KONTEXT:Wochenzeitung
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Gute Woche

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500 zufriedene Geburtstagsgäste, 40 neue Soli-Abonnenten und Mitglieder und keine Haue für die neue Kontext. Im Gegenteil, die meisten fanden den Relaunch gelungen. Das freut uns, weil das alles nicht selbstverständlich ist. Allen Unterstützern gehört dafür unser herzlicher Dank. Es war eine gute Woche. Richtig gut gefallen hat uns auch der Zuspruch der Leser im Netz. Offensichtlich haben wir es hingekriegt, die Schwelle zum Kommentieren niedriger zu legen, was wir an der Vielzahl der Leserbriefe gemerkt haben, die sich mehr als verdoppelt haben. Wenn das so weitergeht, kommen wir dem Ziel, das Forum für aufgeweckte Zeitgenossen zu werden, ein großes Stück näher. Nun ist die Technik das eine, der Inhalt das andere. Und da gab es in der zurückliegenden Woche einen echten Aufreger: die Geschichte über das "Schwäbische Tagblatt".

Es schien, als wäre ein Bann gebrochen, als hätten viele nur darauf gewartet, dass das Kartell des Schweigens endlich gebrochen wird, dass sie über den Niedergang einer einstmals stolzen Lokalzeitung diskutieren können.

Bis hin zu Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer, der über Facebook zur Debatte aufrief. Ein Beleg mehr dafür, wie notwendig die Berichterstattung über Medien ist, die vieles zum Thema machen, nur nicht sich selbst. Insofern steht das "Tagblatt" für viele.

Ein ganz anderes Schweigen versucht die Menschenrechtsaktivistin Leyla Yunus zu brechen. Sie war am 5. Mai in Esslingen, um dort über die Repressionen in Aserbaidschan zu berichten und den Theodor-Haecker-Preis der Stadt entgegenzunehmen. Das politische Forum zum Thema "Demokratie fördern, Frauenrechte stärken" moderierte Kontext-Gründungsmitglied Susanne Stiefel, ihre Gesprächspartner waren die Preisträgerin Leyla Yunus und der Redaktionsleiter von "Monitor", Georg Restle, der ein echtes Heimspiel hatte. Er kommt aus Esslingen. 

Zusammen mit dem früheren FR-Chefredakteur und heutigen freien Autor Wolfgang Storz war Kontext-Redakteurin Anna Hunger unterwegs. Beim Kongress der Rosa-Luxemburg-Stiftung am 4. Mai in Stuttgart diskutierten sie mit vielen jungen Menschen darüber, was gegen die Krise der Demokratie zu tun sei. Was können Journalisten dazu sagen? Eine kritische Öffentlichkeit schaffen, versteht sich.

Last, but not least: Nach seiner Festrede bei der Kontext-Geburtstagsfeier ist Joe Bauer wieder in eigener Sache aktiv. Sein Flaneursalon gastiert am 17. Mai um 20 Uhr im Stuttgarter Theater Rampe. Wer den bissigen Bauer im Theaterhaus erlebt hat, darf sich bei der Lieder- und Geschichtenshow erholen.

Seinen fulminanten Auftritt beim Kontext-Geburtstag gibt's auch als Film bei Flügel TV.

Genauso wie den feinen Streifen von Anna Hunger und Steffen Braun, in dem die beiden die Arbeit der Kontext-Redaktion eingefangen haben:

Kontext – der Film!

Und: Volker Lösch gratuliert aus der Ferne!


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