Demokratie ...

Demokratie macht man nicht mit links, sagte meine Omi Glimbzsch aus Zittau gern, wenn sie mich auf die Palme bringen wollte. Auch der Grieche wird wieder skeptisch gegenüber der Linken, ob wohl er sie seinerzeit erfunden hat, die Linke wie die Demokratie.

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Der Ökodiktator

Jeden Sonntagmorgen, 9 Uhr, macht der Ökodiktator mit seinen Wanderfreunden Booris, Winne und dem stellvertretenden Ökodiktator Drniils zu Hause in Laiz auf der Schwäbischen Alb einen Waldspaziergang, um an der frischen Luft den politischen Aufbruch in das neue Baden-Württemberg zu planen. Manchmal kommt die Ökodiktatorin auch mit.

Die Wahrheit stirbt zuerst

Syrien: Die Wahrheit stirbt zuerst. Darüber diskutieren wir morgen mit den Journalisten Carsten Stormer (Reportageagentur Zeitenspiegel) und Stefan Maier (Auslandsredaktion SWR). Do 13. 9. 2012, 20 Uhr, im Mitte (Hohe Straße 9).

Rückzug, oder: Jetzt erst recht

Das Volk hat Stuttgart 21 gewollt. Sagen die Volksvertreter. Der Konfliktforscher Dieter Rucht ist anderer Meinung. Für ihn war die Volksabstimmung ein Mittel zur Verhinderung direkter Demokratie. Was Wunder, dass sein Aufsatz in Professor Brettschneiders S-21-Apologie keinen Platz fand. Kontext veröffentlicht Ruchts Text in leicht gekürzter Form.

Stuttgarter Autoren-Melange

Die Schlacht um Stuttgart 21 ist geschlagen, dachte sich Wolfgang Schuster nach der Volksabstimmung Ende 2011. Jetzt fehle nur noch der wissenschaftliche Segen für den Kampf, den er seit 16 Jahren als Oberbürgermeister geführt hat. Ein Buch, das die Deutungshoheit übernimmt. Noch vor Weihnachten soll die Stuttgarter Melange erscheinen. Herausgeber: Noch-OB Wolfgang Schuster und Professor Frank Brettschneider.

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Ein Ohr für Zupfi

Zwischen Klassenkampf und Wandervogel: so präsentierte sich das politische Lied in den 70er- und 80er-Jahren. Und mitten drin Zupfgeigenhansel. Einer, der nicht aufgegeben hat, ist "Zupfi" Erich Schmeckenbecher (59). Er hat jetzt die Romantik für sich entdeckt – ihren linken Anteil, versteht sich.

Weg damit!

Von jedem Laternenpfahl grinst ein(e) Kandidat(in). Und wenn das Gesicht als Botschaft noch nicht reicht, muss auch noch getextet werden. Alles nur Schrott, sagt Dietmar Henneka, der sich in der Werbefuzzerei auskennt.

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Immer westwärts

Sie gelten als Terrorismus-Aussteiger: zehn RAF-Mitglieder, die in den 80er-Jahren in die DDR abgetaucht waren. Doch sind sie dort wirklich geblieben oder waren sie zu Aktionen weiterhin auch in der Bundesrepublik unterwegs? Die Publizistin Regine Igel hat im Stasi-Archiv in Berlin Dokumente entdeckt, die auf Visiten in Stuttgart und Ludwigshafen schließen lassen.

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