Ausgabe 218
Editorial

Kleiner Bäbber, große Wirkung

Von unserer Redaktion
Datum: 03.06.2015

Da hat ein provokanter Spruch zum Stuttgarter Kirchentag doch tatsächlich den Blätterwald zum Rauschen gebracht. "Jesus würde oben bleiben", steht da auf knallgelben fünf mal fünf Zentimetern, und sofort schien klar: Da haben S-21-Gegner zugeschlagen. Die gibt es in Stuttgart in immer noch beträchtlicher Zahl, und sie sind auch beim Christenfest kreativ. Sie hätten sich nun die Hände reiben können ob des listigen Bäbbers und seiner großen Wirkung. Doch hätte, hätte, Fahrradkette! Im Netzwerk des Widerstands, auf parkschuetzer.de, ist eine bierernste und heftige Diskussion entbrannt – von theologischen Debatten bis hin zum Vorwurf: Das kostet Sympathiepunkte!

Bei der Mahnwache sind schon mal vorsorglich 4000 Stück des gelben Glaubensbekenntnisses verschwunden. Und es wird heftig überlegt, wer denn nun für den umstrittenen Aufkleber verantwortlich ist. Die Theologen gegen S 21, wie manche munkeln? Oder die Parkschützer, wie man in der "Stuttgarter Zeitung" vermutet? Wir wollen das Geheimnis an dieser Stelle lüften: Es war Sibylle Wais.

Unsere Bürochefin nimmt nicht einmal für sich in Anspruch, den lockeren Spruch erfunden zu haben. Der geistert schon lange rum in der Szene der Bahnhofsgegner. Aber wir kennen Sibylle Wais als eine Frau der Tat, die Veranstaltungen – wie etwa kürzlich die Lesung mit Wolfgang Bauer zur Flüchtlingspolitik – effizient organisiert und sich auch sonst energiegeladen um unsere Soli-AbonnentInnen kümmert und nebenbei die Verwaltung schmeißt. Und so hat sie über den Spruch nicht nur gegrinst, sondern kurzerhand 10 000 Stück davon drucken lassen – und aus eigener Tasche 70 Euro bezahlt. Sie hat sich über die Publicity, die bis zur "Süddeutschen" reichte, gefreut und über die Aufregung gewundert.

Vielleicht hätte sie noch "Vorsicht, Ironie!" draufschreiben sollen. Das hätte womöglich all denen geholfen, die glauben, dass beim Kirchentag nicht gelacht werden darf. Oder den Parkschützern, bei denen sich einige durchaus mit Humor über die eigene Humorlosigkeit lustig machten. Doch bevor noch eine weitere Debatte losgeht: Wir von Kontext erklären hiermit in aller Öffentlichkeit, dass wir von dieser Privataktion unserer Bürochefin nichts wussten und sie auch nicht bezahlt haben. Aber wir haben herzlich gelacht.

Aufkleber hin, Kirchentag her: Natürlich beschäftigt der evangelische Megaevent auch uns. Wir berichteten in den vergangenen Wochen etwa kritisch über die Finanzierung aus Steuermitteln, Gastautor Franz Alt ließ sich über Sinn und Unsinn der Großveranstaltung aus, wir fühlten Kirchentagspräsident und Pharmachef Andreas Barner auf den Zahn. Und in dieser Ausgabe fordert Thomas Rothschild die Abschaffung des Blasphemie-Paragrafen. Nun übernimmt die taz mit einer täglichen Kirchentagsausgabe bis zum kommenden Sonntag. Und wenn Sie uns besuchen wollen: Kontext und taz werden täglich an einem Stand auf der Königstraße präsent sein. Die taz den ganzen Tag, wir ab heute, Mittwoch, in der Regel nachmittags. Damit auch wir klüger werden.


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25 Kommentare verfügbar

  • F. Fischer
    am 11.06.2015
    @Ingmar Grosch, 09.06.2015 13:38

    Jeder hat das Recht, zu machen, was er oder sie oder es für richtig hält. Ob das Gemachte immer gesetzeskonform oder politisch klug ist, ist eine ganz andere Frage.

    Und zu Heine noch kurz. Die beruflichen Verquickungen dieses Herrn mit PRO S 21- Kreisen sprechen für sich.
  • Ingmar Grosch
    am 09.06.2015
    Hallo Fred Heine, auch als (nach wie vor) S21-Gegner stimme ich Dir in weiten Teilen Deiner Analyse im Kommentar vom 03.06.2015 13:16 zu.
    Es gab andere Fehler auf "unserer" Seite, um deretwillen die VA auch verloren wurde. Aber ich sagte es vor und nach der VA - wir Gegner hatten nicht das Recht gepachtet, mit Strassenblockaden, Bäppern etc.) allen auf den Senkel zu gehen.
  • Fred Heine
    am 09.06.2015
    Zitat: "Wenn es denn einen Gott geben sollte, dann gibts auch die Hölle, ich schätze mal das Heine am Ende seiner Tage genau daheim kommen wird."

    Auch nach fast vier Jahren immer noch die große Ratlosigkeit, weshalb der S21-Protest sich selbst an die Wand gefahren hat.

    Aber danke für das Schmunzeln, das Sie mir bereitet haben. You made my day! :-)
  • Thomas Lederer
    am 08.06.2015
    Herr Frobel hat absolut recht!
    Her Heine provoziert hier, nimmt Einfluss auf die Auseinandersetzung. Und schon geht es nicht mehr um Inhalte des Artikels, sonder man muss sich gegen seine haltlosen und unargumentierten Äußerungen wehren. Dass ist sein Anliegen.
    Es wäre ja interessant von ihm zu erfahren ob er für diesen neuen Tiefbahnhof ist und mit welchen Argumenten- da wird er sich wahrscheinlich mittlerweile schämen?!
    Die Bewegung gegen S 21 ist die größte, beständigste Bürgerbewegung seit 70 Jahren. Das hat nichts mit Einfalt und Dummheit zu tun, eher was mit Einsicht in das Notwendige, Fachwissen , Kreativität, kämpferischem Geist, Mut und guten Beppern. Wenn es denn einen Gott geben sollte, dann gibts auch die Hölle, ich schätze mal das Heine am Ende seiner Tage genau daheim kommen wird.
  • Ignaz Wrobel
    am 07.06.2015
    Fred Heine, 07.06.2015 16:45

    Wenn Sie dem Wahlvolk unterstellen, von einer reinen Emotion ( Ärger über das "nervige Verhalten " der S21-Kritiker ) als Hauptmotivationsargument zur Teilnahme an der Volksabstimmung getrieben worden zu sein, beweisen Sie genau, was der Mitforist " Schwabe " Ihnen vorwirft : Sie vermuten Einfalt und Unfähigkeit, nach konkreten Fakten zu entscheiden.
    Ein Stimmungswechsel zu S 21 entstand- wenn überhaupt - NACH der VA, die -wie inzwischen bekannt und durch Fakten und den Bauablauf an sich belegt ist - auf schon vorher bekannte, aber verheimlichten Daten basierend im Grunde ungültig ist, sofern man Buchstabe und Geist politischer Entscheidung für untrennbar hält und damit noch ernst nimmt.
  • Schwabe
    am 07.06.2015
    @Fred Heine
    Ich kommentiere nur sachlich Ihre Kommentare.
    Wenn Sie damit nicht umgehen können bzw. nicht zu dem stehen was Sie sagen sollten Sie sich vielleicht besser überlegen was Sie schreiben.
  • Fred Heine
    am 07.06.2015
    "Schwabe, 07.06.2015 10:18
    @Fred Heine
    Warum stehen Sie nicht zu dem was Sie schreiben? Sind Sie am Ende ein (neoliberal bürgerlicher) Politiker?"

    Was soll denn das? Gehören Sie auch zu der Sorte Diskutanten, die sofort persönlich werden, wenn sie nicht mehr weiter wissen?

    "Mit Ihrem Kommentar vom 03.06.2015 13:16 Uhr unterstellen Sie großen Teilen der Baden-Württembergischen Bevölkerung nur deshalb zur Volksabstimmung gegangen zu sein weil ihnen die Bäbber, Trillerpfeifen etc. auf den Geist gegangen sind. Damit unterstellen Sie diesen Einfältigkeit und mangelndes Demokratieverständnis."

    Ich unterstelle gar nichts. Ich sage nur, dass sich der S21-Protest selbst ins Aus geschossen hat. Weil er besoffen von seinen Demo-Erfolgen gar nicht mitgekriegt hat, wie sich die Stimmung in der Bevölkerung geändert hat. In einem akuten Anfall von Autismus waren viele S21-Gegner jeglichen Bezug zu einem offenen Gespräch verloren und auf Argumente mit Trillerpfeifen, Innenstadtblockaden und Aufklebern reagiert. Ein Gespräch war nicht mehr möglich.

    Dem hat die Wahlbevölkerung in Baden-Württembert (und auch in Stuttgart im Besonderen!!) ein Ende gesetzt. Ganz demokratisch. An der Wahlurne.

    Viele S21-Gegnern hat das zu denken gegeben. Die anderen trifft man heute auf den Montagsdemos.
  • Schwabe
    am 07.06.2015
    @Fred Heine
    Warum stehen Sie nicht zu dem was Sie schreiben? Sind Sie am Ende ein (neoliberal bürgerlicher) Politiker?

    Mit Ihrem Kommentar vom 03.06.2015 13:16 Uhr unterstellen Sie großen Teilen der Baden-Württembergischen Bevölkerung nur deshalb zur Volksabstimmung gegangen zu sein weil ihnen die Bäbber, Trillerpfeifen etc. auf den Geist gegangen sind. Damit unterstellen Sie diesen Einfältigkeit und mangelndes Demokratieverständnis.
    Im Gegensatz zu Ihnen unterstelle ich den Wählern, dass Sie zur Wahl gegangen sind da Sie aufgrund der Ihnen vorliegenden Informationen darüber abstimmen wollten ob das Lande aus dem Finanzierungsvertrag zu S21 aussteigen soll oder nicht.
  • Wolfgang
    am 06.06.2015
    Ich hab mich schon über die Aufregung um den Satz "100.000 Protestanten und kein Wasserwerfer" gewundert. Die Aufregung um den Bäbber verstehe ich allerdings überhaupt nicht.
  • Tillupp
    am 05.06.2015
    Jetzt Macht Euch Mal Locker. Jesus (und auch Mohamed) sind normale Namen wie sie von Millionen Menschen getragen werden (z.B. JESUS Navaz, Fußballspieler, Mohammed Ali, Boxer). Wenn ihr so empfindlich seid wie ihr tut, bezieht bitte nicht jeden Satz (und jedes Bild) auf die unberührbaren Religionsstifter. Ich finde den Bäbber gut. Die Nächsten dann mit anderen Namen wie Brian, Charly oder eben auch Mohammed und Ali. Nur Mut.
  • Fred Heine
    am 04.06.2015
    Schwabe, 04.06.2015 09:35
    "... sondern auch mangelndes Demokratieverständnis."

    Interessant.

    Da wehren sich Bürger, indem sie an der Wahlurne ihre Meinung kund tun, und sie nennen das "mangelndes Demokratieverständnis" ...

    DAS nenne ich ein merkwürdiges Demokratieverständnis.
  • Andi
    am 04.06.2015
    Herr Prof. Dr. Gscheidle,

    wir brauchen eine hochredlichen Fachmann wie Sie dringend um eine schlimme (fast plasphemische) Debatte wieder in geordnete Bahnen zu lenken.

    http://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?113,7429599
  • Ernst Hallmackeneder
    am 04.06.2015
    Mann, was waren das noch für goldene Zeiten 2010, als man dank der Initiative der hochlöblichen Herren Wahl (CDU) und Prof. Kußmaul (von den doofen Sozen) noch 20 Cent pro abgekratztem Anti-S21-Bäbber kriegte.
    Habe ein Vermögen damit verdient!

    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-21-aufkleber-abkratzpraemie-zeigt-wirkung.23991d94-4687-45d6-a443-ee3f98c5c095.html
  • Schwabe
    am 04.06.2015
    "Ich möchte nicht wissen, wie viele Leute nur deshalb zur VA gegangen sind, weil ihnen die Aufkleber, Trillerpfeifen, Innenstadtblockaden und LGNPRS-Rufe allmählich gehörig auf den Geist gegangen sind."
    Diesen Haupttenor von Fred Heines Kommentar muss man sich genau anschauen.
    Er unterstellt damit Teilen der Bevölkerung in Baden-Württemberg (den "Leuten" wie er sagt) nicht nur Einfältigkeit sondern auch mangelndes Demokratieverständnis.

    Wenn Sachargumente für S21 fehlen ist die Ablenkung von Sachargumenten hin zur Spaltung der Bevölkerung und dem denunzieren der K21 Befürworter - durch die Leitmedien in den Focus gerückt - als bewährtes Mittel oberstes Ziel der Projektverantwortlichen. Und wenn dieses Ziel durch das relativ belanglose kleben von Bebbern erreicht wird um so besser.
  • Theo
    am 03.06.2015
    Grundlegend falsche Analyse Herr Knitz äh Heine - aber wenn uns Proler die Welt erklären, wird's halt seltsam!
  • Peterwmeisel
    am 03.06.2015
    Super! Das Kirchtagsmotto ist zu Pfingsten 2015 auch angezeigt:
    "damit wir klug werden" (Psalm 90, 12)
    Mir gefällt die spontane Reaktion einer Dame die Jesus bei der
    Tempelreinigung (Mt. 21, 12) nachfolgt. Frei nach Heiner Geißler "Was würde Jesus heute sagen?" In Stuttgart 2015 aktuell: Jesus würde oben bleiben. Kein Stuttgart 21
    Mir gefällt Kirche, wenn sie uns hilft klug zu werden! Wer nicht hinschaut, kann nichts sehen. (Krabat)
    Petrus aus den Streuobstwiesen entlang der ICE Trasse.
  • F. Fischer
    am 03.06.2015
    Ach, Leo ... Wo Sie zu Lachen belieben, ist mir völlig egal. Sie sollten nur darauf acht geben, daß der Ort auch fertiggebaut ist. Wer sind "viele Kirchenleute"? Und was ist das als Argument? Nichts ist es, mein lieber Leo. Sie kapieren es halt einfach nicht, wie dümmlich die ganze Aktion ist.
  • Jesus ist ein schöner Name
    am 03.06.2015
    @Fred Heine, 03.06.2015 13:16
    Freilich wird der Bäbber nix bringen, aber Schaden wird er auch nicht, da muss ich widersprechen. Vielleicht sollten die Gegner sich das gelbe Quadrat auf die linke Brusttasche kleben, damit die Befürworter es noch leichter haben den Gegner zu identifizieren. Hat's in Deutschland alles schon mal gegeben.
  • Fred Heine
    am 03.06.2015
    Vielleicht war es nicht ausschlaggebend, aber mit ein Grund unter vielen, weshalb die S21-Gegner bei der VA so grandios gescheitert sind: dass man vor den Anti-S21-Bäbbern wirklich nirgendwo mehr verschont geblieben ist.
    Wie so vieles andere, was als Aktion gut gemeint (und erst mal sogar erfolgreich) war, hat die Masse an Bäbbern genau das Gegenteil bewirkt. Ich möchte nicht wissen, wie viele Leute nur deshalb zur VA gegangen sind, weil ihnen die Aufkleber, Trillerpfeifen, Innenstadtblockaden und LGNPRS-Rufe allmählich gehörig auf den Geist gegangen sind.
    So wird das auch bei dieser Aktion sein – nachdem der Witz vorbei ist, bleiben die Bäbber. Und mit ihnen der sauertöpfische Ruch der Überheblichkeit, gewürzt mit dem rechthaberischen Maggi württembergischen Pietismus' ... wobei wir ja wieder passenderweise beim Kirchentag wären.
    Weil sie in der Regel ein so gestörtes Verhältnis zur Werbung haben, haben sie letztendlich das Geschäft des Gegners gemacht. Die Penetranz der S21-Gegner hat den Befürwortern in die Hände gespielt. Das wird auch diesmal so sein. Mit Jesus oder ohne.
  • Leo
    am 03.06.2015
    @F. Fischer: Geht schon , sagen auch viele Kirchenleute.
    Manche gehen halt zum Lachen in den Tiefbahnhof :-D
  • Ulrich Scheuffele
    am 03.06.2015
    und als Gott der Vater sah, was sich in Stuttgart und am Kirchentag so alles abspielt, bekam er einen Heiligen Zorn und schickte eine furchtbare Hitzewelle, auf dass auch die letzten Klug werden.
    Wer sich allerdings mit dem Leben Jesu beschäftigt hat, muss erkennen, dass dieser große Weisheitslehrer mit den heutigen Kirchen rein garnichts gemein hat. Im übrigen hat er über den Bäbber lachen müssen. (Hat er mir gerade im Gebet gesagt)
  • F. Fischer
    am 03.06.2015
    Bei Bahnhöfen, die tiefergelegt werden sollen, sollte man auf derartigen angeblichen Humor verzichten und Jesus rauslassen. Das ist dieselbe peinliche Nummer, die auch dieser seltsame Pfarrer Bräuchle und dieser ebenso seltsame Steuerhinterzieher Schmiedel (immer noch Fraktionsvorsitzender der SPD im Landtag) meinten abziehen zu müssen. Respekt vor der Religion? Fehlanzeige. Ironie, auf die man sich zu berufen beliebt, ist etwas völlig anderes! So verscherzt man es sich vollends auch mit wohlmeinenden Bahnhofskritikern. Geht gar nicht.
  • Ulrich Scheuffele
    am 03.06.2015
    nicht nur wegen S21 würde Jesus oben bleiben.
    Sibylle, der Bäbber isch klasse!
    I brauch a paar
  • thomas +a
    am 03.06.2015
    Als ehemaliger Ministrant bin ich sicher, waere eine DB mit Kreuzigungen beschaeftigt gewesen, wuerde Jesus heute noch leben.
  • Victor Vetterle
    am 03.06.2015
    Selbstverständlich würde Jesus oben bleiben.
    Und er würde neben dem Tunnelblick natürlich auch die Kontext-Wochenzeitung lesen.
    https://twitter.com/search?q=jesusw%C3%BCrdeobenbleiben&src=typd&vertical=default&f=tweets

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