Politik als Geschäft

Die staatseigene Deutsche Bahn sponsert mit viel Geld die Parteien der Bundesrepublik. Sie belohnt das Entgegenkommen von Politikern auch direkt mit lukrativen Posten – Politik als Geschäft. Das Phänomen sei nicht auf die Bahn beschränkt, schreibt unser Autor Mathew D. Rose, der sich viel mit Korruption befasst hat. Ein pointierter Beitrag.

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Die Dunkelmänner

Neun Morde an Migranten, der Polizistenmord von Heilbronn, ein Anschlag auf ein türkisches Viertel in Köln – dass sich der Rechtsterrorismus scheinbar über Nacht als brutale Realität in Deutschland erweist, wirft ein dubioses Licht auf die Geheimdienste. Sind Schlapphüte und behördliche Dunkelmänner im Spiel, muss man mit einigem rechnen. Auch mit Tricksen, Tarnen und Täuschen. Journalisten laufen mitunter Gefahr, ihnen dabei auf den Leim zu gehen.

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Streiktag 82

Thomas Ducks ist der Mann, der den längsten Streik im deutschen Mediengewerbe anführt. Die Beschäftigten des "Schwarzwälder Boten" in Oberndorf sind seit mehr als 80 Tagen im Ausstand, und das zehrt an den Nerven. Auch an denen des Betriebsratsvorsitzenden Ducks. Ein Ende des Streiks ist nicht abzusehen, denn der Verleger will nach wie vor nicht mit seinen Beschäftigten sprechen. Doch Ducks gibt nicht auf.

Ignoranz 21

Vieles deutet darauf hin, dass die Kosten für Stuttgart 21 geschönt wurden. Selbst glasklare Formulierungen in lange geheim gehaltenen Papieren, in denen sich die Deutsche Bahn selbst ad absurdum führt, werden ignoriert. War oder ist das womöglich Betrug? Natürlich nicht, sagte die Staatsanwaltschaft Ende Oktober, noch rechtzeitig vor der Volksabstimmung. Eine kritische Bestandsaufnahme.

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Guter Boden

Die Tochter vieler Anstifter könnte sie sein, die 33 Jahre junge Fatuma Abdulkadir Adan. Ihre Friedenspreisträgerin 2011. Und wie es mit Töchtern so ist, liebt man sie um so mehr, wenn sie etwas tun, was die Alten nicht (mehr) können. Kämpfen zum Beispiel. Beifallsstürme, Bewunderung bis hin zur Verehrung – von allem hat Fatuma viel bekommen im voll besetzten Stuttgarter Theaterhaus.

Fahrlässig

 

Martin Ruoff vom Prüfungsamt des Bundes in Stuttgart steht S 21 recht skeptisch gegenüber; hier beim Interview in der Redaktion der Kontext:Wochenzeitung.

Er spricht erstmals. Und er weiß, wovon er spricht: Martin Ruoff ist Vizechef des Prüfungsamts Stuttgart, das dem Bundesrechnungshof unterstellt ist. Der 52-jährige Verwaltungsjurist hält es für "fahrlässig", ein Projekt wie Stuttgart 21 weiter zu finanzieren. Ruoff war nach der Finanzkrise 2008 "fest davon überzeugt", dass das Aus kommen würde. Jetzt werde daran festgehalten, sagt er im Interview mit der Kontext:Wochenzeitung, weil es um ein…

 

 | Fotos: Martin Storz
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Stuttgart 21 und die Medien

Die Kontext:Wochenzeitung verlost fünf mal zwei Eintrittskarten zur SWR-Veranstaltung "Stuttgart 21 und die Medien".

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