An die Stuttgart-21-Demonstranten gerichtet: "Ihr habt nur recht. Sonst nichts." Filmstills: ZDF

Ausgabe 410
Gesellschaft

Haltet durch!

Von Uta Köbernick
Datum: 06.02.2019
Das Solo unserer Autorin in der ZDF-Sendung "Die Anstalt" hat die Klick- und Einschaltquoten in die Höhe und manchem S-21-Gegner Tränen in die Augen getrieben. Ihr Manuskript, hier im Wortlaut veröffentlicht, trägt den Namen "Rechthaben-2".

Liebe Stuttgart-21-Gegner,

was habt ihr nicht alles erreicht! Ich hab' leider nur drei Minuten, das reicht nicht für die bald zehnjährige Chronologie eures Widerstandes – also mach' ich's kurz.

Ihr habt gar nichts erreicht.

Ihr habt nur recht. Sonst nichts.

Unangenehm. Leute, die immer recht haben wollen und dann auch recht haben. Unsympathisch auch. Wie eng euer Blick ist. Ein Bahnhof, ein Bahnhof! Wie weit euer Blick ist – das System, das System! Ja, ihr habt recht.

Da steht ihr, Woche für Woche, bei jedem Wetter. Und demonstriert.

Kluge Leute halten kluge Reden. Laute Leute halten laute Reden. Und ihr hört zu. Und ihr hört nicht zu. Ruft: oben bleiben, oben bleiben. Weil ihr es nicht mehr hören könnt und trotzdem ständig sagen müsst. Unangenehm.

Und dann kommt plötzlich was raus! Was kommt raus? Zum Beispiel: ... der Polizeieinsatz im Schlossgarten war rechtswidrig oder ... beim Stresstest wurde gemogelt – die Verspätungen der Deutschen Bahn wurden nicht mitberechnet.

Ihr hattet recht. Die ganze Zeit. Und dann steht ihr da, Woche für Woche. Laute Leute halten laute Reden. Lustige Leute halten lustige Reden. Geologen halten geologische Reden. Eisenbahner halten Eisenbahnerreden. Architekten halten Architektenreden. Juristen halten juristische Reden. Ja, ihr habt die Experten. Ihr habt sie wirklich! Und ihr hört ihnen zu! Und ihr hört ihnen nicht zu. Denn ihr habt ja selbst schon die Gutachten gelesen. Ihr lest immer alle Gutachten. Ihr wisst alles über Anhydrit-Gestein, integralen Taktfahrplan und die Leistungsfähigkeit eines Kopfbahnhofs. Ihr ruft: oben bleiben, oben bleiben.

Und dann wird weitergebaut.

Und dann wird Klage eingereicht.

Und daraus folgt: nichts.

Außer Ohnmacht.

Und dann wird abgestimmt. Aber die Mehrheit ist gegen die Fakten. Und dann steht ihr da, wütend. Zu Recht. Denn ihr habt ja recht.

Wütende Leute halten wütende Reden. Und ihr hört zu. Und ihr hört nicht zu. Oben bleiben!

Und dann kommt plötzlich wieder was raus ... Kostenexplosion, Gleisneigung, Brandschutz ... da könnt ihr nur noch gähnen. Denn ihr hattet wieder recht.

Und dann wieder Ohnmacht.

Und dann halten Juristen lustige Reden. Geologen halten juristische Reden, lustige Leute halten kluge Reden und kluge Leute halten laute Reden und die klingen nicht mehr klug und sie merken, weil sie ja klug sind, dass sie nur noch laut sind und werden still.

Und ihr hört zu. Und ihr hört nicht zu.

Und oben bleiben, oben bleiben ... Und wenn sie nicht gestorben sind ...

Aber es sind schon ein paar von euch gestorben. Und der mittlere Schlossgarten mit seinen riesigen alten Bäumen ist abgeholzt und hin, der Bonatzbau mit seinen Flügeln – hin. Fast zehn Jahre – hin. Die Kinder plötzlich groß! Und aus dem Haus und drin im System.

Und sollte Stuttgart 21 doch noch gestoppt werden, dann nicht wegen euch. Sondern weil die einst Verantwortlichen nicht mehr verantwortlich sein werden oder davongekommen sind oder bestimmte Leute genug Geld daran verdient haben werden. Damaliger Bahnchef Rüdiger Grube sagte 2016 plötzlich: "Ich habe Stuttgart 21 nicht erfunden und hätte es auch nicht gemacht." Wir lernen: Wer andern eine Grube gräbt, selbst wenn er Grube heißt, fällt nicht, sondern erhält eine Abfindung von 2,25 Millionen und wird Aufsichtsrat in der Hamburger HL AG. Sein Nachfolger Bahnchef Lutz sagte vor einem dreiviertel Jahr: "Nach heutigem Wissensstand würde man Stuttgart 21 nicht mehr machen." Nach heu haha heutigem haha ...

Doch es wird weitergebaut. Ihr hattet recht.

Liebe Stuttgart-21-Gegner! Ich habe ein Bitte und ich trau' sie mich fast nicht zu sagen:

Haltet durch! Denn ihr habt noch nichts erreicht ...


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11 Kommentare verfügbar

  • Warwara Tschachotina
    am 17.02.2019
    Nein. Die Gegner von Stuttgart 21 haben schon viel erreicht!
  • Anon Ymouz
    am 12.02.2019
    Danke, Sie haben ja recht. Nutz halt nix, s.o. Was fehlt ist der Schritt heraus aus der Ohnmacht, heraus aus den überkommenen Entscheidungsstrukturen. Die Moderation im Falle S21 durch Herrn Geißler war der Schritt nicht.
    Dabei müsste das Rad gar nicht neu erfunden werden, ein Blick über den Tellerrand, z.B. ins elsässische Klingersheim könnte schon hilfreich sein, Lernbereitschaft vorausgesetzt.
  • Peter Meisel
    am 08.02.2019
    Sehr empfehlenswert! Soll keiner sagen analog 1945 "Das habe ich nicht gewusst!"
    • Jue.So Jürgen Sojka
      am 09.02.2019
      @Peter Meisel,
      Analogie zum Jahr mit dem ENDE der Ausbreitung von Unmenschlichkeit im Mai 1945, lässt weitergehende vergleichende Betrachtung zu.

      Wir, in die erste Hälfte der 50er Jahre geboren, konnten auch nicht sagen:
      [b]„Wir haben davon nichts gewusst.“ [/b]
      1955 wurde erinnert an dass, was 10 Jahre zuvor sein ENDE fand. In der Folge 10-jährig:
      • Gründung Vereinte Nationen (UN) – und Charta, die am 24. Okt. 1945 in Kraft trat
      • Nürnberger Prozesse – Nov. 1945 bis Okt. 1946
      • Der Alliierte Kontrollrat mit Vorschriften zur Entnazifizierung – Potsdam Jan. 1946
      • Parlamentarische Rat erarbeitet demokratische Verfassung – Sept. 48 bis Juni 1949
      • Allgemeine Erklärung der Menschenrechte – 30 Artikel veröffentlicht am 10. Dez. 1948
      • Die Alliierten genehmigen Grundgesetz mit "GG Art. 25" – tritt am 24. Mai 1949 in Kraft
      • Wahl zum 1. Deutschen Bundestag – Wahl So. 14. Aug. 1949

      Im Zusammenhang dieser Ereignisse wurde beständig das ENDE des zweiten Weltkriegs, dessen Ursachen und die Zeit des Nationalsozialismus besprochen -in Hörfunk, Presse und Gesprächen- zehn Jahre nachfolgend dem jeweiligen Geschehen!

      Gestern Abend um 22:00 Uhr im SWR Fernsehen NACHTCAFé mit dem Thema
      Selbstliebe oder Nächstenliebe - wie viel Egoismus ist gesund? [b][1][/b]
      Ingrid Herzog erinnert sich sehr gut an Geschehenes, das vor _ihrem_ dritten Geburtstag von _ihr_ erlebt wurde!

      Wir Kinder, die wir miteinander aufgewachsen sind, erinnern uns ebenfalls an unser Erlebtes, dass vor unserem 3. Geburtstag von uns erlebt wurde. | :-)

      Wir vergessen nicht!
      Jetzt ist lediglich erforderlich all jene in Verantwortung zu nehmen, die sich gegen Völkerrecht, Menschenrecht, Grundrecht, Verfassungsrecht, Landesrecht und… gestellt haben: Konsequent – auch bei [b]STUTTGART 21[/b]!!!

      [b][1][/b] https://www.swr.de/nachtcafe/sendung-am-8-selbstliebe-oder-naechstenliebe-wie-viel-egoismus-ist-gesund/die-gaeste-vom-8/-/id=200198/did=23113272/mpdid=23378710/nid=200198/1p3sws4/index.html Gäste bei Michael Steinbrecher:
      Daniela Ernst - Julien Backhaus - Christoph Sonntag - Lisa Frieda Cossham - Ingrid Herzog - Prof. Dr. Wilhelm Schmid
    • stefanie kleinschmitt
      am 10.02.2019
      stuttgart 21 nur in irgendeiner Art mit dem Holocaust zu vegleichen , ist so daneben und verniedlicht den Holocaust in beschämender Weise.
      ich hätte mir gewünscht, dass die kluge Kontext-Redaktion so einen “Kommentar“ eben NICHT freischaltet.
    • Waldemar Grytz
      am 10.02.2019
      Der Vergleich mit dem, was vor 1945 passierte, ist (neutral ausgedrückt) unhaltbar. Etwas deutlicher gesagt: eine Unverschämtheit und historische Relativierung von Völkermord und schweren Menschenrechtsverletzungen. Kaum zu glauben was in den Hirnen von manchen S21-Gegnerinnen spukt, wenn sie sich beim Protest gegen ein unsinniges Bahn- und Immobilienprojektleich solcher Analogien bedienen!
    • Jue.So Jürgen Sojka
      am 11.02.2019
      @stefanie kleinschmitt,
      @Waldemar Grytz,
      @KONTEXT-Redaktion,

      dem Kommentierer Peter Meisel zu "unterstellen", von ihm würde "analog 1945" mit dem Holocaust gleichgesetzt werden, entbehrt kühnster Vorstellungen!

      Nun würde sich die Redaktion KONTEXT, so sie die _persönliche_ Vorstellung von Frau Kleinschmitt und Herrn Grytz nicht veröffentlichten, einer "möglichen" Beschuldigung aus der Grundrechtefibel für Kinder ab 8 Jahren aussetzen - auf den Seiten 82-85 zu Artikel 18 / 19 beschrieben (1. Auflage 2011).
      *** Allerdings alleine dann, so das zu veröffentlichte "Meinungsbild" gesellschaftlich relevant ist. ***

      Tatsächlich ist der kurz-gefasste Text von Peter Meisel analog darin zu verstehen, was, damals wie heute, zu den gelebten Folgen geführt hat:
      Der Verweigerung _V e r a n t w o r t u n g_ zu übernehmen!

      Vorstellung ==> Vorschnell ==> Vorurteil ==> Vorverurteilung
      Übersehen wird allzu leicht, dass die Äußerungen, von wem auch immer in welcher Form ausgesagt, zuerst die Denk- und Handlungsweise eben der sich äußernden wieder gibt – von anderen übernommen oder sich selbst gegenüber plausibel gemacht.

      Wir haben uns, eingeschult 1961, die Bearbeitung der Entwicklung bis zu den Gegebenheiten, die wir erlebt haben, im Grundschulunterricht zu eigengemacht. [b][1][/b]
      Vor wenigen Tagen der Festakt zu 100 Jahre Weimarer Verfassung, mit dem Festredner Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

      [b][1][/b] Weimarer Verfassung Artikel 148 „…Staatsbürgerkunde und Arbeitsunterricht sind Lehrfächer der Schulen. Jeder Schüler erhält bei Beendigung der Schulpflicht einen Abdruck der Verfassung. …“
      https://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Frank-Walter-Steinmeier/Reden/2019/02/190206-Weimar-100-Jahre-Reichsverfassung.html
    • Jerg Ratgeb
      am 13.02.2019
      Liebe Frau Kleinschmitt, lieber Herr Grytz! Vielen Dank für Ihre Beiträge, die ich Wort für Wort unterschreibe. Die Hommage von Uta Köbernick an die S21-Gegner hat mich in gewisser Weise beschämt, denn sie ist einerseits berechtigt und überfällig, andererseits habe auch mich über die Jahre von einem Teil des Widerstands entfremdet. Jetzt weiß ich wieder, warum. Die Gründe dafür waren exakt jene Geschichtsvergessenheit, der Mangel an Reflexionsvermögen und die Selbstgerechtigkeit, wie sie hier wieder aufscheinen. Nichts, wirklich gar nichts rechtfertigt eine Analogie zwischen dem Bau eines Bahnhofs, Verzeihung: Haltepunkts, so zerstörerisch er auch sein mag, und Völkermord und Krieg. Die Macher der „Anstalt“ übrigens, so gut glaube ich sie zu kennen, würden nie auf eine solch infame Idee kommen. Und: Nein, Herr Sojka, der Versuch, mit verschwurbelten Sätzen und einem Link zu einer Sonntagsrede die mit solchen Vergleichen implizierte Verhöhnung der Opfer des deutschen Faschismus schönzureden, macht die Sache nicht besser, sondern nur noch schlimmer.
    • Jue.So Jürgen Sojka
      am 03.04.2019
      @stefanie kleinschmitt,
      Ihre Aussage: [i]„…es ist doch so: jeder Grundschüler weiß, eine Bezugnahme auf den Holocaust ist wortwörtlich maßlos...“[/i]
      Setzt voraus, dass in den Grundschulklassen die Weimarer Republik - Gründung und Entwicklung zur Diktatur - Bestandteil im Unterricht ist.
      Dazu ist festzustellen, dass noch nicht einmal die Grundrechtfibel für Kinder ab 8 Jahren in _allen_ Grundschulklassen selbstverständlicher Bestandteil im Unterricht ist! [b][2][/b]

      Heute Abend in SWR» Aktuell 19.30 Uhr gesendet – Christian Susanka / Rainer Kamm im Video "Fridays für Future": Sprecher „Sie kommen mit vielen Erwartungen an die Politik, von der Sie bisher enttäuscht sind. Stuttgarter Klimaaktivisten im Landtag. Seit Monaten gibt es für die 19-jährige Nisha Toussaint-Teachout und den 16-jährigen Patrick Wechsler nur ein Thema: Sie haben Angst, dass der Klimawandel ihr Leben zerstören könnte.“
      [b]Aktivistin:[/b] [i]„Der Staat ist verpflichtet unter [b]Artikel 20a[/b] "Die natürlichen Lebensgrundlagen, die Tiere zu schützen, auch in Verantwortung für die zukünftigen Generationen. Und genau das erwarten wir von ihnen! ...“[/i]
      Ab Min. 2.30 Aktivistin [i]„Der Fokus heute lag sehr stark darauf, sich gegenseitig runter zu ziehen. Sich selbst tot zu loben und Klimaschutz zu befürworten.
      Wovon wir aber wenig gehört haben, sind konsequente und wirklich konkrete Maßnahmen für den Klimaschutz.“[/i]
      [b]Aktivist:[/b] [i]„Wir werden weiter streiken. Die sehr destruktive Debatte heute hat uns geradezu darin bestärkt!“[/i]
      Sprecher: [i]„Von der Politik erwarten sie weniger Streit und mehr konkrete Ziele für den Klimaschutz!“[/i]
      https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/Klima-Streit-im-BW-Landtag,klimaschutz-streit-koalition-100.html Video 2.58 Min.

      Staatsbürgerkunde hat übrigens seit 1919 Bestandteil im Schulunterricht zu sein, also Verfassung / Grundgesetz!

      Übrigens… 29. Okt. 2014 Ein Abend mit Roger Willemsen, Annette Schiedeck und Jens-Uwe Krause mit Szenischer Lesung im Österreichischen Parlament
      [b]"Das Hohe Haus" Ein Jahr im Parlament[/b] https://www.youtube.com/watch?v=bW8rbQRYjXY

      [b][2][/b] http://www.grundrechte-fibel.de/start_grundrechtefibel.html
  • Andrea K.
    am 06.02.2019
    Es ist unglaublich. Jemand sagt "ihr habt nichs erreicht" - und ich sage "Danke".

    Das ist so wenig möglich, wie dass mich jemand als "Aktivistin" bezeichnen könnte, dass ich mit Stolz mit "Verurteilten" auf ihre Verhandlung anstoßen würde, dass ich echte Angst vor Polizisten haben könnte, dass ich auf Marktplätzen "so sehen Wähler aus" singen oder lautstark mit Politikern streiten würde. Oder überhaupt, dass ich mit einem Schild auf der Straße stehen würde.

    Danke Uta, für diese Worte, für die Anerkennung, für den Mut.
  • Peter Pan
    am 06.02.2019
    Großen Dank an Uta Köbernick für diesen berührenden, treffenden, Ohnmacht greifbar machenden, und doch zum Weitermachen motivierenden Beitrag. DAS ist, in drei Minuten zusammengefasst, die grundlegende Erfahrung, welche die Menschen in BaWü und besonders in Stuttgart mit diesem Projekt machen konnten. Und es gilt: Bei Stuttgart 21 kann man all die Unzulänglichkeiten unserer Politik, unseres Wirtschaftssystems, ja unseres "System 21" wie unter einem Brennglas sehen. Alles auf einmal, konzentriert an einem Ort, in einer Stadt, in einem Rathaus, einem Landtag, auf einer Baustelle.
    Man kann einer Mafia beim Lügen und Betrügen förmlich zusehen. Und doch geschieht: Nichts. Es bleibt einfach alles Folgenlos. Es ist zu komplex, zu schwierig, too big to jail! - Die Mafia lächelt und dankt. Fürs sinnlos verbrannte Steuergeld, dass in gierige Taschen umgelenkt wird. Alles ganz legal und natürlich demokratisch lügitimiert. - Danke an das Team der "Anstalt", danke an Uta Köbernick. Danke an alle die Weitermachen, weil wir noch nichts erreicht haben. Danke auch an die, die im Knast sitzen, weil die Stuttgarter Staatsanwaltschaft nicht ablassen kann davon, selbst geringfügigste Verfahren in Prinzipientreue bis zum letzten zu verfolgen. Jedenfalls wenn es um so störende Menschen wie "Bautor-Blockierer" geht. Nicht jedoch, wenn es um die Verfolgung von ehemaligen NS-Tätern geht. Da kann man schon mal alles 10 Jahre liegen lassen und dann einstellen (gell Herr Häußler!). Ich vermisse jedoch Verfahren gegen die wirklich "Verantwortlichen". Die gibt es nicht, und die wird es auch nicht geben. Und wenn, dann enden sie mit Einstellungen oder läppischen Vergleichen.
    Warum? - Weil das hier unter dem Begriff "Organisierte Verantwortungslosigkeit" firmiert und ein sehr erfolgreiches (Geschäfts-)Modell ist, an dem einige ordentlich verdienen und die Vielen ordentlich die Zeche dafür zahlen. Und das auch noch für Shit! Nein, Bullshit.

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