Um den Feind, wer immer das sein mag, von einem Überfall auf uns oder andere Verbündete abzuschrecken, braucht es eine radikale Politik der Abschreckung. Wenn der Feind zum Beispiel weiß, dass wir Atomwaffen haben, wird er sich hüten, uns zu überfallen, weil er auch weiß, dass wir umgehend mit Atomwaffen zurückschlagen würden. Dann gnade ihm Gott – ihm und all seinen Nachgeborenen! Nur eine konsequente Politik der Abschreckung, das sagt sogar Frau Strack-Zimmermann, schreckt echt ab. Alles andere ist Herumgeeiere, Herumgehample, das der Feind sofort durchschaut. Abschreckung funktioniert nur dann, wenn wir mehr Schreck machen können als der Feind. Wenn der Feind zum Beispiel 20 Atomwaffen hat, brauchen wir 30. Der Feind darf nie den Eindruck haben, dass es bei uns rüstungsmäßig, technologisch und so irgendwo klemmt. In diesem Fall nämlich müsste er umgehend zuschlagen. Logisch! Er wäre ja ganz schön dumm, wenn er warten würde, bis wir wieder stärker sind. Das wär' komplett unlogisch.
Der Feind, nennen wir ihn mal probehalber Russe, schaut natürlich überall rum, wo was zu holen ist: Lettland, Estland, Litauen, Polen, Schweden, Norwegen, die Schweiz – was ist noch in der Nähe?, mag er sich fragen. Was ist noch in der Nähe und hat keine Atomwaffen? Der Russe hat scharfe Augen und gute Spione – ich nenne nur Strack-Zimmermann, die dauernd ausplaudert, wie miserabel wir gerüstet sind. Halt, Leute, es ist nicht damit getan, dass bei uns nur Atomwaffen lagern, etwa in Büchel, wir aber nicht an den Roten Knopf kommen und dazu den Ami brauchen.




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