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"Der Professor der neuen preußischen Rechtswissenschaften entwickelt seine Grundregel: Macht geht vor Recht" – französische Karikatur zum Deutsch-Dänischen Krieg 1864. Bild: Pelcoq, "Le Charivari", 2. 9. 1864; eigener Scan

Die Karikatur "Der Ölfleck" des Zeichners Stop aus dem Mai 1867 spielt auf Gerüchte an, Preußen wolle nach den Annexionen von 1866 auch die süddeutschen Staaten zu Satelliten machen. Bild: Stop, "Le Charivari", 2. 5. 1867; eigener Scan

"Pardon, mein Herr, bitte die Waffen an der Garderobe abgeben!" – Preußen zu Gast bei der Pariser Weltausstellung 1867 in einer Karikatur von Cham. Bild: Cham, "Le Charivari", 4. 3. 1867; eigener Scan

"Totale Sonnenfinsternis?" Nach der Niederlage Frankreichs 1871 genügt Daumier die Pickelhaube als Symbol für ein Deutschland, das die Sonne der Freiheit zu verfinstern droht. Bild: Honoré Daumier, "Le Charivari", 17. 3. 1871; eigener Scan

"Die Krönung seines Gebäudes" – Daumier spielt spöttisch darauf an, dass sich der französische Kaiser Napoleon III. nach der Schlacht von Sedan den preußischen Truppen ergeben hat. Bild: Honoré Daumier, "Le Charivari", 22. 9. 1870; eigener Scan

Seltener Fall einer positiv gemeinten Verwendung: Der "Berliner Punsch" rühmt die Einigung der preußischen Volksvertreter unter Bismarcks "Hut" durch den Wahlsieg der Konservativen im Juli 1866. Bild: "Berliner Punsch", 25. 8. 1866; eigener Scan

"Deutschlands Zukunft" als Verpreußung: 1870 verwendet auch das Wiener Satireblatt "Kikeriki" die übergestülpte Pickelhaube als Sinnbild für die Einigung Deutschlands. Bild: "Kikeriki", 22. 8. 1870; Anno Österreichische Nationalbibliothek

Die gleiche Bildidee verwendet Rata Langa im sozialdemokratischen Satireblatt "Der Wahre Jacob", um die gewaltigen Heeresverstärkungen 1913 zu geißeln. Bild: Rata Langa, "Der Wahre Jacob", 12. 7. 1913; Universitätsbibliothek Heidelberg

In britischen Karikaturen trägt die Pickelhaube lange fast nur Bismarck, wie etwa in dieser "Punch"-Karikatur zur Heeresverstärkung von 1888. Bild: John Tenniel, "Punch", 18. 2. 1888; Universitätsbibliothek Heilbronn

Die Bestrebungen Berlins, informelle Herrschaft über die Türkei zu gewinnen, werden im "Punch" als "Teutonising of Turkey" ("Turkey" bedeutet neben Türkei auch Truthahn) karikiert. Bild: F. H. Townsend, "Punch", 5. 10. 1910; eigener Scan

Erst nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs setzt sich in Großbritannien der Begriff "Hun" für die Deutschen durch. Wie man ihn aufzieht, zeigt diese "Punch"-Karikatur. Bild: A. Wallis Mills, "Punch", 11. 11. 1914; Universitätsbibliothek Heilbronn

Im Kriegsverlauf wird Deutschland von Entente-Karikaturisten zunehmend bestialisiert. Die Pickelhaube sorgt für Erkennbarkeit, wie auf diesem amerikanischen Rekrutierungsplakat von 1917. Bild: Wikipedia

Symbol wirtschaftlicher Macht: Der französische Staatspräsident Pompidou wird 1970 von einer behelmten D-Mark verfolgt – eine Anspielung auf die rasante Abwertung des Francs. Bild: Leffel, "Le Canard enchaîné", 8. 7. 1970; eigener Scan

Durch den Untertitel "Kohl oder die Aufwertung der Bis-Mark" vergleicht Moisan das deutsche Verhalten gegenüber Frankreich im Währungskonflikt 1983 mit Bismarckscher Machtpolitik. Bild: Moisan, Le Canard "enchaîné", 22. 3. 1983; eigener Scan

Pickelhaube und Peace-Monokel: Der französische Karikaturist Tim sieht in der deutschen Friedensbewegung nationalistische Motive: Sie hoffe auf eine beschleunigte Wiedervereinigung. Bild: Tim, "L'Express", 2. 12. 1983; eigener Scan

Im Folterkeller: Der Brite Steve Bell zeichnet Helmut Kohl 1992 als behelmte Domina – denn Deutschland setze durch die Stärke der D-Mark die Währungen der anderen EU-Staaten unter Druck. Bild: Steve Bell, "Guardian", 15. 9. 1992; eigener Scan

Bell verwendet das Domina-Motiv auch mehrfach, um das Verhältnis zwischen Deutschland und Frankreich in der Regierungszeit Angela Merkels zu kommentieren. Bild: Steve Bell, "Guardian", 8. 5. 2012

Nicht ganz an Bells Dresscode hat sich die "Bild"-Zeitung gehalten, die am 7. Juli dieses Jahres Angela Merkel eine Pickelhaube aufs Haupt montierte. Screenshot: Twitter/@Kaidiekmann

Ausgabe 226
Schaubühne

Ein alter Hut

Von Oliver Stenzel
Datum: 29.07.2015
Die "Bild"-Zeitung hat Angela Merkel kürzlich eine Pickelhaube aufs Haupt montiert. Es ist vermutlich das erste Mal in der Nachkriegsgeschichte, dass der preußische Militärdeckel von einem deutschen Medium als positiv gemeintes Symbol verwendet wird. Unsere Schaubühne über die Pickelhaube in der Karikatur.

Wenn der Grünen-Politiker Reinhard Bütikofer vor Kurzem sagte: "Der herzlose, herrische und hässliche Deutsche hat wieder ein Gesicht" (hier geht's zum entsprechenden Gastbeitrag in der letzten Ausgabe), dann könnte man hinzufügen: Eine typische Kopfbedeckung hat der herrische Deutsche schon lange, zumindest in metaphorischer Hinsicht. Nämlich die Pickelhaube, das historisch vielleicht am häufigsten verwendete Attribut für "den Deutschen" in der Karikatur.

Insofern kann man schon etwas den Kopf schütteln, wenn die "Bild"-Zeitung am 7. Juli dieses Jahres mit einer Fotomontage aufmacht, die Angela Merkel mit einer Pickelhaube zeigt, versehen mit der Mahnung, dass man jetzt, im Zusammenhang mit der Griechenland-Krise, eine "eiserne Kanzlerin" brauche – eine Anspielung auf den "Eisernen Kanzler" Bismarck, der sich auch in seiner zivilen Funktion als Reichskanzler gerne öffentlich mit Pickelhaube zeigte. Dass das Kaiserreich bei Konservativen wieder chic ist und über Bismarck, verstärkt anlässlich seines diesjährigen 200. Geburtstags, historisch fragwürdige Lobesgirlanden gebreitet werden, mag kein ganz neues Phänomen sein. In ikonografischer Hinsicht handelte es sich aber um eine Art Zeitenwende: Dass die Pickelhaube in einem deutschen Medium in Karikaturen oder Fotomontagen als positives Attribut verwendet wird, dürfte neu sein. Die mit ihr verbundenen Konnotationen sprechen nicht gerade dafür, dies fortzuführen.

Karikaturisten verwenden die Pickelhaube, die schon 1916 im deutschen Heer ausgemustert und durch den Stahlhelm ersetzt wurde, bis heute gerne, wenn es um die Darstellung eines machtlüsternen Deutschlands geht. Oder, wie es im Katalog zu einer deutsch-französischen Karikaturenausstellung schön prägnant formuliert ist: "Die Pickelhaube lenkt die Aufmerksamkeit auf die 'preußischen' Anteile an einem mutmaßlichen deutschen Nationalcharakter. Die phallische Spitze ... signalisiert Autorität und Aggressivität, ja Brutalität." Sie ist sowohl ein Erkennungs- als auch ein wertendes Attribut: Beim Träger weiß man sofort, dass es sich um einen Deutschen handelt, und zusätzlich, dass es sich wohl um einen autoritären, eher unangenehmen Typ handeln muss.

Nur die deutsche Haube wird berühmt

1842 in der preußischen Armee eingeführt, taucht die Pickelhaube schon bald in Karikaturen auf; erst in deutschen, ab der Revolution 1848/49 auch allmählich in französischen und britischen Zeichnungen. Allerdings hat sie in diesen noch lange nichts Bedrohliches an sich, scheint vor allem als Kuriosum betrachtet zu werden, das sich karikaturistisch herrlich verzerren lässt. Sie ist im Übrigen keine allein deutsche Spezialität: Bei der Betrachtung von Karikaturen zum Krimkrieg (1853–56) fragt man sich vielleicht, warum entgegen der bekannten Historie viele Preußen mitmischen – dabei handelt es sich um russische Soldaten, denn eine Zeit lang trugen auch die eine relativ ähnliche Pickelhaube. Und Ende des 19. Jahrhunderts führte kurzzeitig auch das britische Militär eine Art Pickelhaube ein. Ein ikonografischer Dauerbrenner wurde aber nur die deutsche.

Erst ab dem Deutsch-Dänischen Krieg 1864 wird sie zunächst vor allem in französischen Karikaturen zum Symbol fürs expansionslüsterne, militaristische Preußen, ab dem Deutsch-Französischen Krieg für das neu gegründete Deutsche Kaiserreich und dessen preußischen Charakter.

Bei den Briten dauerte das etwas länger, weil der deutsch-britische Antagonismus noch ein paar Jahre braucht, bis er volle Fahrt aufnimmt. Etwa bis zur Jahrhundertwende verwenden britische Zeichner die Pickelhaube als ein Attribut unter mehreren, wenn es um die Darstellung "typischer" Deutscher oder deutscher Politiker geht. Um 1900 allerdings sorgt die extrem feindselige Haltung der deutschen Presse gegenüber Großbritannien während des Burenkrieges auf der Insel für Verbitterung, und die Briten nehmen die deutsche Flottenrüstung als Bedrohung wahr. Jetzt wird auch in britischen Karikaturen der "spiked helmet" endgültig zum negativ konnotierten Symbol eines militaristischen Deutschlands. Im Ersten Weltkrieg verbreitet sich das Bild des Pickelhaube tragenden Barbaren schnell um die ganze Welt.

Derart weit verbreitet und verstanden, bleibt der alte Preußenhelm nach dem Ersten und auch nach dem Zweiten Weltkrieg im Arsenal der Karikaturisten. Nationale Stereotype ändern sich nur sehr langsam, ebenso die für sie stehenden Attribute, und so wird die Pickelhaube nach 1945 vor allem von französischen und britischen Zeichnern liebevoll weiter gepflegt. Nun aber weniger als Sinnbild für kriegerisches Expansionsstreben, sondern eher um die deutsche wirtschaftliche Macht zu symbolisieren. So verbildlicht etwa der Zeichner Leffel im Juli 1970 in seiner Karikatur "Der Stachel" ein Zitat des französischen Staatspräsidenten Georges Pompidou: "Die Stärke der deutschen Wirtschaft soll uns anstacheln, nicht aber in Schrecken versetzen." In der Zeichnung nun wird Pompidou von einer behelmten D-Mark-Münze verfolgt. Der Hintergrund: Das Abwertungstempo des Francs gegenüber der Mark verzehnfachte sich nach dem Amtsantritt Pompidous. Der neue Präsident setzte die Abwertung als wirtschaftspolitisches Instrument ein, um Frankreichs Wirtschaft Wettbewerbsvorteile zu verschaffen.

Die Domina mit Pickelhaube

Um Wechselkurse geht es auch der Karikatur "Arrogant" von Moisan aus dem Jahr 1983, in welcher der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl mit Pickelhaube und Soldatenmantel versehen wird. Durch die Unterzeile "Kohl oder die Aufwertung der Bis-Mark" wird das deutsche Verhalten im Währungskonflikt vom Frühjahr 1983 quasi mit Bismarck'scher Machtpolitik verglichen. Im Titel wird eine Äußerung des französischen Wirtschaftsministers Jacques Delors aufgegriffen, der Deutschland wegen seines Mangels an Solidarität als arrogant bezeichnete.

Wieder ein Währungskonflikt ist es, den der britische Karikaturist Steve Bell 1992 für den "Guardian" kommentiert: Helmut Kohl, als behelmte Domina dargestellt, hat die anderen europäischen Staatschefs auf Streckbänke geschnallt. Kohls oder Deutschlands Folter besteht darin, dass vom Wert der D-Mark im Wesentlichen der Rahmen abhängt, innerhalb dessen sich die europäischen Hauptwährungen bewegen müssen, um im Europäischen Währungssystem (EWS) zu bleiben. Italiens Vertreter wurde bei Bell schon durch die Wand geschleudert, da die italienische Lira durch Spekulantendruck abgewertet wurde.

"Guardian"-Karikaturist Bell verwendet das Domina-mit-Pickelhaube-Motiv auch gleich mehrfach, um speziell das Verhältnis zwischen Deutschland und Frankreich in der Regierungszeit Angela Merkels zu kommentieren – etwa in einer Karikatur vom Mai 2012 zum bevorstehenden Antrittsbesuch des frisch gewählten Staatspräsidenten Hollande bei der Bundeskanzlerin.

Bisweilen treibt die karikaturistische Verwendung des Preußenhelms aber noch kuriosere Blüten: So versieht der französische Zeichner Tim 1983 in einer Karikatur für das französische Nachrichtenmagazin "L'Express" einen feisten Kaiserreichsoffizier mit einem Monokel in Form des Friedensbewegungssymbols. Der Zeichner selbst dazu: "Ein gewisser deutscher Nationalismus hat paradoxerweise in den 'pazifistischen' Demonstrationen seinen Ausdruck gefunden. Im Glauben, so die UdSSR günstig zu stimmen, erhoffen sich viele davon eine Beschleunigung der Wiedervereinigung der beiden Deutschlands."

Das muss man nicht schlüssig finden, um das Pickelhauben-Revival der "Bild"-Zeitung nicht nur für groben Unfug, sondern auch für den Ausdruck eines ziemlich dumpfen Neonationalismus zu halten, wie es der Blogger Sascha Lobo bereits bezeichnete. Der Dichter Heinrich Heine übrigens spottete schon kurz nach seiner Einführung über den "Helm mit der Spitze": "Ja, ja, der Helm gefällt mir, er zeugt / Vom allerhöchsten Witze! / Ein königlicher Einfall war's! / Es fehlt nicht die Pointe, die Spitze! / Nur fürcht ich, wenn ein Gewitter entsteht, / Zieht leicht so eine Spitze / Herauf auf euer romantisches Haupt / Des Himmels modernste Blitze!"

Es steht indes zu befürchten, dass in "Bild"-Chef Kai Diekmann kein einzelner Blitz gefahren ist, sondern es sich eher um die Entladung eines Dauergrollens handelte.


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3 Kommentare verfügbar

  • Peter Boettel
    am 29.07.2015
    Im Rahmen der Erpressung gegenüber Griechenland schrieb der britische Telegraph, dass auch Großbritannien in zwei Weltkriegen gegen Deutschland gekämpft habe, um eine Dominanz Deutschlands über Europa zu verhindern, und stellt fest: Jetzt hat Deutschland dies ohne einen Schuss erreicht.

    In einem Interview der neuen Ausgabe des Stern mit Yanis Varoufakis taucht ein Foto auf, das Schäuble mit seinem Büttel Dijsselbloem und dem estnischen Finsnzminister zeigt, wie diese ein hämisches Lachen nach dem schändlichen "Sieg" über Griechenland an den Tag legen. Dieses Foto reißt die Maske von der neoliberalen Fratze dieser scheinheiligen Politiker.
  • Peterwmeisel
    am 29.07.2015
    Eine andere Satire Zeitung CHARLIE HEBDO Nr. 1199 vom 15. Juli hat in einer Kritik an der Gier Deutschlands diesen deutschen Pickel dargestellt. Wie Deutschlands Chemie Europa ruiniert.
    Anlage hier: https://www.dropbox.com/s/kqr1nhfzsuyljg5/Screenshot%202015-07-29%2014.56.08.png?dl=0
    Ich habe angefangen das zu übersetzen und und tatsächlich werden wir uns an Griechenland überfressen: Wir sehen die Spitze eines Eisberges? Der Artikel:
    DEUTSCHLAND
    Deutsche Chemie ruiniert Europa
    Wie sind sie sympathisch, die Millionen Bild Zeitung Leser! Sie verweigern den Griechen den kleinsten Krümel aber vergessen, daß ihre chemische Industrie - Bayer und BASF Europa viel mehr kostet als alle Schulden Athens zusammen.

    Wer hat gesagt: Deutschland wird zahlen? Das war nicht Clemenceau, aber Louis-Lucien Klotz, sein Finanzminister zwischen 1917 und 1920. Man erinnert sich daran, daß Deutschland von seinen in 1914-1918 noch 1939-1945 angehäuften Schulden nichts bezahlt hat. Das hindert keinen lokalen Oligarchen jede Hilfe für sein Griechenland zuverweigern. Aber wir sind nicht hier, um schlecht über die Deutschen zu reden, noch nicht.
    Um das Folgende besser zu verstehen, muß man die beiden deutschen Monster, Bayer und BASF übernational beschreiben. Das erste mit einem Umsatz von 42,2 Milliarden Euro und das zweite mit 74,3 Milliarden Euro 2014. BASF ist weltweit die Nr. 1 in der Chemiebranche Bayer die Nr. 3, aber ganz dicht bei der Nr. 2, der amerikanischen Dow Chemical. Aus reiner Bosheit wird man sich daran erinnern, daß unter Adolf Hitler Bayer und BASF als IG Farben 1942 das Lager Auschwitz III eröffnen werden. Die Sklaven, darunter ein gewisser Primo Levi, produzierten dort massenhaft eine synthetische Essenz, die für das Massaker an den Russen entscheidend war.
    Und dann? In der im April erschienenen Ausgabe einer grossen wissenschaftlichen amerikanischen Revue, im Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism (1) beschreibt Tracey Woodruff im Detail die Wirkungen der chemischen Verschmutzungen auf die Gesundheit, und in der selben Ausgabe versucht eine internationale Gruppe die gesamten Kosten für die Europäische Union zu beziffern.(2)
    Na ja, das Ergebnis ist ziemlich verwirrend weil es auf etwa 157 Milliarden Euro pro Jahr kommt. Europa würde jedes Jahr für seine Gesundheitsprobleme, Krankheiten etc. die direkt mit den giftigen Molekülen seiner chemischen Industrie zusammenhängen, zahlen. Das entspräche einer guten Hälfte der Gesamtschulden Griechenlands. Das sind in zehn Jahren das fünffache der 300 Milliarden Euro.
    Dabei ist diese Gesamtziffer erheblich unterschätzt. Woodruff schreibt ohne zu zögern, am Ende sind die 157 Milliarden Euro nur die Spitze eines Eisberges.
  • Schwabe
    am 29.07.2015
    Ich halte "...das Pickelhauben-Revival der "Bild"-Zeitung nicht nur für groben Unfug..." und für "...ziemlich dumpfen Neonationalismus...", sondern auch für militant!

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