Kanonen statt Spatzen

Selten hat ein geplantes Waffen-Exportgeschäft einen derart großen und sogar öffentlichen Wirbel verursacht wie die offenbar kurz vor dem Abschluss stehenden vermutlich bevorstehenden Leopard-Panzer-Verkäufe an Saudi-Arabien und Katar. Beim Waffenhandel stecken wir ja irgendwie alle miteinander unter der schusssicheren Decke, wettert Peter Grohmann.

Globale Macht ohne Haftung

Ratingagenturen verfügen über eine globale Macht. Diese Macht kann auf lange Sicht zur Enteignung von Unternehmen, Staaten und Bürgern führen. Die Politik reagiert – von gelegentlichen Lippenbekenntnissen abgesehen – nicht. Sie bekommt aber die Folgen zu spüren: Auch Baden-Württemberg droht eine Herabstufung.

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Groß und sinnlos

Mancher kennt den Bahnhof in Florenz. Schließlich ist Italien der Deutschen liebstes Urlaubsland. Nun soll in der toskanischen Hauptstadt der Bahnhof versenkt werden. Und vieles erinnert fatal an das Stuttgarter Großprojekt. Was das alles mit der Krise zu tun hat? Viel, meint der Verkehrsexperte Winfried Wolf, der zum Thema bereits bei einer Montagsdemo gesprochen hat.

Hopfenzitz Firenze

Er ist der Hopfenzitz von Florenz: Tiziano Cardosi hat zwanzig Jahre lang als Bahnhofschef gearbeitet. Jetzt ist er pensioniert und kämpft seit sechs Jahren erbittert an der Spitze einer kleinen Bürgerbewegung gegen die Untertunnelung von Florenz. Aber damit enden die Parallelen Bahnprojekts in Florenz zu Stuttgart 21 noch lange nicht.

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Merkels Mahnwache

Hoppla! Die Mahnwache ist für den deutschen Engagement-Preis nominiert – Kategorie Schwerpunkt 2012: Engagement vor Ort. Das ist prima, und die Leute, die sich nun seit mehr als zwei Jahre den Hintern abgefroren und die Schweißperlen von der Stirn gewischt haben, haben es wirklich verdient.

Schnäppchen im schwarzen Filz

Neu ist nur die Brezel. Alles andere ist alt. OB-Kandidat Sebastian Turner, nach eigenem Bekunden unabhängig und parteilos, bedient sich ungeniert der schwarzen Seilschaften. Immobilienfirmen, Sparkassenverband, Stadtmöblierer – für alle ein Schnäppchen. Der Unterschied ist nur, dass dies früher unbemerkt geblieben wäre. Heute wird genauer hin geschaut und dieser Blick offenbart eines: Turner und seine Truppe glauben, sie könnten weitermachen wie bisher. Ein Irrtum.

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Schlecker ist kein Einzelfall

Dass ein riesiges Handelsimperium wie Schlecker den "Faktor Arbeit" dermaßen bedrückt und gedemütigt hat, erschüttert den Betriebsseelsorger und Kontext-Autor Paul Schobel nicht erst, seitdem dieser Laden krachend in sich zusammenfällt. Er ist sich sicher: einer der Gründe für den Zusammenbruch, wenn auch nicht der einzige, ist die jahrzehntelange Missachtung und Misshandlung der menschlichen Arbeit.

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