Schon die Planung zum Kirchentag in Stuttgart lässt viel Freiraum: Gerade soziale Themen wie Mindestlohn und prekäre Arbeitsverhältnisse fehlen auf der Agenda. Fotos: Joachim E. Röttgers.

Ausgabe 213
Gesellschaft

Zu viel Kirche beim Kirchentag

Von Uli Röhm
Datum: 29.04.2015
Zehntausende Christen treffen sich demnächst zum Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT) in Stuttgart. Der versteht sich als Graswurzelbewegung und als Gegenüber zur Amtskirche. Aber ist das wirklich so? Über Anspruch und Wirklichkeit eines christlichen Mega-Events.

An der Spitze des Kirchentags amtiert ein Präsidium, das momentan aus 26 Personen besteht. Dazu kommen noch Vertreter der gastgebenden Landeskirche, die den jeweils nächsten Kirchentag ausrichtet, in diesem Fall aus der Württembergischen Landeskirche. Dieses Gremium bestimmt über Zeit, Ort und Thema des jeweiligen Kirchentags und beruft die Mitglieder der Vorbereitungsgruppen, die sogenannten Projektleitungen. Mit der Auswahl entsprechender Personen werden die Programminhalte im Wesentlichen vorherbestimmt.

Dieses Präsidium ist keineswegs eine Graswurzelbewegung und repräsentiert auch nicht den Querschnitt der deutschen Bevölkerung: Elf davon sind Bischöfe oder Kirchenfunktionäre und Wissenschaftler, die bei Kirchen oder kirchlichen Einrichtungen angestellt sind und von dort ihr Einkommen beziehen. Die andere große Gruppe stellen Spitzenpolitiker, amtierende und ehemalige Bundes- und Landesminister, Senatoren oder Staatssekretäre und Ministerialdirektoren. Darunter finden sich Namen wie der von Bundesinnenminister Thomas de Maizière, Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, der des rheinland-pfälzischen Justizministers Gerhard Robbers, die ehemalige Hamburger Senatorin Karin von Welck, die frühere Bundesfamilienministerin Christine Bergmann und die baden-württembergische Kultusstaatssekretärin Marion von Wartenberg oder die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag Katrin Göring-Eckardt.

Anspruch und Wirklichkeit klaffen auseinander

Themen, die bei Kirchentagen angesprochen werden, haben einen großen Einfluss auf die bundesdeutsche politische Diskussion. Deshalb wird hinter den Kulissen heftig geschachert, um Vertreter des jeweils eigenen politischen Lagers als Referenten auf den Kirchentagspodien unterzubringen.

Zusammen mit dem Präsidium bilden 25 Vertreter der Landesausschüsse, die den Kirchentag in ihrer Landeskirche vorbereiten, zehn Vertreter kirchlicher Werke und Verbände, sowie die 12 Vorsitzenden der Ständigen Ausschüsse und Arbeitsgemeinschaften die Präsidialversammlung. Wenigstens die Hälfte der Mitglieder aller Gremien sollen Menschen sein, die nicht hauptberuflich in der Kirche tätig sind. So steht es in einer Selbstverpflichtung, die der Kirchentag abgegeben hat. Davon ist die Laienorganisation aber weit entfernt.

Die Vertreter der Landesausschüsse sind ausschließlich hauptamtliche Pfarrer oder Kirchenmitarbeiter, ebenso die Vertreter kirchlicher Werke und Verbände. Alle stehen auf der Gehaltsliste kirchlicher Einrichtungen. Auch von dem Dutzend Vertreter der Ständigen Ausschüsse und Arbeitsgemeinschaften sind mehr als die Hälfte, nämlich sieben Personen, kirchliche Mitarbeiter. Die 50-Prozent-Quote wird nur erreicht bei der Gruppe Ehrenamtlicher, die die vorhergehenden Kirchentage vorbereitet, gestaltet und organisiert haben, und bei den 15 "aus besonderen Gründen berufenen Persönlichkeiten".

Finanzielle Unterstützung aus Steuermitteln in Millionenhöhe

Der Öffentlichkeit könnte die Zusammensetzung der Kirchentagsgremien egal sein. Aber es ist keine innerkirchliche Angelegenheit, denn damit wird die finanzielle Unterstützung aus Steuermitteln in Millionenhöhe gerechtfertigt. Mit diesen Millionen wird der Evangelische Kirchentag genauso subventioniert wie der Katholikentag. Zahler sind die jeweils die gastgebende Stadt, das Bundesland und die Bundesregierung.

Seit Längerem gibt es eine Diskussion über diese Form der Finanzierung. Jetzt hat zum ersten Mal eine Kommune entschieden, diese jahrelange Praxis zu beenden. Betroffen ist davon zunächst der 101. Deutsche Katholikentag im Jahr 2018 in Münster. Verweigert wird der Barzuschuss in Höhe von 1,2 Millionen Euro, den das Zentralkomitee der deutschen Katholiken als Unterstützung beantragt hatte. Beschlossen hat dies Ende März 2015 der Stadtrat der nordrhein-westfälischen Stadt mit den Stimmen von SPD, Grünen und Linkspartei, mit Hinweis auf die eigene verschuldete Situation.

Diese Entscheidung aus Münster trifft die Kirchentage empfindlich. Denn deren Finanzierung basiert bisher auf drei Säulen. Da sind zum einen die Teilnehmerbeiträge, die Zuschüsse kirchlicher Stellen und die der öffentlichen Hand. Der Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Dr. Stefan Vesper, ahnte bereits im Dezember 2014, dass sich das Thema zuspitzt und sich evangelische und katholische Kirche verstärkt mit der Frage der finanziellen Unterstützung aus öffentlichen Haushalten auseinandersetzen müssen. Vesper begründet die Forderung nach Steuermitteln in den "Salzkörnern", einer Publikation des Zentralkomitees der deutschen Katholiken: Die evangelischen und katholischen Kirchentage seien die größten kontinuierlich stattfindenden mehrtägigen gesellschaftspolitische Foren Deutschlands. "Keine andere gesellschaftliche Gruppe investiert so nachhaltig in den zivilgesellschaftlichen Dialog wie die evangelischen und katholischen Christen mit ihren beiden Großveranstaltungen."

Er schreibt weiter, die große Präsenz von Vertretern zahlreicher zivilgesellschaftlicher Gruppen sei ein Beleg für die Akzeptanz dieses Angebots weit über die Grenzen der Kirche hinaus und damit ein bedeutender Beitrag zum gesamtgesellschaftlichen Diskurs in unserem Land. Er verweist dabei, ähnlich wie die evangelische Seite, auf das in Deutschland geltende Subsidiaritätsprinzip, "das im Grundgesetz als ein elementares Strukturmerkmal unserer Sozialordnung festgeschrieben sei", demzufolge die öffentliche Hand solche Leistungen zu finanzieren habe.

Mit seinem Verweis auf eine angeblich große Präsenz von Vertretern zivilgesellschaftlicher Gruppen begibt sich der Generalsekretär auf gefährliches Glatteis, wenn er dies als Begründung für die Forderung nach finanzieller Unterstützung durch den Staat anführt. Tatsächlich bestehen die Kirchentagsgremien aus Vertretern einer großbürgerlichen Mittelschicht. Sie prägen die Programminhalte.

Keine Gewerkschafter, dafür Unternehmensvertreter

In den Leitungsgremien des DEKT fehlen beispielsweise Arbeitslose, die ihre Probleme und Lebenserfahrung einbringen könnten, völlig. Es gibt auch keine Menschen aus der immer größer werdenden Gruppe geringfügig Beschäftigter oder solchen ohne regelmäßiges Einkommen. Im Kirchentagspräsidium gibt es zwar prominente Unternehmensvertreter, aber keinen einzigen Gewerkschafter. So einen findet man nicht einmal unter den rund 110 Mitgliedern der Präsidialversammlung. So zeigt sich das gestörte Verhältnis der Kirche zur Arbeitnehmerschaft auch beim Kirchentag.

Das Fehlen von Gewerkschaftern wirkt sich auf das Kirchentagsprogramm aus. Wer in der elektronischen Programmdatenbank zu den rund 2500 verschiedenen Veranstaltungen beim Stuttgarter Kirchentag nach Podien oder Referaten zu Themen wie Arbeitslosigkeit, "Schlecker-Frauen", Mindestlohn, Tarifverträge oder prekäre Arbeitsverhältnisse sucht, bekommt jedes Mal die Meldung: "Es konnten leider keine Veranstaltungen zu den angegebenen Suchkriterien gefunden werden." Wenn man allerdings das Stichwort "Kündigung" eingibt, erzielt man plötzlich viele Treffer. Aber die Ernüchterung kommt schnell, denn sobald man weiterklickt, landet man nicht in der Arbeitswelt, sondern bei "Verkündigung".

 

Uli Röhm ist Mitglied der Präsidialversammlung des DEKT und war in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau Präses eines Dekanats.


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9 Kommentare verfügbar

  • Angela Krug
    am 13.05.2015
    Lieber Uli Röhm,
    nun sitzen wir seit einer Reihe von Jahren gemeinsam in der Präsidialversammlung des Deutschen Evangelischen Kirchentag und diese Kritik, die Du da äußerst an der mangelnden Einbindung von Menschen, die nicht im kirchlichen Sold stehen, ist bislang völlig an mir vorbei gegangen. Wie schade und mir unverständlich, dass Du sie nicht bei einer der Sitzungen der Präsidialversammlungen geteilt hast, dann ließe sich darüber sprechen! Denn sprechen und streiten und uns auseinandersetzen tun wir doch immer ganz trefflich beim Kirchentag und ich habe Dich bislang nicht als jemand erlebt, der da mit seiner Meinung hinterm Berg hält - sondern als zugewandten, zum Beispiel als Mitglied der Findungskommission für neue Präsidialversammlungsmitglieder klug netzwerkenden, engagierten, gewerkschaftsorientierten Laien.
    Sprechen könnten wir darüber, warum es denn in den Kirchentagsgremien so Menschen wie Dich und mich gibt, die keinen kirchlichen, auch keinen theologischen Hintergrund haben, auch nicht aus der „großbürgerlichen Mittelschicht“ stammen, sondern einfach Fachwissen und Herzblut einbringen. So welche wie uns gibt es viele beim Kirchentag, in den gewählten und berufenen Gremien genauso wie in den zahlreichen Programmkommissionen, die für das inhaltliche Programm zuständig sind und die sich immer wieder mal wechselseitig daran erinnern müssen, bei aller Lust am Machen guter Veranstaltungen mit spannenden Referenten auch kirchlichen, auch christlichen Stimmen einen Raum zu geben, denn man ist ja schließlich beim Kirchentag. Das von Dir so beschriebene Geschachere um das Einbringen von Vertretern des eigenen politischen Lagers habe ich in nunmehr 12 Jahren der Mitarbeit am Kirchentagsprogramm nicht erlebt.
    Deine Verknüpfung der Besetzung von Gremien mit der Höhe der Steuergelder, die in die Kirchen- wie Katholikentage gehen, halte ich ehrlich gesagt für unredlich. Fast klingt es nach Verschwörungstheorie, dass der Staat da die Verbreitung von Meinung und Haltung von Kirche, Unternehmern und Großbürgertum alimentiere! Mensch Uli, gehen wir auf dieselbe Veranstaltung? Kirchentage sind für mich einer der wenigen Orte in dieser Republik in der Menschen aller politischen Couleur und fern von Konsum und Kommerz, miteinander debattieren und ringen, Probleme aufzeigen und Lösungen suchen, Brücken schlagen, nachdenklich und ausgelassen das Leben feiern. Das wird auch in Stuttgart so sein. Darauf freue ich mich. Und abends in der Hotelbar können wir gerne gemeinsam überlegen, welche Themen gefehlt haben, wen wir gerne eingebunden sehen würden, wo Kirche sich vor der Auseinandersetzung gescheut hat – und wie wir dies in die nächsten Kirchentage bringen können!
    Beste Grüße, Angela Krug
  • Kornelia
    am 06.05.2015
    "Stell dir vor, es ist Kirchentag.... und niemand geht hin!"
    Meine Lebenserfahrung sagt mir, betonierte Institutionen kann Mensch nur über ca 3 Dinge andern
    - über Gewalt (Krieg und so..)
    - keine Knete mehr
    - kein mitmachen, kein einspannen lassen, keine. Instrumentalisieren mehr!

    Die - massiv männlich geprägten- Religionen haben eine blutige, gewalttätige, undemokratische, Unrechts, asoziale Geschichte und bis heute sind sie dem Mammon, dem HERRschendem und sich selbst inthronisierten Adel, dem nach "unten treten und nach oben schleifen" verbunden! Das Volk missbrauchen sie immer um noch mehr Macht, noch mehr knete und noch mehr Raubbau zu betreiben!
    Aus meiner Sicht haben gerade die Kirchen die unrühmliche "Vorreiterrolle" im ÖPP und wie kaum eine andere Institution sind sie Profitschmarozzer! "Gewinne privatisieren, verluste sozialisieren".. Die kirche lebt das seit Jahrhunderten!
    Schlimmer wie die Mafia, üben sie den dreifachsalto: vorne hui, hinten pfui und die offene Hand ausgestreckt nach den"Gewinnen"!

    Stell die vor es ist Kirchentag und keiner geht hin!
    Doch zu gern lassen sich Hinz und Kunz vor den "schein"heiligen Zug spannen, mit der Hoffnung auf" ein treffen mit Hauck und co? auf Neu-kunden? auf ein "dabei-gewesen sein?"

    Faszinierend und erschreckend ist für mich, die Fähigkeit des Menschen, unterstützt durch Medien, die Institutionen"Kirche" quasi blankgeputzt und ohne Geschichte, ohne Schuld, ohne ihre massive Feigheit, ihren Missbrauch von Macht"darzustellen"....
    Eine wie 45 gestaltete general-entnazifizierung! Wie damals,
    der Mensch ist böse und gehört geknecht, die Institutionen-Menschen sind gut und rein! Und gehören geadelt! (Ironie aus!)
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=16528
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=14119
  • Gerhard Dilschneider
    am 02.05.2015
    der Beitrag von Herrn Röhm findet meine volle Zustimmung. Das Programm des Evangelischen Kirchentages hat sich seit vielen Jahren verändert, ist weichgespült, angepaßt, jeder - auch Politiker - darf reden und eine inhaltliche Profilierung findet nicht mehr statt. Es gab Zeiten, da war der Kirchentag eine 'Zeitansage' und hat eindeutig, engagiert und unbequem Stellung bezogen. Dazu nur ein Beispiel: Als es vor 30 Jahren um die südafrikanische Apartheid ging, da gab es beim Kirchentag große Foren und Veranstaltungen. Die Situation in Israel/Palästina ist für die Palästinenser heute vergleichbar. Sie leben in einer apartheidähnlichen Situation. Der Kirchentag aber weigert sich, dieses Thema politisch an prominenter Stelle aufzuarbeiten. Warum ? Weil man sich im christlich-jüdischen Dialog nicht stören lassen will. Fakt ist: wird dieses Thema kritisch aufgegriffen, dann fürchtet man die Vorwürfe der Israel-Lobby und setzt sich dem Verdacht des Antisemitismus aus. Also versteckt man einzelnen Veranstaltungen in unscheinbare Nebenschauplätze.
  • Guntram Spoetter
    am 01.05.2015
    Liebe Nina Picasso, Ihr Hinweis auf das 11te Gebot wird kaum den Intentionen des Autors entsprechen. Denn der fordert ja gar nicht weniger Staatsknete für den Kirchentag, sondern eine andere Zusammensetzung der Gremien und ein anderes Veranstaltungsprofil: nicht so klerikal verbonzt und bourgeois.

    Die Einblicke, die er uns aus seinem Gremienengagement beim Kirchentag gibt, sind sehr interessant. Und da wollen wir es jetzt aber auch noch etwas genauer wissen - investigative Lesernachfrage: Wie haben wir uns denn das "heftige Geschacher hinter den Kulissen" vorzustellen, bei dem schließlich die Gewerkschaftsinteressen hinunter gefallen sind?!
  • Tillupp
    am 01.05.2015
    Die Kirchen besitzen Milliarden, während der Staat hoch verschuldet ist. Warum macht der Staat nichts dagegen? GANZ EINFACH: Durch die Verlagerung von Geldern hin zu undemokratischen Organisationen kann man viel gezielter Gelder zweckentfremden und unter dem Deckmantel der "Sachzwänge" (Geldmangel) Sozialleistungen abbauen (Hartz4) und öffentliche Aufgaben zurückfahren (Bibliotheken, Schwimmbäder) bzw. Steuern erhöhen oder nicht zu senken ( Soli). . . und die Kirchen können dann wohlwollend einspringen, aber nur wer nicht homosexuell ist oder geschieden, oder MoslemINNEN. Und wer entscheidet über die Verteilung der Gelder am Ende. Oft genug Politiker die in den begünstigten Gremien sitzen. Wann kommt endlich die Trennung von Staat und Kirche? . . .
  • Matthias Krause
    am 01.05.2015
    ZdK-Generalsekretär Dr. Vesper entlarvt sich in dem oben erwähnten "Salzkörner"-Artikel (der auch online verfügbar ist) selbst als unredlich: So rechnet er einen "ökonomischen Gewinn" für die Stadt aus, bei dem er annimmt, dass die Dauerteilnehmer 5 Tage lang – von Mittwoch bis Sonntag – 35 Euro pro Tag ausgeben.

    Selbst beim Katholikentag selbst rechnet man nur mit vier Tagen: Denn am Mittwoch gibt es abends lediglich den Eröffnungsgottesdienst, am Sonntag morgens nur noch einen Abschlussgottesdienst.

    Dr. Vesper dürfte dies auch bekannt sein. Trotzdem bläht er für seine "Gewinnprognose" den Umsatz der Dauerteilnehmer dadurch um 25% auf.

    Abgesehen davon ist Umsatz nicht gleich Gewinn, sondern vom Umsatz sind noch Umsatzsteuer und Vorleistungen abzuziehen.

    Dr. Vesper präsentiert Fantasiezahlen.
  • Susanne Jallow
    am 30.04.2015
    Schaut man sich die gepfefferten Eintrittspreise an, wird schnell klar, dass auch da die "Ränder der Gesellschaft" (s. Bildunterschrift) nicht vorkommen - sollen?

    https://www.kirchentag.de/teilnehmen/karten_und_preise.html

    Warum eigentlich überhaupt Eintritt verlangen? So als christliche Veranstaltung.....?
  • Nina Picasso
    am 29.04.2015
    Hier kann man schön die Subventionen zu den Kirchentagen nachverfolgen. Ganz schön happig, gerade die Evangelische Kirche ist 2015 mit rund 8 Mio Euro aus Steuermitteln dabei.

    http://www.11tes-gebot.de/kosten.html

    Dafür,dass sie dann gerade eine große Anzahl kritischer Bürger "missachtet" (Bürger, die die Schöpfung schützen wollen) in der gastgebenden Stadt, ist die Höhe der Subvention als unchristlich zu bezeichnen.
  • Ulrich Scheuffele
    am 29.04.2015
    kein Wunder, dass kein Gewerkschaftsvertreter in dem Gremium ist, denn bei keiner anderen Organisation werden die Mitarbeiter so ausgebeutet und schlecht bezahlt, wie bei der Kirche. Nicht zu vergessen Mobbing der Mitarbeiter.Ein Skandal, dass die Kirche hier auch noch vom Staat subventioniert wird, zusätzlich zu den Milliarden, die man eh schon bekommt. Die Teilnehmer werden auch ordentlich zur Kasse gebeten, so müssen die Korntaler Heimopfer für einen Kleinen Stand auf dem Markt der Möglichkeiten 800 Euro bezahlen. Gesalzen sind auch die Eintrittspreise zum Kirchentag. Wenns um die Knete geht, hört auch bei unseren frommen Mitbürgern die Nächstenliebe auf..

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