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Uni-Projekt Tübinger Hausbesetzungen

Menschenrecht auf Wohnen verteidigen

Uni-Projekt Tübinger Hausbesetzungen: Menschenrecht auf Wohnen verteidigen
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Das Schreckgespenst des schwäbischen Häuslesbesitzers: Hausbesetzer:innen kommen bei Nacht und bedrohen das Eigentum. In Tübingen allerdings hat genau das im Lauf der vergangenen fast 60 Jahre eine bemerkenswerte Umwertung erfahren.

Uni-Projekt Tübinger Hausbesetzungen

Hausbesetzungen waren in Tübingen nie nur Protest, sondern haben nachhaltig alternativen Wohn- und Lebensraum geschaffen. Elias Raatz, Tübinger Autor, Journalist und Medienwissenschaftler, hat bereits 2025 in Zusammenarbeit mit dem Journalisten Lucius Teidelbaum ein Buch über das Tübinger Epplehaus geschrieben – einst besetzt, heute ein selbstverwalteter Jugendclub. Als Gastdozent am Institut für Medienwissenschaften hat er in Kooperation mit dem Tübinger Experten Marc Amann sowie der Kontext-Wochenzeitung im vergangenen Wintersemester ein ganzes Journalistik-Seminar zu Tübingens ehemals oder noch heute besetzten Häusern angeboten – und dieses in einen zweiten Band gegossen.

Den aktiven Widerstand gegen Wohnungsnot und Spekulation vor Ort behandelt nun das neue Sachbuch "Kein Gott, kein Staat, kein Mietvertrag?". Es enthält eine Chronologie aller Tübinger Hausbesetzungen von 1968 bis 2026. Am 1. Juli erscheint das Buch mit Geschichten, Bildern und Zeitzeugnissen, die die Entwicklung eines oft übersehenen Teils der lokalen Stadtgeschichte nachzeichnen. In den kommenden Wochen veröffentlichen wir in jeder Ausgabe einen gekürzten Beitrag daraus. Infos zum Buch gibt es unter analyse-subkultur.de.  (era/red)

Im "Schwäbischen Tagblatt" fragen bürgerliche Nachbar:innen von leerstehenden Häusern in Leserbriefen: "Wo sind denn die Hausbesetzer?" Zum Infotisch der Schöner-Wohnen-Bühne auf dem Tübinger Stadtfest, organisiert durch selbstverwaltete Wohnprojekte, berichten ältere Tübinger:innen von leerstehenden Häusern in ihrer Nachbarschaft und bieten an, dass sie Kaffee vorbeibringen, sollte es da endlich eine Besetzung geben. Selbst Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer erklärt bei einem Wahlpodium: "Um Leerstand wieder herzustellen, beende ich keine Hausbesetzung." 

Hausbesetzungen stehen mit der Tübinger Stadtentwicklung der letzten Jahrzehnte in engen wechselseitigen Beziehungen. Bei den Konzeptvergabeverfahren für städtische Grundstücke wird inzwischen gemeinwohlorientiertes, gemeinschaftliches Wohnen besonders berücksichtigt.

Und trotzdem weist nicht einmal ein Schild in Tübingen auf die Geschichte und Aktualität von Hausbesetzungen und ihre gesellschaftlichen Einflüsse hin. In Barcelona war jahrelang das Graffiti "Okupa y Resiste" (auf deutsch: "Besetzen und Widerstand leisten") auf dem Dach eines besetzten Hauses vom Blick aus dem Park Güell über die Stadt aufs Meer unübersehbar. Es wurde Teil jedes touristischen Fotomotivs und wies Barcelona als europäische Hauptstadt der Hausbesetzungen aus. Auch wenn das bunte Epplehaus einer der touristisch meistfotografierten Tübinger Motive ist, werden den wenigsten dabei die Hausbesetzungsbewegungen der letzten über 50 Jahre in den Sinn kommen.

Dabei gab es sie auch in Tübingen immer. In Frankfurt tobt am Main Anfang der 1970er-Jahre der Häuserkampf. 1980 gibt es in Zürich Jugendunruhen für ein selbstverwaltetes Jugendzentrum im Barrikadenkampf "Züri brännt"; in Freiburg wird die brachiale Räumung des Dreisamecks Anfang der 80er Jahre zum Symbol; in Kreuzberg sind über 100 Häuser besetzt; 1981 bis 1995 gibt es Auseinandersetzungen in der Hamburger Hafenstraße auch mit brennenden Barrikaden und Straßenschlachten; 1990 werden in Ostberlin zwölf besetzte Häuser in der Mainzer Straße von mehr als 3.000 Polizist:innen in einem Bürgerkriegsszenario geräumt. Die Orte und Besetzungen verbinden sich zu deutschland-, europa- und weltweiten Bewegungen – mit lokalen Besonderheiten. Ob studentische 68er-Bewegung, Jugendzentrumsbewegung, Autonome, unkommerzielle Partyszene, Recht auf Stadt-Bewegung: Hausbesetzungen sind immer dabei.

"Arbeitskreis Schöner Wohnen"

Mit der ersten dokumentierten politischen Tübinger Hausbesetzung möchten Studierende 1968 im Zuge der weltweiten Studierendenbewegung ein alternatives Psychologisches Institut gründen – um Wohnen ging es hierbei nicht. Die Besetzung des Epplehaus 1972 nach einem Konzert der Band "Ton, Steine, Scherben" in der Mensa Wilhelmstraße steht dann ganz im Zeichen der damaligen Jugendzentrumsbewegung für eigene, selbstbestimmte Räume für Kultur und Freizeitgestaltung. Studierende sind beteiligt, machen aber neben Lehrlingen und jungen Arbeiter:innen nicht die Mehrzahl aus. 

Die Besetzung der Münzgasse 13 verbindet 1977 den Wunsch politisch aktiver Studierender nach gemeinschaftlichem Wohnen mit der Einrichtung von Räumen für politisches Arbeiten und Kultur und kritisiert die Ausbreitung von Unibüros in Wohnungen der Altstadt. An Wohngemeinschaften wird damals nur selten vermietet. Studierende wohnen oft bei Hauswirt:innen in einem Zimmer zur Untermiete, dürfen keinen Besuch empfangen, fühlen sich beobachtet und eingeschränkt. Auch daher kam der starke Wunsch, selbstbestimmt mit anderen das Zusammenwohnen organisieren zu können.

Im Wintersemester 1979/80 gründen Aktive der studentischen Fachschaftsräte-Vollversammlung angesichts der Wohnungsnot in Tübingen – 300 Studienanfänger:innen müssen sich wieder exmatrikulieren, weil sie kein Zimmer finden – mit ironischem Bezug auf die bekannteste deutsche Wohnzeitschrift den "Arbeitskreis Schöner Wohnen". Sie sammeln Informationen zu Mietwucher, Spekulation, Abbruch, Zweckentfremdung und Leerstand, machen durch Aktionen und Flugblätter darauf aufmerksam und möchten den Lösungsvorschlägen der etablierten Parteien, Institutionen und Medien eine radikale Gegenöffentlichkeit entgegensetzen. Durch die Dynamik der zahlreichen Besetzungen 1979/80 erhält der "AK Schöner Wohnen" großen Zulauf, die zunehmende Repression und Kriminalisierung von Hausbesetzer:innen mit Hausdurchsuchungen, Ermittlungsverfahren und Prozessen führt im Februar 1981 zur Bildung des "Kommunalen Arbeitskreis Schöner Wohnen", eines breiteren lokalen Bündnisses unter Beteiligung auch linker und grün-alternativer Parteien. 

Die Besetzungen dieser Phase von 1979 bis 1981 (unter anderem Lu15, Schimpfeck, Thiepval-Kaserne/Schelling) verfolgen das Ziel, der Wohnungsnot zu entkommen und Raum für gemeinschaftliches Wohnen in (großen) WGs zu schaffen – im Fall der Thiepval-Besetzung auch Räume für ein Kulturzentrum (das dann erst später im Sudhaus umgesetzt wird). 

Gründe für Besetzung verändern sich

Daneben entwickeln sich einige Besetzungen auch zu einer symbolischen, meist kurzzeitigen Protestform, deren Orte (wie das Rathaus, die Stiftskirche, Räume der Universitätsverwaltung oder Parteibüros) gewählt werden, um Öffentlichkeit herzustellen und politischen Druck zu erzeugen. Auch für Themen, die nicht unmittelbar mit Leerstand oder Wohnraum zu tun haben: Solidarität mit politischen Gefangenen, Schutz Geflüchteter vor Abschiebungen, Protest gegen Atomkraft.

In der Besetzungswelle zwischen 1989 und 1992 (mehr als 15 Besetzungen, unter anderem das Javadi-Haus, Villa Metz, verschiedene Gebäude des französischen Militärs in der Südstadt, Wagenburgen) verbinden sich Impulse sozialer Bewegungen, um mehr in die Gesellschaft zu wirken. Als neue Wohnform kommt das Wohnen in Bauwagen und LKWs hinzu: Europaweit entstehen Wagenburgen/Wagenplätze und auch in Tübingen suchen 1991 und 1992 zwei Gruppen Platz für ihre Wagen und bekommen diesen nach langem Ringen schließlich nebeneinander am Rand des neuen Französischen Viertels. Die Lebenssituationen und Hintergründe der Besetzer:innen werden vielfältiger, auch das gemeinschaftliche Wohnen mit Kindern wird zum Thema. 

Nach den zahlreichen Besetzungen bietet die Stadtverwaltung schließlich einer aus diesen Besetzungen hervorgegangenen Gruppe ein altes Kasernengebäude mitten in der Hindenburgkaserne, im Provenceweg 3, zum Kauf und das Grundstück zur Erbpacht an. 1995 wird das Wohnprojekt 009 nach einer umfassenden Sanierung bezogen. Mit Gründung von 009 geht auch ein Bewegungszyklus zu Ende: Die Krise der gesellschaftlichen Linken im Zuge des Zusammenbruchs des realexistierenden Sozialismus und dem vermeintlichen Ende der Geschichte nach 1989, führen ab Mitte der 1990er-Jahre zu Rückzügen ins Familien- und Berufsleben und einem Generationenbruch in der linken aktivistischen Szene Tübingens. Dazu beigetragen hat ebenfalls die Aufarbeitung des Einsatzes von zwei verdeckten Ermittlern des Landeskriminalamtes, die auch in linken WGs wohnten und von der weite Teile der linken Szene in Tübingen direkt oder indirekt betroffen waren. Wenn nicht Straßenpunks aus ganz Deutschland im Depotareal von 1995 bis 2000 eine alte Lagerhalle besetzt hätten, wäre die zweite Hälfte der 1990er-Jahre in Tübingen eine besetzungsarme Zeit gewesen.

Grundstein für heutige Wohnprojekte

Ab dem Jahr 2000 wird der Grundstein für die heutige Wohnprojekteszene gelegt, als sich jüngere, meist studierende Bewohner:innen der ehemaligen Besetzungen und vom Studierendenwerk übernommenen selbstverwalteten Studierendenwohnheime Lu15, Schelling, Münze 13, Schimpf sowie der Wilhelma, der Leibnizhäuser 2 und 3 und der beiden Wagenburgen vernetzen. Die Vernetzungstreffen und schließlich eine kleine Mailingliste zur Information über aktuelle Themen werden als Referenz an Wohnzeitschrift und "AK Schöner Wohnen" im Jahr 2001 wiederum "Schöner Wohnen" genannt. 

Bis heute existiert die Schöner-Wohnen-Mailingliste mit inzwischen weit über 1.000 Mailadressen und bleibt selbst in Zeiten von Social Media zentrales Medium zur Verbreitung von Zimmergesuchen und -angeboten, Veranstaltungsankündigungen und Informationen rund um die Tübinger Wohnprojekte. 

Mit dem Kauf der Schelling 2004 als erstes Projekt des ab da bundesweit agierenden Mietshäuser Syndikats beginnt die Überführung von ehemals besetzten Häusern aus der Zwischennutzung als Studierendenwohnheim in die dauerhafte eigenständige Selbstverwaltung. Nach der Schelling kaufen sich 2009 die Bewohner:innen der Lu15 frei, die Bewohner:innen der Münze 13 machen die ersten Versuche, die zunächst noch am Widerstand des Studierendenwerks scheitern.

Als neue Form der Besetzung kommt es in den 2000er-Jahren auch zu temporären Party-Besetzungen, wie der Besetzung der Konzerthaus-Ruine an der Blauen Brücke oder des leerstehenden Kreisjugendamtes in der Doblerstraße.

Kritik an Spekulation, Privatisierungen, Leerständen

In den 2010er-Jahren verschieben sich die Ziele wieder deutlich in Richtung bezahlbarer Wohnraum und Kritik an Spekulation, Privatisierungen und Leerständen, weil es in der Stadt einmal mehr an bezahlbarem Wohnraum mangelt. Die Folgen der globalen Finanzkrise 2008 machen sich mit Anlagekapital, das auf die Immobilienmärkte drängt, auch in Tübingen durch steigende Mieten bemerkbar. Die Wohnungsfrage im Kapitalismus kehrt als brennende soziale Frage zurück in die Lebensrealität vieler Menschen und in die öffentlichen Debatten. Leider ohne, dass sich politisch dadurch Grundlegendes ändert. Ziel der Besetzer:innen wird nun die Überführung von leerstehenden Häusern in dauerhaft bezahlbare, selbstverwaltete Wohnprojekte – meist nach dem Modell des Mietshäuser Syndikats. In der Initiative des 4-Häuser-Projekts kommt 2010 eine bunte Mischung aus Personen zusammen, die zum Teil davor schon in Tübinger Wohnprojekten und Wagenburgen gewohnt haben, aber auch solchen, die zuvor keinerlei Bezug zu Wohnprojekten und schon gar nicht zu Hausbesetzungen hatten. Durch geschicktes Agieren, auch mit zeitweisen kreativen Aneignungen der Häuser und mit Unterstützung der Stadtverwaltung, gelingt es ihnen schließlich, vier Gebäude vor dem Verkauf an einen Finanzmarktinvestor zu retten. Mit 70 Erwachsenen und 30 Kindern werden ihre Häuser das kinderreichste Projekt in Tübingen. Weitere Projekte im Mietshäuser Syndikat entstehen in Tübingen, ohne dass die Häuser besetzt werden müssen: Huber, Schranne, Bläsikelter – und sogar hinter Rottenburg die alte Sprudelfabrik in Eyach. 

2014 beginnt dann ein neuer Besetzungszyklus, der bis heute anhält. Jährlich ist seitdem mindestens ein Haus besetzt: Gartensia, Wiedlandshöhe, Hotel Hospiz, Münzgasse 13, Sigwartstraße 11. Nach Beendigung der Besetzungen von Wielandshöhe und Hotel Hospiz gibt es breite Empörung, weil die kirchlichen Eigentümer:innen ihre ungenutzten Gebäude schließlich nicht an gemeinwohlorientierte Initiativen, sondern an zahlungskräftige oder profitorientierte Träger verkaufen. Ein deswegen in Auftrag gegebenes Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages entkräftet das kirchliche Argument, zum Höchstpreis verkaufen zu müssen – trotzdem werden auch aktuell weiterhin kirchliche Grundstücke und Gebäude alles andere als mit sozialem Gewissen veräußert.

Leerstand + Wohnungsnot = Hausbesetzung

Schon Ende der 1970er-Jahre entwickelt sich eine "Tübinger Linie" im Umgang mit Hausbesetzungen, die sich von anderen Städten unterscheidet. Stadtverwaltung, Politik und Verantwortliche versuchen, mit Verhandlungen Konflikte zu entschärfen und Lösungen zu finden. Zunächst ist es Ende der 1970er-/Anfang der 1980er-Jahre das Studierendenwerk, das einspringt und besetzte Häuser offiziell übernimmt (Lu15, Schimpf, Schelling), anstatt auf schnelle Räumung zu setzen – wie das die bekannte "Berliner Linie" innerhalb von 24 Stunden vorsieht, die von vielen anderen Städten übernommen worden ist. 

Trotzdem gibt es auch in Tübingen heftige Polizeieinsätze: Die Sigwartstraße 17 und der Schimpf werden 1981 gewaltsam geräumt, danach gibt es aus Wut darüber Aktionen mit Sachschaden in der Altstadt. Das Javadi-Haus verlassen die zahlreichen Besetzer:innen 1989, nachdem die Erstürmung durch Sondereinsatzkommandos begonnen und die Polizei mit bereitstehendem Räumpanzer und Wasserwerfer die Eskalation vorbereitet hatte. Ein ähnliches Szenario gibt es in der Villa Metz 1992. Nach der Party-Besetzung im Schleifmühleweg im Jahr 2000 verfolgt die Polizei sogar Personen bis in die Schellingstraße und blockiert ihnen mit quietschenden Reifen querstehend den Weg, um Personalien aufzunehmen. Bei der Besetzung der Wielandshöhe 2016 droht die rasch hinzukommende Polizei unter Befehl der Polizeidirektion Reutlingen unmittelbar mit Räumung und zieht dann doch ab, nachdem die von der Besetzung informierte Tübinger Stadtverwaltung auf Deeskalation besteht. 

Seitdem wird Baubürgermeister Cord Soehlke mehrfach als vermittelnder Moderator bei Besetzungen aktiv (Wielandshöhe, Gartenstraße, Münze 13). Weil diese Vermittlungen nicht zwangsläufig zu Erfolgen führen, ist es am Ende aus Besetzer:innensicht fragwürdig, auf Lösungen im Dialog zu setzen. Zudem machen die rasant gestiegenen (Um)Bau- und Grundstückspreise eine rasche und schmerzarme Lösung zu tragbaren Bedingungen für die Bewohnenden immer schwieriger umsetzbar. Ein kommender Zyklus von Besetzungen dürfte deshalb härtere Kämpfe mit sich bringen.

Hausbesetzungen haben in Tübingen seit bald 60 Jahren dazu beigetragen, das Menschenrecht auf Wohnen zu verteidigen. Besetzungen haben den Beteiligten das Gefühl von Ermächtigung und Wirksamkeit gegeben. Sie haben gezeigt, dass kollektive gemeinwohlorientierte Aneignungsprozesse, auch wenn sie illegal sind, legitim, notwendig und richtig sein können. Besetzungen haben individuelle Biografien beeinflusst ebenso wie gesellschaftliche Entwicklungen. Die Suche nach gemeinsamen Antworten sind immer auch ein Labor für individuelle und kollektive Entwicklungen: für neue Beziehungsweisen, für Konsensfindung unter schwierigen Bedingungen, für das Verbinden von Eigensinn und Gemeinsinn. Und schlussendlich für die Entwicklung von Keimformen solidarischer Ökonomien.

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