Ausgabe 242
Kolumne

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit

Von Peter Grohmann
Datum: 18.11.2015

Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit – für diese Werte der Französischen Revolution sind die Menschen auf die Barrikaden gegangen. Die Arbeiter- und Emanzipationsbewegungen standen für diese Werte, für Aufklärung und Humanismus, für bessere Zeiten, damit eine andere Welt möglich wird.

Das dürfen wir uns nicht aus der Hand schlagen lassen – von niemandem. Keine Schnellschüsse nirgends! Auf dem Teppich der intellektuellen Redlichkeit bleiben: Haltung zeigen. Weitermachen beim schweren Alltagsgeschäft der Aufklärung.

Zivilcourage ist notwendiger den je – für Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.

 

Peter Grohmann ist Kabarettist und Initiator des Bürgerprojekts Die Anstifter.


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2 Kommentare verfügbar

  • Karl Haessner
    am 18.11.2015
    Der Fehler ist, europäische (!) Aufklärung, Humanismus, Demokratie (was immer das auch sein soll) und Freiheit (wie frei sind wir denn) mit Gewalt und wegen des Kampfes um Ressourcen weltweit in andere Zusammenhänge tragen zu wollen. Es ist nicht so, dass die Wiegen von Wissenschaft und Kultur bei uns liegen und in den Osten zu tragen sind, sondern die Wiegen von Wissenschaft und Kultur liegen bereits im Osten, woher sie zu uns kamen. Wir sollten die Leute dort in Ruhe lassen, dann lassen sie auch uns in Ruhe.
  • Peterwmeisel
    am 18.11.2015
    Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit – für diese Werte der Französischen Revolution sind die Menschen auf die Barrikaden gegangen.
    Die Freiheit (weiblich) führt das Volk. Das gilt auch für Stuttgart!
    https://www.dropbox.com/s/ujtpclrokx6minx/Bildschirmfoto%202015-11-18%20um%2000.52.17.png?dl=0
    Es war die Lucretia, einer Römertochter, die ihre Vergewaltigung durch den Sohn des Etrusker Königs zur öffentlichen Sache gemacht hat (res publica). Damit wurden die Etrusker von Rom vertrieben und die römische Republik wurde unser Vorbild.

    KONTEXT heute: Der schwarze Donnerstag oder der Tanja Gönner Text zeigen Stuttgarter Verhältnisse, die zum Himmel schreien, wie die Vergewaltigung der Lucretia.
    Wir haben 2016 und 2017 die Chance, demokratisch unseren Zorn mit einem Kreuz deutlich zu markieren.
    Oder schauen wir nicht hin um nichts sehen zu müssen (KRABAT ein Stuttgarter Ballet)?
    Heute zeigt Die Anstalt im ZDF am NSU Beispiel diese unmenschliche Begabung des nicht Hinschauens.

    Sonst werden auch bei uns die kulturellen Reste des Stuttgarter Milliarden Grabes entsorgt, wie die Reste in Palmyra: https://www.dropbox.com/s/3fxeesssgdau7ko/Bildschirmfoto%202015-11-18%20um%2000.27.06.png?dl=0

    KONTEXT heute hat die richtigen Texte, damit wir nicht in Versuchung kommen, unsere Republik abzusagen wie ein Fussball Spiel.

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