Ausgabe 349
Medien

Dreckschleuder bleibt Dreckschleuder

Von unserer Redaktion
Datum: 06.12.2017

Zugegeben, ein paar löbliche Ausnahmen gibt es: So halten laut ADAC-Praxistest immerhin 12 von 70 überprüften Euro-6-Dieseln die Stickoxid-Grenzwerte auch im Straßenbetrieb ein. Und in den USA, wo die Zulassungstests keine Lachnummer sind, fallen die Schadstoff-Emissionen im Durchschnitt deutlich geringer aus.

Wenn Hersteller wollen würden, könnten sie den Diesel durchaus sauberer machen. Wäre sinnvoll, löst aber selbst völlig emissionsfrei nicht das Feinstaub-Problem. Die Mikropartikel kommen nämlich an der schmutzigsten Straße Deutschlands am Stuttgarter Neckartor nur zu sieben Prozent aus dem Auspuff. Der Großteil wird durch Aufwirbelungen, Reifen- und Bremsabrieb verursacht. Da helfen nicht mal Elektroautos.

Somit bleibt als Lösung nur: weniger Autos. Zum Beispiel durch mehr öffentlichen Nahverkehr. Den gibt es in europäischen Kommunen vereinzelt sogar gebührenfrei. Nicht jedoch in Deutschland.

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