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Am Anfang war das Schaf

Am Anfang war das Schaf
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Anfang der Siebziger fielen die Kommunarden vom Finkhof in Arnach im Allgäu ein und okkupierten wie eine Räuberbande den Adler mitten im Dorf. Sie blieben bis heute. Einst langhaarige und bärtige Revoluzzer, heute kahlköpfige Genossen.

Es ist – immer noch – die Zeit des "möblierten Fräuleins", als sich 1971 fünf Jugendliche in Isny selbstständig machen, indem sie den Gang der Dinge ändern und im Finkhof eine Landkommune gründen. Das war nur drei Jahre nachdem Rainer Langhans und Uschi Obermaier in der Kommune I in Westberlin von einer lüsternen Journaille zum "schönsten Paar der APO" gekürt worden waren und das Anarcho-Pärchen gegen Knete Intimes preisgab, gemäß dem Motto: "Das Private ist politisch!" Die Nation, eingeklemmt von Couchgarnitur, Fernseher und Nierentisch, ist geschockt. "Bild" titelt "Horror-Kommunarden". Uschi aber hatte Rainer über Jimi Hendrix und andere Herren, die vorbeischauten, schon längst wieder verlassen, woraufhin die Berliner Spontis die Lust an ihrer Kommune verloren und ihrer verschiedenen Wege zogen, als der 17-jährige Mike Schmidt und seine Kumpels sich entschließen, "etwas Anderes" zu machen. "Wir wussten noch nicht, was wir wollten", meint der heute 60-Jährige, "aber anders als um uns rum, das war klar."

"Anders" definierte sich an den Eltern, deren spießiges Leben man keinesfalls fortsetzen will. Selbstbestimmt leben, das war Antrieb und Ziel. Und das ging weder im Korsett kleinbürgerlichen Eheversprechens, dessen liebloses Nebeneinander abschreckend war, noch mit Chef, den "der Stift" in der Lehre unangenehm kennenlernte. Leben und arbeiten in Harmonie war der brennende Wunsch. Befeuert durch Musik der Rolling Stones und anderem Krach, vor allem laut. "Wir waren der Schrecken der Nachbarschaft", meint Schmidt im Rückblick seelenruhig.

In Vietnam versuchen die USA die Vietnamesen mit Napalm in die Hölle zu bomben und versprühen tonnenweise Dioxin, um den Dschungel zu entlauben. Der vietnamesische Revolutionär Ho Tschi Minh ist genauso Kult wie sein kubanischer Genosse Che Guevara, dessen Konterfei zur Ikone einer Generation wurde, die mit dem Kapitalismus auch die Eltern an den Pranger stellt. Es ist die Abrechnung mit der ersten Hälfte des Jahrhunderts, die mit zwei Weltkriegen ein einziges Blutbad war, getragen von einer diffusen Idee, es anders und auf jeden Fall besser zu machen, begleitet von heftigen ideologischen Gefechten, die irgendwann im Rückzug, aber nicht in der Niederlage enden. Es ist ein gesellschaftliches Experiment, das in Nischen aus Graswurzeln wächst und im Finkhof mit Schafen beginnt. Deshalb gilt das Wort: Am Anfang war das Schaf!

Es beginnt mit Schafen, und ohne Schafe ist die Geschichte der Schäfereigenossenschaft Finkhof überhaupt nicht zu erzählen. Denn mit dem ersten Schaf kam die Pflicht. Die wilde Bande konnte feiern, so viel sie wollte, am Ende wartete immer die Schafherde, die versorgt werden musste. Das genügsame Schaf sorgte für Disziplin im Anarchismus der Anfangsjahre, wirkte beruhigend und sorgte für stetigen Antrieb auf dem langen Marsch.

Im Adler gibt es kritische Diskussion statt Hochprozentigem

650 Mutterschafe mit rund 1000 Lämmern weiden auch heute noch winters im weiten Umkreis um Arnach herum und im Sommer auf der Alb. Neun Genossen sind ihre Besitzer, vier Frauen und fünf Männer, und in der Hauptsaison vor Weihnachten helfen bis zu 30 Mitarbeiter, alle Kundenwünsche zu erfüllen. Denn schon längst ist es mehr als Schafe und ihre Wolle, was die Finkhöfler umtreiben. "Nur mit Landwirtschaft kommt man auf keinen grünen Zweig", erklärt Mike Schmidt die Entwicklung. Heute macht der Versand rund ums Schaf den größten Umsatz. Die Wolle und die Felle werden weiterverarbeitet, und von Socken über Unterwäsche bis zum Schal und Hut reicht das Sortiment, das im eigenen kleinen, heimeligen Laden und mit eigenem Katalog und nicht zuletzt übers Internet verkauft wird. Entstehen bunte Wolldecken noch auf dem eigenen Webstuhl, werden Bettwäsche, Kosmetik und der fair gehandelte Kaffee von (Bio-)Partnern bezogen. Handel und Wandel bestimmen. Aus dem Leben auf dem Existenzminimum, nämlich von der Hand in den Mund, ist ein mittelständisches Unternehmen geworden, das Lohn und Brot für viele in dem kleinen Dorf Arnach liefert.

700 Einwohner, schätzt Mike Schmidt, davon fast alle Bauern und ihre Familien, lebten in dem kleinen Dorf, das zu Bad Wurzach gehört, als er und seine Sippe 1979 von Isny nach Arnach aussiedelten. In Nicaragua – wer weiß noch, wo es ist? – hatten die Sandinisten erst gerade Diktator Somoza und seine amerikanischen Söldner zum Teufel gejagt, als es den Finkhöflern schon so gut geht, dass sie nach "was Größerem" schauen. Es ist schließlich der Bräu aus Leutkirch, der eines Tages meint, "wenn ihr mei Bier nemmed, dann hon i eich was", erinnert sich Schmidt. Und siehe da, es war der ruinierte Adler in Arnach, Opfer der Dorfentwicklung, für den Härle neue Wirtsleute suchte und mit den Finkhöflern begeisterte fand. Von Schafhirten zu Gastwirten, aus Nomaden wurden Sesshafte. "Wir waren lange das alternative Zentrum von Oberoberschwaben", meint Schmidt stolz. Denn damit beginnt, was man braucht, wenn man von einer besseren Welt nicht nur träumt, sondern dafür auch streiten will: eine Bühne, ein Forum, eine Arena oder eben eine jahrhundertealte Dorfwirtschaft, die Adler heißt, Kneipe ist, aber "kein Ballermann", denn statt Hochprozentiges zu konsumieren, sollen die Gäste mit kritischem Geiste disputieren und die Mission weitertragen. So war es einst.

Es ist eine bewegte Zeit. Die Atomkraftgegner haben in Wyhl am Kaiserstuhl einen ersten Sieg errungen, die Lichter brennen trotzdem weiter. Auch in Arnach, wo in der scharfen Rechtskurve in der Ortsmitte links unübersehbar das kreisrunde sonnengelbe Bekenntnis "Atomkraft – nein danke!" die Passanten anstrahlt und die Blicke der Autofahrer auf sich zieht, weshalb auch schon die Polizei vorbeischaute, um zu prüfen, ob das politische Statement nicht die Verkehrssicherheit bedroht, aber eigentlich geht es ihnen um "das alternative Zentrum" genau gegenüber, dessen subversive Strahlkraft die Obrigkeit alarmiert. Der Finkhof ist bekannt wie ein bunter Hund. Selbst noch in Bremen, wo die gelernte Buchhändlerin Barbara Behrends mit einem abgeschlossenen Biologiestudium, beflügelt von der Fernsehserie "Anders leben" und inspiriert von der Selbstversorgerbibel "Leben auf dem Lande", sich 1987 auf der Suche nach einem "Lammzeitpraktikum" auf den Weg zum Finkhof macht, dort den Schäfer trifft, sich verliebt, ihn heiratet und Finkhöflerin wird. Geschichten, die das Leben schreibt. Eine schöne Geschichte, findet die 54-Jährige.

Aller Anfang ist Schaf. Warum eigentlich? Das Allgäu ist Kuhland, wozu also Schafe? Weil man nicht so früh aufstehen muss, das ist nur eine unzulängliche Erklärung. "Wir hofften, eine Nische in diesem kuhbetonten Allgäu zu finden, wo wir uns ausbreiten konnten", erklärt der gelernte Schlosser Schmidt. Weitere gute Gründe: "Schaf ist am Anfang einfach mal billiger als Kuh" und vermehrt sich fleißig, gibt nicht nur Milch, sondern auch noch Wolle her und schließlich auch noch Fleisch. Und Wolle war der Rohstoff, aus dem die Träume einer alternativen Selbstversorgung gestrickt waren. "Das war der Anfang", blickt Mike Schmidt auf das jugendliche Abenteuer zurück. "Im Winter kam irgendwann so ein Briefchen: 'Im Sommer haben wir Ihre tolle Wolle gekauft, wir würden gern noch mal ein Kilo davon kaufen.' Dann setzte bei uns eine intensive Diskussion ein. Wollen wir das machen? Ist Handel richtig? Kann man das moralisch vertreten? Wir haben in Papiertüten verschickt per Nachnahme. So fing der Versand an. Eigentlich eher ungeplant und ungewollt, ohne jeden theoretischen Überbau. Die wirtschaftliche Not zwang uns dazu. Wir haben mal ein altes Haushaltsbuch von uns gefunden, von 73 oder 74. Damals konnten wir von einem Tagessatz von 1,50 Mark pro Person leben. Uns hat nichts gefehlt, wir hatten einfach kein Geld. Wir haben das nicht freiwillig gemacht, wir hatten einfach nicht mehr. Denn alles Geld, was irgendwie übrig war, floss in den Aufbau des Betriebes. So hat sich das dann langsam aufgebaut. Zum Teil bewusst, zum Teil hat es sich so ergeben. Wichtig war immer die Idee, dass man selbst etwas tut, sein eigener Herr ist."

Aus den Kommunarden wurden akzeptierte Chefs

"Wir wollen keine besseren Chefs! Wir wollen keine!", lautet folglich die Botschaft auf dem ersten Flugblatt. "Das war uns ganz wichtig", betont Mike Schmidt. Das war Anfang der 80er. Doch dabei bleibt es nicht. Der Erfolg fordert seinen Tribut. Der Handel nimmt zu, die Produktion in Schäferei, Spinnerei, Weberei und Näherei wächst, der Adler fordert Nachtschichten, ein Bioladen in Isny muss fachkundig betreut werden, Haus und Garten wollen bestellt sein. Viel Arbeit rund um die Uhr. Das Ideal schreibt vor, dass alle alles bei gleichem Lohn können sollen und tun. Am gleichen Lohn hält man fest, aber gegen den Fluch der Arbeitsteilung ist kein Kraut gewachsen, denn durch die Rotation werden "immer wieder die gleichen Fehler gemacht", erklärt man den Wandel öffentlich auf dem Flugblatt. Und kaum hatte man diesen Tabubruch verkraftet, folgt die nächste Grundsatzdiskussion. Die Arbeit wächst den Genossen wie süßer Brei über den Kopf, sie benötigen Hilfe. Arbeitskräfte müssen her. Abhängig Beschäftigte, Angestellte, des Teufels! Die gemeinsamen Mahlzeiten werden zu argumentativen Schlachtfeldern. Und ein Plenum jagt das andere. "Wir diskutieren so lange, bis keiner mehr Nein sagt", erklärt Schmidt, und Grundsatzentscheidungen brauchen eben noch etwas länger, ergänzt Barbara Behrends und schmunzelt über "die Küchenrolle", deren Einsatz in der Kommunenküche ein heftiger Disput vorausging. Die Küchenrolle ist längst akzeptiert, und aus Gleichen wurden akzeptierte Chefs. "Wir sind vermutlich der zweitgrößte Arbeitgeber im Dorf", meint Barbara Behrends, und damit "ziemlich öffentlich".

Keine Vorhänge an den Fenstern. Nach außen offen und von außen einsehbar. Das ist gewollt. Die Dreieinigkeit: Arbeit, Leben, Freizeit. Nicht getrennt, sondern gemeinsam unter einem Dach. Das sind in den besten Zeiten über 30 Personen, kunterbunt mit wuseligen Kindern. Nicht auf einem Einödhof, sondern mitten im Dorf, unterm Kirchturm, neben der Genossenschaftsbank tummelt sich dies Völkchen. Bestaunt und beleumundet von den Dörflern, die den Unterhaltungswert offensichtlich zu schätzen wissen. Denn außer über anfängliche Reibereien mit einigen Jugendlichen im Dorf, die sich von der zugezogenen Konkurrenz herausgefordert fühlten, weiß Mike Schmidt von keinen schlechten Erfahrungen zu berichten. Ausdrücklich lobt er sogar die direkte Nachbarschaft für ihre freundliche Aufgeschlossenheit. Aber dass die bürgerliche Fantasie dennoch Seifenblasen produziert und es in der Gerüchteküche schlüpfrig zugeht, ahnt man im Finkhof, ohne sich daran zu stören. "Wissed dia Kendla scho, wer ihr Vadder isch?", fragte nicht böse, sondern nur neugierig die Alte im Emmaladen. "Ein Schlafsaal bedeutet ja noch nicht Gruppensex", meint beschwichtigend Barbara Behrends. Doch auch das ändert sich, und das Einzelzimmer, das inzwischen jeder als Privatraum und Rückzugsmöglichkeit hat, schätzt man als Komfort, genauso wie das 30 Quadratmeter große Gemeinschaftsbad, das es seit einem Anbau 1991 gibt und den Ansprüchen auch heute noch genügt.

Überhaupt ist der Adler eine ständige Baustelle, aber von Anfang an im Besitz der Genossenschaft. Nicht Mieter, sondern Eigentümer, das bringt die Finkhöfler von Beginn an auf Augenhöhe mit den anderen Häuslesbesitzern im Dorf, und kein Vermieter kann Druck ausüben. Eigentum macht frei! Die Finkhöfler sind schon längst angekommen, haben Wurzeln geschlagen, sind als unermüdliche Schaffer anerkannt. Viele sind Handwerker, wissen anzupacken, aber nichts geht ohne Nachdenken. Die permanenten Diskussionen schärfen das Bewusstsein, und das Lernen aus Fehlern führt zum Erfolg. Der lasse sich auch an der "Kreditlinie" der benachbarten Genossenschaftsbank ablesen, stellt Schmidt lapidar fest. Und als am 26. April 1986 das Atomkraftwerk in Tschernobyl hochgeht, sind die Atomkraftgegner vom Finkhof plötzlich die gesuchten Experten im Dorf, obwohl sie vom Fallout genauso wenig Ahnung haben wie der Rest der Nation.

Mit dem Erfolg wachsen auch die Zweifel

Der Öko-Zeitgeist kommt den Finkhöflern entgegen. Die Alternativen sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Und der Erfolg gibt ihnen recht. Aber mit dem Wachstum wachsen auch die Zweifel. "Wir zweifeln über uns", heißt es 1991 in der eigenen Chronik, in der zu lesen ist: "Wir haben uns vergrößert, unser Haus platzt aus allen Nähten, mehr als je zuvor bekommt jeder Einzelne zu spüren: Gruppenleben bedeutet nicht nur Vielfalt an Ideen und Fähigkeiten (...) Gruppenleben bedeutet auch Stress, Vielfalt an Problemen und Bedürfnissen." Und der Zweifel nagt: "Haben wir uns mit unserem Betrieb in einer gesellschaftlichen Nische nur bestmöglich eingerichtet? (...) Hat diese Kommune noch eine gesellschaftliche Relevanz, oder ist sie vielleicht schon ein geschliffenes Zahnrad im Getriebe der Gesellschaft?" Macht Eigentum unfrei? Bissige Fragen ans eigene Bewusstsein, die der 60-jährige Mike Schmidt altersweise beantwortet: "Die Gesellschaft hat sich seit den 70ern stark verändert. Was damals revolutionär war, hat jetzt jeder CDU-Ortsverband in seinem Programm stehen."

Ist es diese Erkenntnis, oder ist es schlicht das Älter- und Müderwerden, das 1995 zur Schließung des Adlers führt? Vorbei die Zeit, als man Anfang der 80er-Jahre mit dem "Schafskrieg" für bundesweite Schlagzeilen sorgt, indem man einem zu reichen Jäger, der gemeinsam mit einflussreichen Freunden im Deutschen Alpenverein den Finkhofschäfern ihre Sommerweide auf der Oberen Mädele-Alpe bei Oberstdorf streitig macht, die Stirn bietet und mit 900 Schafen die erste Almbesetzung wagt. Als "Clash of Civilizations" bezeichnet Schmidt rückblickend den Konflikt, bei dem die armen Schäfer dem steinreichen Jäger schließlich weichen mussten. Empörend findet das Helo Bethge aus Ravensburg in einem Leserbrief in der "Schwäbischen Zeitung": "Für viele sind die Finkhöfler ein Symbol für das, was möglich ist, wenn man daran glaubt, anders leben zu können. Der Finkhof ist ein Stück Ermutigung." Das war im Oktober 1982.

Der Finkhof war immer ein "eigener Kosmos", erklärt Barbara Behrends. Es ist ein Kommen und Gehen über die Jahre, aber ein harter Kern bleibt stabil. Stabil bedeutet aber auch, dass Barbara Behrends sich mit ihrem Mann zwei Mal für eineinhalb Jahre aus der Kommune ausklinkt, um segeln zu gehen. Und Schmidts langjährige Freundin keine Finkhöflerin ist und dort auch nicht wohnt. Es gab und gibt immer auch ein Leben außerhalb, denn "eine Kommune ist keine Liebesbeziehung", stellt Schmidt nüchtern fest. Dennoch sind es die neun Genossinnen und Genossen gemeinsam, die sich inzwischen "offensiv auf das Rentnerdasein vorbereiten", blickt der Ur-Finkhöfler unerschrocken in die Zukunft. Vorsorge ist getroffen. 1998 hält die Chronik fest: "Nach fünfjähriger Diskussion entscheiden wir uns für eine Finkhof-Betriebsrente."


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2 Kommentare verfügbar

  • FernDerHeimat
    am 30.04.2014
    Antworten
    Schöner Artikel!
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