KONTEXT:Wochenzeitung
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Ein Freitag

Ein Freitag

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Die besten Bilder entstehen im Kopf. Und sie entstehen dann, wenn der Kopf frei ist für neue Ideen. Der 7. Mai 2010 war für Otto Normalbürger ein ganz gewöhnlicher Freitag, ein ungewöhnlicher Tag jedoch für 432 Fotografinnen und Fotografen des Verbandes Freelens. 24 Stunden lang reisten sie quer durch die Republik, um zu dokumentieren, was "Ein Tag Deutschland" ist.

Die Mannschaft der Bodensee-Fähre Tabor, Meersburg–Konstanz, auf der Brücke. Foto: Rolf Schultes

Frei vom Auftragsdruck, frei vom Zwang, irgendein Spektakel vor die Linse zu bekommen, das sich an irgendein Massenmedium verkaufen lässt. Die Fotoreporter erzählen vom Leben der Straßenkehrer oder der Chefärzte. Sie sind auf dem Bodensee geschippert, haben in Klöstern mit den Nonnen Kaffee getrunken oder sind mit Musikern an ungewöhnliche Orte gereist – zum Beispiel in den Wald.

Herausgekommen ist nach Monaten Arbeit die außergewöhnliche 24-Stunden-Chronik eines ganz normalen Alltags. Ergebnis waren auch ein opulenter, 640 Seiten starker Bildband und mehrere Fotoausstellungen. Die visuelle Bestandsaufnahme mit Fotografien vor allem aus Süddeutschland ist noch bis zum 27. August in der Stuttgarter Galerie ak 1 zu sehen. (mh)

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