datum: 11.11.2015
Mit Worten gegen die Zerstörung der Natur, mit Gedichten gar – die Stuttgarter Lyrikerin Sylvia von Keyserling wagt's. Schlicht "Rosenstein" heißt ihr Buch, darunter "Einundzwanzig Gedichte", und das darf programmatisch verstanden werden. Sie feiert den natürlichen Reichtum und die Schönheit des bedrohten Rosensteinparks, dem Bagger und Sägen zu Leibe rücken. Alles wegen Stuttgart 21. Die Schriftstellerin will dem "grünen Herzen Stuttgarts", der so wunderbaren wie gefährdeten Oase inmitten der Stadt, mit poetischen Mitteln eine "politische Stimme" verleihen. Bebildert hat sie der Fotograf Wolfgang Rüter mit eindrucksvollen Motiven, vorgestellt wird das im Ludwigsburger Nikros Verlag erscheinende Werk bei den Stuttgarter Buchwochen am 19. November. Kontext hat schon einmal ausgewählt.

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4 Kommentare verfügbar

  • Müller
    am 11.11.2015
    @Leonore
    Sorry, ich wollte niemand ärgern. Aber in einer weltoffenen Gesellschaft sollte man doch noch eine andere Meinung zu einem banalen Sachthema ertragen können.
    Es geht hier nicht um ein religiöses Tabu.
    Da draußen sind Millionen Menschen die ein Gleisfeld und Betongebirge nicht mit verklärten Augen anschmachten.
    Das Ding ist und bleibt bockhässlich.
    Und warum immer gleich beleidigen und Lügenpack schreien?
    Das erinnert mich an die Gegner, die jeden Andersdenkenden niedergeträllert haben.
    Und das nur weil der Großteil Ihrer Mitmenschen einen anderen Bahnhof möchten.
    Hallo, es geht um die Neuordnung eines Bahnknotens. Nicht um Leben oder Tod.
    Da wundert man sich nicht mehr, warum es auf d Planeten an jeder Ecke brennt, wenn so ein banales Thema einem schon ausflippen lässt.
  • Leonore
    am 11.11.2015
    Hallo Kontext, ich ertrag diesen Prolermist nicht mehr! Lest Ihr eigentlich die Kommentare? Was Müller schreibt, kotzt mich an! Die Stadt bekommt dank S21 eben kein Tal mehr zurück! Das habt Ihr selbst auch schon zig mal in Euren Artikeln beschrieben. Wieso lasst Ihr es zu, dass Proler ständig über Euer Medium Lügen verbreiten können (selbst wenn sie vermeintlich lustig daher kommen)? Ich gehe davon aus, dass kaum Proler Kontext unterstützen, hier aber die Bahnlohnschreiber und Pro-Irren eifrig zündeln dürfen. Danke für nichts!
  • Die Lerche
    am 11.11.2015
    So hätte es sein sollen:
    zurückgenommene Bilder als Grundierung für starke poetische Bilder. Kontext zeigt in seiner Schaubühne, wie es gehen kann. Die Autorin Sylvia von Keyserling hat mich gebeten, ihren neuen Lyrikband zu besprechen. Dieser Bitte bin ich gerne nachgekommen. Die ganze Rezension dazu im Elsternest unter:
    http://www.lerchenflug.de/elsternest/sylvia-von-keyserling-dichtet-im-rosenstein/
  • Müller
    am 11.11.2015
    Ach wie schön wäre Stuttgart, wenn der Park vor der Zerstörung bewahrt worden wäre.
    Es ist wie ein Alptraum, wenn man heute von den Stuttgarter Höhen ins Tal blickt.
    Man könnte heulen, was die Industrialisierung dem Städtle angetan hat.
    Soweit das Auge reicht eine Horrorlandschaft aus Schotter und Stahl. Tausend Weichen und riesige Betongebirge zerschneiden das einstmals schöne Tal. Kafkaeske Landschaften. Man könnte heulen.
    Zum Glück bekommt die Stadt dank S21 das Tal zurück.
    Bald werden die Menschen dort flanieren, lieben und leben wo heute dieses Ungetüm liegt.
    Wir werden Kinderlachen hören an Orten wo seit über 100 Jahren kein Bürger ein Fuß hingesetzt hat.
    Es ist ein Traum miterleben zu dürfen wie aus dieser Sünde der Industrialisierung wieder eine Stadt und ein Park wird.

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