KONTEXT:Wochenzeitung
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Mensch im Mittelpunkt

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Wie es aussieht, wenn der Markt alles regelt, ist derzeit in Sachen Luftverschmutzung zu beobachten. Städte wie Stuttgart, München oder Düsseldorf versinken in Feinstaub, die Polkappen schmelzen, der Eisbär findet keine Scholle mehr, Bewohner des Neckartors kriegen keine Luft – und was wird geregelt? Nichts. Der Dieselgipfel hat gekreist und eine Maus geboren. Die Industrie, die Besserung gelobt hat, hat noch nicht einmal ihren Anteil in den Fördertopf gezahlt. Elektroautos, umweltfreundliche Autos, ökologische Mobilität? Fehlanzeige.

Wenn der Markt die Gesellschaft beherrscht, kommt heraus, was mit der Welt gerade passiert. Armut und Hunger in den ausgebeuteten Teilen der Welt. Jugendarbeitslosigkeit in Italien und Spanien. Und auch mit dem Wohlbefinden der Griechen in Europa ist es nicht weit her.

Denn der "Markt" braucht keine bezahlbare Wohnung, kein Brot, keine saubere Luft. Dafür braucht er Menschen, die billig arbeiten und teuer kaufen. Politik ist nicht dazu da, sich ihm anzubiedern. Sie muss die Menschen in den Mittelpunkt stellen, nicht den Markt.

Es braucht Medien, die sich klar für die Menschen und gegen den Marktkonformismus der Politik einsetzen. Medien wie Kontext.

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1 Kommentar verfügbar

  • Schwa be
    am 29.11.2017
    Antworten
    "Wie es aussieht, wenn der Markt alles regelt, (...) Wenn der Markt die Gesellschaft beherrscht, kommt heraus, was mit der Welt gerade passiert."
    Und hinter dieser "Regelung", das der Markt alles regeln soll, stecken Menschen, genauer gesagt Politikerinnen, die dies aktiv und bewusst verteidigen.…
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