KONTEXT:Wochenzeitung
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"Der Baum ist abgeerntet"

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 Fotos: Uli Reinhardt 

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Datum:

Armin Petras blickt vom Dach des Kleinen Hauses auf Landtag und Bahnhof, auf Eckensee-Idylle und B-14-Schneise. Ein Gipfelgespräch mit dem Intendanten des Stuttgarter Schauspiels über das Verhältnis von Theater und Politik, über S 21, Fußball und den Schlaf als letzte Front gegen die Unersättlichkeit des Kapitalismus.

Herr Petras, der Hausmeister musste uns den Weg aufs Theaterdach zeigen. Haben Sie sich noch nie hierher verirrt?

Nein, aber es ist schön hier oben. Wir müssen uns überlegen, ob wir hier auf dem Dach des Theaters nicht etwas veranstalten, das ist ein wunderbarer Ort. Man sieht den Bahnhof, sogar mit Uhr, die Idylle unten am Eckensee.

Ist Ihnen die Stadt, über die Sie hier vom Theaterdach den Blick schweifen lassen, inzwischen näher gekommen?

Auf jeden Fall. Ich bin jetzt seit einem knappen Jahr hier, und sehr viele Bereiche der gar nicht so großen Stadt habe ich inzwischen erkundet, auch Teile der Region. Ja, mir ist das Denken der Menschen nicht mehr so fremd. Es ist mir vertrauter geworden, welche Sorgen die Menschen haben und wie sie ticken.

Wie ticken sie denn, die Schwaben und Badener und die Bewohner der Landeshauptstadt?

Ich glaube schon, dass es große Unterschiede gibt zwischen den Menschen aus dem Schwarzwald, den Balingern, mit denen wir im "Kalten Herz" gearbeitet haben und den Stuttgartern. Aber als noch nicht so lange Hierseiender sehe ich auch Ähnlichkeiten. Die Menschen hier sind offen, sie sprechen mich an, was ich aus Berlin überhaupt nicht kenne. Es gibt hier einen regen Austausch und das Bedürfnis, seine Meinung zu sagen, die nicht immer, aber derzeit überwiegend positiv ist. Es gibt aber auch Kritik, die mit einem großen Selbstbewusstsein geäußert wird. Ich habe den Eindruck, die Menschen sehen das Theater als ihres an. Nicht als Privateigentum, sondern als ihr soziales Eigentum, und das finde ich toll. 

Die Berliner sind distanzierter und abgebrühter?

In Berlin gibt es unendlich viele Veranstaltungen. Da wird eine Aufführung nur wahrgenommen, wenn etwas besonders hip ist oder wenn ein Theater eine ganz besondere Leistung bringt. Nur dann ist man bereit, sich mit einem Theater zu verbünden, und das auch nur temporär. Hier in Stuttgart sind die Menschen, auch in ihre Liebe zum Theater, beständiger und bodenständiger.

Sie sitzen mit Ihrem Theater mittendrin in den Widersprüchen der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Wir sehen hier vom Dach aus den umstrittenen Bahnhof und den abgeholzten Schlossgarten auf der einen, den Landtag auf der anderen Seite. Wir blicken auf die Idylle am Eckensee, und im Süden braust die B 14 vorbei, die die Stadt zerschneidet wie ein Messer.

Ja, wir haben hier im Theater manchmal die Enten zu Besuch, die marschieren hier im Gänsemarsch rein in den Innenhof. Übrigens ähnlich wie die Polizisten, die zum WC-Besuch gerne vorbeikommen, manchmal auch mit den Enten zusammen.

Weniger idyllisch ist die Nachbarschaft der B 14, die mit dafür verantwortlich ist, dass Stuttgart die Hauptstadt des Feinstaubs und des Staus ist, gefährlich für Radfahrer und Fußgänger. Keine Angst, in der Autostadt Stuttgart von einem Daimler vom Rad geholt zu werden, Herr Petras?

Ich habe das Glück, das mein Hauptbetätigungsfeld, die Probebühne und das Theater, jeweils an einer Ecke das Parks liegen. Dennoch stelle ich fest, dass die Verkehrsplanung und der Städtebau in dieser Stadt äußerst gewöhnungsbedürftig ist. In Städten wie Köln oder Berlin haben der Fahrrad- oder der Fußgängerweg, der Platz oder der Park dieselbe Bedeutung wie die Straße. Hier in Stuttgart dominiert die Straße. Ich denke, das ist auch ein Grund, warum vor einem Jahr ein Grüner zum Oberbürgermeister gewählt wurde. Es gibt in dieser Stadt einen Nachholbedarf, die Stadt anders als durch die Windschutzscheibe eines Autos zu sehen. Und noch extremer als bei den Straßen empfinde ich das beim Neckar, das ist für mich unfassbar.

Ein Fluss, der gezähmt und einbetoniert ist? 

Ja, ein Fluss, der so gar keine Rolle spielt in dieser Stadt, so an den Rand gedrängt wird und so lieblos von Straßen und Autobahnen eingemauert wird.

Wie sieht denn für den Radfahrer und Theatermann eine menschenfreundliche Stadt aus? 

Wenn ich morgens durch den Park fahre, sehe ich viele Menschen, die sich hier, anders als in Berlin, sportlich betätigen. Zwischen Bumerang-Werfen und Joggen, Fahrradfahren und Schachspielen ist hier alles möglich. In einer Zeit, in der sich Arbeit zu 60 Prozent auf den Computer und den Schreibtisch konzentriert, gibt es ein großes Bedürfnis nach körperlichem Ausgleich, Entspannung und Kommunikation. Es ist wichtig für diese Stadt, mehr Raum für solche Treffpunkte zu schaffen.

So einer wie der hier unten am Eckensee?

Ja. Wenn ich hier runterschaue, sehe ich Menschen, die im Gras oder auf Bänken sitzen, die chillen, die sich miteinander unterhalten. Also auf Deutsch gesagt: Die Bereiche Einkauf und Verkehr müssen zurückgedrängt werden. Diese Stadt braucht mehr Raum zum Chillen, Reden, Spielen. Wenn man aus dem Kessel nur ein wenig rausfährt und sich auf den Höhen bewegt, ist dies eine wunderschöne Stadt mit einem tollen Blick. Wenn man hier mitten drin sitzt, hat man schon das Gefühl, dass alles runterkullert und es wenig Platz für die Menschen gibt. Das ist auch eine topografische Angelegenheit, und es ist nicht so einfach, die Lebensqualität zu erhöhen. Aber das finanzielle Potenzial und der Wille der Leute ist da, dass sich die Stadt in diese Richtung verändert und von der Feinstaub- und Stauhauptstadt zur Hauptstadt des Chillens wird. 

Idylle vorne, Schneise hinten. Und im Westen der Landtag, der grade renoviert wird. Schreckt Sie diese Nähe zur Politik?

Das ist ein weiterer Ausdruck dafür, wie es in dieser Stadt läuft, um es mal salopp zu sagen. Die Politik ist hier näher dran am Geschehen. Wir haben einen sehr regen Austausch mit dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur, und ich kenne Fritz Kuhn inzwischen von Veranstaltungen und Besuchen im Theater. Hier durchmischt sich mehr als in größeren Städten. Dennoch ist für uns klar, dass wir mit unserem Programm nicht der Politik nachplappern.

Sie haben als DDR-Theatermann keine guten Erfahrungen gemacht mit der Politik.

Das kann man so sagen, ja. Ich wurde am Abend vor der Premiere eines neuen Stückes ausgewiesen.

Das war 1988, ein starkes Jahr vor dem Mauerfall.

Das ist 25 Jahre her, aber so etwas vergisst man nicht.

Das war einen Tag vor der Premiere eines Stückes nach Franz Jungs Essay "Die Technik des Glücks". Damals habe ich inszeniert und noch selbst gespielt. Mit meiner Ausweisung wollte man die Premiere verhindern. Ich fand einen Zettel im Briefkasten, dass ich bis 24 Uhr das Land verlassen sollte. Da haben wir bis 23.30 Uhr meine Rolle umbesetzt, und dann sind wir alle aus dem Probenraum zur Friedrichstraße gefahren, und ich ging über die Grenze. Am nächsten Tag gab es die Premiere trotz Ausweisung. Ich habe also schon unter deutlich schlechteren Bedingungen gearbeitet als hier.

Aber eigentlich wollten Sie Landarzt und Romanautor werden.

Die Nationale Volksarmee ist schuld, dass ich Theaterregisseur geworden bin. Ich war dort als Sanitäter, und da fragten mich zwei Schauspielstudenten, ob ich nicht auf ein Stück schauen wolle, das sie spielen wollten. Die haben mich überredet, mitzumachen bei einem Stück von Fernando Arrabal, "Picknick im Felde", ein pazifistisches Stück. Wie Sie sich leicht denken können, sind wir daraufhin in der Strafkompanie gelandet. Da dachte ich, wenn man so schnell Wirkung erzielt mit Theater, wenn man damit der Politik aufs Dach steigen kann, dann probiere ich das mal.

Woran haben Sie sich am meisten gerieben in der DDR?

Das war weniger DDR- und mehr jugendspezifisch, dass man gegen die Väter, die Eltern, das Herrschaftssystem versucht, die Welt wenigstens in bescheidenem Maße zu verändern. Andere Entwürfe von Leben waren schlicht nicht erlaubt, man konnte sich keine anderen Länder angucken, man konnte nichts anderes tun als das, was vorgegeben war. Das waren schmale Wege, und das hat mich in den Theaterraum hineingetrieben. Hier konnte man die fantastischen Welten erleben, die einem draußen nicht erlaubt waren. Das ist heute natürlich anders, aber das Prinzip ist geblieben. 

Sie haben Ihre Stasiakte bis heute nicht gelesen. Macht Ihnen das Angst?

Angst, nein, aber ich wollte mich nicht enttäuschen lassen und dort von Menschen lesen, die ich kenne und zu denen ich ein gutes Verhältnis gehabt habe. Inzwischen wäre mir das egal, nach 25 Jahren überwiegt die Neugier. Aber bisher hatte ich noch keine Zeit. 

Theater, sagen Sie, soll die Welt reflektieren, muss den Finger in die Wunden legen. Die große Wunde in Stuttgart ist das, was wir dort drüben sehen, der umstrittene Bahnhof, der Schlossgarten, der einmal ein schöner Park war und nun eine Brache ist, wo ein Wasserwerfereinsatz viele Menschen verletzt hat. Wie fließt das in Ihre Arbeit ein?

Das ist für mich ein schwieriges Terrain. Ich habe die Gnade des Zu-spät-Gekommenen. Als ich nach Stuttgart kam, war bei S 21 schon alles entschieden. Ich habe diese Kämpfe nur medial verarbeitet mitbekommen. Mein Vorgänger, der hochgeschätzte Hasko Weber und seine Kollegen, besonders Volker Lösch, die haben sich damit stark auseinandergesetzt. Deswegen war das Thema für mich so etwas wie ein abgeernteter Baum. Ich verfolge die Weiterentwicklung vorsichtig und bin gespannt, wie es weitergeht. Wir diskutieren in der Dramaturgie durchaus kontrovers darüber. Aber wir haben es bisher nicht zum Mittelpunkt unserer Theaterwelt gemacht.

Das kann also noch kommen? Jetzt etwa, nachdem der Wasserwerferprozess begonnen hat und damit auch das Thema politische Verantwortung diskutiert wird?

Wir haben den Roman "Am schwarzen Berg" von Anna Katharina Hahn auf die Bühne gebracht. Das ist ein erster Schritt einer Auseinandersetzung. 

Es ist also zu Stuttgart 21 noch mehr zu erwarten von Armin Petras? 

Auf jeden Fall arbeiten wir daran, wie es weitergeht. 

Es geht bei der Aufarbeitung des Wasserwerfereinsatzes ja auch um möglichen Machtmissbrauch, Vertuschung und Lüge. Erinnert Sie das an die DDR?

Mächtige gibt es überall und in allen Systemen, die Macht hat ihre eigenen Regeln. Deshalb bringen wir Shakespeare auf die Bühne, etwa "Richard III.", um ebendiese Mechanismen auf der Bühne immer wieder darzustellen. Ich gebe keine Empfehlungen, wie gehandelt werden soll im Leben, ich versuche im Theater, Widersprüche zu beschreiben. Denn ich meine, das muss in vermittelnder Form passieren, Hölderlin redet vom dritten Gefäß. Auf der Bühne finde ich wichtig, dass man ein Bild malt, und in diesem Bild gibt es Zeichensysteme, die ein Zuschauer sehen und deuten kann. Aber ich gehe nicht in den Zuschauerraum und frage die Leute, bist du für oder gegen S 21? Das habe ich hier am Theater gesehen, und das ist eine mögliche Form der kulturellen und künstlerischen Auseinandersetzung. Aber das ist nicht meine.

Wird Volker Lösch weiterhin hier inszenieren? 

Das ist durchaus nicht ausgeschlossen.

Sie sind Intendant und ein Hochgeschwindigkeitsregisseur mit vielen Produktionen in Ihrer ersten Spielzeit. Sie arbeiten wie ein Besessener und wären gerne wie ein Mauersegler ... 

Ja, das hat mir mein Försterfreund mal erzählt, das hat mir gut gefallen. Mauersegler können im Flug schlafen, ein Auge zu und eine Hirnhälfte abgeschaltet, das möchte ich auch können. 

Wir wär's denn mit der Dachsammer? Die kann sieben Tage ganz ohne Schlaf auskommen? 

Das ist ja großartig, das gefällt mir sehr gut.

Ist Ihnen Schlaf lästig? 

Nein. Schlaf gehört dazu. Ich habe eine Kostümbildnerin, die schläft nur 3,5 Stunden und zeigt keine Ermüdungserscheinungen, da bin ich schon sehr neidisch. Ich bin ein Mensch, der acht Stunden braucht, sonst funktioniere ich nicht. Das ist oft sehr, sehr schwer, sich den notwendigen Schlaf zu organisieren.

Ein durchschnittlicher Nordeuropäer schläft heute 6,5 Stunden. Vor einer Generation lag der Schnitt noch bei acht Stunden, Anfang des 20. Jahrhunderts bei zehn. Schlaf ist nicht verwertbare Zeit und scheint immer lästiger zu werden. Für die Dachsammer ...

... ich finde aber auch den Dachs toll, der verschläft zwei Drittel seines Lebens, und er scheint mir nicht unglücklich zu sein. 

Für den interessiert sich die US-amerikanische Militärforschung nicht, für die schlaflose Dachsammer schon. Ist Schlaf die letzte menschliche Front gegen die Unersättlichkeit des Kapitalismus, eine trotzige Verweigerung der dauernden Verwertbarkeit und Verfügbarkeit?

Interessante Theorie. Es scheint in dieser Gesellschaft eine große Sehnsucht zu geben, nicht überall und dauernd erreichbar zu sein, eine Sehnsucht nach Ruhezonen und Entschleunigung. Das meine ich, wenn ich davon rede, in Städten Zonen zu schaffen, in denen es keinen Verkehr und kein Shopping gibt, wo die Menschen einfach so miteinander sein können. Das ist eine menschenfreundliche Stadt. Was jeder mit seinem eigene Leben macht, wie er es synchronisiert, ob er es wie der Mauersegler, die Dachsammer oder wie der Dachs macht, das allerdings sollte eine Gesellschaft jedem selbst überlassen. Es ist ja schon eine Kunst, das Handy mal zwei Tage auszulassen.

Ob Sie das schaffen? Als wir aufs Dach stiegen, hingen Sie auch am Handy.

Ich übe. Und ich schaffe es, wenn ich in Brandenburg auf dem Land bin, wo meine Frau und meine drei Kinder leben. Wahrscheinlich auch nur, weil es dort kein Netz gibt. Aber ich werde dort einmal über die Dachsammer und die Schlafforschung im Sinne kapitalistischer Verfügbarkeit nachdenken. Mich würde außerdem interessieren, wie sich parallel zum Schlaf die Drogeneinnahme verändert hat. Also wie viel Maß Bier wurden um 1900 getrunken wurde und wie viel heute? Und welche Drogen werden konsumiert. Das scheint mir auch ein Moment zu sein, den Körper und die Seele von der Arbeit zu entkoppeln. Besonders perfide finde ich ja, dass du heute nicht nur funktionieren, erfolgreich und der Erste sein musst. Du musst dabei auch noch relaxed lächeln und darfst dir keine Anstrengung anmerken lassen. Das finde ich schon frech. 

Herr Petras, Sie haben auch den Fußball ins Theater geholt. Sie haben eine Leinwand aufgehängt im Theaterfoyer und die Aufführungen den Spielzeiten zumindest der deutschen Mannschaft angepasst.

Absolut. Ich habe früher selbst bei Union Berlin gespielt und habe eine Trainerlizenz für Jugendliche bis 14 Jahren, die einzige Berufsausbildung, die ich abgeschlossen habe. Wenn es mit dem Theaterspielen nicht mehr klappt, kann ich ja schauen, ob ich als Trainer mein Geld verdienen kann. Ich weiß allerdings nicht, ob die DDR-Lizenz auch hier gilt. Außerdem bin ich ein Fan der Stuttgarter Kickers und hoffe, dass meine Mannschaft Union Berlin noch absteigt, damit die gegeneinander spielen können. 

Haben Sie am Montag für Deutschland oder für Algerien geschrien?

Weder noch. Im Moment bin ich für Kolumbien, weil mir gefällt, wie sie gespielt haben. A priori bin ich natürlich für die Außenseiter, so bin ich aufgewachsen. Aber interessant spielen müssen sie schon. Das ist wie im Theater. Man muss nicht immer gewinnen, eine Vorstellung, die immer ausverkauft ist und die alle bejubeln, ist nicht immer die, die mir am besten gefällt. Ich möchte aber einen Abend im Theater erleben, der mich beeindruckt, der mich aus meinem Trott herausreißt und mich irritiert und überrascht. Das Gleiche erwarte ich auch von einer Fußballmannschaft.

 

Seit einem Jahr ist der Berliner Armin Petras nun Intendant des Stuttgarter Staatstheaters. Vieles hat der 50-Jährige in dieser Zeit über die Stuttgarter gelernt. Wie man dem Theater aufs Dach steigt, wusste er allerdings noch nicht. Schlussendlich rettet der Hausmeister das Kontext-Gipfelgespräch, weil er nicht nur die richtigen Schlüssel hat, sondern auch die richtigen Türen und Treppen kennt. Ein Foto ohne die obligatorische Wollmütze ist allerdings nicht drin. Schließlich hat Petras eine Wette laufen, sein Markenzeichen nur dann abzunehmen, wenn er es bis zum Ende der Spielzeit nicht schafft, sein Publikum um fünf Jahre zu verjüngen. Dass nun plötzlich im Theater immer mehr Männer Mütze tragen, stört ihn nicht. Mode sei nicht sein Hauptthema, dafür habe er leider keine Zeit im Gegensatz zu dem immer gut angezogenen Kollegen Souffleur. 


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31 Kommentare verfügbar

  • Milliarden für einen Bahnhofumbau
    am 09.07.2014
    Antworten
    Sind gerade heutzutage und gerade in Stuttgart das zentrale Thema: es ist im Vergleich existenziell. Ein ebenso wichtiges Thema für mich ist "BGE" für alle. Das würde unsere Welt innerhalb von Monaten total verändern. Das gefällt den Autoritäten aber nicht. Daher kommt S21, Drohnen fürs Militär, das…
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