Ausgabe 353
Medien

Neujahrsempfang auf Feinstaub-Demo

Von unserer Redaktion
Datum: 03.01.2018

Es war ein Neujahrsempfang auf der Straße. Am ersten Tag des neuen Jahres lud das kommunalpolitische Bündnis SÖS zur Feinstaub-Demo auf die Stuttgarter B 14. Am Neckartor, dort, wo die Luft im Kessel am dreckigsten ist. Ort und Zeitpunkt waren bewusst gewählt. Schließlich müssen die Stadt Stuttgart und die grün-schwarze Landesregierung im neuen Jahr dafür sorgen, dass die Feinstaub-Belastung an der Neckarstraße um 20 Prozent reduziert wird. Daran erinnerten Rechtsanwalt Roland Kugler, der klagende Anwohner vor Gericht vertritt, vor 400 DemonstrantInnen. Ebenso unser Wetterer Peter Grohmann von den AnStiftern und Hannes Rockenbauch, der für SÖS im Stuttgarter Gemeinderat sitzt.

Die gesundheitlichen Gefahren durch die schadstoffreichen Emissionen sind hinlänglich bekannt und seit Jahren scheitern Landes- und Kommunalpolitik daran, das Stuttgarter Verkehrsaufkommen nennenswert zu reduzieren. Bis April muss sich Baden-Württemberg nun dazu geeignete Maßnahmen überlegen. Über den Grünen Offenbarungseid in Sachen Feinstaub und die vehement bekämpften Fahrverbote berichten wir in Kontext regelmäßig.

Denn wir setzen uns ein für eine nachhaltige Verkehrspolitik, die der Gesundheit der Menschen und der Umwelt verpflichtet ist.

Damit wir das weiter tun können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Helfen Sie uns mit Ihrer monatlichen Spende.

Hier kommen Sie zu unserem Soli-Formular.

Hier können Sie spenden.


Gefällt Ihnen dieser Artikel?
Unterstützen Sie KONTEXT jetzt!

1 Kommentar verfügbar

  • Sabine Schmidt
    am 07.01.2018
    Ich habe die Demonstration vom Straßenrand gesehen.
    Sie wäre glaubwürdiger, wenn die Demonstranten es schaffen würden für die Dauer der anti-Feinstaubdemo auf ihre Zigaretten verzichten würden. Und die Mehrzahl der Transparente nicht gegen S21 wären.
    Nur so als Tip ;-)
    So kann man kein ernstes Interesse am Thema erkennen.

Neuen Kommentar schreiben

KONTEXT per E-Mail

Durch diese Anmeldung erhalten Sie regelmäßig immer mittwochvormittags unsere neueste Ausgabe unkompliziert per E-Mail.JETZT ANMELDEN

Letzte Kommentare:
















Die KONTEXT:Wochenzeitung lebt vor allem von den kleinen und großen Spenden ihrer Leserinnen und Leser.
Unterstützen Sie KONTEXT jetzt!