Noch heute grämt sich die CDU darüber, dass sie an jenem 27. März 2011 wie erschlagen war. 39 Prozent der Stimmen, das hätte locker gereicht, um weiter zu regieren. Mit der SPD oder den Grünen – aber Stefan Mappus war unfähig, auch nur einen Schritt zu tun. Der Kurzzeit-Ministerpräsident war gelähmt von dem Ergebnis, das er nie für möglich gehalten hatte. Und so wurde es historisch im Lande Baden-Württemberg: nach 58 Jahren schwarzer Herrschaft eine grün-rote Regierung.
Verbunden war der Wechsel mit riesigen Erwartungen und hehren Versprechen. Ein neuer Politikstil sollte kommen. Winfried Kretschmann prägte den Begriff des Gehörtwerdens, er wollte aufnehmen, was sich in Stadt und Land als Aufbruch in die Bürgergesellschaft entwickelt hatte.
Letzte Kommentare:
Man stelle sich vor: Die Grünen installieren zusammen mit der CDU flächendeckend Überwachungstechnik, verlieren in 5 Jahren die Wahlen, was mit diesem Ministerpräsidenten vornedran durchaus möglich ist, die Schwarzen regieren zusammen mit der AfD - und...
Schröder selbst hat 2005 NACH der Agenda immerhin noch 34,2 Prozent erreicht. So ganz paßt das also nicht zu Ihrer These.
und wo ist da berta benz, die protagonistin des automobils? ohne sie und ihre werbewirksame fernfahrt wäre doch der tüftler benz einsam in seiner werkstatt verstorben
Die streiten sich doch nur darum wer Stuttgart21 einweihen darf. Der dümmste Bahnhof, schlechter als der noch von König Wilhelm geplante. Der Beweis, dass Demokratie nicht unbedingt vernünftig sein muß. Nur mehrheitsfähig.
Gerhard Schröders Agenda-Politik hat der SPD das Genick gebrochen, das machen die Landtagswahlergebnisse deutlich: 2001 hat sie in BW beachtliche 33,3 % erreicht, seitdem geht es kontinuierlich bergab, von Wahl zu Wahl erzielt sie immer weniger Prozente. Im...