KONTEXT:Wochenzeitung
KONTEXT:Wochenzeitung

Rundum geglückter Sozialabbau

|

Datum:

Die ganze Welt bewundert Deutschland für die Agenda 2010: Das durfte Agenda-Kanzler Gerhard Schröder erst kürzlich im Interview mit dem "Zeit"-Herausgeber Josef Joffe behaupten. Und der entgegnet, ganz im Geiste des kritischen Journalismus: "So ist es." Merkel habe die Saat geerntet – und sich ebensowenig bei ihm bedankt wie die eigene Partei, ärgert sich der Genosse der Bosse.

Wenigstens auf die Jusos in Baden-Württemberg kann Schröder bauen: Die haben ihr Resümee aus der Wahlklatsche gezogen und finden die Agenda darf nicht kritisiert werden. Eine Folge dieser Politik: Ein Hartz-IV-Empfänger bekommt seine Bezüge gekürzt, weil ihm ein paar Groschen vom Betteln als Nebeneinkunft angerechnet werden.

Nirgendwo sonst in Europa ist das Einkommensgefälle größer als in Deutschland, dem Land des effektiven Niedriglohnsektors. Wir von Kontext thematisieren die ungleiche Verteilung von Reichtum immer wieder. Ebenso wie die Folgen der Agenda 2010, die zum größten Sozialabbau in Deutschland geführt hat. 

Damit wir das weiter tun können, brauchen wir noch mehr UnterstützerInnen. Helfen Sie uns mit Ihrer monatlichen Spende.

Hier kommen Sie zu unserem Soli-Formular.

Hier können Sie spenden.


Gefällt Ihnen dieser Artikel?
Unterstützen Sie KONTEXT!
KONTEXT unterstützen!

Verbreiten Sie unseren Artikel
Artikel drucken


3 Kommentare verfügbar

  • Norwig Zwerenz
    am 23.11.2017
    Antworten
    Leute, ist es nicht eher so, daß nirgends in Europa das Lebensniveau so hoch ist wie in Deutschland ? Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, in der ein Armer gehungert und gefroren hat, einem, den es gut ging, der hatte genügend zu essen und ein Dach über dem Kopf, und ein Reicher hatte Überfluß. Da…
Kommentare anzeigen  

Neuen Kommentar schreiben

KONTEXT per E-Mail

Durch diese Anmeldung erhalten Sie regelmäßig immer mittwochvormittags unsere neueste Ausgabe unkompliziert per E-Mail.

Letzte Kommentare:






Die KONTEXT:Wochenzeitung lebt vor allem von den kleinen und großen Spenden ihrer Leserinnen und Leser.
Unterstützen Sie KONTEXT jetzt!