Das Rosensteinviertel: heute Gleisbett, morgen familien- und kinderfreundliches Wohnen für 1200 Euro/qm? Foto: Joachim E. Röttgers

Ausgabe 206
Gesellschaft

"Von Grün umgeben"

Von Dietrich Heißenbüttel
Datum: 11.03.2015
Wieder einmal soll der künftige Stadtteil Rosenstein in Stuttgart als Musterbeispiel für eine neue Planungs- und Baukultur herhalten. Doch das Kalb, das zerteilt werden soll, ist noch nicht geschlachtet. Positive Impulse kommen von der Wagenhalle und von einem Forschungsteam der Universität Stuttgart.

Wie bereits im Vorjahr angekündigt, hat Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn nun einer Bürgerbeteiligung zum Rosensteinviertel den Weg geebnet. Agenturen, die damit Erfahrung haben, sollen im Lauf des Jahres Konzepte abliefern, damit das Verfahren bis Ende des Jahres in Gang kommen kann. Kuhn drückt nicht allzu sehr auf die Tube. "Die Zeit vergeht schneller als man denkt!", drängelte die CDU-Fraktion bereits im September 2013: "Ende 2022 werden 85 ha Gleisflächen frei geräumt und an die Stadt übergeben." Und weiter: "Das große Ziel muss eine neue Planungs- und Baukultur für einen neuen nachhaltigen, ökologischen, sozialen, lebendigen, urbanen Stadtteil sein." Wie könnte ein grüner OB sich dem verschließen? Für "eine frühzeitige städtebauliche Debatte über den neuen 'Sozialraum Rosenstein'" plädiert die SPD. "Wäre eine Internationale Bauausstellung (IBA) im neuen Rosensteinquartier eine Chance für Stuttgart?" wollten CDU, SPD, Freie Wähler und FDP im Juli 2014 wissen, auf die IBA in Hamburg-Wilhelmsburg anspielend.

Rosensteinviertel, das klingt nach Sommer, Natur, alter Tradition und guter Nachbarschaft. Rosenstein heißt das Schloss, das König Wilhelm I. von Württemberg 1824 bis 1829 hoch über dem Neckarufer erbauen ließ, umgeben von einer für Stuttgarter Verhältnisse ungemein großzügigen Parklandschaft. "In zentraler Lage und von Grün umgeben, entsteht der neue Stadtteil Rosenstein", schwärmt die Homepage der Stadt Stuttgart. Große Teile davon bestehen freilich immer noch aus Schienen, auf denen tagaus, tagein der Zugverkehr zum Stuttgarter Hauptbahnhof rollt. Das Gebiet, um das es hier geht, war von Anfang an als Lohn für die Tieferlegung des Hauptbahnhofs in Aussicht gestellt worden: 1994, als das Projekt Stuttgart 21 erstmals vorgestellt wurde, hieß es gar, der neue Bahnhof finanziere sich allein aus dem Verkauf der Gleisgrundstücke.

Stuttgart verzichtete auf Zinsen in Millionenhöhe

Es dauerte nicht lang, bis die Deutsche Bahn dahinterkam, dass die Rechnung so nicht aufging. Der frühere Bahnchef Johannes Ludewig legte das Projekt auf Eis, das unter seinem Nachfolger Hartmut Mehdorn vor allem deshalb wieder in Gang kam, weil die Stadt Stuttgart schon mal vorab für 459 Millionen Euro Schienengelände erwarb, heruntergerechnet von einem Verkehrswert von 805 Millionen Euro im Jahr 2010, als die Grundstücke hätten übergeben werden sollen. Auf weitere Zinsen, die der Stadt bei verspäteter Übergabe vertraglich zugestanden hätten, hat der Gemeinderat für die nächsten zehn Jahre verzichtet. 212 Millionen Euro lässt sich Stuttgart so bis 2020 entgehen. Für die Grundstücke erhält die Stadt nun weder Miete noch Pacht, wie Peter Pätzold, der Fraktionsvorsitzende und Baubürgermeister-Kandidat der Grünen, moniert: "Das heißt indirekt, dass man die Differenz bzw. das, was man nicht erlöst, eigentlich als zusätzliche Kosten bei Stuttgart 21 sehen muss."

100 Hektar Fläche habe die Bahn ihr vor 100 Jahren weggenommen, klagt die Stadt auf ihrer Homepage: "Wir haben jetzt gemeinsam die historische Chance, diese Fläche der Stadt zurückzugeben." Stand im Antrag der CDU nicht 85 Hektar? Zum künftigen Stadtteil Rosenstein sollen indes nicht nur die jetzigen Gleisflächen gehören, sondern "der Pragfriedhof, die geplanten Parkerweiterungen am Schlossgarten und Rosensteinpark, die bestehenden Quartiere und 60 Hektar Neubauflächen". Da waren's nur noch 60? "Zentrum ist das historische Nordbahnhofviertel", heißt es, und weiter unten, im Teilgebiet B am Rosensteinpark würden 43 Hektar Fläche frei: "Davon entfallen 20 Hektar auf die Erweiterung der vorhandenen Parkanlagen." Also nur 23 Hektar Bauland?

Unübersichtlich bleiben Fläche und Preise des Rosensteinviertels

Des Rätsels Lösung: Die 100 Hektar beziehen sich auf die gesamten frei werdenden Gleisflächen bis hinauf zum Westbahnhof. Ohne die Gäubahntrasse bleiben 85 Hektar übrig. 60 Hektar sollen im künftigen Stadtteil Rosenstein bebaut werden: auf den heutigen Gleisgrundstücken, aber auch auf den Arealen C 1 und C 2 des Äußeren und Inneren Nordbahnhofs, wo allerdings entlang der Nordbahnhofstraße bereits Häuser stehen, ebenso die Wagenhalle. Um auf 20 Hektar Parkerweiterung zu kommen, muss man wiederum die 4,5 Hektar des ehemaligen Paketpostamts mitzählen, das sich immer noch im Besitz der Post befindet. "Noch anzumerken ist, dass die Flächen C 1, C 2 und auch B bei K 21 hätten genutzt werden können", ergänzt Pätzold. Also der überwiegende Teil.

Einen Überblick zu gewinnen fällt dennoch schwer: Auf den verfügbaren Karten sind die Areale immer wieder mal etwas anders zugeschnitten. Ähnlich verhält es sich mit den Preisen: Sind die heutigen Schienengrundstücke nun wie ursprünglich vereinbart 424 Millionen Euro wert, 459 Millionen inklusive Zinsen wegen späterer Zahlung, 805 Millionen oder gar 1,17 Milliarden, wie Finanzbürgermeister Michel Föll meint? Laut einem Antrag der Grünen von Dezember 2011 "müssten Bauwillige Grundstückspreise in Höhe von ca. 1200 EUR/qm finanzieren". Ihre Mahnung hat an Aktualität nicht verloren: "Um [...] von vornherein falsche Erwartungen auszuschließen, halten wir es für unabdingbar, vor Beginn der 'Dialogphase Rosenstein' [...] den Spielraum abzustecken, den die Grundstückspreise für familien- und kinderfreundliches Wohnen zulassen."

"Wir gestalten unsere Stadt von morgen", steht noch immer an der Wand des 2011 von OB Wolfgang Schuster eingerichteten "Showroom Rosenstein" in der Kriegsbergstraße, der vom Hauptbahnhof aus heute wegen der großen Baustelle kaum noch erreichbar ist. Aber Schusters Showroom wurde von Anfang an nicht angenommen. Er sei nach drei Monaten erst der sechste Besucher gewesen, schreibt der Blogger Siegfried Busch am 8. Oktober 2011. Es war nicht Schusters erste Einladung zur Bürgerbeteiligung. "Welche ökologischen Fragestellungen verbinden sich mit diesen hundert Hektar", hebt der Bürgermeister 1997, zu Beginn seiner ersten Amtszeit, in der gut besuchten "offenen Bürgerbeteiligung" im Rathaus salbungsvoll an. "Es ist doch schon alles beschlossene Sache", schleudert ein Bürger unter großem Beifall dem Podium entgegen, auf dem neben Schuster der nun aus dem Amt scheidende Baubürgermeister Matthias Hahn sitzt: "Ist es nicht so, dass nur schmückendes Beiwerk für eine bereits beschlossene Sache hier abgehalten werden soll?"

Nun soll wieder einmal eine "neue Planungs- und Baukultur" in Gang kommen. Doch das Kalb, das zerteilt werden soll, ist noch nicht geschlachtet. Solange die Frage des Filderbahnhofs nicht geklärt ist, kann auch nicht als sicher gelten, dass die Gäubahntrasse nicht doch, wie von Heiner Geißler in der Schlichtung gefordert, in Betrieb bleibt. Ein Team um Josef Klegraf, den früheren Bezirksvorsteher Nord und Gründer des Info-Ladens Stuttgart 21, möchte den dreigeschossigen, denkmalgeschützten Gleisbogen erhalten und umwidmen, wenn dort einmal kein Eisenbahnverkehr mehr rollt.

Dabei ist noch nicht einmal ausgemacht, dass er überhaupt jemals entwidmet wird. Selbst wenn die Klage der Netz AG, einer Gruppe von privaten Bahnbetreibern, für unzulässig erklärt werden sollte, muss die Bahn laut Paragraf 11 des Allgemeinem Eisenbahngesetzes, wenn sie die oberirdische Zufahrt zum Stuttgarter Hauptbahnhof nicht mehr befahren will, nachweisen, dass sich dafür auch kein anderer Bewerber findet. Sollte sich also 2022 – oder wann immer Stuttgart 21 fertig wird – auch nur ein anderes europäisches Bahnunternehmen für den Weiterbetrieb interessieren, dürften die Gleise nicht stillgelegt werden. Zwar hat die Bundesregierung im Oktober angekündigt, diesen Passus zu streichen, dann aber ihre "Lex S 21" nicht weiter verfolgt, die wohl auch mit dem europäischen Wettbewerbsrecht unvereinbar wäre.

Wegweisende Signale kommen von den Wagenhallen

Kuhn agiert vorsichtig. Der Kritik, eine Beteiligung an einem Projekt, das kaum früher als in zehn Jahren in Angriff genommen wird, sei für die Bürger viel zu weit weg, setzt er das Konzept einer "informellen Beteiligung" entgegen, die Pätzold zufolge wandelbar bleiben soll. Pätzold sieht einen Wendepunkt von einem "Frontalunterricht" zu einem "echten Mitnehmen der Bürger" gekommen. Ob die Bürger das auch so sehen oder auf Planungen für eine noch allzu ferne Zukunft wieder mit Abstinenz reagieren?

Vorerst gibt es naheliegendere Probleme: Zum künftigen Stadtteil Rosenstein gehört auch die Wagenhalle. In den letzten Monaten hatte die "Stuttgarter Zeitung" ohne Angabe von Quellen eine Kostenexplosion diagnostiziert. Nun hat Kuhn ein Zeichen gesetzt: Der Gemeinderat soll noch vor der Sommerpause einen Grundsatzbeschluss zur Sanierung fällen, auch wenn diese statt der bereits bewilligten 5,5 nun bis zu 30 Millionen Euro kosten sollte. Da auch der Finanzbürgermeister zustimmt, dürfte die CDU Kuhn hier nicht in den Rücken fallen.

Gerade von der Wagenhalle kommen in letzter Zeit auch Signale, die für die Entwicklung des Viertels wegweisend sein könnten. Eine "Arbeitszelle Zukunft" um Kunstvereins-Vorstand Robin Bischoff will auch bei der Zukunft des Quartiers mitreden. Ein mehrjähriges Forschungs- und Austauschprojekt zwischen dem Architektenduo "umschichten" (Lukasz Lendzinski und Peter Weigand) und dem Israeli Center for Digital Art geht der Frage nach, was Künstler zur Verbesserung der Situation in sozial schwachen Quartieren, hier dem Nordbahnhofviertel, beitragen können. Weitere Künstler und Akteure aus dem Viertel sind beteiligt. Zwei Besuche in Israel sowie Gegenbesuche stehen in diesem Jahr auf dem Programm. Ein Container soll als Anlaufstelle dienen.

Auch an der Universität Stuttgart macht man sich Gedanken: Ferdinand Ludwig arbeitet dort an der Verbesserung des Mikroklimas, mit einer Förderung der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) – das ist die Behörde, die auch die Feinstaub-Messgeräte aufstellt. Ludwig hat an der Uni mit Hannes Schwertfeger und Oliver Storz das Gebiet der Baubotanik entwickelt, das Bauen mit lebenden Pflanzen. Vor die Fassaden der Häuser des geplanten Viertels möchte er begehbare, aus geschosshohen Baumsetzlingen zusammengewachsene Gerüste stellen, die so viel Feinstaub aus der Luft filtern und CO2 in Sauerstoff umwandeln wie sonst nur alte, ausgewachsene Bäume.


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4 Kommentare verfügbar

  • CharlotteRath
    am 11.03.2015
    In sieben Jahren soll der Preis für Neubauflächen bei lediglich 1.200 Euro/qm liegen?
    Nie und nimmer. Der Innenstadtbereich Stuttgarts hat einen durchschnittlichen Bodenrichtwert von ungefähr 1.250 Euro/qm. Entlang des Rosensteinviertels werden bereits jetzt im Gebäudealtbestand teilweise mehr als 1.000 Euro/qm verzeichnet, im A1-Areal sind mittlerweile 3.300 Euro/qm erreicht.
    Siehe: http://gis6.stuttgart.de/maps/index.html?karte=bodenrichtwerte&embedded=false#basemap=0&scale=25000¢erX=3513632¢erY=5404476
    Der Preisanstieg für Stuttgarter Immobilien betrug in den letzten Jahren jeweils deutlich mehr als 5% (für Eigentumswohnungen lag die Preiserhöhung von 2011 auf 2014 zwischen 30 und 80%, je nach Lage und Größe der Wohnungen, so aus verschiedenen Immobilienbörsen im Internet herauszulesen). Nur mit dem vorsichtigen 5%-Preisanstieg gerechnet, wären im Jahre 2022 dann schon die heutigen Altbau-Flächen mehr als 1.400 Euro/qm wert.

    Und: Der Abstellbahnhof wird sehr wahrscheinlich noch ein Weilchen länger gebraucht. Am 7. März 2015 war in den Stuttgarter Nachrichten zu lesen, dass das Eisenbahn-Bundesamt das Genehmigungsverfahren für den bei Stuttgart 21 vorgesehenen Abstellbahnhof in Untertürkheim eingestellt habe, weil die DB AG neue Pläne verfolge. Die Pläne für den Abstellbahnhof seien die ersten, die die Bahn komplett zurückzogen habe, die Änderungen seien umfangreich. Für den Abstellbahnhof, der denjenigen am Rosensteinpark ersetzten soll, seien vier Jahre Bauzeit veranschlagt. Man wolle 2017 mit dem Bau beginnen und 2021 fertig sein.
    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-21-neustart-fuer-abstellbahnhof.a2ed3026-a480-42b6-bc2f-4857759bde47.html
    Nach der Bauphase und Bauabnahme schließt sich eine Erprobungsphase an. Erst danach kann ein Entwidmungsverfahren gestartet werden. Das Jahr 2022 für eine eventuelle Baufreigabe im Rosensteinviertel ist da schon sehr optimistisch.
    Es soll allerdings Menschen geben, die derartigen Planungs-, Genehmigungs-, Ausschreibungs- und Bauzeitenplänen vertrauen. Möglicherweise haben diese Menschen noch nie etwas von Stuttgart 21 gehört?
  • Horst Ruch
    am 11.03.2015
    .....es stimmt , dass Pätzold bereits in der Anfangsphase der Gleisvermarktung sich zu Wort gemeldet und die wirtschaftliche Misere des Bodenrichtwertes kundgetan hat. Nur das war's dann auch schon. Schuster wußte als Jurist alles besser. Die Flächen die für eine Bebauung letztendlich zur Verfügung stehen, sind tatsächlich völlig undefiniert -wie in Ihrem Bericht beschrieben-, weil die Bahn"AG" ja noch garnicht weiß wie der unterirdische Leistungsrückbau sich oberirdisch auswirken wird.
    OB Kuhn ist zwar kein Jurist, weiß aber alles noch besser.
    Oder vielleicht doch nicht?
    5 Fragen die ich nach seiner Aussage im ominösen Immobilien-Werbeinterview in der STgZ v. 08.11.14 zur Rosensteineuphorie an ihn gestellt hatte, wurden "Bürgernah" natürlich nicht beantwortet.
    Seine Aussage: „Es ist unübersehbar, dass das Projekt beschlossen ist und kommt“.
    Frage1. Wie kommt es?
    Frage2. Wann kommt es?
    Frage3. Wieviel ha umfasst die Bebaung „Rosenstein“ tatsächlich?
    Frage4. Sollen wegen S21 Legislative, Judikative, Exekutive außer Kraft gesetzt werden?
    Frage5. Geht‘s mittlerweile so einfach im deutschen Rechtsstaat ?
    Das heißt nichts anderes: man plant halt mal aufs Blaue "Bürgernah" möglichst mit viel Tam Tam um die eigentlichen Probleme zu vertuschen.
    Zur Erinnerung: Wettbewerbs-Stadtentwicklungspläne Rosenstein waren bereits Grundlage, und für das in den Abmessungen ebenfalls undefinierte A2-Gelände
    wurde schon mal 2012 als Vorgeschmack von der Potsdam School of Architecture der "Stuttgarter Block" -eine hochverdichtete Bebauung- im Rathaus ausgestellt. Eine dem Grundstückspreis realitätsnahe monolithische Bebauung.
  • Kornelia
    am 11.03.2015
    1. Es SOLLTE eine Lehre aus S21 gezogen werden (wird aber nicht!) erst planen und visionären, dann Gesamt-finanzen anschauen, dann bauen!
    Schuttgart verbaut sich gerade massig die 'lebenswerte' Zukunft ohne Sinn und Verstand aber mit vielen selbst lobenden HochGlanzBroschüren!
    In 10 Jahren ist die Stadt zu gepflastert mit Beton und aufgehübschten Beton-Bäumen! (Habe gerade die Pläne für den Feuersee gesehen: Beton, Beton, Beton aufgehübscht mit Grün)

    2. Zur Zeit wird in der Stadt bestäubt, gelärmt, gerissen, Grün-ab gesäbelt wo nur geht.....gerade so als gäbe es 2020 ein internationales Gigantonomen-Event für das sich HERRgerichtet werden muss!

    3. Diese Stadt und alles Andere (Politik, Wissenschaft, Soziales, Natur, etc, etc) lebt von 'flick-schusterei': hier ein bisschen, dort ein bisschen..... Mein Eindruck: damit kann Mann besser PR-Events medial in Szene setzen!
    Es fehlt ein Gesamt plan Stuttgart, ein Gesamtplan Region Stuttgart, ein Gesamtplan Bw, etc, etc
    In all diesen Plänen müssten sozial, psychisch, ökologisch, ökonomisch und Mensch/ Natur/Umwelt/Technik einfliessen.

    Und dringend: was ich nicht will das man mir tut, das füge auch keinem anderen zu!
    (Viel zu viel Bestimmer von Schuttgart wohnen selber im Grünen, verkehrsberuhigt und 'zurückgezogen)

    4. Den gigantischen Impuls, den Politik, Verwaltung, Marketing, Wissenschaft, Medien, etc mit den S21 Kritikern bekommen haben ist weg-gemobbt worden!
    Viele viele Bürger haben Geld, Kraft, Zeit und Ideen aufgewendet! Warum sollten sie nochmal "umsonst" umsonst von der Couch aufstehen!
    (Die Pro-ler haben gezeigt: zuhause bleiben und nichts tun lohnt sich,)

    5. An allen Stellen wird vergessen: ab 2020 kommt der Schuldenschnitt! Und schon jetzt heisst es an vielen System-relevanten Stellen: nichts geht mehr, kein Geld!
    Sozial, Kultur, Ökologie werden vorgeschoben, damit der Raubtier Kapitalismus um so radikaler zuschlagen kann!
  • FernDerHeimat
    am 11.03.2015
    Die lokale Politik wird (auch) diesen Artikel nicht lesen. Sie wird stattdessen mit voller Kraft auf dasselbe Disaster wie bei S21 zusteuern und von "Wirtschaftsnähe" faseln.

    Was ganz offensichtlich das Gegenteil von "Gemeinwohl" ist.

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