SWR-Ankermann Dieter Fritz in der Königstraße. Ob ihn die Kundschaft erkannt hat? Foto: Joachim E. Röttgers

Ausgabe 188
Medien

SWR: Aufbruch in alter Zeit

Von Josef-Otto Freudenreich
Datum: 05.11.2014
Der Südwestrundfunk (SWR) verspricht neue Nachrichten, der Intendant gar eine "Zeitenwende". Aber keine Sorge: Die "Landesschau" bleibt die "Landesschau". Auch wenn die Nachrichten schon um 19.30 Uhr anfangen, doppelt so lange sind und kleine "Tagesthemen" sein sollen.

Die Wolken fliegen tief, das Mobiliar erstrahlt in rostroter Becheroptik, 3-D-Technik, neues Logo. So ist sie halt, die neue Fernsehwelt. Nur Dieter Fritz steht wie immer da. Etwas steif, mimisch sparsam, kein Ausfallschritt. So gar nicht wie die federnden Großkollegen Kleber (ZDF) und Roth (ARD). Der 58-Jährige ist der Hauptmoderator der neuen "Landesschau aktuell Baden-Württemberg". Neben ihm wird Stephanie Haiber, Jahrgang 1973, bekannt durch SWR 3, als Anchorwoman wirken, wöchentlich im Wechsel.

Fritz kündigt die Themen an, wie er das immer getan hat. Sachlich, routiniert. Schwarze Kassen im Kloster Neresheim, Hooligans und Nazis in Mannheim, Digitalkommissar Oettinger. Nichts wirklich Überraschendes, vieles mit heißer Nadel gestrickt, etliche KollegInnen waren in den Herbstferien. Am Ende noch eine kleine Panne, weil ein Film über die Fluxus-Passage in Stuttgart nicht rechtzeitig fertig wird. Fritz wartet geduldig, das Stück kommt. So viel erkennt man am Fernseher.

Aber was steckt dahinter? Eine "Zeitenwende", behauptet SWR-Intendant Peter Boudgoust. Ein Aufbruch in eine "neue Zeit", in der sein Sender "rund um die Uhr" für die Menschen da sei. In der ganzen Bandbreite der Lebenswelt Südwest. Drohung oder Verheißung? Seine Stellvertreterin Stefanie Schneider, die Landessenderdirektorin, freut sich, den Zuschauern "noch mehr regionale Information" anbieten und damit die "Kernaufgabe" des SWR weiter stärken zu können. Das kann man zunächst so stehen lassen. Und Hauptabteilungsleiter Heiner Backensfeld verkündet: Millionen werden uns die Türen einrennen. Der Programm-Manager mit Sitz in Baden-Baden gilt als Vater der "neuen 1930", wie man intern sagt, und hat früher beim NDR, WDR und HR die schönsten Bauernhöfe, Backrezepte und Wanderwege ausgelobt. Heute, so Backensfeld in einem Kontext-Gespräch, orientiere er sich an der britischen BBC. Das ist verwegen.

Auf den letzten Plätzen flattern die Hosen

Die Welle muss man wahrscheinlich machen, wenn einem die Hosen flattern. Die zweitgrößte Anstalt in der ARD rutscht halt immer noch auf den letzten Plätzen herum, mit leichter Tendenz nach oben. Das Vorabendprogramm ist und bleibt das Sorgenkind, trotz einer aufgehübschten "Landesschau", die auch eine neue Deko und neue Rubriken bekommen hat und jetzt offenbar um mehr Relevanz bemüht ist. Ein Erklärstück zum Lokführerstreik – das könnte die Konkurrenz im eigenen Haus bewirkt haben. Bis dahin haben Seniorenseher das Kind geschaukelt, bis zu den Regionalnachrichten um 19.45 Uhr und zur "Tagesschau". Wenn sie danach, wie in einem "betrifft:"-Beitrag geschehen, von rumänischen Prostituierten mit "ficken, blasen, Arsch ficken" aufgeschreckt werden, ist das für die Quote nicht gut. Und darum geht's im Kern.

Die Idee, hier die Brüche zu glätten, liegt deshalb nahe. Warum nicht um halb acht mit Nachrichten anfangen, mit den "kleinen 'Tagesthemen'", wie sie der neue SWR-Alleinchefredakteur Fritz Frey genannt hat? Nach der "Heute"-Sendung im ZDF, wenn eine Viertelmillion Baden-Württemberger zappt und nicht im Kochtopf landen will. Aus der großen weiten Welt hinuntersteigen ins Land, über Mappus, die EnBW, die oberschwäbischen Landräte und die Neonaziszene ausführlich berichten.

Richtig knackig, mit unzimperlichen Reportagen, kritischem Hintergrund, konfliktfreudigen Studiogästen und Moderatoren, die souverän durch die halbe Stunde führen. Dieter Fritz müsste das können, Stephanie Haiber muss es noch zeigen, der Rest der Truppe auch. Die Journalisten im SWR sollten die Chance nützen, fordert Karl Geibel, Professionalität und Kompetenz beweisen. Geibel hockt im Fernsehausschuss des Senders, war selber mal Journalist und hat nicht vergessen, was er einmal gelernt hat: Courage.

Mehr Regionales – der SWR sieht die Chance, die Zeitungen nicht

Strategisch ist die Regionalisierung klug. Hier ist das ZDF keine Konkurrenz, das Kommerzfernsehen schon gar nicht, und die Zeitungen werden es immer weniger, je fahrlässiger sie mit ihrem angestammten Berichtsgebiet umgehen. Aufgelöste Korrespondentenplätze im Land, identische Texte etwa in den Stuttgarter Blättern und ihren Satelliten bis zum "Schwarzwälder Boten" – alles Sparmaßnahmen zugunsten der Kasse und zulasten der Leser. Hier reißen sie Lücken, die der SWR füllen könnte. Mit sieben Außenstudios von Friedrichshafen bis Heilbronn, die er auch zum Neustart genutzt hat. Zumindest numerisch.

Praktisch fehlt noch der Beweis. Zum einen weiß kein Mensch, ob die Zuschauer willens sind, mit ihren Gewohnheiten zu brechen. Die "Landesschau aktuell" um 19.45 Uhr gibt es seit 50 Jahren, eine Ewigkeit im Mediengeschäft, eine halbe Million schaltet ein. Zum anderen ist eine verdoppelte Sendezeit noch kein Wert an sich. Länger muss nicht besser sein, aber wenn es gut sein soll, ist es hart für alle, dies zu leisten. Gar nicht so sehr wegen der Begehrlichkeiten der politischen Klasse, die schon jetzt auf doppelte Präsenz lauert oder ihre Hobbys pflegen will wie Wolfgang Drexler, der im Rundfunkrat bereits angekündigt hat, mehr Randsport sehen zu wollen. Der Altsozi ist Präsident des Schwäbischen Turnerbunds.

Hart ist es, weil Nachrichten, besonders im Fernsehen, ein schwieriges Geschäft sind. Zum Beispiel die Klosterbrüder von Neresheim, das Top-Thema zum Auftakt. Was ist jetzt mit den "schwarzen Kassen"? War es der Abt oder dieser Krefelder Anwalt? Die Antwort kann, zu diesem Zeitpunkt, auch das Fernsehen nicht liefern. Aber es muss dem Zuschauer den Vorgang so erläutern, dass er ihn versteht, nicht ihn ratlos zurücklassen, in dem Gefühl, dass irgendetwas oberfaul ist hinter den Klostermauern. Man weiß nur nicht, was.

Dazu braucht das Medium Journalisten, die das können, und vor allem Bilder. Wenn's an beidem mangelt, ist das schönste Konzept obsolet. Natürlich kann man Neresheim rauf- und runterfilmen, schön anzusehen, und Aufsager unter Bäumen drehen. Aber von den Beschuldigten sagt keiner was, nicht mal ein Fax, das aus dem Drucker quillt.

Ein Foto aus dem "Spiegel", das war's dann. Um nicht missverstanden zu werden: Auch wenn's bei Daimler wieder kracht, gehen die Werkstore nicht auf, die Manager auf Tauchstation und die Betroffenen, aus gutem Grund, nicht vor die Kamera. Die ewigen Bilder vom Drehstern, vom Fließband und vom Hauptportal der Konzernzentrale helfen nicht weiter. Aber immerhin: Einer hat's undercover gewagt. Der SWR-Reporter Jürgen Rose mit seiner Reportage über die Hungerlöhne am Fließband.

Will sagen: Auch im Fernsehen heißt das nicht, das Wollen zu lassen, das Nichttun zu entschuldigen. Dafür ist nicht jede(r) geschaffen, aber die Boudgousts sind dazu da, die Voraussetzungen dafür zu schaffen.

Härtere Arbeit für weniger Geld – das muss einem erst einfallen

Das alles kostet Zeit und Geld. Beides ist knapp, aber bereitzustellen, wenn man es wirklich will. In einem öffentlich-rechtlichen Funkhaus, das von seinen Gebührenzahlern lebt, allemal. Doch die Realität ist eine andere. ReporterInnen, die für die neuen Nachrichten arbeiten sollen, klagen über geringere Tagessätze als in der alten "Landesschau", über Schichtpläne, die sie nach dem Vogel-friss-oder-stirb-Prinzip akzeptieren sollen. Weniger Honorar für härtere Arbeit – das muss einem erst einfallen. Personalrat und Gewerkschaft sind jetzt eingeschaltet, auszubügeln, was in einer halbjährigen Vorbereitungsphase nicht geregelt worden ist: Tarife und Dienstzeiten.

Geschuldet ist das einem alten Problem – der Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit beim SWR. Auf dem Papier sind die Führungskräfte gehalten, mit ihren MitarbeiterInnen zu sprechen, sie ernst zu nehmen und ihnen Raum für Experimente zu öffnen. So will es das gedruckte Leitbild ("Ich gestalte mit") des Senders. Im Falle der neuen Nachrichten wartet ein halbes Hundert immer noch darauf. Das erzeugt "Ärger und Verunsicherung", sagt Verdi-Sekretär Gerd Manthey, Sorgen um "künftige Arbeit, Einkommen und Zukunft". Das motiviere niemanden, und "Frust macht sich breit". Manthey kennt den Laden wie kaum ein anderer. Motivation ist aber genau das, was aus Papier ein lebendiges Programm macht.


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13 Kommentare verfügbar

  • Ulrich Frank
    am 11.11.2014
    Den Worten der Vorkommentator/Innen ist kaum etwas hinzuzufügen. Es ist derselbe Rumpelsack, nur breiter aufgestellt und mit teils komischen Elementen. - Die Führung des Senders - im Artikel abgebildet (auf dem Photo schillert das Logo noch nicht so abstrus wie jetzt in allen Farben) gehört ausgetauscht, mitsamt dem politischen Personal welches an der ganzen unerhörten Erbaulichkeit mitstrickt.
  • Insider
    am 11.11.2014
    Einen Auf- bzw. einen Umbruch soll es auch künftig für die derzeitigen SWR-Wetterexperten geben. Was ist bei der KONTEXT-Redaktion diesbezüglich bekannt?
  • Philippe Ressing
    am 11.11.2014
    Die neue "Landesschau-Aktuell" belegt eine mangelhaft durchgeführte und umgesetzte Programmreform. Wer bitte kam auf die Idee zu dieser Retro-Schrift und den Hilfslinien? Zu dem modernistischen SWR-Logo passt dass jedenfalls optisch nicht. Dann diese Auftakt-Musik, sie kommt dahergeschlichen: "War da was? Ist da was gewesen? Was soll das? Und dann die Präsentation! Bei aller Anerkennung für Dieter Fritz: Er ist und war nie ein Moderator, sondern ein kompetenter Nachrichten-Präsenter. In seiner neuen Rolle kann er nur hölzern und steif wirken - was auch auf seine Kollegin Frau Hauber zutrifft. Da betätigt man nach drei Sätzen die Fernbedienung. Diese Mängel hätten man vorher erkennen können. Das die neuen Landesschauen so auf den Bildschirm durften, zeigt die Inkompetenz der Verantwortlichen im Landessender Baden-Württemberg. Ein Blick auf andere Regionalmagazine zeigt wie es geht, etwa beim "Hamburg-Journal" des NDR. Hier führt der Moderator die Zuschauer - manchmal locker, manchmal ernst - durch das Programm. Er steht vor dem Tisch, hinter dem nur die Nachrichten präsentiert werden.
    Beim SWR gilt weiter: Bloß keine Experimente! Dabei laufen dem altbackenen Vorabend-Programm schon seit längerem die Zuschauer weg. Und der Wechsel der Landessenderdirektorinnen hat da anscheinend nicht für frischen Wind gesorgt. Die handwerklichen Mängeln der aktuellen Reform haben die SWR-Entscheider in Stuttgart zu verantworten. Von einem Intendanten, der einst Verwaltungsdirektor war, kann man zwar nicht Programmkompetenz erwarten. Aber sein "Bodenpersonal" sollte zumindest darüber verfügen. In das schlechte Bild passt, das dem Vernehmen nach, Journalisten zur Mitarbeit in der Nachrichten-Redaktion 'gepresst' wurden. Chapeau für die Landessender-Direktorin: Umsetzung mangelhaft, Mitarbeiter demotiviert!
  • Butenbremer
    am 07.11.2014
    Die Verlängerung der Sendezeit von Landesschau Aktuell führt dazu, dass ich die Sendung kaum noch sehen werde, Bisher habe ich sie immer später am Abend im Internet gesehen, die ersten 5 - 10 Minuten mit den wichtigen Nachrichten. Das bunte lese ich dann - wenn es mich dann interessiert - am anderen Morgen in der Zeitung.
    Jetzt ist es wg. der Datenmenge noch schwieriger, die Sendung ruckelfrei zu sehen aber für mich lohnt es sich auch kaum. Themen wie das Schwarzgeld im Kloster oder der GDL Streik mit zahlreichen Aufsagers oder O-Tönen werden ohne Erkenntnisgewinn aufgebläht. Was soll das?
  • Ernst Hallmackeneder
    am 06.11.2014
    Also ich finde, der SWR ist ein redlicher Sender für redliche Menschen, die ein aufrechtes und gottgefälliges und keusches Leben ohne Sünde führen wollen.
    Warum sollte der jetzt (nach dem Willen der Kommentarschreiber hier) auch noch in einen diabolischen Rotfunk umgewandelt werden, davon gibt es doch genug!
    Ich schaue gerne "Kaffee oder Tee" oder "Fahr mal hin" oder "Ich trage einen großen Namen" oder den "Hannes" und die "Fallers" an, auch "Graf Yoster" ist klasse (der ist ja im Vergleich zu den alten Folgen von vor Jahrzehnten irgendwie gar nicht älter geworden). Schade, dass der "Fröhliche Weinberg" nicht mehr läuft.
    Und löblich, daß da nicht so widerliche Sechs-Sachen kommen.
    Ein bißchen mehr über die Heilige Katholische Kirche dürfte aber schon gesendet werden!
  • Ubbe Comte de Gerdès
    am 06.11.2014
    Im Wettbewerb der fusionierten Sender SWF und SDR hat der SWR-Landessender Rheinland-Pfalz in Mainz den Stuttgartern qualitativ das Wasser abgegraben. Beispiel ist das ARD-Magazin "Report Mainz". Die Mainzer haben sehr gute regional-bezogene Ideen und erstklassiges Personal. (U. a. Wienpahl, Seiler, Verheyen und Frey.)
    Die Wirtschaftsberichte können nicht so ergiebig sein wie rund um Stuttgart, Land und Leute jedoch sind zwischen Ahr und Pfalz keinesfalls öder.
    Freudenreich berichtet - nomen est omen - über Stuttgart und Baden-Württemberg.
    Warum hat er Mainz und Rheinland-Pfalz ignoriert?
  • Spätzles-Sender, kontrolliert
    am 06.11.2014
    vom einem nicht mehr repräsentativen Verwaltungsrat. Unter der Direktion der allseitsbekannten Politiker-Familien Sch.. und Str.... Umsetzung wie beim Wächterrat. Bilder halt mit mehr Farbe. Programm zum Eingelulltwerden. Bitte Danke. Habe fertig. Aber der Schutz am Eingang ist wie früher bei der Theodor-Heuss-Kaserne in Cannstatt. Da weiß man doch, mit wem man es zu tun hat. Und ahnt, welche Verteidungs-Motivation (G.E.Z.) dahinter steckt. Neutrale, vertiefte Berichterstattung entsprechend einer dynamisch sich verhaltenden und entwickelnden Vierten Gewalt im Statt - und Freiheit sowieso - geht anders. Man muß es halt 'wöllen wollen'.
  • Gaigeler
    am 06.11.2014
    Seither hatte man ein Problem 15 min mit Substanz zu füllen, die Ihren Ursprung in Baden Württemberg hat und wich auf im wahrsten Sinne des Wortes auf weit hergeholtes aus. Aber he, sehen wir es positiv, jetzt gibt's 15 weitere Minuten in denen an die Chance hat Landesthemen grundlegend und ausführlich zu beleuchten. Dann mal los!
  • Ulrich Schulze
    am 06.11.2014
    Der Text des Kollegen JOF ist ebenso temperamentvoll und spannend - sprich: zäh wie Kaugummi - wie die Moderation der geschilderten Sendung. Schade eigentlich.
  • Werner
    am 05.11.2014
    So lange eine Sonja "Schrecklich" mit ihrem fürchterlichen Slang in SWR3 auftaucht, wird sich am Niveau der Sendung nichts ändern. Aber vielleicht fällt ja wenigstens der idiotisch Krach weg, mit welchem zu Beginn der Sendung die Schlagzeilen untermalt werden.
  • gguentue
    am 05.11.2014
    Künftig reichen mir die 4 Minuten vor 20:00 Uhr, um die Wettervorhersage anzuschauen.
    Die zerstückelten Landesnachrichten sollen mich 30 min am
    Bildschirm halten, schaffen das aber nicht, da die ganze
    Sendung mit "aufgeblähten - Stories" verlängert wird.

    Immerhin eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme des SWR aus
    Mitteln der Gebührenzahler -
    neues Studio - 2 Moderatoren/Sprecher/innen.

    Teile die Skepsis von J.O. Freudenreich voll.

    Befürchte fast, dass analog zum allgemeinen Sendungsniveau
    des SWR (Kaffee oder Tee....) künftig in der 30-min Landesschau
    auch immer noch ein Kochrezept mit passender Weinempfehlung präsentiert werden wird.
  • Schwabe
    am 05.11.2014
    Vor kurzem hab ich um 19:49 Uhr die Landesschau (19:45 - 20:00 Uhr) eingeschaltet und es lief bereits der Sportteil (Eishockey) bis zum Wetter. Ganz so als ob es keine wichtigen Nachrichten gäbe. Zu so einem Sender fällt mir nichts gutes ein.
  • FernDerHeimat
    am 05.11.2014
    Ein herrlich hintersinniger Artikel und Kommentar! ;)

    Nein, auch ein "Tapetenwechsel" bei der Landesschau und besondere Entschlossenheit werden nichts daran ändern, dass es beim SWR vom Kopf her stinkt.

    Immerhin, der Wille sich die BBC als Vorbild zu nehmen, ist in einer Hinsicht amüsant, weil gerade die sich nach Meinung britischer Politiker gefälligst mehr der "Volksberuhigung" und weniger kritischem Journalismus widmen soll.

    Und an dem Punkt ist der SWR schon seit Jahrzehnten angelangt...

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