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Ausgabe 363
Schaubühne

Antifa auf Betriebsausflug

Von Susanne Stiefel (Text und Bilder)
Datum: 14.03.2018
Auch Autonome fahren in Urlaub. Sogar nach Mallorca, ins 17. deutsche Bundesland. Gemeint ist die Antifa Stuttgart, die mit der Spraydose dokumentiert hat, dass sie da war. Im malerischen Port Soller. Und dass sie selbst in der Sonne ihren Auftrag nicht vergessen hat: Hoch die internationale Solidarität.

Die Schwaben sind überall. Das wissen alle, die gerne mal eine Auszeit nehmen und in die Sonne fliegen. Ja, ganz schlecht für den ökologischen Fußabdruck, aber gut für die Seele. Und zur Buße kein Auto, sondern: Wandern und Joggen. Etwa vom Hafen hoch zum lockenden Leuchtturm, der die Bucht von Soller überragt. Gleich nach der ersten Serpentine bleibt aber erstmal völlig die Luft weg: "Antifa Stuttgart" steht da in schwarzen Buchstaben auf einem Laternenmast.

Und dann folgt in jeder Kurve eine revolutionäre Überraschung: Mal ist der Meilenstein mit Hammer und Sichel geschmückt. Mal outen sich kämpferische Frauen auf einem Mäuerchen. Oder es wird G 20 auch in der mallorquinischen Sonne bekämpft und Freiheit für Fabio gefordert. Und über allem die fröhliche Botschaft: Sommer, Sonne, Sozialismus. So sieht das wohl aus, wenn die Antifa auf Betriebsausflug geht.

Ob wohl alle Botschaften von der Stuttgarter Antifa stammen? Oder ob ihre Graffiti gar andere Revolutionäre inspiriert haben? Am Weg nach Soller steht ein Häuschen, das die bunte Peacefahne gehisst hat und alternativ aussieht. Ob sie da gewohnt haben? Leider war keiner zu sehen, den man hätte fragen können. Schade eigentlich. Aber vielleicht war die Stuttgarter Antifa auch pauschal unterwegs.


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23 Kommentare verfügbar

  • Rolf Steiner
    am 20.03.2018
    Man braucht nicht nach Malle. An einigen Bahnhöfen sehe ich seit ein paar Wochen in Großformat das Nazi-Kürzel 187. "Dekotiert" als A...och-Hintern Germania leicht lesbar. Um es klar zu sagen: Das könnte auch ein "Betriebsausflug" von ein paar verkommenen Rechtsradikalen gewesen sei, die wie die AfD für Deutschlands Reinheit und Sauberkeit kämpfen. Die DB benötigt wie immer ein paar Jahre, bis die braunen Schmierereien wieder verschwunden sind, sofern Regen, Wind und Schnee nicht doch vorher bessere Arbeit leisten.
    • Narf Vader
      am 23.03.2018
      Nein, das dürfte ne Klassenfahrt von jugendlichen Hip-Hop bzw Rap-Fans gewesen sein da 187 für die "187 Straßenbande"(einfach mal googeln) stehen dürfte.. Die 187 sieht man seit n paar Jahren, ich behaupte mal, deutschlandweit.. Natürlich will ich die umdeutung in "Alfons-Hirnlos-Germania" nich ausschließen aber denke auch nicht das diese Klientel sich mit Rappern verwechseln lassen will..

      Das diese, meist hingeklatschten, graffiti trotzdem Mist sind ist unbestritten.. Gegen gute, kunstvoll gestallteten hab ich nix.. an öffentlichen und Konzerngebäuden zumindest. ;)
  • Fritz Meyer
    am 20.03.2018
    Vielleicht sollten die heroischen Graffiti-Befürworter hier einfach mal ihre Hauswände und Fahrzeuge dafür zur Verfügung stellen. Natürlich vorher ungefragt. Schliesslich geschieht es ja für eine "gute" Sache.

    Und, nein, der Zweck heiligt immer nur bei VERBRECHERN die Mittel. Egal ob das aus politischen oder anderen niederen Motiven heraus geschieht. Wenn die Scheuklappen bei einigen schon wieder so fest sitzen, dann muss man sich wohl ernsthaft Sorgen machen.
    • Jerg Ratgeb
      am 20.03.2018
      Über Leitplanken, Laternenpfähle und ähnliches verfüge ich leider nicht, und die Wände meines Domizils kann ich nicht zur Verfügung stellen, da es mir nicht gehört. Bliebe also mein Fahrrad. Bloß: Wie stelle ich es an, dieses „vorher ungefragt“ zur Verfügung zu stellen?
      Das Differenzieren ist ein schwieriges Unterfangen, ich weiß, aber bitte gestatten Sie mir, Ihnen wenigstens ein paar Anstöße zu geben. Graffiti gibt es schon ein bisschen länger, nämlich ziemlich genau seit es Menschen gibt. Es wird Sie vermutlich auch wundern, dass ausgerechnet Deutschlands führender Professor für Ästhetik und Kulturvermittlung hierzu wichtige Einsichten gegeben hat. Unter anderem wies Bazon Brock auf die Paradoxie hin, dass wir uns an die allgegenwärtige, aber legale Verschandelung unserer Lebenswelt durch Konsum- und Warenpropaganda derart gewöhnt haben, dass sich niemand mehr darüber aufregt, die illegalen Botschaften von Sprayern, die meist am Rande der Gesellschaft stehen, andererseits – oder gerade deswegen? – aber Abscheu und Kriminalisierung hervorrufen. Dann wiederum gibt es Graffiti, die heute unter Denkmalschutz stehen, obwohl ihre Urheber noch vor wenigen Jahrzehnten ins Gefängnis gesteckt wurden, und solche, die, eben noch als „Schmiererei“ verunglimpft, für Millionen gehandelt werden, weil sie im kapitalistischen Verwertungszusammenhang des Kunstbetriebs angekommen sind. Auch Brock ist übrigens alles andere als ein „heroischer Befürworter“ des Sprayens, er versucht es bloß zu verstehen, kulturell zu verorten und daraus weitergehende Schlüsse zu ziehen. Mir persönlich, der ich häufig rätselnd vor so manchen Elaboraten stehe oder – ja, das kommt vor – sie für schlicht hässlich halte, hat das geholfen.
      Natürlich sind politische Graffiti nicht mit künstlerischen gleichzusetzen, obwohl es viele Gemeinsamkeiten und Übergänge gibt. Für diese gilt jedoch noch mehr als für jene, dass sie eine „Menetekel-Funktion“ haben. Weil ich hier aber keine Abhandlung schreiben möchte: Was darunter zu verstehen ist, können Sie leicht googeln. Ob es Sie wirklich interessiert, bezweifle ich, da Sie das politische ja per se für ein „niederes“ Motiv halten. Noch verwunderlicher ist für mich aber, wie man gegenwärtige wie vergangene Erscheinungsformen des Faschismus, die Ermordung von Menschen mit Migrationshintergrund, das Anzünden von Flüchtlingsunterkünften, rassistische Hetze und die Akzeptanz menschenverachtender Gesinnung als gesellschaftliche Normalität NICHT als Verbrechen betrachten kann und sich stattdessen an Lappalien abarbeitet. So viel zum Thema Scheuklappen.
  • Rolf Steiner
    am 19.03.2018
    Früher waren es Francos mordgierige Faschisten-Parolen, die die Spanier bewundern "durften". Dagegen sehen die paar antifaschistischen Schlagwörter absolut harmlos aus. Und die Saufbolde, die auf dem Weg zum Ballermann dort vorbeifahren, können beide Richtungen sowieso nicht unterscheiden.
    • Michael Kuckenburg
      am 20.03.2018
      Das geht jetzt wirklich zu weit. Sie stellen tatsächlich Hans Gasparitsch, der unter Lebensgefahr vor Hitler gewarnt hat, in einen Zusammenhang mit Leuten, die ohne Not in einem Gast-Land rumschmieren? Das grenzt, sorry, an Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener.
  • Wolfgang Zaininger
    am 19.03.2018
    Wenn man das mit dem Engagement der Demosanitäter vergleicht ist die Sprayerei doch eine politisch, wie handwerklich armseelige Tätigkeit. Na ja, lässt halt auch Rückschlüsse darauf zu, was manche in der Birne haben, die sich für links halten.
    • Andromeda Müller
      am 19.03.2018
      Dem stimme ich zu . Mein Kommentar mit Pro und Contra wurde nicht veröffentlicht . Wohl zu ambivalent . Der Glaube an einfache Wahrheiten ist bequemer.
  • Was wollt Ihr denn???
    am 16.03.2018
    Herje, diese WUNDERSCHÖNE Leitplanke einfach so entstellt! Und dann auch noch ... diesen Augenschmaus von einem Laternenpfahl hinterhältig verunstaltet! Aber am allerschlimmsten ist es, sich an hilflosen Hauswänden zu vergehen. Echte Männer Prügeln such nur mit wehrhaften Fassaden! Faires 1 gegen 1, wenn ihr euch traut
  • Jerg Ratgeb
    am 15.03.2018
    Der Feind steht immer links und es gibt nichts Schlimmeres als die Antifa. Die Redaktion wird sich nicht schlecht gewundert haben, was für LeserInnen so hat. Ich fasse zusammen: AntifaschistInnen sind demokratiefeindliche Schläger und gewalttätige Chaoten, die hysterisch schreiend mit Vorliebe Alte und Frauen angreifen, Steine in Kinderzimmer werfen und andere Schweinereien begehen. Am unentschuldbarsten aber ist, wehrlose Hauswände zu verunstalten und noch wehrlosere Nazis als Nazis zu diffamieren. Die Quintessenz: Das Land und die Welt haben in der gar nicht so fernen Vergangenheit unter nichts mehr gelitten als unter einem entschiedenen Antifaschismus, und auch heute, da er sich wieder breit macht, heißt es: Wehret den Anfängen! Schützt FaschistInnen, wo Ihr sie trefft! Was ist schon ein Hakenkreuz gegen das Symbol des Schreckens, das da besteht aus Hammer und Sichel!
    Im Ernst: herzlichen Dank, Frau Stiefel, für diesen herzerwärmenden Text, und Thomas Müntzer (der jetzt immerhin weiß, dass er ein katholischer, evangelisch angehauchter Konservativer war, der sich im zaristischen Russland sehr wohl gefühlt hätte…) für seinen Kommentar.
    • Michael Kuckenburg
      am 16.03.2018
      Wacker in die Tasten gegriffen. Es geht aber auch eine Nummer kleiner, nämlich so:
      Die Antifa-Leute waren Touristen. Touristen haben sich dem Gastland gegenüber respektvoll zu verhalten. Das tun viele Deutsche in Mallorca nicht (Plastikmüll und vollgewixte Pariser am Strand, vollgekotzte Hotelzimmer, ...).
      Die Antifaleute haben sich, auf ihre Weise, ebenso respektlos gegenüber dem Gastland verhalten. Oder glauben Sie, ein Mallorquiner freut sich über gesprühte Hammer/Sichel, den Spruch "Sommer-Sonne-Sozialismus" (auch noch auf Deutsch) und "Antifa Stuttgart"?
      (Wer muss denn die von Ihnen als "wehrlose Hauswände" ironisierten beschmierten Flächen wieder saubermachen und dafür bezahlen? Na, wer? Ist das Ihre Vorstellung von internationaler Solidarität?)
      Die Antifaleute sind wieder daheim, wer's sauber macht & was das kostet, interessiert sie vermutlich wenig. Das ginge ja noch, damit reihen sich die Sprüher lediglich in das leider häufige Touristen-Verhalten ein. Das hat mich auch nicht verwundert.
      Erstaunt hat mich, dass eine früher mit Recht angesehene Journalistin über dieses rücksichtlose Verhalten - das Gegenteil von internationaler Solidarität - in Verzückung geraten ist.
  • Otto Steinicke
    am 15.03.2018
    Meine Güte jetzt bleiben wir mal ein bisschen auf dem Teppich. Was die „Chaoten“ da besprüht haben war nicht die Goya Ausstellung sondern im großen und ganzen rostiges, staubiges Metall und Beton. Klar mit Graffiti kann nicht jeder was anfangen, genauso wenig wie mit der Elbphilharmonie. Schön das es viele unterschiedliche Menschen mit vielen unterschiedlichen Geschmäckern gibt.
    Die Antifa ist erst mal kein geschützter Begriff und jeder kann in ihrem Namen Sachen machen. Daher sollte man vorsichtig sein wenn man verallgemeinernd von der Antifa spricht, die gibt es so wenig wie die Ausländer. Meiner Erfahrung nach ist Antifa, zumindest in BaWü, wesentlich transparenter geworden. Es gibt in vielen Städten offene Antifatreffen wo jeder hin kann der nicht grade einen Thor Steinar Pulli trägt (z.B. Heidelberg, Karlsruhe Stuttgart...). Da könnte man ja einfach mal hingehen und sich selbst ein Bild von den angeblichen Gewaltfetischisten machen. Denn um ehrlich zu sein freue ich mich über jeden Menschen der dafür Kämpft, dass braunes Gesindel, von NPD über Pegida bis zur AFD, nicht seine Hetzte verbreiten kann. Ich habe Regionen gesehen wo die Rechten gewonnen haben und das war wirklich düster. Zum einen sprühen auch die an Wände zum anderen gehört es da zum guten Ton alles bis zum Tod zu jagen was nicht in ihr kleines weißes Weltbild passt. Googelt doch einfach mal wie viele Menschen in der BRD von Rechten getötet wurden und wie viele von Linken. Danach können wir noch mal darüber reden wer sich an Kindern vergreift.
    Zu den verschiedenen Chaoten vom G20 hier ein kleines Statement einiger Ladenbesitzer des Schanzenviertels, dass für mich die damalige Situation noch mit am besten widerspiegelt:
    https://www.facebook.com/CantinaPopularHamburgo/posts/2009834439251557?_fb_noscript=1
    • M. Stocker
      am 16.03.2018
      Vielen Dank für den Link! Die Äußerungen der Schanzenviertel-Bewohnerinnen und Bewohner belegen nicht nur ein grundgestörtes Verhältnis der Hamburger Politiker-Kaste zum Demonstrationsrecht, sondern auch wie hysterisch das Gezeter von ein paar 600 km entfernten CDU-Bonzen in Baden-Württemberg war und immer noch ist. Und sie belegen auch eine vollkommen verwahrloste Aufmerksamkeits-Ökonomie unserer Medien, fast aller Medien. Friedliche Massendemonstationen gegen die Politik der G20-teilnehmenden Regierungen? Laaahngweilig.
      Kennen wir aber alles auch. Vom 'Sturrrm' auf das S21-Grundwasserabpump-Gelände bis zu den Fake-News von an der Durchfahrt behinderten Krankenwagen. Von martialischem X-Polizeihundertschaften-Aufgebot (und Ärger oder gar bewusst Hass erzeugender Überstunden-Schinderei) für Demos, bei denen noch nie etwas passiert ist, bis zum christsozialdemokratischen Dauergenöle über den Demonstrationsort.
  • Real Ist
    am 14.03.2018
    Wehrlose Hauswände besprühen, hyterisches Geschrei, alte Leute, Frauen und Kinder angreifen, das sind die Markenzeichen der Antifa.
    Der Auftrag von Kontext ist scheinbar, die schäbigstene Aktionen unter den Teppich zu kehren und diese Demokratiefeinde auch noch zu verherrlichen, da der Kontext genau wie die Antifa nichts von freier Meinungsäußerung hält, hat er die Legitimation für den ständig erhobenen moralischen Zeigefinger längst verloren.
    Ich erwarte nicht, dass mein Kommentar freigeschaltet wird.
    • Marla V.
      am 21.03.2018
      Naja das sind ja eher Markenzeichen 'der law and order' Rechten! Häuser anzünden, in denen Menschen leben; ganze Rudelvereinigungen, die Menschen durch die Straßen hetzen; laut, lauter, schreien, weil man angeblich nicht gehört wird; u.u.u
  • Anna Hunger
    am 14.03.2018
    @Michael Kuckenburg: nicht nur Susanne Stiefel findet das Ganze herzerwärmend :-) Alle Daumen hoch! Und einer davon geht an Thomas Müntzer.
    • Andromeda Müller
      am 14.03.2018
      Sehr geehrte Frau Hunger , sehr geehrter Herr Thomas Müntzer :
      Ich möchte auf einen Verständnisfehler oder folgende historische Unwissenheit hinweisen .
      Grundlage ist das Leben und Wirken des Thomas Müntzer , denn
      1. ist er Christ
      2.Unterstützer der Bauern (Bauernkriege) gegen die Obrigkeit , damals Adel
      http://thomas-muentzer.de/index.htm
      3. wohl bürgerlich ; nein nicht die heutige CDU , eher wie die Zentrumspartei, nur evangelisch angehaucht.
      Insofern wäre und ist er der natürliche Feind der alten Sowjetunion (siehe Sprayer-Slogan sowjetischer Hammer und Sichel) . Insofern können sie sich nicht auf seine ideelle Unterstützung berufen ( 20 Mio. Hungertote ukrainische Bauern durch Wegnahme der kompletten Ernte und Abriegelung der Ukraine zur Vernichtung des Kulakentums). Für die Zarenzeit ist eine Berufung auf ihn evtl. akzeptabel.
      Dies bitte ich zu bedenken.
  • Fritz Meyer
    am 14.03.2018
    Warum statt Sachbeschädigung (mit unerlaubter Graffiti) nicht einfach ein paar Poster aufhängen? Oder ein Banner platzieren? Und warum kein Bekenntnis zur Unabhängigkeitsbewegung der Katalonen, wenn man schon Spanien ist?

    Sorry, aber die Antifa kommt derzeit nur noch als gewalttätiger Chaotenhaufen rüber, der (unerwünschte) freie Meinungsäusserung aktiv bekämpft und jede andere Meinung pauschal als "Nazi" diffamiert.
  • Thomas Müntzer
    am 14.03.2018
    Meine Güte ist das ein Mimimi hier unter den Kommentaren. Was in Soller und ganz Mallorca viel mehr nervt sind Luxushotels und Fincas, die in Landschaftsschutzgebiete geknallt werden ohne Rücksicht auf Verluste. Auch auf Mallorca tobt der entfesselte Kapitalismus. Und die Antifa ist Gold wert - überall!
    • Michael Kuckenburg
      am 14.03.2018
      Achso, und weil es Luxushotels gibt, spielt es auch keine Rolle mehr, dass man als Tourist das Gastland noch ein bisschen vollsprüht. Glauben Sie (bzw. glaubt Susanne Stiefel) denn im Ernst, dass die Hinterlassenschaften der Antifa auch für Mallorquiner "Gold wert" sind?
  • Michael Kuckenburg
    am 14.03.2018
    Die Antifa Stuttgart hat also "mit der Spraydose dokumentiert, dass sie da war". Die Hinterlassenschaft von Touristen wird die Mallorquiner sicher freuen! Die Reinigung kostet (Hoch die internationale Solidarität!) Geld und Mühe. Ist aber auch nicht so wichtig, Hauptsache Susanne Stiefel findet "die fröhliche Botschaft" herzerwärmend.
  • Frank Ho
    am 14.03.2018
    Na toll - wie Hunde die zwanghaft überall hinpissen müssen.
    Vielleicht sollt irgendjemand mal den ganzen Tag Sprayer/innen und Edding Krakler/innen
    stecken, das ihre Pissereien nichts anderes sind wie Tags, wie Ornamente: Gedankenlos verwendet, schon lange substanzlos und einfach nur optische Schweinereien, die unsere Lebensumwelt noch hässlicher machen. Ganz klasse gemacht ihr Stümper.
    Wer sich dabei politisch gehaltvoll findet, sei es beim machen, drüber schreiben oder veröffentlichen unterliegt Autosuggestionen und ist kein Deut anders wie die pöhsen Kollegen von der anderen Seite der Medallie.
    Grüsse
  • David Sohn
    am 14.03.2018
    Schön, wenn die Autorin Sachbeschädigung schön findet, ich finde das nicht. Mir fallen bei "Antifa" die Steinewerfer, Autoanzünder, Schaufensterzertrümmerer und G20 Chaoten ein. Ist vielleicht in Stuttgart noch nicht so schlimm, aber eine solche zu Gewalt gegen Sachen und Menschen bereite Truppe anzuhimmeln ist beachtlich. Neuerdings treten diese Truppen auch schon als Schläger in Hamburg auf, wenn Menschen auf der Strasse "Merkel muss weg" fordern. Die Straftaten der Antifanten werden übrigens überwiegend vermummt und/oder bei Nacht begangen. Steine in Kinderzimmer werfen zum Beispiel.

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