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"Ich fahr jetzt Primark"

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Die nackte Zahl zuerst: 160 000 Besucher waren am ersten Samstag im neuen Einkaufszentrum Milaneo hinter dem Stuttgarter Hauptbahnhof. Die haben sicher nicht alle eingekauft. Manche haben auch demonstriert. "Gegen hirnlosen Konsum." Das Objekt des Protests war die Billigtextil-Filiale Primark. Die irische Handelskette kontert auf der eigenen Homepage und begründet ihre billigen Preise unter anderem mit dem "Fakt": "Keine teuren Werbekampagnen." Braucht es tatsächlich nicht. In jeder zweiten Stadtbahn sitzen – meist junge – Menschen mit den braunen Packpapiertüten mit Primark-Logo. Das sieht richtig billig aus, funktioniert aber trotzdem. Oder gerade deshalb? "Ich fahr jetzt Primark", flötet eine junge Frau in ihr Handy. Die anderen Fahrgäste lächeln. Die Kontext-Fotografen Joachim E. Röttgers und Martin Storz haben sich ebenfalls ins Gewühl gestürzt.


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19 Kommentare verfügbar

  • tillupp
    am 20.10.2014
    Antworten
    Ein Teil des Billig-Prinzips ist auch dass der Markenname durch Skandale kostenlos in die Köpfe der Menschen kommen. Deshalb will ich jetzt mal eine Lanze für Trigema brechen. http://www.trigema.de/Herren/Grosse-Groessen/Unterwaesche/Unterhosen-Typ/Sportslip/
    3x2 Unterhosen 90 Euro (halten…
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