Noch heute grämt sich die CDU darüber, dass sie an jenem 27. März 2011 wie erschlagen war. 39 Prozent der Stimmen, das hätte locker gereicht, um weiter zu regieren. Mit der SPD oder den Grünen – aber Stefan Mappus war unfähig, auch nur einen Schritt zu tun. Der Kurzzeit-Ministerpräsident war gelähmt von dem Ergebnis, das er nie für möglich gehalten hatte. Und so wurde es historisch im Lande Baden-Württemberg: nach 58 Jahren schwarzer Herrschaft eine grün-rote Regierung.
Verbunden war der Wechsel mit riesigen Erwartungen und hehren Versprechen. Ein neuer Politikstil sollte kommen. Winfried Kretschmann prägte den Begriff des Gehörtwerdens, er wollte aufnehmen, was sich in Stadt und Land als Aufbruch in die Bürgergesellschaft entwickelt hatte.
Letzte Kommentare:
Was für ein wichtiges Thema! Also genau welcher Teil ist so wichtig? Die Impotenz jedenfalls nicht, denn es gibt andere Sportarten, die gefährlicher sind als Radfahren. Der Porschefahrer? Ja, wer heute noch wie dieses Exemplar einen...
Aufgreifend die Ausführungen von Herrn Deeg - dito einzig zu verdanken der Zivilcourage eines Betroffenen, mangels Aktenzeichen hin oder her, gleichwohl ein Urteil des Landessozialgerichts Baden-Württemberg vom 14.11.2025, zitiert aus "RECHT aktuell -...
Wie wäre es denn, wenn die LINKE sich klar zu einer KONSEQUENTEN Rolle als streitbare, systemkritische und radikaldemokratische OPPOSITION bekennen würde, die sich nicht bequem mit einer Linderung der Mietpreis-Explosion begnügt ? Wird es mit ihr eine...
OB Nopper (CDU): "Die Ausgaben für Leistungen nach dem Bundesteilhabegesetz in Stuttgart (seien) mit 175 Millionen höher als das gesamte Grundsteueraufkommen." Bester Herr Nopper, warum vergleichen Sie die Ausgaben für das genannte Gesetz...
Zum Einstieg steigt an diesem heiteren Samstag, Mitte Januar, ein Typ auf einen Stuhl und nennt Jan van Aken einen »antimuslimischen Rassisten«? Mensch, Mensch. Das würde ich dialektisch zwar entschärft, dennoch andersherum sehen. Ich rauche wohl das...