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Ausgabe 211
Gesellschaft

Fremde beflügeln die Fantasie

Von Stefanie Järkel
Fotos: Joachim E. Röttgers
Datum: 15.04.2015
Seit einem knappen halben Jahr leben rund 1000 Flüchtlinge in Meßstetten auf der Alb. Viele Bürger hatten Angst, dass die Asylbewerber den Ort überfordern würden. Eigentlich kam alles besser als gedacht. Doch nun wartet die Stadt besorgt auf den Sommer – und die Gerüchteküche brodelt.

Sie sollen ein Schaf oder wahlweise eine Ziege aus einem Streichelzoo geschlachtet, am Spieß gebraten und verzehrt haben. Sie sollen in ihren Unterkünften die Kloschüsseln herausgerissen und aus dem Fenster geworfen haben, weil sie nicht wissen, wie man die Toiletten benutzt. Für ihre Diebstähle im Supermarkt kämen Stadt oder Land auf. Deswegen dürften sie auch an der Kasse vorbeigehen. Sie – die Flüchtlinge, die seit Ende Oktober in Meßstetten auf der Alb leben. Sie beflügeln die Fantasie der Menschen im Ort.

"Gerüchte ohne Ende", sagt Frank Maier, Leiter der Landeserstaufnahmeeinrichtung (Lea) für Flüchtlinge in Meßstetten. Der 41-Jährige mit den kurzen braunen Haaren und dem runden Gesicht ist eher fasziniert als fassungslos. Wie solche Geschichten bloß entstehen? Und übrigens: Keine davon stimmt, sagt Maier. Allerdings wurden im Januar mehr Ladendiebstähle gemeldet als im ganzen Jahr zuvor, sagt die Polizei. Das Problem mit dem Müll treibt viele im Ort um – und dass fast alle Flüchtlinge ein Handy haben.

Seit Ende Oktober hat Meßstetten seine eigene Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge. Die Stadt ist einer der am höchsten gelegenen Orte auf der Alb, 10 000 Einwohner, 5000 davon im Kernort. Kein Anschluss an eine Autobahn, an die Bahn, an etwas mehr Leben. Dafür überzieht sattes Grün das hügelige Land. Die Stadtverwaltung und viele Bürger hatten vor der Eröffnung der Lea Sorge, dass so viele Flüchtlinge den Ort überfordern würden – die Ärzte, die Sanitäter, die Polizei, aber auch das soziale Miteinander. Oder dass die Rechten Stimmung machen würden wie zu Beginn.

Die Landesregierung sah allerdings keine Alternative zu der freien Bundeswehrkaserne, weil das Land neben Karlsruhe schnell eine weitere Lea brauchte – die Flüchtlingszahlen verdoppelten sich 2014 nahezu im Vergleich zum Vorjahr. Doch was ist aus den Sorgen der Menschen auf der Alb geworden? Wie geht es Meßstetten und seinen Bürgern nach dem ersten Winter mit der Einrichtung und seinen Bewohnern? 

"Es ist bisher wirklich zufriedenstellend verlaufen", sagt Bürgermeister Lothar Mennig (Freie Wähler) im Rathaus. "Die Stadt – und mit ihr ihre Bewohner – hat das relativ gut gemeistert." Die Sorge, dass die Flüchtlinge zu den Ärzten im Ort gehen würden und deswegen die Meßstetter länger auf einen Termin warten müssten, hat sich in Luft aufgelöst. Die Lea hat eine feste Ärztin und dazu noch fünf weitere Mediziner, die Sprechstunden anbieten. Notfälle kommen in die Klinik nach Albstadt. Klagen vom Deutschen Roten Kreuz, weil der Sanitätsdienst ständig in die Einrichtung gerufen wird, gibt es nicht. 

Polizisten sitzen im ehemaligen Pförtnerhäuschen

Polizisten bekam die Lea ihre eigenen: Im ehemaligen Pfortenhäuschen für das Kasernengelände sitzen nun tagsüber vier Beamte im Wechsel. Rund um die Uhr ist zudem eine Streife im Ort unterwegs. Der Posten im Ort soll zudem in seiner jetzigen Besetzung mit vier Beamten bestehen bleiben – das hat sich der Gemeinderat vom Integrationsministerium zusichern lassen. Die NPD habe sich auch nie wieder bei ihm gemeldet, sagt Mennig.

Die Rechten hatten sich im vergangenen August im Rathaus mit einem Fax für eine Bürgerversammlung zur Lea angekündigt. Allerdings schmierten im November Unbekannte Hakenkreuze und Naziparolen an eine Bushaltestelle und eine Brücke in Meßstetten. Die Täter wurden nicht gefunden. Die Szene hetzt nach wie vor auf der Facebook-Seite "Kein Asylbewerberheim in Meßstetten". 

An warmen Tagen werden die Flüchtlinge im Ort sichtbar 

Die Polizei bezeichnet die Lage in der Lea als "ruhig". Dies liege auch an der Weitläufigkeit der Anlage. "Die Leute können sich aus dem Weg gehen und sitzen nicht eng aufeinander", sagt ein Sprecher der Polizei in Tuttlingen. Die Kollegen hätten die gleichen Vorfälle zu bearbeiten, wie sie in Wohngebieten mit 1000 Einwohnern vorkämen: Ruhestörung, Streitigkeiten, Körperverletzung und Diebstähle. Einrichtungsleiter Maier sagt, dass es keine Angriffe mit Messern oder anderen Waffen gegeben habe. Aber er verweist auf die enthemmende Wirkung von Alkohol, der bei den Handgreiflichkeiten oft eine Rolle spiele. In der Lea dürfen die Flüchtlinge keinen Alkohol trinken – außerhalb schon.

"Ich bin gespannt, wie das im Sommer wird", sagt Maier. Der strenge Winter auf der Alb hat immerhin auch dafür gesorgt, dass sich keiner länger als notwendig draußen aufhielt. Das dürfte sich ändern: "Wir rechnen damit: Wenn das Wetter schön wird, werden die Menschen in Meßstetten sichtbarer." Das sieht der Bürgermeister genauso. Jetzt schon sitzen die Flüchtlinge in der Bushaltestelle vor der Lea und trinken. Die Stadt hat mit dem Land vereinbart, dass ein Streetworker eingestellt wird – auf Kosten des Landes. Der Mann soll noch im April seine Arbeit aufnehmen. "Er soll sich nicht nur um die Flüchtlinge kümmern", sagt Maier, "sondern auch mit seinem Büro im Ort Ansprechpartner für die Leute sein und den Bürgern Gehör schenken." 

Im Dorf herrschte eine gewisse Wachsamkeit

Und der Bedarf ist da. "Die ersten großen Sorgen sind jetzt nicht eingetreten", sagt der Sprecher des Handels- und Gewerbevereins, Oliver Rentschler, "allerdings gibt es jeden Tag irgendwelche Parolen: "Hasch des ghert ..." 5000 Menschen und 1000 Gäste, das mache sich einfach bemerkbar. Rentschler sagt wirklich "Gäste". Der 44-Jährige mit den kurzen blonden Haaren und der kräftigen Figur weist bei dem Thema gerne daraufhin, dass seine Frau Darinka heißt und ihre Wurzeln nicht in Deutschland liegen. Fremdenfeindlichkeit will er sich nicht nachsagen lassen.

Rentschler wartet auch gespannt auf den Sommer. Früher seien tagsüber vielleicht zehn, 15 Menschen in Meßstetten auf der Straße gewesen, sagt er, heute seien es bereits 40, 50. "Je mehr man es wahrnimmt, umso mehr wird einem auch bewusst, was sich geändert hat", sagt der Heizölhändler. "Es gibt viele, die haben keine Angst, aber die haben eine gewisse Wachsamkeit." Viele ließen an ihren Häusern kleine Lichter mit Solarzellen anbringen. Das ließe sich zum Teil der Lea zuschreiben, aber auch den Zeitungsberichten über mehr Wohnungseinbrüche. "Hier war es halt schon sehr behütet", sagt Rentschler. "Man hat jeden gekannt."

Die schwäbische Kehrwoche kennen die Flüchtlinge nicht

Wer nun an einem sonnigen Tag durch Meßstetten fährt, der sieht Frauen mit Kopftüchern und Kinderwagen auf den Gehwegen, junge schwarze Männer mit ihren Handys in der Hand und dunkelhäutige Väter mit dem Nachwuchs auf den Schultern. Manche Bewohner der Lea fahren mit dem Bus nach Albstadt oder Meßstetten zum Einkaufen, doch viele laufen in den Ort – und hinterlassen auf dem Rückweg ihre Spuren.

"Die schwäbische Kehrwoche ist auf dem Balkan wohl nicht so üblich", sagt Rentschler süffisant. Die Flüchtlinge müssen an der Hauptstraße durch den lang gestreckten Ort zum Supermarkt gehen. Eineinhalb Stunden hin, eineinhalb Stunden zurück. Flaschen, Verpackungen von Süßigkeiten säumten irgendwann die Straße. Die Lea schickt mittlerweile Flüchtlinge für 1,05 Euro die Stunde zum Putzen los. Nachdem am Morgen ein Reinigungstrupp unterwegs war, ist die Strecke am Nachmittag sauber.

Nach Weihnachten war die Situation besonders schwierig. Rund 1200 Flüchtlinge lebten irgendwann in der Einrichtung, die maximal auf 1000 Menschen ausgelegt ist. Rund 75 Prozent der Asylbewerber kam dabei vom Balkan, aus Serbien und dem Kosovo. "Für diese Gruppe ist das Verständnis vom Bürger nicht so groß", sagt Doris Vivas, "das sind keine Kriegsflüchtlinge." Die 54-Jährige ist eine von mehr als 70 ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern. "Die Mentalität ist ein bisschen, ja ..., die sind ein bisschen fordernd", sagt Vivas über die Balkanflüchtlinge. "Die möchten immer was, die beharren darauf. Die aus Syrien, Afghanistan und Eritrea sind dagegen richtig dankbar und nett und freundlich."

Bürgermeister Mennig hatte sich wegen der Belegung der Lea auch an das Land gewandt. Im Februar wurde zur Entlastung eine Außenstelle in Sigmaringen eröffnet. Mittlerweile schickt die Lea die Kosovaren wieder zurück in die größere Einrichtung nach Karlsruhe. Grundsätzlich stellen die Flüchtlinge in Meßstetten ihren Asylantrag und werden nach maximal acht Wochen in Unterkünfte der Landkreise im ganzen Südwesten verteilt. Dort warten sie auf die Entscheidung über ihren Asylantrag. Ende 2016 soll die Einrichtung auf der Alb wieder geschlossen werden. Das Land hält den Standort selbst nicht für optimal.

Der Lidl vor Ort hat jetzt einen Security-Dienst 

Vor dem Lidl im Ort sagt eine junge Frau nach dem Einkauf: "Man hört sehr viele Gerüchte, es wird sehr viel gestohlen, aber man darf nicht darüber reden." Ein Freund habe dem Bürgermeister geschrieben wegen der Ladendiebstähle und der habe ihm "Verleumdung" vorgeworfen, "das geht halt gar nicht". Die Stadt müsse offener über die Probleme informieren. Die Lehrerin will ihren Namen nicht nennen – wegen des Themas und wegen ihres Berufs.

Allerdings hat sich für sie die Lage in einem Punkt auch entspannt: Nach der Ankunft der ersten Flüchtlinge sei sie nur noch mit einer Freundin über die Felder gelaufen. Mittlerweile geht sie wieder allein. "Die Ängste sind verflogen. Die Leute grüßen ganz nett."

Das Gerücht mit den Ladendiebstählen ist dagegen keines, das lässt sich mit Zahlen belegen: Im Januar wurden 35 Ladendiebstähle in Meßstetten gemeldet – mehr als im ganzen Vorjahr. Vor allem seien Flüchtlinge auf frischer Tat ertappt worden, heißt es bei der Polizei. Der Lidl hat nun einen Security-Dienst beauftragt. Dessen Mitarbeiter sollen den "Neuankömmlingen" bei alltäglichen Dingen helfen, wie bei der Bedienung des Pfandautomaten und bei der Entsicherung des Schlosses am Einkaufswagen, teilt Lidl mit. Dies sei Lidls "Beitrag, der neuen Situation an und in unserer Filiale zu begegnen". 

Klamotten der Flüchtlinge kommen aus der Kleiderkammer

Beim Ein-Euro-Laden um die Ecke ist man weniger diplomatisch. "Die klauen viel, auf jeden Fall", sagt die Filialleiterin Alvina Schempp. In den vergangenen zwei Jahren hätten sie nur zwei Diebstähle gehabt. In diesem Jahr seien es schon sechs gewesen, davon fünf von Serben. Doch werde insgesamt noch deutlich mehr gestohlen. "Wir finden halt das", sagt die junge Frau mit den pinken, kurzen Haaren und zieht unter dem Verkaufstresen eine leere Packung einer Haarspange hervor. So was gebe es nun täglich. Früher sei das vielleicht ein oder zwei Mal im Monat vorgekommen.

Ihr Umsatz sei durch die Asylbewerber allerdings auch gestiegen, räumt sie auf Nachfrage ein. Ein dunkelhäutiger, älterer Mann legt eine Halskette für ein Mädchen und eine Bürste neben der Kasse ab und schaut Schempp fragend an. Er will die Sachen liegen lassen und weiterschauen. "Zahlen zuerst", sagt sie. Er nickt, gibt ihr das Geld und lächelt, Schempp nicht.

Auch Meßstetter treibt um, dass die Flüchtlinge besser dastehen könnten als sie selbst. "Die haben Klamotten vom Feinsten", sagt eine junge Frau vor dem Supermarkt über die Flüchtlinge. "Lederjacke, Adidas-Schuhe, das kann ich mir nicht leisten." Die Flüchtlinge erhalten ihre Kleidung aus der Kleiderkammer, aus Spenden, sagt Maier. Bürgermeister Mennig wird oft von Rentnern angesprochen. "Die sehen die Flüchtlinge nur mit dem Handy laufen", sagt Mennig. "Ob die denn wirtschaftlich so gut gestellt seien, fragen sie mich." 

Asylbewerber erhalten maximal 143 Euro Taschengeld pro Monat, sagt Maier. Handys gebe die Lea auch keine aus – noch so ein Gerücht. Der Leiter der Einrichtung hat schon Schülern erklärt, fast alle Flüchtlinge brächten ihr Handy mit, es sei das Wichtigste für sie, ihr Kontakt zur Familie. "Man muss sich vom Gedanken lösen, dass hier nur Flüchtlinge sind, die arm sind", sagt Maier. Gerade aus Syrien kämen auch Ärzte, Psychologen und Rechtsanwälte. Sie flüchten vor dem Krieg, vor Tod und Gewalt. Und das ist kein Gerücht.


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8 Kommentare verfügbar

  • Drahdiwaberl
    am 26.04.2015
    Die Leute aus den Ex-jugoslawischen Staaten sowie dem korrupt-ungeordneten, vom Westen unter Beteiligung GASGERDS und BARRIKADENJOSCHKAS herbeigebombten Kosovo sind keine Flüchtlinge, sondern illegale Einwanderer, die vermittels krimineller Schleuser in die deutschen Sozialsysteme drängen und hierzulande monatlich oftmals bis stets mehr Sozialunterstützung bekommen, als sie in den Herkunftsländern verdienen oder verdienen würden.
    Da lohnt sich selbst der kürzeste Aufenthalt, um biertrinkend und zigarettenqualmend und frauenhinterherpfeifend und -krakeelend ( Aufschrei: Klischee, Klischee!!) die wärmer werdende Zeit auf Parkbänken abzusitzen (haben dies gestern bei einem Besuch in Suhl miterleben dürfen), und dies bei der laschen Abschiebepraxis Deutschlands gleich gar...
    Bin ich, `sowas` schreibend, jetzt rechtspopulistisch, -radikal, Nazi, menschenverachtend, diskriminierend, ein NPD-Ewiggestriger, ein Holocaustleugner oder ähnliches??
  • Gela
    am 21.04.2015
    @ Dieter: Es handelt sich hier doch um eine Erstaufnahmestelle, in der die Flüchtlinge maximal 8 Wochen bleiben, dann werden sie in kleineren Unterkünften im ganzen Land verteilt! So können Sie das auch im Artikel lesen. Insofern kann man nicht sagen, die Probleme seien " politisch gewollt" und die Politik wolle" nur Stimmung machen".... Daß die Asylbewerber auch in den späteren Unterkünften in der Wartezeit auf eine Entscheidung über ihren Asylantrag rumhängen und Probleme haben, ist ein anderes Thema. Da ist dann auch das Engagement der Bürger gefragt.
  • Freier Bürger
    am 20.04.2015
    "Die Mentalität ist ein bisschen, ja ..., die sind ein bisschen fordernd", sagt Vivas über die Balkanflüchtlinge.

    Das sollte man ein wenig nachverfolgen.

    Freier Bürger
  • Dieter
    am 18.04.2015
    Die Probleme sind politisch gewollt.
    1. Diese Leute sind zum nichts tun und rumhängen verdonnert.
    SIe dürfen nicht arbeiten und haben somit keine Mittel zur Gestalltung. Das muss zum Frust führen.
    2. Man verteilt sie nicht auf die Fläche der Republik sondern pfercht sie in Massen an bestimmte Punkte. 1000 auf 5000 das muss und soll auffallen. Damit will die derzeitige Politik Stimmung machen. Wenn ich bedenke wie viele Einwohner Deutschland hat und wie viele Asylsuchende es gibt, würden die auf die Fläche verteilt gar nicht auffallen. Zudem werden sie kaserniert und abgeschottet.
    Würden sie mehr verteilt werden, müssten sie sich mit unserer Kultur und Sprache auseinander setzen. Dann hätten sie nicht so viele aus eigenem Land mit denen sie sich unterhalten könnten.
    Natürlich sollten auch wir offener auf sie zu gehen, damit sie etwas von uns mitbekommen. Und damit meine ich nicht die dummen Nazi Parolen die allzugerne vergessen das wir auch mal vor einem Scherbenhaufen standen. Gerade aus diesen Erfahrungen könnten wir ihnen aufzeigen das es eine Zukunft gibt ! Niemand verlässt freiwillig gerne seine Heimat. Geben wir ihnen die Perspektive das sie eines Tages zurück können und vor allem die Perspektive an der eigenen Zukunft mit wirken zu können.
  • Dieter
    am 18.04.2015
    @Kurt Scholz

    Kleine Denkaufgabe:
    Sind dann die 330,- € falsch oder ist HartzIV falsch ?
  • Herbert F.
    am 17.04.2015
    @Kurt Scholz:

    Die Angaben der Autorin sind richtig. Demnach Ihre falsch. Ein Mindestmaß an Sachverstand ist zu empfehlen.

    - Taschengeld: ca. 140 Euro/monatlich (Nahverkehr, Freizeit und Kosten für Telefonate und Internetnutzung)
    - Nahrungsmittel: ca. 140 Euro/monatlich
    - Kleidung/Schuhe: ca. 30 Euro/monatlich (ggf. als Sachleistung)
    - Gesundheitspflege: ca. 17 Euro/monatlich (ggf. als Sachleistung)
    - Energie: ca. 32 Euro/monatlich (ggf. als Sachleistung)

    Stellen Sie sich einfach vor, es gäbe Äpfel und Birnen. Und die Einkommensermittlung eines Gerichtes ist wieder ein ganz andere Sache...
  • Kurt Scholz
    am 17.04.2015
    Zitat:
    "Asylbewerber erhalten maximal 143 Euro Taschengeld pro Monat."

    Komisch. Als ich Zuschauer bei einer Gerichtsverhandlung war, erhielt der Asylant 330,- Euro bei freier Wohnung und freien Heizkosten und Wasser, also knapp unter HartzIV
  • Siegfried Schuler
    am 16.04.2015
    ...und so lebten sie noch lange und glücklich miteinander und wenn sie nicht gestorben sind so leben sie noch Heute.

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